DE513890C - Maschine zum Schneiden von Karotten o. dgl., bei der das in einen Zylinder eingefuellte Schneidgut durch einen Kolben gegen eine kreisende Messerscheibe gedrueckt wird - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Karotten o. dgl., bei der das in einen Zylinder eingefuellte Schneidgut durch einen Kolben gegen eine kreisende Messerscheibe gedrueckt wird

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DE513890C
DE513890C DE1930513890D DE513890DD DE513890C DE 513890 C DE513890 C DE 513890C DE 1930513890 D DE1930513890 D DE 1930513890D DE 513890D D DE513890D D DE 513890DD DE 513890 C DE513890 C DE 513890C
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KARGES MASCHINENFABRIK GEB
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Description

  • Maschine zum Schneiden von Karotten o. dgl., bei der das in einen Zylinder eingefüllte Schneidgut durch einen Kolben gegen eine kreisende Messerscheibe gedrückt wird Die Erfindung bezieht sich auf Karottenschneidmaschinen o. dgl., bei denen das in einen Zylinder eingefüllte Schneidgut durch einen Kolben gegen die kreisende Messerscheibe bewegt wird. Ein Nachteil dieser bekannten Maschinen, der darin besteht, daß nach jeder Entleerung des Füllzylinders der Betrieb zum Zwecke der Rückführung des Kolbens und Füllung des Zylinders längere Zeit unterbrochen werden muß, soll durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung beseitigt werden. Für diesen Zweck ist die Maschine mit mehreren solcher Einfüllzylinder versehen, die abwechselnd zur Wirkung gebracht werden in der Weise, daß während der Arbeit des einen in einem anderen der Kolben zurückgeführt und der Zylinder gefüllt wird. Ziner Unterbrechung des Betriebes bedarf es also hierbei nicht. Schneidmaschinen mit mehreren Einfüllzv lindern sind bekannt. Bei diesen Maschinen entspricht aber jeder Füllzylinder einer Schneidstelle für sich, so daß diese Maschine eine Vereinigung mehrerer Schneideinrichtungen, von denen jede nur einen Einfülltrichter aufweist, im Rahmen einer einzigen Maschine darstellt. Damit die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Einrichtung mit diesen bekannten Maschinen nicht verwechselt werden kann, ist hervorzuheben, daß bei ihr für jede Schneidstelle mehrere Füllzylinder angeordnet sind, die einander in der Arbeit über der gemeinschaftlichen Schneidstelle ablösen. In der Zeichnung -ist in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. 2 in einem Querschnitt und in Abb. 3 in einer Stirnansicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die bekannte kreisende Scheibe i, auf der zur Erzeugung von Würfeln zwei Gruppen aufrecht stehender, die Karottenschicht einritzender und ein waagerechtes, die eingeritzte Schicht abschneidendes Messer angeordnet sind, liegt in dem Gehäuse 2 geschützt. Dieses bildet einen Teil des feststehenden Maschinengestelles und das Lager 3 für einen drehbaren Stutzen d., der das Mundstück für den jeweilig mit ihm gekuppelten Füllzylinder 5 bzw. 7 bildet und der die sich in diesen heranschiebende Karottensäule unmittelbar an die Messerscheibe i heranführt.
  • Die absatzweise Drehung dieses Stutzens q. um je 9o° stellt die Karottenschicht für die Kreuzschnitte zu den Messern ein. Für diesen Zweck wird durch eine Kurbel 8 auf der Antriebswelle 9 vermittels der Stange io ein auf dem Stutzenkörper q. lose drehbarer Ring i i um etwa 9o° hin und her gedreht. An diesem Ringe sind eine oder mehrere Schaltklinken 1:2 angeordnet, die in eine Schaltzähnung 13 des Stutzens d. eingreifen und diesen absatzweise um 9o° mitnehmen.
  • In dem dargestellten Beispiel sind drei Füllzylinder 5, 6 und 7 an ihrem vorderen und ihrem hinteren Stirnende in je einer allen drei gemeinsamen Scheibe 1q, bzw. 15 drehbar gelagert. Mit diesen Scheiben 1q. und 15 können die Zylinder um die diese Scheibe tragende Achse 16 geschwenkt werden, daß sie sich nacheinander vor dem oben beschriebenen Stutzen 4 einstellen lassen. Mit diesem Stutzen 4 wird der betreffende Zylinder dann automatisch gekuppelt, so daß er die absatzweise um 9o° erfolgenden Drehbewegungen mitmacht. Dieser Kupplung dient die folgend beschriebene Einrichtung.
  • Die obenerwähnte Achse 16 dreht sich in einer feststehenden Scheibe 17, die mit dem Gehäuse 2 verbunden ist und auf der die Füllzylinder mit einem entsprechenden Ausschnitt ihres Flansches 18 aufliegen. Dadurch verhindert diese Scheibe 17 eine Drehung der Zylinder um die eigene Achse, während sie um die Achse 16 geschwenkt werden. '\Tor dem Stutzen 4 jedoch ist die Scheibe 17 so ausgeschnitten, daß der Flansch 18 mit seinem jeweils vor diesem Stutzen 4 eingestellten Zylinder 5 bzw. 6 bzw. 7 sich um dessen Achse drehen kann. Über diesen Ausschnitt der Scheibe 17 gelangt der Ausschnitt des Flansches 18 über einen Keil X, der so geformt ist, daß er die Scheibe 17 und den Flansch 18 wieder zu ihrer vollen Gestalt ergänzt. Dieser Keil X, der in Abb. 2 schraffiert ist, ist an dem absatzweise sich drehenden Stutzen 4 befestigt, und er bildet das Kupplungsglied, durch das dieser Stutzen 4 den Zylinder 5 bzw. 6 bzw. 7 mitnimmt, «renn dessen Flanschausschnitt sich über diesen Keil geschoben hat.
  • jeder Zylinder hat seinen Kolben i9, der das Gut gegen die Messerscheibe i treibt. Da die ungleichmäßige Lagerdichte, die sich aus der ungleichen Form des Schnittgutes ergibt, einen ungleichmäßigen Vorschub der Gutsäule bedingt, so ist dieser Vorschub nachgiebig. Bei senkrecht stehenden Zylindern bewirkt diesen Vorschub das Kolbengewicht. Im dargestellten Beispiel, wo die Zylinder waagerecht liegen, dient dazu ein Gewicht, das angehoben und fallengelassen wird. Für diesen Zweck besitzt, wie Abb. 2 zeigt, der hin und her verdrehte Ring i 1 eine Nase 22, die bei jedem Hub auf einen Hebelarm 23 trifft und dadurch dessen Achse 24 verdreht. An deren anderem Ende sitzt ein zweiter Hebelarm, 25, der mittels der Hubstange 26 einen durch Gewicht 27 belasteten Hebel 28 anhebt. 'An dem Gewichtshebel ist eine Schaltklinke 29 angeordnet, die bei jedem Niederfallen des Gewichtes 27 ein gegen Zurückdrehen gebremstes Schaltrad 30 mitnimmt. Dieses treibt das auf gleicher Drehachse 31 sitzende Kegelrad 32 an, das über zwei Kegelräder 33 und 34 die Zahnräder 35 und 36 in Umdrehung versetzt. Die Stangen 37 der Füllzylinderkolben 19 sind als Zahnstangen ausgebildet, in die diese Zahnräder 35 und 36 eingreifen (Abb. 3). Die Kolben zweier Zylinder, in Abb. 3 die der Zylinder 6 und 7, sind mit diesem Antrieb gleichzeitig gekuppelt. Durch den entgegengesetzten Drehsinn der beiden Zahnräder 35 und 36 wird erreicht, daß der Kolben des Zylinders 7 gänzlich zurückgeholt ist, in dem Augenblicke, wo der Kolben des Zylinders 6 seine Arbeitsendlage erreicht hat. Dicht bevor letzterer diese Lage erreicht, nimmt seine Kolbenstange 37 eine Schubstange 38 mit, die einen Hebel 39 in die Bahn eines Stiftes 40 schiebt, der am absatzweise umlaufenden Stutzen 4 sitzt. Dieser Stift 40 trifft auf den Hebel 39 erst dann, wenn das Kuppelkeilstück x in den Ausschnitt der Scheibe 17 eintritt. Dabei hat der Stift 4o dann den Hebel 39 verschwenkt und durch die Verdrehung der Schubstange 38 einen zweiten Hebel, 42, betätigt, der die Klinke 43 aushebt und damit den Kuppelhebel 44 der Ausrückwirkung der Feder 45 preisgibt. Der Antrieb des Stutzens 4 bzw. des jeweils angekuppelten Zylinders ist damit stillgesetzt, und zwar in einer Lage, in der der. Ausschnitt seines Flansches 18 die Verschwenkung der Zylinder über der Scheibe 17 gestattet. Durch dieses Verschwenken maschinell oder von Hand gelangt der inzwischen maschinell oder von Hand gefüllte Zylinder 5 vor den Stutzen 4 in Arbeitslage und seine Kolbenstange in Eingriff mit Zahnrad 36, der Zylinder 6 an die Stelle des Zylinders 7 in Abb. 3, also die Stange seines in ihn vollständig eingeschobenen Kolbens in Eingriff mit Zahnrad 35, und der Zylinder 7, dessen Kolben beim letzten Arbeitsgang herausgewunden wurde, in die Füllstellung.
  • Während das oben beschriebene Spiel nunmehr zwischen den Kolben der Zylinder 5 und 6 abläuft, wird der Zylinder 7 gefüllt, und zwar zweckmäßig, wie in Abb.2 angedeutet, von der Seite, weil er dabei gleich auf seiner ganzen Länge beschickt werden kann.
  • Ein Rastenhebel 46 (Abb. 2) sichert die Lagerscheiben 14 und 15 in den ordnungsmäßigen Lagen.
  • Statt die Zylinder zu verschwenken, kann man auch den Antrieb so gestalten, daß er nacheinander von Zylinder auf Zylinder umgeschaltet wird. Man kann auch weniger oder mehr als drei Zylinder für jede Schneidstelle und mehrere Gruppen bei Vorhandensein mehrerer Schneidstellen vorsehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Schneiden von Karotten o. dgl., bei der das in einen Zylinder eingefüllte Schneidgut durch einen Kolben gegen eine kreisende Messerscheibe gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Schneidstelle mehrere Füllzylinder in der Maschine angeordnet sind, welche abwechselnd mit einem absatzweise angetriebenen Stutzen (4) o. dgl. Antrieb kuppelbar sind, so daß der eine während der Wirksamkeit des anderen füllbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Schneidstelle drei Füllzylinder vorgesehen sind, von denen, während der eine in Arbeitslage mit dem Antriebsstutzen sich dreht, der zweite mit einem Kolbenrückholtrieb gekuppelt ist, während der dritte mit herausgezogenem Kolben in Füllage stillsteht.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben der waagerecht gelegten Füllzylinder durch ein auf und nieder gehendes Gewicht nachgiebig mittels eines ein Klinkenrad (30) einseitig drehenden Gestänges (24, 25) vom Maschinenantriebe angetrieben werden.
DE1930513890D 1930-03-27 1930-03-27 Maschine zum Schneiden von Karotten o. dgl., bei der das in einen Zylinder eingefuellte Schneidgut durch einen Kolben gegen eine kreisende Messerscheibe gedrueckt wird Expired DE513890C (de)

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DE (1) DE513890C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2767752A (en) * 1950-11-18 1956-10-23 Stahmer Bernhardt Rotating feed chute slicer
EP1445078A3 (de) * 2003-02-05 2005-07-06 Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren eines Lebensmittelstücks
DE102018206161A1 (de) * 2018-04-20 2019-10-24 Paul Geber Schneidvorrichtung für Lebensmittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2767752A (en) * 1950-11-18 1956-10-23 Stahmer Bernhardt Rotating feed chute slicer
EP1445078A3 (de) * 2003-02-05 2005-07-06 Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren eines Lebensmittelstücks
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