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Motorläufer mit Dauermagneten Die Erfindung betrifft einen Dauerrnagnetläufer,
wobei der Hauptzweck der Erfindung darin besteht, einen einfachen, praktischen,
verbesserten Motorläufer zu schaffen, bei welchem ein magnetisches Feld durch eine
Mehrzahl von Dauerinagneten erzeugt wird.
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Läufer von elektrischen Maschinen, wie Motoren und Generatoren, können
mit hohen Geschwindigkeiten betrieben werden und werden, wenn in solcher Weise betrieben,
durch Flieh- oder andere Kräfte beansprucht, denen widerstanden werden muß, wenn
die Maschinen in arbeitsfähigem Zustand verbleiben sollen. Es ist außerordentlich
schwierig, eine geeignete Festigkeit und Starrheit in einem Läufer zti erzielen,
hei welchem Dauerinagnete verwendet werden. um das erforderliche Magnetfeld ganz
oder zum Teil zu erzeugen. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, daß der beste
magnetische Werkstoff außerordentlich spröde ist und ihm nicht zuzumuten ist, einer
nennenswerten Zugbeanspruchung zu widerstehen, und daß dann, wenn ein wesentlicher
Teil des Magnetfeldes durch Dauermagnete erzeugt wird, die Magnete einen großen
Anteil an der Gesamtmasse ,des Läufers ausmachen.
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Durch die Erfindung wird eine Läuferbauart mit einer Mehrzahl von
Dauermagneten und Polstücken vorgeschlagen, wobei Magnete und Polstücke in zuverlässiger
Weise von einem in besonderer Weise hergestellten Rahmen gehalten werden, wobei
der Rahmen nur wenige preiswerte Elemente aufweist und von solcher Art ist,
daß
er unschwer und preiswert hergestellt werden kann.
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Die Rlagnete sind in einer axial zum Läufer vorgesehenen Reihe angeordnet,
wobei die einzelnen Magnete einer jeden Reihe durch Teile des Rahmens auf Abstand
gehalten werden und die Reiben in einem ringförmigen Zusammenbau rund um die Läuferachse
angeordnet sind.
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Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf einen Läufer der vorerwähnten
Art, bei welchem die Magnete auf magnetischen Kuppelstücken sitzen, welche ihrerseits
über Verbindungsmittel, welche die Platten des Läuferrahmens miteinander verbinden,
gehalten werden. Die Anordnung ist dabei derart, daß ein magnetisches Kuppelstück
die Innenenden benachbarter Magnete durch den ganzen Läufer hindurch verbindet,
so daß der magnetische Fluß in wirksamer Weise zwischen den Innenenden der Magnete
sichergestellt ist.
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Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf einen Lä tifer der vorerwähnten
Art, der einzelne durch Halter im Rahmen gehaltene lamellierte Polstücke an den
Außenenden der Magnete aufweist, wobei außerdem Dämpfungsschienen vorgesehen sind,
die elektrisch mit dem vorzugsweise angegossenen Läuferkörper verbunden sind, welcher
die verschiedenen anderen Teile umgibt.
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Schließlich bezieht sich die Erfindung noch auf eine einfache, praktische
und preiswerte Lagerung oder 1-Ialterung für einen Läufer der vorerwähnten Art.
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Die verschiedenen -Merkmale und Eigentümlichkeiten der Erfindung sollen
nunmehr an Hand der mehrere Ausführungsformen der Erfindung wiedergellenden Zeichnung
erläutert werden, und -zwar zeigt Fig. i einen Längs- oder axialen Schnitt durch
eine elektrische '\Iascliine mit einem Läufer geinüß der Erfindung, F]1. 2 eine
Seitenansicht gemäß der Linie 2-2 in Fig. i, wobei einige Teile zwecks Darstellung
des hinenaufbaus des Läufers weggebrochen dargestellt sind, Fig. 3 in vergrößertem
'Maßstab einen Teil des I.ä tiferrahmens, und zwar in der Nähe seines Umfangs, Wollei
die Teile in -(lern vor (lern Angießen des Füllkörpers vorhandenen Zustand dargestellt
sind.
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Fig. .I eine Ansicht ähnlich derjenigen nach Fig.3 l)ei aufgebrachtem
Füllkörper, welche die zu einem Ganzen vereinte Ausführungsform wiedergillt, und
zwar entsprechend der Linie 4-4 in F ig. 2, Fig. 5 in vergrößertem Maßstatt einen
Schnitt nach der Schnittlinie 5-5 in Fig. 4, Fig.6 in vergrößertem Maßstab einen
Schnitt nach der Schnittlinie 6-6 in Fig 4, Fig. 7 einen Schnitt nach der Schnittlinie
7-7 i t1 Fig. 5, Fig. 8 einen Schnitt nach der Schnittlinie 8-h in I: i1. 5, Fig.
9 einen Schnitt nach der Schnittlinie 9-9 in Fig.6, Fig. io eine Ansicht des :\lotors
während .der Herstellung, wobei die Teile in einer Form dargestellt sind, die zum
Verbinden des Läuferkörpers mit andern Elementen dient, Fig. ii eine Ansicht ähnlich
derjenigen in Fig. i, durch welche ein anderes .=\tisfiillrtlugsheispiel der Erfindung
Nviedergegeben wird, , Fig. 12 eine Ansicht nach der Linie 12-12 in Fig. i i, während
Fig. 13 eine Ansicht nach der Linie i3-13 in Fig. i i wiedergibt.
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Der erfindungsgein:il.te Liitifer ist besonders geeignet für elektrische
Generatoren mit Dauermagneten, welche zur Erzeugung des gewünschten Feldes benutzt
werden. In dei- Z#.#ichnung ist der erfindungsgemäße Läufer in eitienl Generator
dargestellt, wobei der Generator von einem beliebigen Antrieb angetrieben werden
kamt. In Fig. i ist ein -Maschinenteil _9 angc#detitet. (las ein Gehäuse io und
eine Antriebswelle i i aufweist, die aus dein Gehäuse vorragt und ;in ihrem Ende
einen Antriebsflansch 12 aufweist. 1 )er Generator besteht aus einem Ständer l3,
der in eiiiein Gehäuse C angeordnet ist, und einem L<itifer innerhalb des Ständers,
der mit der Maschinenwelle ii über ein Kupplungsstuck D verbunden ist. Der dargestellte
Ständer /3 bestellt aus @cllirhthernen 13, die geeignete Wicklungen 14 tragen, welche
mit der Last über Leitungen i .s verllunden werden können. Das Gehäuse C des Generators
sitzt unmittelbar ani Gehäuse io der Antriebsmaschine .9, und zwar Tiber eine Flanschverh
udung i0.
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Der erfindungsgemäße I_:itlfer bestellt aus einem Ringrahmen l=, aus
magnetischen KuppeleleinentenF am Rahmen, einer \Iehrzalil \-()n Magneten G. die
ebenfalls voin Ralinien gehalten werden und an den Kuppeleleinenten sitzen, und
einem Körper 1. der die verschiedenen andren Teile des Läufers unifaßt (>der finit
ihnen verllunden ist.
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Der Ringrahmen E ist aus \ iciltniagnet@erkstoff, beispielsweise einem
nichtrostenden Stabil, und besteht im wesentlichen atis einer llelirzalil von in
Achsrichtung volieiii@iii<lei- entfernt angeordneten Platten. Die Platten k<innen
gleich sein. Wenn jedoch axiale Reihen von Magneten vorhanden sind, so werden zweckinä
ßig Innenplatten 20 und Endplatten 21 vorgesehen, wobei eine Mehrzahl von axialen
Verbindungsmitteln 22 die Platten an den Innenseitenteilen derselben verbinden und
eine @lelirzahl von axialen haltern 23 die verschiedenen Platten an den Außenseitenteilen
derselben verbinden.
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Die Innenplatten 20 kiülnetl beliebig in bezug auf Zahl, Form und
Anordnung verschieden sein. Besonders zweckmäßig ist es aller, wenigstens zwei Innenplatten
vorzusehen, ilie in Achsrichtung voneinander entfernt so angeordnet sind, claß sie
die Magnete G zwischen sich halten, wobei zweckmäßig alle Innenplatten gleich sind
und einfach als flache Platten ausgebildet sind, die die nachstehend beschriebenen
Eigentümlichkeiten hallen. Durch die -zwei Innenplatten 20 tuld die zwei Fndplatten
21 wird eile l\';ilinieii geschaffen, welcher in
vorteilhafter Weise
axial angeordnete Gruppen von Magneten G aufzunehmen vermag, wobei jede Gruppe aus
drei axial nebeneinander angeordneten Magneten besteht, von denen ein Magnet sich
zwischen den beiden Innenplatten befindet, während die andern zwischen den Innenplatten
und den Endplatten sitzen, wie dies eindeutig aus den Fig.3 und 4 hervorgeht. Wo
die mehreren Magnete einer jeden axialen Gruppe in den Abmessungen übereinstimmen,
werden die Platten des Rahmens in gleichem Abstand voneinander gehalten, wie dies
aus den Fig. t bis to hervorgeht.
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Jede Inttenl)latte 20 wird zweckmäßig aus einem nichtmagnetischen
Schichtwerkstoff oder Schichtmetall hergestellt, welches rund oder scheibenförmig
ist und eine große Mittelöffnung 24 aufweist, wodurch die Platte eine ringförmige
Ausbildung erfährt. Der Innenlandteil X einer jeden Zentralplatte 20 ragt in radialer
Richtung nach innen über die Teile des Läufers vor und bildet einen Teil, der rnit
dem Kupplungsstück D zum Anschluß der Antriebswelle verbunden ist. Der äußere Randteil
V einer jeden Innenplatte trägt oder bildet ein Lager für diePolstücke H, die an
den Magneten (i vorgesehen sind. Der Zwischen- oder Mittelteil Z einer jeden Innenplatte
trägt die axialen Verltindungsrnittel 22 und überlappt die Seiten der Magnete (@,
Wodurch diese axial begrenzt werden.
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Jede Innenplatte weist als Eigentümlichkeit eine Mehrzahl von geeignet
geformten und angeordneten Öffnungen oder Löchern auf, wie sich aus Fig.6 ergibt.
Der Innenseitenteil X der Platte ist mit ringförmigen Reihen von Öffnungen 25 versehen,
welche runde Atrsspartrngen sein können, die, gleichmäßig über die Platte verteilt,
zur Aufnahme Volt 13trchselr 26 dienen, welche zum Verbinden des Läufers mit dem
Kupphrttgselernent D dienen. Zur Durchführung der Erfindung können mehrÖffnungen
25 vorgesehen werden, als für die Anzahl der jeweils hei der Konstruktion verwendeten
Buchsen 26 erforderlich ist, in welchem Falle ein Teil des Körpers die unlrentrtztert
Öffnungen 25 aufweist, wie dies atts Fig. 9 hervorgeht.
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Der Außenseitenteil 1' einer jeden Innenplatte ist mit besonders geformten
und angeordneten Öffnungen 27 versehen, welche die axialen Halter 23 aufnehmen,
und er ist außerdem mit besonders geforrntert und angeordneten Öffnungen 28 versehen,
welche Teile des Gußkörpers J aufnehmen, die sodann die Dämpfttngsschienen an den
Polstücken H bilden. Vorzugsweise werden die Dämpfungsschienen als Teil oder in
einem Stück mit dem Gußkörper J ausgebildet, was besser ist, als wenn sie verschiedene
Teile bilden. Der Mittel- oder Zwischenteil einer jeden Platte 20 ist mit über dem
t:Tmfang verteilten, radial vorgesehenen Durchbrüchen 29 versehen, welche so angeordnet
sind, daß sie sich gegenüber oder in axialer Übereinstimmung mit den lZäumen befinden,
welche zwischen benachbarten Magneten oder benachbarten Magnetreihen vorhanden sin(i.
In der- \iilte der Innenenden der 1)trrchl>riiclre 20 Weist die Platte 2o Öffnungen
30 auf, welche die axialen Verbindungsmittel 22 aufnehmen oder durchlassen, und
etwa innerhalb der Öffnungen 3o hat die Platte eine ringförmige Reihe von über den
Umfang verteilten Öffnungen 3 i, welche Teile des Gußkörpers I aufnehmen.
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Jede Endplatte 21 kann gleich jeder Innenplatte sein, mit ,der Ausnahme,
daß sie nicht den Innenrandteil X mit den Öffnungen 25 aufweist.
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Die axialen Verbindungsmittel 22 verbinden oder kuppeln die verschiedenen
Platten des Rahmens, und in der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist
jedes Veribindungsmittel als Bolzen 33 ausgebildet, welcher durch die Öffnungen
30 in den verschiedenen Platten 'hindurchführt, wobei Köpfe 34 an den Enden
der Bolzen 33 außerhalb der Endplatten vorgesehen sind, mittels derer die Rahmenteile
mehr oder weniger dicht an den Magneten befestigt werden, wobei andere Teile mit
ihnen in Verbindung vorgesehen sind, wie im nachfolgenden beschrieben wird. Entsprechend
der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist ein axiales Verbindungsmittel
22 an einem Punkt vorgesehen, der in radialer Richtung etwas nach innen in bezug
auf das Innenende eines jeden :Magneten oder innerhalb der Innenenden von mehreren
Magneten einer jeden axialen Gruppe von Magneten gelegen ist.
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Die magnetischen Kuppelsti.icke F erstrecken sich zwischen den bolzenförmigen
Teilen 33 der axialen Verbindungsmittel 22 und werden von ihnen gehalten, wobei
sie zwischen benachbarten Platten des Rahmens sitzen, so daß sie dazu dienen, die
Platten in dem Gebiet der axialen Verbindungsmittel auf Abstand zu halten. Jedes
magnetische KuppelstückF überbrückt .den Zwischenraum zwischen benachbarten axialen
Verbindungsmitteln und hat .@trssparungen 36 an den Innenenden zum Aufnehmen eines
Teils der Bolzen 33, wie deutlich aus Fig. 5 hervorgeht. Die magnetischen Koppelstücke
sind so gestaltet, daß sie sich zwischen benachbarten axialen Vetibindungsmitteln
erstrekken, so daß sie durch die Verlbindungsmittel gegen nach innen gerichtete
radiale Bewegung gesichert sind, und wenn sie auf den Verbindungsmitteln angebracht
werden, so sind ihre Enden 37 bündig. Die Außenseite eines jeden magnetischen Koppelstücks
an jedem Ende desselben ist so geformt, daß es einen Sitzteil38 bildet, wobei die
beiden Sitzteile an benachbarten Enden aneinander anstoßender Koppelstücke einen
einzigen Sitz bilden, der einen Magnet G hält, und der Teil 39 eines jeden
Koppelstücks so ausgebildet ist, daß er sich kontinuierlich und ununterbrochen von
dem einen Magnet zum nächsten erstreckt und dadurch eine wirksame magnetische Kupplung
zwischen benachharten Magneten abgibt.
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Die 1lagnete G sind vorzugsweise gleich oder spiegelgleich in bezog
auf Form und Abmessung, mit der Ausnahme der axialen Längenabmessung einer jeden
Gruppe, und in der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die blockförmigen
Bauelemente mit Innenenden 40, die auf den Halteteilen 38 der Koppelelemente F aufsitzen,
mit
Enden 4i, welche die Polstücke H tragen, mit Seitenwandungen
42, welche sich gegen die Plattenseiten des Rahmens abstützen, und mit Seitenwänden
43 versehen, welche in Richtung des Umfangs des Läufers blicken und parallel sind.
Die Teile sind so angeordnet und bemessen, daß dann, wenn die Magnete G auf den
Halteteilen 38 der Kuppelelemente F aufgebracht sind, sie in radialer Richtung hervorragen
und einen ziemlich großen Altstand in Umfangsrichtung aufweisen.
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Vorzugsweise wird ein Polstück H von geeignetem magnetischem Werkstoff
für jeden Magnet G vorgesehen, so daß die Polstücke für die mehreren Magnete einer
jeden axialen Magnetgruppe durch die Innenplatten des Rahmens auf Abstand gehalten
werden und zwischen den Endplatten des Rahmens sitzen. Jedes Polstück erstreckt
sich vorzugsweise in Umfangsrichtung am Außenende des Magnets, an welchem es sitzt,
so daß seine Enden etwas über den Magnet hinausragen, wo er nach innen gerichtete
Vorsprünge aufweist, welche den Magnet daran hindern, eine Umfangsverschiebung relativ
zum Polstück auszuführen. Die Innenseite oder Fläche 46 eines jeden Polstücks ist
flach und paßt auf das Außenende 4i des Haltemagnets, während die Außenfläche 47
eines jeden Polstücks vorzugsweise konvex und im wesentlichen konzentrisch zur Läuferachse
geformt ist.
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Bei der vorzugweisen Ausführungsform der Erfindung ist jedes Polstück
aus Schichtwerkstoff, der aus einer Mehrzahl von gleichen Plattenelementen besteht,
die in seitlicher Anordnung in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise vorgesehen
sind. jedes Polstück hat axial angeordnete Aussparungen 48, die mit den Öffnungen
27 übereinstimmen und zur Aufnahme der axialen Halter 23 dienen, und er hat außerdem
ein oder mehrere axiale Aussparungen 5o, welche zusammen mit den Öffnungen 28 in
den Platten des Rahmens Nuten zur Aufnahme der Dämpferschienen bilden. Schlitze
5i führen vorzugsweise von den Aussparungen 5o zum Außenumfang 47 des Polstücks.
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Die axialen Halter 23 können den axialen Verbindungsmitteln 22 gleichen,
und wenn sie so ausgebildet sind, so besteht ein jeder Halter aus einem Bolzen 52,
der durch die übereinstimmenden Öffnungen 27 und 48 der Platten bzw. der Polstücke
hindurchführt. Köpfe 53 sind an den Außenenden der Bolzen 52 vorgesehen und dienen
dazu, die Platten und Polstücke fest aufeinanderzuhalten. Durch Vorsehen einer Mehrzahl
von axialen Haltern in Verbindung mit jedem Polstück werden die Polstücke in zuverlässiger
Weise im Rahmen gehalten und in der richtigen Stellung an den Außenenden der Magnete
befestigt.
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Der Füllkörper J ist vorzugsweise ein Gußkörper aus nichtmagnetischem
Material und wird den anderen Teilen des Läufers so zugeordnet, daß er sie umgibt
und die verschiedenen Aussparungen, Löcher, Ausnehmungen und Unterbrechungen ausfüllt,
die hei der vorbeschriebenen Ausführungsform auftreten. Im allgemeinen ist der Körper
J so geformt, daß er Flansche 6o (Fig.4) aufweist, welche an der Außenseite einer
jeden Endplatte des Rahmens vorhanden sind, sowie Bogenteile 61 (Fig 5), welche
sich durch die Öffnungen 29 in den Platten des Rahmens hindurch und zwischen benachbarte
Magnete erstrecken, :11>staiidsstücke 63. welche sich in radialer Richtung von den
Bogestteilen zwischen die Enden benachbarter Polstücke erstrecken, und einett Inneu-
oder _@nsatzteil 64 von beträchtlicher blasse, welcher die Räume zwischen den Platten
des Rahsnests und den magnetischen Kuppelelementen, die ini Rahmen gehalten werden,
einnimmt. Der Kern 64 ist mit den Flanschen 6o verbunden, wobei die Teile des Kerns,
die durch die Innenplatten 20 voneinander getrennt sind, über *Kupplungs- oder `'erl>itidtstigsteile
66 des Füllkörpers verbunden sind, welche die Löcher oder Aussparungen
31 in den Plattest des Rahmens ausfüllen. Der Füllkörper «eist außerdem Teile
oder schienenartige Stücke 67 auf, welche die Öffnungen 5o und die Kanäle 5 s einnehmen
und die Dämpfungsschienen an den Polstücken bilden. Die Schienenteile 67 erstrecken
sich ebenfalls durch die Öffnungen 28 in den Platten des Rahmens hindurch und "verbinden
die Flansche 6o, so daß der Füllkörper einen vollständigen elektrischen Kreis bildet,
der jeden Pol umgibt.
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Das Kuppelelement D kann in der Praxis von beliebiger Ansführungsforsn
sein, uni den vorbeschriebenen Läufer auf der Welle t t des Antriebs zu befestigen.
Im gewählten Ausführungsbeipiel besteht die Kupplung aus einer Buchse 70 (Fig. i),
die am Flansch 12 der Welle i i über Haltemittel 71 gehalten wird. Eine Nabe
72 erstreckt sich radial von der Buchse 70 und reicht nach außen bis zu einem
Punkt dicht ass der Innenseite 73 des Körperkerns 64 und dicht an der Außenseite
einer der Innenplatten 20. Die litscllsesl 26, welche in geeigneten Abständen rund
ttsn den Läufer vorgesehen sind, werden in öffstusrgetl25 in den Innenplatten gehalten
und dienen dazu, die Innenplatten auf Abstand zu halten. Die:lußenfläche einer jeden
Buchse 26 ist bei 74 mit einer Nut versehen und bei 75 als Melirkatit ausgebildet,
so daß dann, wenn die Blöcke in den Kernteil des Füllkörpers eingebettet oder eingebracht
worden sind, sie darin verankert sind. Bolzen 8o gehen durch die Nabe 72 und die
Buchsen 26 hindurch und dienen dazu, den Läufer starr und zuverlässig snit dem Umfangteil
des Flansches zu verbinden.
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Für die Herstellung des Läufers werden vorzugsweise die verschiedenen
Teile, mit Ausnahme des Füllkörpers 1, dicht aufeinander und möglichst frei von
jedem Spiel insbesondere am Außenumfang zusammengebaut, wobei es in der Praxis möglich
ist, unschwer einen festen Zusammenbau durch geeignete Ausbildung der Bolzen der
axialen Verbindungsmittel und der axialen Halter der vorbeschriebenen Art zu erreichen.
Der Zusammenbau wird dann erwärmt, beispielsweise auf 53o° C, woraufhin der Füllkörper
J angeformt wird, wobei vorzugsweise ein Schleudergußverfahren für die Verbindung
des Fiillk<irlters tnit den andern
Teilen des Läufers zur Anwendung
kommt. Fig. io zeigt den Läufer in einer Drehform mit dem Füllkörper an .den andern
Teilen angeformt. Bei der Schleudergußherstellung des Füllkörpers auf dein übrigen
Läuferteil können die Teile in der Praxis so zusammengebaut sein, daß die inneren
Verbindungsmittel etwas Spiel haben, so daß die Fliehkraft ,dieMagnete und dieKupplungselemente
nach außen hin in dichte Verbindung mit den Polstücken zu bringen vermag.
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Die Dreliforin besteht aus einer lotrecht angeordneten Drehwelle 85,
während die eigentliche Form aus einem Bodenstück 86, einer Seitenwand 87, einer
oberen Wand 88 und aus Kernteilen 89 und 9o Besteht, die nach innen sich von dem
Bodenstück 86 und dem oberen Teil 88 erstrecken. Die Läuferteile können, abgesehen
vom Füllkörper, in geeigneter Weise in der Form über Befestigungsmittel gi gehalten
werden, wobei in die sich mit entsprechender Drehzahl drehende Form flüssiges Metall
zwecks Herstellung des Füllkörpers I eingeführt wird, das nach außen hin durch Füllöffnungen
93 in einen der Kernteile gelangt. Der Füllkörper wird gleich so gegossen, daß er
die vorerwähnten Teile aufweist und dann noch Materialüberschuß besitzt, so daß
er später auf die gewünschte Form und Abmessung gebracht werden kann, nachdem er
aus der Form herausgenommen worden ist. Es versteht sich, daß durch Angießen des
Körpers auf den vorerwärmten Zusammenbau die Gesamtanordnung sich abkühlt und sich
zu einer dichten Einheit verfestigt, in welcher kein Spiel zwischen den das Ganze
bildenden einzelnen Teilen vorhanden ist.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich ohne weiteres, daß ein
Läufer mit einer Mehrzahl von Magneten G, die durch die magnetischen Kuppelelemente
F miteinander verbunden sind und an ihren Außenenden die Polstücke A aufweisen,
infolge der besonderen Konstruktion den betriebsmäßig auftretenden Beanspruchungen
gewachsen ist. Der Hauptteil der Kräfte oder Beanspruchungen, die im Betrieb auftreten,
werden vom Rahmen E des Läufers und insbesondere durch die verschiedenen Platten
im Rahmen aufgenommen. Die Platten des Rahmens sind vor allem in der Hinsicht wirksam,
daß sie den Fliehkräften oder der Schwungkraftbeanspruchung zu widerstehen vermögen,
da sie in Ebenen angeordnet sind, die senkrecht zur Drehachse verlaufen und erhebliche
radiale Abmessungen aufweisen, wo sie die andern Teile des Läufers tragend aufnehmen.
Außerdem ist es auch offensichtlich, daß die axialen Verbindungsmittel und die axialen
Halter so angeordnet und den andern Teilen des Läufers zugeordnet sind, daß sie
in positiver und wirksamer Weise die Teile gegen Abspringen oder axiale Bewegungen
sichern, wobei in dem fertig hergestellten Läufer die verschiedenen Magnete Gin
sehr wirksamer Weise zwischen den Platten des Rahmens eingeklemmt gehalten werden.
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Die Kupplung oder die Haltevorrichtung D', die in den Figuren i i
bis 13 gezeigt ist, unterscheidet sich etwas von der vorbeschriebenen Kupplung D,
indem sie allgemein aus einem trommelähnlichen Element besteht, das vom Antriebselement
her angetrieben wird, wobei der gesamte Läufer unlösbar mit ihm verbunden ist, statt
über dem Flansch 72 und :die vorbesehriebenen Verbind'ung-seinrichtungen wie bei
der Ausführung nach Fig. i.
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Die Trommel besteht aus einem hülsenförmigen Element i io, das auf
einer Mittelwelle i i i sitzt und über Endplatten 112 und 113 ,gehalten wind. Die
Endplatte 113 ist am inneren Ende der Hülse i io vorgesehen und kann als das Zwischenelement
dienen, über welches die Antriebsverbindung mit dem Antriebselement hergestellt
wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel legt sich das Ende 113 gegen das Schwungrad
114 der Maschine, wobei es an diesem Element über Schraubverbindungsmittel 115 befestigt
ist.
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Die Hülse i io kann einfach zylindrisch sein und Enden 112 und 113
aufweisen, die durch die Verschweißung 117 gehalten, werden. Ein Sitz 118
ist angedreht oder sonstwie an der Außenfläche der Hülse i io vorzugsweise an einem
Ende aufgebracht, welcher Sitz an einer Schulter i i9 endigt und den Teil bildet,
auf welchem der Läuferzusammenbau aufgebracht wird. Die Hülse i io hat einen Endteil
120, der einen erheblichen Abstand in Achsrichtung vom Läuferzusammenbau sich erstreckt,
wobei Lüftungsöffnungen oder Durchlässe 12i im anschließenden Hülsenteil 120 vorgesehen
werden können, durch welche Luft oder ein sonstiges Kühlmittel hindurchzubewegen
ist. Beim Vorsehen von Durchlässen 121 werden vorzugsweise nach innen vorstehende
Ansätze 122 an der Innenseite des Hülsenteils i2o an den Durchlässen 121 vorgesehen,
welche Ansätze so geformt, bemessen und angeordnet sind, .daß sie bei der Drehung
des Läufers Luft aus dem Innern der Hülse nach außen durch die Durchlässe 121 hindurchbewegen.
Die für die Kühlung benutzte Luft kann in die Hülse in beliebiger Weise eingebracht
werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind Einlaßaussparungen im äußeren
Endteil 112 vorgesehen, sowie Ansätze 124, die vom Ende 112 her an .den Aussparungen
123 vorragen, welche Ansätze dazu dienen, daß die Luft nach innen durch die Aussparung
hindurchbewegt wird. Die Luft tritt durch ,die Öffnung 143 im Ciehäuse 142 aus.
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Die Abschlußwandung 134 des Gehäuses kann mit Lufteinlaßöffnungen
135 versehen sein, wie sich aus Fig. i i ergibt. Zum Entlüften der vorbeschriebenen
Ausführungsform kann auch ein Lüfterring vorgesehen werden, der aus dem Innen- und
Außenring 139 besteht, die durch eine Reihe von Lüfterblättern i4o auf Abstand gehalten
werden. Der Innenring 139 kann am Läufer mit Schrauben 141 befestigt werden. Der
Ständer B' wird vom Gehäuse 142 so gehalten, daß er den Läufer umgibt, wobei der
Ständerhalteteil des Gehäuses axiale Luftdurchlässe 144 aufweist. Luft, die durch
die Öffnung 135,durch den. Lüfter eingesaugt wird, gelangt nach außen entlang der
Wandung 134 und dann in Achsrichtung durch die Durchlässe 144,
um
durch die Öffnungen 143 im Gehäuse 142 auszutreten.
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Der Läuferzusammenbau, der auf der Hülse vorgesehen ist, kann -der
gleiche sein, wie er vorstehend beschrieben ist, mit der Ausnahme, daß er zweckmäßig
so geformt wird, daß er fest auf dem Sitz r 18 der Hülse t to aufsitzt, wobei zu
diesem Zweck der Läuferzusammenbau mit einer Mittelbohrung 130 0 versehen .ist,
-welche in dem Zusammenbau, der aus dem Füllkörper J' und den Rahmenteilen besteht,
die in dem Füllkörper eingebettet sind und hauptsächlich aus den Platten des Rahmens
bestehen, vorgesehen .ist. Zweckmäßig wird die Verbindung am Sitz 118 und an der
Bohrung 130 so hergestellt, daß der Läuferzusammenbau mit der Hülse d adurch verbunden
wird, daß der Läuferzusammenbau erwärmt und dann auf die Hülse aufgebracht wird,
um aufgeschrumpft zu werden. Außerdem können zusätzliche Befestigungsmittel, wie
durch die Schweißu.ng tat angedeutet, vorgesehen werden.
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Wenn die Einrichtung D' mit einer Mittelwelle versehen wird, wie dies
in der Zeichnung dargestellt ist, so .ist es besonders zweckmäßig, das innere Ende
der Welle dadurch auszurichten, daß es in eine Mittelbohrung 132 in dem Schwungrad
114 oder einem sonstigen Maschinenbeil an der Welle t 11 eingeführt wird, wobei
ein. geeignetes Lager, wie beispielsweise das Kugel- oder sonstige Lager 133, das
äußere Ende der Welle trägt. Im dargestellten Falle wird das das äußere Ende der
Welle tragende Lager 133 von der Außenwand 134 des Gene ratorgehäuses
C gehalten. Die Welle t t t kann von -beliebiger Länge sein und. wird vorteilhaft
so ausgeführt, daß sie die Hülse 11o über die Endscheiben 112 und 113 zuverlässig
hält. Im dargestellten Falle haben die Endteile der Welle t t t nach außen gerichtete
Schulbern 136, gegen welche sich die Enden 112 und 113 legen, wobei die Enden in
beliebiger Weise, beispielsweise über die Schweißurig 137, mit der Welle verbunden
sein können.