DE511561C - Spinnfluegel-Einzelantrieb - Google Patents

Spinnfluegel-Einzelantrieb

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DE511561C
DE511561C DESCH90663D DESC090663D DE511561C DE 511561 C DE511561 C DE 511561C DE SCH90663 D DESCH90663 D DE SCH90663D DE SC090663 D DESC090663 D DE SC090663D DE 511561 C DE511561 C DE 511561C
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DE
Germany
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centrifugal
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wing
drive
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DESCH90663D
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HEINRICH SCHNEIDER DR ING
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HEINRICH SCHNEIDER DR ING
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/244Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles each spindle driven by an electric motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Spinnflügel-Einzelantrieb Die Erfindung betrifft einen Spinnflügel-Einzelantrieb, und zwar insbesondere einen solchen, bei dem auf der fast reibungslos gelagerten, abbremsbaren Flügelwelle Elektromotoren sitzen.
  • Bremsen an den Wellen von Elektromotoren sind zwar an sich bereits bekannt, z. B. durch Patent 349 977. Dort handelt es sich jedoch um einen waagerecht gelagerten Läufer, der sich schon deshalb nicht für den Antrieb von Spinnflügeln eignet, denn diese sitzen im allgemeinen an senkrechten Spindeln. Ferner wird dort die Bremsung durch eine axiale Verschiebung der Läuferwelle erreicht, was bei senkrechter Anordnung infolge des Eigengewichtes sehr schwierig wäre und zudem für Spinnflügelantriebe überhaupt unbrauchbar ist, weil das Flügelauge damit leicht über die Grenzen des Spulenhubs hinausgehen und somit Verwirrung der Fäden anrichten würde.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der Störungen, die leicht auftreten, wenn auf einer Spinnmaschine mit elektrischem Flügeleinzelantrieb scharf gedrehte Garne hergestellt werden und wenn die Flügelwellen dabei fast reibungslos, z. B. in Kugellagern, gelagert sind. Hier hat sich nämlich beim Abstellen der Maschine gezeigt, daß sich die Flügel infolge der Fadenspannung ein wenig zurückdrehen, wobei sich das dadurch frei werdende Fadenstück kringelt und womöglich um das Flügelauge schlingt. Ferner hat sich bei dem elektromotorischen Antrieb mit leicht drehbar gelagerter Flügelwelle, insbesondere beim Spinnen von Garnen mit stärkster Bremsung, also auch mit starken Elektromotoren, der weitere Übelstand gezeigt, daß man nach einem Fadenbruch und nach Heraufholen des Garnes durch die stillgesetzte hohle Flügelwelle hindurch, während die andern Flügelmotoren weiterlaufen, diesen einen Faden nicht durch einfaches Einschalten des Flügelmotors wieder anspinnen kann. Dessen großes Anlaufmoment ist nämlich bestrebt, die schwere und stark gebremste Spule scharf zu beschleunigen, was einen so starken Fadenzug zur Folge hat, daß die Spinnerin nicht imstande ist, das freie anzuspinnende Fadenende in der Hand festzuhalten.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung einer Bremse an der Flügelwelle, die sowohl dann in Tätigkeit tritt, wenn beim Abschalten der ganzen Maschine das Drehmoment der Motoren kleiner wird als die Fadenspannung, als auch dann, wenn innerhalb einer einzelnen Spinnstelle während des Betriebes angesponnen wird.
  • Die Vorteile der Erfindung werden vor allem darin gesehen, daß sie die obengenannten beiden Übelstände restlos beseitigt, ohne die Bedienung unnötig zu erschweren.
  • Die Abb. i bis 4 zeigen zwei Beispiele von Bremsen nach der Erfindung.
  • Eine Ausführungsmöglichkeit ist in den Abb. i und 2 dargestellt, und zwar zeigt Abb, i einen Längsschnitt durch einen elektrischen Flügelmotor und Abb. 2 einen Querschnitt durch die die Bremsklötze tragende Kappe, wobei auf der linken Seite der Abb. 2 die der Abb. i entsprechende Ausführung und auf der rechten Seite der Abb. 2 eine abgeänderte Ausführung dargestellt ist.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der auf jeder Flügelwelle ein Armstern sitzt und in geringen Abständen von den Armen die Pole eines Elektromagneten angeordnet sind.
  • Abb.3 ist ein Längsschnitt durch den Elektromotor mit der Flügelwelle 3 ; Abb. 4 zeigt einen Querschnitt durch die Flügelwelle nach der Linie A-A.
  • Als andere Ausführungsformen können auch Bremsklötze an Hebeln gelagert sein, die durch Federn in die Freigabelage und durch Elektromagneten in die Bremslage oder umgekehrt gebracht werden. Die Erregung muß für jeden Fall sinngemäß gesteuert werden.
  • i ist das Motorgehäuse mit dem Ständerblechpaket 2; 3 ist die den Flügel 5 tragende Flügelwelle mit dem Läufer 4 des Motors. Die Motorwicklungen sind der Übersichtlichkeit halber fortgelassen. Die Flügelwelle 3 ist oben und unten in Kugellagern 5 und 6 gelagert. Sie trägt oben eine Kappe 7 mit Aussparungen, in denen Bremsklötze 8 und Druckfedern 9 untergebracht sind. Die Bremsklötze 8, deren Angriffsfläche einen Belag io aus einem Stoff mit einem hohen Reibungskoeffizienten besitzt, legen sich gegen einen Ring ii am Motorgehäuse i.
  • In der Ruhelage der Flügelwelle 3 verhindern die durch Federn 9 an den Bremsring i i angepreßten Bremsklötze 8 eine Drehung der Flügelwelle 3. Die Federn 9 brauchen nur so stark bemessen zu sein, daß der größte auftretende Fadenzug die Reibung der Ruhe nicht überwinden kann. Wird der Motor gespeist, so wird sich die Flügelwelle 3 unter Überwindung der Reibung der Bremsklötze 8 in Bewegung setzen. Hierbei wird auf die Bremsklötze 8 die Fliehkraft wirken, und von einer gewissen Drehzahl ab wird diese Fliehkraft die Kraft der Federn 9 überwinden, so daß sich dann die Flügelwelle 3 frei drehen kann. Umgekehrt wird nach Abstellen des Motors beim Sinken der Drehzahl unter einen gewissen Betrag die Kraft der Federn 9 größer als die Fliehkraft. Die Folge davon ist, daß sich die Bremsklötze gegen den Ring i I legen und so den Flügel 5 in der Ruhelage gegen Rückdrehung sichern.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform dienen die Bremsklötze 8 selbst als Fliehkraftgewichte. Eine Anordnung, bei der dies nicht der Fall ist, ist auf der rechten Seite der Abb. 2 dargestellt, wo an einem im Punkt 12 schwingbar gelagerten Hebel 13 der Bremsklotz 14 und das Fliehkraftgewicht 15 sitzen. Die Andrückfeder 9 für den Bremsklotz 14 ist hier in dessen Innern untergebracht.
  • In der in den Abb. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform befindet sich beispielsweise zwischen Motor und Flügel auf der Welle 3 der Armstern mit seiner Nabe 16 und seinen Armen 17. Diesen gegenüber sind die Pole 18 mit dem Joch i9 des Elektromagneten angeordnet. Der Abstand der Pole entspricht dabei vorteilhaft der Teilung des Armsternes.
  • Die Erregung des Elektromagneten schaltet sich selbsttätig ein, indem z. B. der Fliehkraft unterliegende Kontakte unterhalb einer gewissen Drehzahl der Motoren den Stromkreis schließen, während sie ihn oberhalb dieser Drehzahl unterbrechen. Der Übersichtlichkeit halber sind diese Kontakte in den Abb. 3 und 4 weggelassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spinnflügel-Einzelantrieb, insbesondere mit auf der fast reibungslos gelagerten, abbremsbaren Flügelwelle sitzenden Elektromotoren, gekennzeichnet durch eine an der Flügelwelle (3) angeordnete selbsttätig wirkende Bremse (8 bis io bzw. 9, 12 bis 15), die sowohl dann in Tätigkeit tritt, wenn beim Abschalten der Motoren deren Drehmoment kleiner wird als die Fadenspannung, als auch dann, wenn innerhalb einer einzelnen Spinnstelle während des Betriebes angesponnen wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit der Flügelweile (3) verbundene Fliehkraftbremse (8 bis io bzw. 9, 12 bis 15), deren Bremsklötze (8, io bzw. 14) von Federn (9) in die Bremslage bzw. von den Fliehkraftgewichten (8 bzw. 15) in die Freigabelage gebracht werden.
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Fliehkraft unterworfenen Gewichte (8) selbst als Bremsklötze ausgebildet sind.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Flügelwelle (3) sitzende, die Fliehkraftbremse aufnehmende Körper (7) als Motorschutzhaube und als Haltemutter für das in der oberen Motorgehäusewand untergebrachte Kugellager (5) ausgebildet ist.
  5. 5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß ein am Motorgehäuse vorgesehener Flansch (ii) als Bremsfläche für die selbsttätig wirkende Bremse (8 bis io bzw. 9, 1a bis 1.5) dient.
  6. 6. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätig wirkende Bremse ein selbsttätig gesteuerter Elektromagnet ist.
DESCH90663D 1929-06-17 1929-06-18 Spinnfluegel-Einzelantrieb Expired DE511561C (de)

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DESCH90663D DE511561C (de) 1929-06-17 1929-06-18 Spinnfluegel-Einzelantrieb

Publications (1)

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DE511561C true DE511561C (de) 1930-10-31

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DE (1) DE511561C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015134B (de) * 1952-11-27 1957-09-05 Licentia Gmbh Regelbarer elektrischer Antrieb mit Induktionsmotor
DE1053365B (de) * 1955-01-25 1959-03-19 Spinn Und Zwirnereimaschb Karl Haengender Spinn- oder Zwirnfluegel in Gestalt einer Glocke
DE1101597B (de) * 1957-09-28 1961-03-09 Manning Maxwell & Moore Inc Dynamoelektrische Maschine mit Fliehkraftbremse
DE102009028872A1 (de) * 2009-08-26 2011-03-03 Robert Bosch Gmbh Elektromotor, insbesondere Startermotor für einen Verbrennungsmotor

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