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Federndes Rad.
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speichen aufgehängt ist. Die Gewinnung dieser Gummispeichen ist Gegenstand der Erfindung. Bisher hatte man im wesentlichen massive Gummiringe verwendet, die sich an Tragorganen (Bolzen od. dgl.) abstützen, die an Nabe und Felge befestigt waren. Diese massiven Gummiringe erlitten dort. wo sie auf dem Bolzen auflagen, in kurzer Zeit durch Reibungskräfte eine Beschädigung an ihrer äusseren Gummi-
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senkrechten Ebene beim Fahren durch metallische Führungen zu erzwingen.
Zur Verhinderung einer Gefährdung des Gummimaterials an den Tragorganen hat man auch vorgeschlagen, innerhalb der Ringe an der Stelle ihrer Auflagerung auf den Bolzen das Gummimaterial durch eingesetzte Leinwandstücke
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schläge schon bald 20 Jahre zurücklegen, konnten damit praktisch brauchbare elastische Räder nicht hergestellt werden. Einerseits die Mängel der metallischen Führung, anderseits ungenügende Festigkeit der elastischen Verbindungsmittel verhinderten dies.
Demgegenüber werden erfindungsgemäss für die Bildung der einzelnen Gummispeichen zwar auch dünne Gummifäden zur Anwendung gebracht, die aber nun in so erheblicher Zahl und mit einer solchen Vorspannung unmittelbar an den Tragorganen befestigt
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Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind Ausführungsbeispiels auf der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 einen radialen Schnitt durch das neue Rad, Fig. 2 die zugehörige Seiten-
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kabel im Längs-und Querschnitt. Fig. 5 ist eine Hilfsvorrichtung zur Anfertigung der Gummispeichen und die Fig. ss und 7 zeigen eine zweite Ausführung der Gummispeichen im Längsschnitt und im Querschnitt.
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umspinnung h2 bestehen.
Das Gummikabel t ist erfindungsgemäss in einer beliebigen Zahl von Windungen um die Spulenbolzen f und g herumgewunden. Die Enden des Kabels werden dann festgebunden. Das Herumwinden der Kabel geschieht mit einer, den jeweiligen Erfordernissen entsprechenden Vorspannung Die Zahl der Gummispeichen innerhalb des Rades kann beliebig gewählt werden. Zwischen den beiden Teilen a1 und d1 befindet sich ein ausreichend grosser freier Ringraum i, innerhalb dessen die Nabe gegen- über der Felge unter der Einwirkung der Stösse beim Fahren schwingen kann.
Die Gesamtkraft, mit welcher alle vorgespannten Gummispeichen (es sind das mehrere tausend Kilogramm) die Nabe inner-
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halb der Speichen festhält, ist so gewählt, dass eine stabile Stellung der beiden Teile in einer senkrechten Ebene gesichert ist ; dessen ungeachtet werden aber seitliche Stösse elastisch durch die Gummispeichen auf die Nabe und das Fahrzeug übertragen, weil die metallische Führung weggefallen ist. Die Vorderseite des Rades ist durch eine Deckscheibe 7f, die an dem Haltering e befestigt ist, abgedeckt. Der Schwingungsraum i ist durch einen Gummiring m abgeschlossen, so dass keinerlei Schmutz und Staub in das Rad gelangen.
Die über mehr als 7000 km angestellten Fahrversuche haben die gute Bewährung der Erfindung einwandfrei dargetan. An Stelle der freitragenden Lagerung der Spulenbolzen t könnte
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gebildeten Gestell festgeschraubt vermittels der Schrauben 3. Zwischen den Bolzen f und g werden drei Keilstücke 4, 5 und 6 (Distanzstücke) eingesetzt und das ganze Gestell vermittels der Schraubenzapfen 7 in Lageraugen 8 drehbar gelagert. Die Sehraubenzapfen 7 halten auch die Keile in ihrer richtigen Stellung.
Alsdann wird das Gummikabel mit seinem einen Ende an dem einen Spulenzapfen, z. B. f, befestigt und durch ein verschiebbares Gewicht 9 belastet. Beim Drehen des Gestells und Verschieben des Gewichts 9 können eine beliebige Zahl von Windungen auf die Spulen gelegt werden und der Gummispeiehe eine genau bestimmbare Vorspannung gegeben werden. Nach Befestigung des äusseren Endes des Kabels
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Gummispeiche in das Rad eingesetzt. Die Keile können dann mit geringem Kraftaufwand aus der Speiche herausgenommen werden, worauf sich die Speichenspannung als Verbindungskraft von Nabe und Felge äussert.
Bei der zweiten Ausführungsform sind eine grosse Anzahl von kürzeren Kabelstücken zu einem
Speichenbündel M zusammengefasst, das an seinen Enden von zweiteiligen Büchsen p zusammengeschlossen wird. Diese zweiteiligen BÜchsen werden vem1Íttels der Schrauben hunter so hohem Druck an den Enden der Kabelbündel aufgesetzt, dass durch Reibungsschluss ein Herausziehen des Kabelbündels aus den büchsenartigen Tragorganen p verhindert test. Letztere sind dann vermittels der Zapfen p2 wieder in den
Ringen a1und cll festgeschraubt. Es sei erwähnt, dass die Garnhülle h2 kein unbedingtes Erfordernis der Erfindung bildet.
Sie ergibt aber eine grosse Schonung und erhebliche Verlängerung der Lebensdauer der Gummispeichen. Nach den bis jetzt angestellten Versuchen ist deren Lebensdauer auf mindestens 10. 000 7cm zu setzen. Es sei erwähnt, dass Abweichungen in der rein mechanischen Ausgestaltung der Räder keinen Einfluss auf das Wesen und die Bedeutung der Erfindung besitzen. Bezüglich des Standes der Technik sei noch erwähnt, dass man bei Fahrrädern die Verwendung der Gummikabel kennt in der Weise, dass ein einzelnes, dünnes Kabel je eine Speiche bildet. Eine derartige Konstruktion ist natürlich für Kraftfahrzeuge ungeeignet.
An Stelle des fortlaufenden Gummikabels kann auch ein fortlaufendes dünnes Gummiband Ver-
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jeweils immer eine grössere Zahl von übereinanderliegenden Schichten der Zugorgane auf den Stützteilen entstehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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