DE515071C - Rechenschieber - Google Patents

Rechenschieber

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DE515071C
DE515071C DEK114258D DEK0114258D DE515071C DE 515071 C DE515071 C DE 515071C DE K114258 D DEK114258 D DE K114258D DE K0114258 D DEK0114258 D DE K0114258D DE 515071 C DE515071 C DE 515071C
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Germany
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scales
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Expired
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DEK114258D
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LUDOMIR KRAFT
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LUDOMIR KRAFT
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Rechenschieber Es sind bereits Rechenschieber bekannt, bei denen außer den logarithmisch geteilten Skalen linear geteilte Skalen zur Durchführung von Additionen und Subtraktionen auf der Zunge und der Deckfläche oder einer Seitenfläche des Rechenschieberkörpers angeordnet sind. Der Rechenbereich für Additionen und Subtraktionen ist bei diesen Rechenschiebern ganz gering. Mit der Erfindung wird bezweckt, den Rechenbereicb zu vergrößern und Additionen bzw. Subtraktionen bis zu einer Million mit dem Rechenschieber ausführen zu können.
  • In den beigelegten Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. i stellt den Grundriß eines Rechenschiebers mit der Zunge, der Hilfszunge und den Läufern dar. Die Abb. 2 stellt den Querschnitt a-b des Rechenschiebers, die Abb.3 die Hilfszunge mit der Skala dar. Abb. q. stellt den Grundriß des Rechenschiebers in einer anderen Ausführung dar. Abb.5 ist eine Seitenansicht des Rechenschiebers; Abb.6 stellt eine Seitenansicht der Hilfszunge in der Ausführung laut Abb.5 dar. In der Abb.7 ist der Querschnitt c-d laut Abb. q. veranschaulicht.
  • Auf dem Rechenschieber (Abb. i bis 3) befinden sich zwei feste Skalen 5 und 8 mit linearer Teilung. Ihnen gegenüber befinden sich auf der Zunge i die gleichen Skalen 6 und 7 ,mit der gleichen Teilung. Die auf der Hilfszunge 2 befindliche Skala 9 trägt die Ziffern 9 und i in herabsteigender Reihenfolge und die Nullstelle, die als leeres Feld erscheint. Diese neun Ziffern sind auf neun hintereinanderliegenden Abschnitten der Skala 9 aufgezeichnet, der zehnte Abschnitt trägt die Ziffern von i o bis i, aber ohne Nullstelle. Die Skalen 5 und 6 tragen eine Zehnerteilung von o bis i ooo. Die Zehner sind wiederum in fünf Teile von je zwei Einheiten unterteilt. Somit wird auf diesen Skalen die Addition und Subtraktion von Einern, Zehnern und Hundertern ausgeführt. Die Skalen 7 und 8 tragen eine Teilung von o bis i oo unter Hervorhebung der Zehner. Auf diesen Skalen wird dann die Addition oder Subtraktion von Tausendern, Zehntausendern und Hunderttausendern ausgeführt, und zwar mit Hilfe der Hilfszunge 2. Die Skala 8 ist vor den Ziffern, die die Zehntausender angeben, mit Fensterchen versehen. Diese haben hier .eine viereckige Form. können aber in jeder beliebigen Form ausgeführt werden. Unter dieser Skala, und zwar auf den Stellen, wo sich die vorher genannten Fensterchen befinden, verschiebt sich mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung die Hilfszunge 2, die mit der Zahlenteilung 9 versehen ist. Der mit einem Zahnradsegment versehene Hebel i o bewirkt eine geradlinige Bewegung der Zunge 2, indem das Segment auf eine Zahnstange i i, die unter der Zunge befestigt ist, einwirkt. Der Hebel io wird auf die obere Seite des Schiebers abgebogen, und zwar derart, daß die Skala 9 in ihrer Nulllage über die Kante des Schiebers nicht hinausragt. Dies ist deshalb von Vorteil, weil der Hebel, falls man nach beendeter Rechnung es vergessen sollte, ihn in die Nulllage zurückzustellen, bei dem Einstecken in das Futteral selbsttätig in die Nullage zurückkehrt.
  • Durch die Schubbewegung der Hilfszunge 2 kommen in den Öffnungen der Skala 8 die Ziffern der Skala 9 zum Vorschein, wobei die Zahlen der Skala 8, die vorher die Zehntausender darstellten, nunmehr die Hunderttausender angeben. Bei der äußersten Einstellung des Hebels i o nach links kommen in neun Fensterchen die Ziffern 9 und im zehnten Fensterchen, d. h. am rechten Ende der Skala 8, die Ziffer io zum Vorschein.
  • Die Zunge 2 wird benutzt bei Addition von Zahlen, die größer als iooooo sind. Der Läufer 4. wird benutzt bei Addition oder Subtraktion von Zahlen von o bis iooo auf den Skalen 5 und 6, der Läufer 3 dann bei Addition und Subtraktion von Zahlen von i ooo bis i ooo ooo auf den Skalen 7 und B. Die Läufer sind in bekannter Weise entweder in der Form von Zeigern, wie in der Abb. i, ausgebildet oder als Rahmen mit Glasplatte oder anderem transparenten Material, der mit .einem vertikalen Fadenstrich versehen ist.
  • Der Vorgang beim Addieren ist wie folgt: Zahlen bis i ooo werden auf den Skalen 5, 6 mittels Läufer 4 in der bekannten Weise addiert. Wird hierbei der Wert von iooo überschritten, dann ist der Zeiger des Läufers 3 auf der Skala 8 um eine Einheit nach rechts zu verschieben. Als Resultat ergibt sich sodann eine Zahl in der von den Skalen 8 und 5 durch ihre Läufer 3 und 4 angegebtnen Größenordnung.
  • Zahlen über i ooo werden mit Hilfe der Skalen 7, 8 und des Läufers 3 addiert. Wird hierbei der Wert ioo ooo überschritten, dann ist die Hilfszunge 2 um eine Skaleneinheit nach rechts zu bewegen. Das gleiche gilt, wenn der Wert von 200 000 überschritten wird usw. Beispiel Der Läufer 3 stellt auf der Skala 8 die Zahl 15 ein, der Läufer ¢ stellt auf der Skala 5 die Zahl 324 ein. Als Resultat ergibt sich die Zahl 15 32q.. Bei Addition von Zahlen in Kolonnen geht .man in .der Weise vor, daß man von rechts drei Stellen in der Kolonne abteilt, wodurch sich .dann die Verteilung der Addition auf dem Rechenschieber ergibt.
    Beispiel Resultat
    I.235 Der Läufer 3 auf der Skala 8
    zeigt auf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
    720 Der Läufer q. auf der Skala 5
    13 zeigt auf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 676
    -
    Beider Addition auf den Skalen -7
    5'238 und 6 wurde der Wert von zooo
    x2o überschritten, der Läufer 3 ist SO-
    mit um eine Stelle zu verschieben,
    _'35o so daß jetzt auf der Skala 8
    8.676 und 5 abzulesen ist.........-. 8.676.
    Auf der unteren Seite des Läufers i kann man logarithmische Skalen unterbringen. Auf der :oberen Seite des Schiebers kann man dann, wie bekannt, logarithmische Gegenskalen befestigen und durch Umdrehen des Läufers auch Multiplikation und Divisionen ausfuhr en.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Abb.4 bis 7 ist die bei den gebräuchlichen logarithmischen Rechenschiebern an der einen schrägen Seitenfläche angeordnete Millimeterteilung ersetzt worden durch die mit den Schauöffnungen versehene Additions- bzw. Subtraktionsskala 12, die hier -unter Hervorhebung der Zehner von o bis iooo geteilt ist. Die Zehner sind wiederum in zwei Teile geteilt, so daß jeder Teil der Skala i 2 fünf Einheiten darstellt. Die Schauöffnungen sind vor den Teilstrichen angeordnet, die die vollen Hunderter bezeichnen, also vor roo, Zoo usw. bis i ooo. Die Hilfszunge i 3, die hier mit einem Handgriff zum Verschieben versehen ist, ist mit der gleichen Folge von Ziffern versehen wie die Hilfszunge 2 in dem ersten Ausführungsbeispiel. Auf der Zunge 14 ist die Skala 15 in bekannter Weise angeordnet, die die gleiche Teilung wie die Skala 12 hat. Der Läuferrahmen ist in bekannter Weise mit einem Zeiger 17 versehen, der über der Skala i2 gleitet und in gleicher Flucht mit dem Haarstrich der Glasplatte des Läufers liegt. Die freien Teile der Zunge und des Rechenschieberkörpers sind in der üblichen Weise finit logarithmisch geteilten Skalen versehen. Die Handhabung des Schiebers bei Durchführung von Additionen und Subtraktionen erfolgt in der gleichen Art, wie ,es im ersten Ausführungsbeispiel für die Skalen 7, 8 und die Zunge 2 beschrieben worden ist. Der Rechenbereich der Skalen liegt bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen den Grenzen o und i o ooo.

Claims (1)

  1. PATENTANSRRÜCH: Rechenschieber, bei dem außer den logarithmisch geteilten auch linear geteilte Skalen für Addition und Subtraktion angeordnet sind, - dadurch gekennzeichnet, daß die am Rechenschieberkörper angeordnete lineare Skala (8 bzw. 12) vor den Zahlen, die die Teilstriche der vollen Einheiten der Skala bezeichnen, vor Zehntausend, Zwanzigtausend usw., mit Schauöffnungen beliebiger Form versehen ist und daß in den Schauöffnungen die Ziffern einer Hilfszunge (2 bzw. 13) sichtbar werden, die in zehn gleiche Abschnitte unterteilt ist, von denen neun die Ziffern i bis 9 und einer die Ziffern i bis io in gleichmäßigen Abständen -enthalten.
DEK114258D 1929-04-11 1929-04-11 Rechenschieber Expired DE515071C (de)

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DE (1) DE515071C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2575288A (en) * 1949-09-23 1951-11-13 Joseph N Nielsen Slide rule
US3199776A (en) * 1962-04-04 1965-08-10 Koch Carl Evaluation device for a photoelectric exposure meter
US3209999A (en) * 1963-06-27 1965-10-05 Carney Peter Roy Analyzing instruments

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3199776A (en) * 1962-04-04 1965-08-10 Koch Carl Evaluation device for a photoelectric exposure meter
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