DE511686C - Einrichtung zur Verhinderung des Anwerfens der Brennkraftmaschine bei auf Frueh-Zuendung stehendem Zuendmomentversteller - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung des Anwerfens der Brennkraftmaschine bei auf Frueh-Zuendung stehendem Zuendmomentversteller

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DE511686C
DE511686C DE1930511686D DE511686DD DE511686C DE 511686 C DE511686 C DE 511686C DE 1930511686 D DE1930511686 D DE 1930511686D DE 511686D D DE511686D D DE 511686DD DE 511686 C DE511686 C DE 511686C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/005Safety means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verhinderung des ßnwerfens der Brennkraftmaschine bei auf Früh-Zündung stehendem Zündmomentversteller Es sind an sich eine Reihe von Einrichtungen bekannt, die verhüten sollen, daß bei elektrischen Zündvordchtungen für Brennkraftmasschinen die Brennkraftmaschine angeworfen werden kam, solange sich der Zündmomentversteller in, einer gefährlichen Früh-Zünd-Stellung befindet. Es ist auch bekannt, solche Vorrichtungen zur Vermeidung von Gestängen mit elektrischen Sperrungen und Verriegelungen auszurüsten. Sicherheitsvorrichtungen sind aber dann nur zuverlässig und angenehm, wenn sie mit den einfachsten Mitteln arbeiten.
  • Gemäß der Erfindung wird die gewünschte Sicherheit mit Hilfe von zwei parallel zueinander in den Zündstromkreis gelegten Schaltern erreicht, von denen der eine Schalter zwangbeweglich mit dem Zündmomentversteller verbunden ist und von diesem nur in der gefährlichen Früh-Zündung geöffnet oder nur in der Spät-Zündung und ungefährlichen Früh-Zündung geschlossen gehalten ist, während der zweite Schalter mit der Anwerfkurbel in zwangbeweglicher Verbindung steht und geöffnet wird, wenn die Kurbel zum Anwerfen der Brennkraftmaschine angesetzt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand im Schema: In den Darstellungen ist als Zündstromerzeuger an die Benutzung einer Batterie i gedacht, die über Primärspule 2 und Unterbrecher 3 arbeitet und den Zündstrom über die Leitung q., 5, 6, 7 an Erde 8 leitet, sofern der Schalter g geschlossen ist, oder über die Leitung i o und i i nach der Erde 8, sofern der Schalter 12 geschlossen ist. Der Schalter 9 steht nun in Verbindung mit einem Bolzen 13, der in dem Kanal 14 eingesetzt gedacht ist, durch den der Schaft der Anwerfkurbel ,eingeführt werden muß, um die Welle 15 der Brennkraftmaschine zu erreichen. Mit Hilfe deiner Feder 16 hält der Schalter 9 zwei Kontakte in der ganzen Zwischenzeit, in der sich keine Anwerfkurbel im Kanal befindet, geschlossen. 17 ist der Zündmomentversteller und 18 dessen Gestänge. An dem Gestänge 18 ist nun ein beweglicher Kontaktteil befestigt gedacht, der die beiden ortsfesten Kontakte des Schalters 12, so lange geschlossen hält, als sich der Zündmomentversteller 17 in der Spät-Zünd-Stellung oder ungefährlicher Früh-Zünd-Stellung biefindet. Sinngemäß kann derselbe auch so ausgebildet sein, daß @er den Schalter in der gefährlichen Früh-Zünd-Stellung lediglich öffnet. Die Wirkungsweise ist folgende: Solange sich die Anwerfkurbiel nicht im Kanal 1q. befindet, ist der Schalter 9 geschlossen. Infolgedessen fließt der Zündstrom von dem Zündstromerzeuger i bis 3 über die Leitung q., 5, Schalter 9, Leitung 6,7 nach Erde 8, ganz gleichgültig, in welcher Stellung sich der Schalter 12 befindet. Sobald aber die Kurbel in den Kanal i q. eingeführt ist, ist der Schalter 9 geöffnet, und der Zündstrom kann von dem Zündstromerzeuger i bis 3 über die Leitung ¢, io, Schalter 12 und Leitung i i nur dann nach Erde fließen, wenn der Schalter 12 geschlossen ist. Da dies nur dann der Fall ist, wenn sich der Zündmomentversteller 17 in Spät -Zündung oder in ungefährlicher Früh-Zünd-Stellung befindet, so ist infolgedessen ein Anwerfen der Brennkraftmaschine stets nur möglich, wenn der Zündmomentversteller 17 sich in einer für den Rückschlag ungefährlichen Stellung befindet.
  • Der Vorteil'dieser Anordnung besteht darin, daß lediglich zwei einfache Schalter mit der Kurbel bzw. mit dem Zündmomentversteller zu verbinden sind, was mit sehr einfachen Mitteln auch bei schon vorhandenen Fahrzeugen bewerkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit Einrichtung zur Verhinderung des Anwerfens der Brennkraftmaschine bei auf Früh-Zündung stehendem Zündmomentversteller, dadurch gekennzeichnet, dafä in den Zündstromkreis zwei parallel zueinander liegende Schalter (9 und 12) eingelegt sind, von denen der eine (i2) zwangbeweglich mit dem Zündmomentversteller (17, 18) verbunden ist und von diesem nur in der gefährlichen Früh-Zündung geöffnet oder nur in der Spät-Zündung geschlossen gehalten ist, während der zweifle Schalter (9) mit der Anwerfkurbel in zwangbeweglicher Verbindung steht und geöffnet wird, wenn die Kurbel zum Anwerfen der Brennkraftmaschine angesetzt wird.
DE1930511686D 1930-02-27 1930-02-27 Einrichtung zur Verhinderung des Anwerfens der Brennkraftmaschine bei auf Frueh-Zuendung stehendem Zuendmomentversteller Expired DE511686C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916983C (de) * 1951-06-05 1954-08-23 Triumph Werke Nuernberg Ag Handandrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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