AT147734B - Umlaufendes Magnetrad. - Google Patents

Umlaufendes Magnetrad.

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AT147734B
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AT
Austria
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winding
coils
magnetic wheel
poles
pole
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Inventor
Norbert Ing Wessely
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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  Umlaufendes Magnetrad. 



   Bei Magneträdern für höhere Geschwindigkeiten ist es insbesondere bei Langpolmasehinen mit Drahtwicklung der Pole schwierig, die Wicklung gegen die Wirkung der Fliehkraft zu sichern. Die bisher verwendeten   Wicklungsstützen zwischen   den Polen behindern einerseits den Durchtritt der Kühlluft, anderseits nehmen sie   Wiekelraum   weg und vermehren das Gewicht der rein mechanischen Teile der Maschine ziemlich bedeutend. Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, dass das Magnetrad abwechselnd bewickelte und unbewickelte Folgepole erhält.

   Damit lässt sich nicht nur eine günstige Abstützung der Wicklung und weitgehende Ausnutzung des Wickelraumes verbinden, sondern es ergeben sich gleichzeitig noch die weiteren Vorteile, dass sämtliche oder mindestens ein Teil der Pole mit den Polschuhen aus einem Stück bestehen können und dass ferner die Zahl der Wicklungspulen und damit der Spulenverbindungen weitgehend verringert ist. 



   Eine besonders günstige Anordnung hinsichtlich Raumausnutzung, Abstützung und Spulenzahl wird dadurch erhalten, dass die zweckmässig auch den Wickelraum der unbewickelten Pole ausfüllenden und seitlich gegen diese sich abstützenden Wieklungsspulen an ihren Stirnflächen durch Platten   gf-   halten sind, die vorteilhaft mit entsprechenden Stirnplatten des diametral gegenüberliegenden Poles verspannt sind. Die Stirnplatten können zweckmässig zugleich mit Ansätzen, Wand-oder Rippenvorsprüngen od. dgl. versehen sein, die zur seitlichen Abstützung weiterer Polwicklungsteile dienen. 



   Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine vierpolige Maschine zeigt die Zeichnung, u. zw. in der oberen Hälfte in der Ansicht, in der unteren Hälfte im Schnitt. 1, 2, 3,4 sind die Pole des Magnetrades, von denen nur die Pole   1 und. 3 bewickelt   sind. Die Wicklung besteht je Pol aus zwei Spulen 5 und 6 bzw. 5'und 6'. Die   Wicklungsspulen   6 bzw. 6'füllen im wesentlichen den Wickelraum der unbewickelten Pole 2 und 4 aus und sind einerseits zeitlich unter Zwischenschaltung der Abstützplatten 10 an den Polschuhen von 2 und 4, anderseits an den   Stirnflächen   durch die Platten 7,7' abgestützt, die durch die Schrauben 11 zusammengespannt sind. Die Schrauben 11 sind zu beiden Seiten des Magnetrades ausserhalb des Wicklungsbereiches angeordnet.

   Mit den Stirnplatten 7 bzw. 7'sind weitere Stützwände 8 bzw. 8'verbunden, die die Spulen 5 bzw. 5'seitlich abstützen. In der Achsenrichtung stützen sich die Spulen 5 bzw. 5'gegen die Pole 1 und 3 unter Zwischenschaltung der Scheiben 9 bzw. 9'ab. 



   Die Polschuhe der unbewickelten Pole 2 und 4 können ohne weiteres mit den zugehörigen Polschenkeln aus einem Stück bestehen, auch dann, wenn die Polspulen nicht auf den Polen gewickelt werden, sondern in fertig gewickeltem Zustand aufgebracht werden. Werden die Spulen jedoch auf den Polen selbst erst gewickelt, so können sämtliche Polschuhe mit den Polen aus einem Stüek sein. Die Herstellung der Polwicklung kann dann in bekannter Weise so erfolgen, dass die Spulen 6 und 6'zunächst unmittelbar unter dem   Polschuh,   also an der Stelle der Wicklung 5 bzw. 5', gewickelt und nach Fertigstellung erst an ihren Platz geschoben und hierauf die Wicklungen   5,   5'gewickelt werden. Die Stirnplatten 7, 7'müssen dann zweiteilig sein, und ebenso müssen die Abstützwände 8, 8'lösbar mit den Stirnplatten verbunden sein. 



   Eine weitere Möglichkeit, die Stirnplatten 7 bzw. 7'festzuhalten, besteht darin, dass sie mittels der Stützwände 8 bzw. 8'selbst gegen die Polschuhe der. Pole 1 und 3 abgestützt werden. In diesem Falle müssen die Wände   8, 8'natürlich   unter die Polschuhe greifen. Dadurch werden allerdings die Polschuhe stärker belastet. Die Platten 10 könnten auch gegebenenfalls mit den Stirnplatten 7 bzw. 7' 

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 EMI2.1 
 Wickelachse in der Zeichnung waagrecht liegen würde. In diesem Falle müsste jedoch bei unmittelbarer Wicklung der Spulen auf den Polen die Spule 6 bzw. 6'mindestens in zwei Spulen geteilt sein, so dass sich die Spulenzahl und die Zahl der Spulenverbindungen erhöht.

   Auch die Stützwände   8,   8'müssten dann besonders auf den Platten 7, 7'aufgesetzt sein, um das Aufwickeln der Spulen 5, 5'auf den Polen zu ermöglichen. 



   Um der   Kühlluft   den Zutritt zur Wicklung zu ermöglichen, können zweckmässig die   Stirnplatten'/, 7'   und die Stützwände   8,   8' mit Durchbrechungen versehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umlaufendes Magnetrad, insbesondere für Langpolmaschinen mit Drahtbewicklung der Pole, gekennzeichnet durch abwechselnd bewickelte und unbewickelte Folgepole.

Claims (1)

  1. 2. Magnetrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig auch den Wickelraum der unbewiekelten Pole ausfüllenden und sich seitlich gegen diese abstützenden Wicklungsspulen an ihren Stirnflächen durch Platten gehalten sind, die vorteilhaft mit entsprechenden Stirnplatten des diametral gegenüberliegenden Poles verspannt sind.
    3. Magnetrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnplatten Ansätze, Wand-oder Rippenvorsprünge od. dgl. haben, die zur seitlichen Abstützung weiterer Polwicklungsteile dienen.
    4. Magnetrad nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polwieklung in zwei oder mehrere in Richtung der Wickelachse hintereinanderliegende Spulen mit abgestuftem Durchmesser unterteilt ist, die zweckmässig in an sich bekannter Weise auf den Polen selbst gewickelt werden.
    5. Magnetrad nach Anspruch l, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnplatten bzw. die mit diesen verbundenen weiteren Stützwände, Rippen od. dgl. Durchbrechungen für den Zutritt der Kühlluft zu den Spulen haben. EMI2.2
AT147734D 1936-01-08 1936-01-08 Umlaufendes Magnetrad. AT147734B (de)

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