DE635136C - Trommelrad mit auswechselbaren Schneidstaeben zum Zerkleinern und Lockern von Giessereisand - Google Patents
Trommelrad mit auswechselbaren Schneidstaeben zum Zerkleinern und Lockern von GiessereisandInfo
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- DE635136C DE635136C DEA72191D DEA0072191D DE635136C DE 635136 C DE635136 C DE 635136C DE A72191 D DEA72191 D DE A72191D DE A0072191 D DEA0072191 D DE A0072191D DE 635136 C DE635136 C DE 635136C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/04—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Rad zum Zerkleinern und Lockern
von Gießereisand.
Es sind Räder zum Zerkleinern und Lockern von Gießereisand bekannt, bei denen
die Schneidstäbe in die Nabe des Trommelrades eingegossen sind. Die im Gießereiwesen
herrschenden Betriebsverhältnisse bringen es mit sich, daß durch im Sand befindliche harte
Fremdkörper die Schneidstäbe verbogen werden können, was alsdann eine Auswechslung
von Schneidstäben erheischt. Um eine Auswechslung der Schneidstäbe zu ermöglichen,
wurde bereits vorgeschlagen, die Schneidstäbe mittels Schrauben an den Stirnflanschen
zu befestigen. Bei einer Auswechslung müssen die Schrauben entfernt und nach Einsetzen
der neuen Schneidstäbe wieder eingefügt und angezogen werden. Bei einer anderen bekannten
Bauart werden die Enden der auswechselbaren Schneidstäbe in Aussparungen der Stirnflanschen des Trommelrades gehalten,
wobei die Stirnflanschen durch gesonderte Zugschrauben gegenseitig verspannt und dadurch
die Schneidstäbe in ihrer Lage gesichert werden. Beim Auswechseln der Schneidstäbe müssen die Schraubenmuttern
an einem Ende der Zugschrauben entfernt und der eine Stirnflansch in der Axialrichtung
verschoben werden. Durch das Verschieben des einen Stirnflansches ist es unvermeidlich,
daß eine große Zahl der Stäbe aus den Aussparungen der beiden Scheiben herausfallen.
Es ist alsdann eine mühevolle Arbeit, die Stäbe wieder in die Aussparungen der Stirnflanschen
zu bringen, und es geht auf alle Fälle sehr viel kostbare Zeit verloren, was um so nachteiliger empfunden wird, als sich
dieser Zeitverlust bzw. diese Störung durch den ganzen Gießereibetrieb hindurch fortpflanzt,
da alle Abteilungen eines Gießereibetriebes von der ungestörten Belieferung durch die anderen Abteilungen abhängig sind.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen. Gemäß der Erfindung
wird dies dadurch erreicht, daß die Schneidstäbe in Gestalt von Flacheisenstäben
in Schlitzen der Stirnflanschen der Trommel derart gehalten sind, daß ein Einbauen und
eine Auswechslung der Schneidstäbe in kürzester Zeit vorgenommen werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des
den Erfindungsgegenstand bildenden Rades dargestellt.
Das Rad gemäß Abb. 1, dessen. Oberhälfte im Längsschnitt und dessen Unterhälfte in
Ansicht gezeichnet ist, besitzt zwei Stirnscheiben ι und 2, die auf der Welle 3 angeordnet
sind. Auf der Welle 3 sitzen zwischen den Stirnscheiben 1 und 2 drei am äußeren
Umfang zylindrisch gestaltete Radkörper 4,
5 un(i 6j welche zusammen eine Trommel
bilden. Die genannten drei Radkörper sind voneinander durch auf der Welle 3 gelagerte,,
zweckmäßig rund ■ gestaltete Zwischensche.fö'-ben
7 und 8 getrennt, welche über den äuße.-Λ ren Umfang der genannten Radkörper um e?ii,'
gewisses Maß hervorragen. Auf dem äußeren Umfang der Radkörper 4, S und 6 sitzen die
Schneidstäbe 9, welche rechteckigen Querschnitt aufweisen. In der Stirnscheibe 1 sind
an der Innenseite Aussparungen 10 vorgesehen, deren Ausmaß dem Querschnitt der
Schneidstäbe 9 entspricht. Die Stirnscheibe 2 besitzt dem Querschnitt der Schneidstäbe 9
entsprechende Durchbrechungen, derart, daß die Schneidstäbe 9 von der Außenseite der
Stirnscheibe 2 aus in das Rad eingeschoben werden können. Die Zwischenscheiben 7
und 8 besitzen dem Querschnitt der Schneidstäbe 9 angepaßte Aussparungen 12. An der
Außenseite der Stirnscheibe 2 ist eine Deckscheibe I3t vorgesehen, welche in Abb. 2 in
Stirnansicht dargestellt ist. Dieselbe besitzt Schlitze 14, welche dem Querschnitt der
Schneidstäbe 9 angepaßt sind, derart, daß die Schneidstäbe 9 die Schlitze 14 passieren können.
Durch Verdrehung der Deckscheibe 13 um einen gewissen Winkel kommen die
Schlitze 14 abseits von den Stirnseiten der Schneidstäbe 9 zu liegen, derart, daß die letzteren,
welche in Abb. 2 mit gestrichleiten Linien angedeutet ist, in ihrer Lage gesichert
sind (Verriegelungsstellung der Deckscheibe 13). Die Deckscheibe 13 besitzt zwei segmentförmige
Schlitze 15, die von in der Stirnseite der Stirnscheibe verankerten Schrauben
16 durchdrungen werden. Durch Anziehen der genannten Schrauben erfolgt eine Sicherung
der Deckscheibe.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform,
und zwar Abb. 3 die Oberhälfte des Rades im Längsschnitt und die Unterhälfte in Ansicht; Abb. 4 zeigt einen Querschnitt
durch das Rad nach der Schnittlinie A-A in Abb. 3. Auf der Welle 17 sitzt eine
Trommel 18 mit an den Enden vorgesehenen Außenflanschen 19 und 20 und einem ungefähr
in der Mitte der Trommel vorgesehenen Zwischenflansch 21, der auf der gezeichneten
Ausführungsform eine geringere Bauhöhe aufweist als die Außenflanschen 19 und 20. Die
Außenflanschen 19 -und 20 besitzen Durchbrechungen
22 und 23, welche dem Querschnitt der Schneidstäbe 24 entsprechen. Der Zwis.chenfiansch2i besitzt dem Querschnitt
der Schneidstäbe 24 angepaßte Schlitze 25. Die Schneidstäbe 24 werden beim Aufbringen
auf die Trommel 18 durch die Durchbrechungen 22 und 23 der Außenflanschen 19 und 20
geschoben. Die Sicherung der Schneidstäbe erfolgt mittels Splinte 26, welche in den
Schneidstäben vorgesehene Bohrungen durchdringen Und sich gegen die äußeren Stirn-..Seiten
der Außenflanschen 19 und 20 anlegen.
.vAbb. 5 zeigt eine Ausführungsform, wo die •i'Äßenflanschen 27 der Trommel 28 radial
V^ach außen gerichtete, offene Schlitze 29 auf-'
weisen, welche in ihrem Querschnitt dem der Schneidstäbe 30 angepaßt sind, die auf dem
Umfang der Trommel 28 aufsitzen. An den äußeren Stirnseiten der Außenflanschen 27
sind mit Bohrungen versehene Augen 31 vorgesehen. Diese Bohrungen stimmen überein
mit an den Schneidstäben 30 vorgesehenen Bohrungen 32. Diese Bohrungen sind bestimmt
für die Aufnahme beispielsweise von Schrauben oder Splinten, die zur Sicherung der Schneidstäbe dienen.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 6 besitzt die Trommel 33 ebenfalls Außenflanschen
34 mit dem Querschnitt1 der Schneidstäbe 35 angepaßten, nach außen offenen
Radialschlitzen 36. Die Stirnseiten der Schneidstäbe 35 verlaufen bündig mit den
äußeren Stirnseiten der Außenflanschen 34. Die Außenflanschen 34 sind verjüngt gestaltet,
derart, daß die größeren Durchmesser der beiden Außenflanschen einander zugekehrt
sind. Der äußere Umfang der Außenflanschen wird von quer geschlitzten, federnden Ringen
37 umfaßt, welche, bezogen auf den Querschnitt, radial nach einwärts gerichtete Stege
aufweisen, die sich einerseits gegen die Stirnseiten der Schneidstäbe und anderseits
gegen die inneren Stirnseiten der Außenflanschen anlegen, derart, daß die Schneidstäbe
35 gesichert sind. Die Ringe 37 können in der Nähe der Schlitze mit Lappen versehen
werden, die für die Aufnahme von Schrauben bestimmt sind, oder es können die Ringe 37 mittels Schrauben gesichert werden,
welche in den Außenflanschen verankert sind und in den Ringen 37 vorgesehene Bohrungen
durchdringen. Die Ringe 37 könnten auch als endlose Ringe ausgebildet und am Umfang mit Schlitzen versehen werden, welche
das radiale Einbringen der Schneidstäbe ermöglichen. Durch entsprechende Verdrehung
und Sicherung der Ringe 37 in der verdrehten Stellung erfolgt alsdann wieder eine Sieherung
der Schneidstäbe.
Bei den dargestellten Ausführungsformen sind die Schneidstäbe in Richtung des Durchmessers
gestellt, doch könnte die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Schneidstäbe
mit dem Durchmesser einen spitzen Winkel einschließen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Trommelrad mit zwischen den beiden Stirnflanschen vorgesehenen, auswechselbaren Schneidstäben zum Zerkleinern undLockern von Gießereisand, insbesondere für ortsfeste Aufbereitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidstäbe in Gestalt von Flacheisenstäben in Schlitzen der Stirnflanschen der Trommel derart gehalten sind, daß ein Einbauen und eine Auswechslung der Schneidstäbe ohne Veränderung des Abstandes der Stirnflanschen der Trommel vorgenommen werden kann.
- 2. Trommelrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel geschlitzte Zwischenscheiben (7 und 8 bzw. 21) aufweist, in deren Schlitze die ungeschlitzten, d. h. ohne Schwächung ausgeführten Flacheisenstäbe eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72191D DE635136C (de) | 1934-01-06 | 1934-01-06 | Trommelrad mit auswechselbaren Schneidstaeben zum Zerkleinern und Lockern von Giessereisand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72191D DE635136C (de) | 1934-01-06 | 1934-01-06 | Trommelrad mit auswechselbaren Schneidstaeben zum Zerkleinern und Lockern von Giessereisand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635136C true DE635136C (de) | 1936-09-11 |
Family
ID=6945487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72191D Expired DE635136C (de) | 1934-01-06 | 1934-01-06 | Trommelrad mit auswechselbaren Schneidstaeben zum Zerkleinern und Lockern von Giessereisand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635136C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT400229B (de) * | 1989-12-06 | 1995-11-27 | Fischer Ag Georg | Einrichtung zur chargenweisen aufbereitung von schüttgut |
-
1934
- 1934-01-06 DE DEA72191D patent/DE635136C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT400229B (de) * | 1989-12-06 | 1995-11-27 | Fischer Ag Georg | Einrichtung zur chargenweisen aufbereitung von schüttgut |
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