DE655419C - Druckvorrichtung fuer Registerschneidmaschinen - Google Patents

Druckvorrichtung fuer Registerschneidmaschinen

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DE655419C
DE655419C DEM137360D DEM0137360D DE655419C DE 655419 C DE655419 C DE 655419C DE M137360 D DEM137360 D DE M137360D DE M0137360 D DEM0137360 D DE M0137360D DE 655419 C DE655419 C DE 655419C
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DE
Germany
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types
printing device
type
wheel
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Expired
Application number
DEM137360D
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English (en)
Inventor
Max Ernst Albrecht
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CHN MANSFELD FA
Original Assignee
CHN MANSFELD FA
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/14Forming notches in marginal portion of work by cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Druckvorrichtung für Registerschneidmaschinen In Registerschneidmaschinen wird vielfach eine Druckvorrichtung mit eingebaut, mittels welcher auf den Registern Buchstaben, Zahlen oder Stichworte aufgedruckt werden. In der Regel wird auf jedem Register etwas anderes aufgedruckt, so daß die Druckvorrichtung eine größere Anzahl von Typen enthalten muß, von denen jeweils eine nach vorhergehender Einfärbung in die Druckstellung gebracht wird. Diese verschiedenen Typen sind an einem radförmigen, um eine waagerechte Achse drehbaren Träger in radialer Richtung stehend fest angeordnet, welcher jeweils um einen Typenabstand geschaltet und danach zur Vornahme des Druckes gesenkt und wieder gehoben wird. Bei der Schaltung wird jeweils eine Type am Farbwerk vorbeigeführt und eingefärbt. Aus baulichen Gründen kann nicht gerade die Type eingefärbt werden, die in Druckstellung gebracht wird, sondern eine Type, die erst nach mehreren weiteren Schaltungen in die Druckstellung gelangt. Zwischen dem Einfärben und dem Druck verstreicht immerhin eine gewisse Zeit, während welcher die Farbe etwas eintrocknen kann, so daß eine schwer trocknende Spezialfarbe verwendet werden muß, die wieder leicht dazu führt, daß der Druck verwischt wird. Da der Typenträger eine bestimmte Größe nicht überschreiten kann, kann es, zumal wenn er sehr viele Typen enthält, leicht vorkommen, daß beim Abdruck einer Type die beiden links und rechts benachbarten Typen auch teilweise mit zum Abdruck gelangen. Als Hauptnachteil der bekannten Druckvorrichtungen ist jedoch anzusehen, daß sie einen verhältnismäßig großen Aufbau erfordern, der die Arbeitsstelle schwer zugänglich und unübersichtlich macht. Außerdem sind bei den bekannten Einrichtungen auch verhältnismäßig große Massen zu bewegen, die den Gang der Maschine beeinträchtigen.
  • Zur Behebung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung als Typenträger eine in einiger Entfernung von der Druckstelle angeordnete waagerecht liegende Scheibe angewendet, die mit radialen, vom Umfang ausgehenden Schlitzen zur Aufnahme der Typen versehen ist, welche Typen parallel zur Drehachse der Scheibe stehen und für den Druckvorgang einzeln aus ,dem Typenträger entnommen und unter Vorbeiführen der Druckseite an eiilee' Einfärbevorrichtung in Druckstellung g' bracht und nach erfolgtem Druck wieder i'-A-den Typenträger eingesetzt werden. Zur Entnahme der Typen aus dem Typenträger dient ein in einer durch -die Drehachse der Scheibe gelegten Ebene hin und her beweglicher Schieber mit einer Querrinne, in welche nacheinander beim Schalten des Typenträgers die Typen einzeln gebracht werden. Die Typen sind an dem über den Träger vorstehenden Ende profiliert, und die Querrinne des Schiebers ist im O_uerschnitt diesem Profil angepaßt, so daß .die Typen in dem Schieber festen Halt finden. Zur genauen Sicherung der Lage des Typenträgers während der Bewegungen des Schiebers ist mit der Schaltvorrichtung eine besondere Verriegelungsvorr ichtung verbunden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht und --- Abb. 3 eine Draufsicht.
  • Mit i ist der radförmig gestaltete Typenträger bezeichnet, welcher auf einer senkrechten Welle 2 befestigt ist. Dieser Träger i besitzt eine größere Anzahl radialer Schlitze 3, in welche die Typen 4 so eingesetzt werden, daß sie parallel zur Achse der Welle 2 stehen. Die Schlitze 3 sind etwas länger, als die Typen 4 breit sind, so daß die Typen 4 in den Schlitzen 3 auf eine gewisse Strecke hin und her geschoben werden können. In den Schlitzen 3 sind Rippen 3a vorgesehen, an welchen die Typen 4 mittels Quernuten 4a geführt sind. Das Rad i ist von einem feststehenden Ring 5 umgeben, welcher das Herausfallen der Typen 4 aus den Schlitzen 3 verhütet. Der Ring 5 besitzt jedoch an einer Stelle einen Ausschnitt 6 von genügender Größe, daß an dieser Stelle die in dem gerade vor diesem Ausschnitt 6 stehenden Schlitze 3 befindliche Type 4 herausgezogen werden kann. Die Druckseite der Typen 4. steht verdeckt innerhalb des Ringes 5, während das andere Ende der Typen ein erhebliches Stück über den Ring 5 und das Rad i vorsteht. Da die Typen 4 gleich groß sind und durch die Führungsrippen 3" in gleicher Höhe erfaßt sind, ragen die Typen 4 alle gleich weit über das Rad i vor.
  • Auf der den Typenträger i tragenden Welle 2 sitzt ein schräg verzahntes Rad 7 und ein mit gerader Verzahnung versehenes Zahnrad 8: Mit dem Zahnrad 7 kämmt ein Schneckenrad 9, dessen Schneckengang sich nur auf ungefähr ein Viertel des Umfanges dieses Rades erstreckt, wobei die Steigung @:cJ@s Schneckenganges so groß ist, daß durch das Zahnrad 7 gerade um einen Zahn @i _@iterbewegt wird. Mit dem Zahnrad 8 wirkt Radio zusammen, welches ungefähr auf drei Viertel seines Umfanges mit einer ohne Steigung verlaufenden Rippe versehen ist. Die Räder 9 und io sind durch ein nicht dargestelltes Vorgelege derart miteinander verbunden, daß sie sich vollkommen gleichmäßig drehen! Dabei sitzen die Räder 9 und io derart auf ihren Wellen i i bzw. 12, daß entweder das Teilschneckenrad 9 mit dem schräg verzahnten Zahnrad 7 oder das Rad io mit dem Zahnrad 8 in Eingriff steht. Im ersteren Falle findet die Schaltung der Welle 2 um eine Teilung der zur Aufnahme der Typen 4 .dienenden radialen Schlitze 3 statt, im zweiten Falle jedoch eine vollkommene Verriegelung der Welle 2, so daß das Typenrad i und damit die Typen in der jeweiligen Stellung gesichert sind.
  • An dem Maschinengestell 13 ist ein Schlitten 14 auf und ab beweglich geführt, der mit seinem unteren Ende auf dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels 15 aufruht, dessen anderes Ende von einer Nockenscheibe 16 beeinflußtwird. Eine Feder 17 hält den Schlitten 14 immer in Berührung mit dem doppelarmigen Hebel 15. Dieser Schlitten 14 ragt über die Scheibe i vor und überfaßt sie mit einem abgebogenen Arm 14a. Der Arm 14a ist an seinem freien Ende mit einer ziemlich langen Führung 18 versehen, welche in einer durch die Achse der Welle :2 gelegten senkrechten Ebene verläuft. In der Führung 18 ist ein Schlitten 19 in der genannten Ebene hin und her beweglich gelagert. Dieser ist mit einer Querrinne 2o versehen, deren Querschnitt im Profil dein oberen Teile der Typen .4 entspricht. An dein Schieber 19 sitzt ein sich nach oben erstreckender und die Führung 18 in einem Langloch durchdringender Stift 21, über welchen das geschlitzte Ende eines auf einer senkrechten Welle 22 sitzenden Armes 23 faßt. Die Welle 22 führt zeitweise eine Schwingbewegung aus, durch welche der Schieber 19 in der Führung 18 hin und her bewegt wird. In der einen Endstellung des Schiebers 19 steht die Quernut 2o desselben innerhalb der Bewegungsbahn der Typen 4, so daß sich die Typen bei einer Drehung des Rades i durch diese Quernut 2o hindurchbewegen können. Das Schalten :des Rades i erfolgt nun so, daß nach jeder Schaltung in der Querrinne 2o des Schiebers 19 gerade eine Type steht, welche, wie bereits gesagt, sich mit ihrem Profil dem Querschnitt der Querrinne 2o anpaßt. Wird jetzt der Schieber ig durch Ausschwenken des Armes 23 in seine andere Endstellung gebracht, so nimmt er die in seiner OOuernut 2o gefangene Type finit, indem er sie aus dem sie enthaltenden Schlitz 3 des Rades i durch die Aussparung 6 im Ring 5 lierausschiebt. Bei dieser Bewegung wird die Type .4 mit ihrer Druckseite über Walzen des Farbwerkes 24 weggeführt und in Druckstellung dicht unter dem das Register schneidenden Messer 25 gebracht. Ist der Schieber ig in dieser Endstellung angelangt, so wird der Schlitten 14 mit der Führung 1ä und dem Seliieber ig nach abwärts bewegt. Dabei wird auch die Type ¢ gegen den Tisch 26 bewegt und vollführt den Abdruck auf dein auf dem Tisch 26 liegenden Bogen. Darauf wird der Schlitten 14. durch die Nockenscheibe 16 wieder gehoben, worauf der Schieber ig durch den schwingenden Arrn 23 in seine Ausgangssteliung zurückbewegt wird. Hierbei tritt auch die Type -., die soeben zum Abdruck gebracht worden ist, wieder in den für ihre Aufnahme bestimmten Schlitz des Rades i ein. Sowie der Schieber ig zur Ruhe gekommen ist, findet das Schalten des Rades i statt, wobei die in der Querrinne 2o des Schiebers ig befindliche Type durch eine andere ausgewechselt wird. Auf diese Weise wiederholt sich der Arbeitsvorgang.
  • Die das Schalten bewirkende Welle i i steht mit dem Hauptantrieb der Registerschneidmaschine derart in Verbindung, daß das Schalten des Rades i während der Schneidbewegung des Messers 25 vor sich geht. Die Bewegungen des Schiebers ig und des Schlittens id. finden während der Ruhezeit des Messers 25 statt, zu welcher Zeit auch die Welle -2 durch Eingriff des Rades io in das Rad 8 verriegelt ist.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPFI'C11r: i. Druckvorrichtung für Registerschneidmaschinen, bei welcher die Typen in einem schrittweise zu schaltenden Rad untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet. daß das Rad (i) in einiger Entfernung von der Druckstelle waagerecht liegend angeordnet ist und vom Umfang ausgehende radiale Schlitze (3) besitzt, in denen .die Typen (4.) leicht verschiebbar in achsparalleler Lage sitzen und aus denen sie einzeln entnommen und unter Vorbeiführen der Druckfläche an einem Farbwerk (24) nach der Druckstelle gebracht werden, während nach erfolgtem Abdruck die Type (d.) wieder in den zu ihrer Aufnahme dienenden Schlitz (3) des Trägers (i) zurückgebracht wird.
  2. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der Typen (.I) in einer Ebene ein Schieber (ig) dient, der in einer durch die Achse des Typenträgers (i) gelegten Ebene beweglich angebracht ist und eine Querrinne (2o) besitzt, in die die Typen nacheinander durch das Schalten des Trägers (i) gebracht werden, wobei die Einzeltype (d.) in der Querrinne (2o) durch entsprechende Profilierung beider Teile gehalten wird.
  3. 3. Druckvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Typenträger (i) sich innerhalb eines feststehenden Ringes (5) dreht, der an der dein Messer (25) zugekehrten Seite eine Aussparung (6) zum Durchführen einer Type (.1) besitzt. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (ig) in einem in senkrechter Richtung auf und ab beweglichen Schlitten (1.I) gelagert ist und unter dem Einfluß eines zeitweise zum Ausschwingen gebrachten Armes (23) steht. 5. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß zuin Schalten des Typenträgers (i) ein auf dessen Achse sitzendes Schneckenrad (7) sowie ein in dieses eingreifendes Schneckenradsegment (g) dient und auf der Welle (2) des Typenträgers (i) ein weiteres Zahnrad (8) angeordnet ist, mittels welches die Welle (2) während des Stillstandes durch einen sich durch eine Zahnlücke desselben drehenden Teilring (io) gesichert ist.
DEM137360D 1937-03-02 1937-03-02 Druckvorrichtung fuer Registerschneidmaschinen Expired DE655419C (de)

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