DE510367C - Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls - Google Patents
Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels DruckwasserstrahlsInfo
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- DE510367C DE510367C DEB145269D DEB0145269D DE510367C DE 510367 C DE510367 C DE 510367C DE B145269 D DEB145269 D DE B145269D DE B0145269 D DEB0145269 D DE B0145269D DE 510367 C DE510367 C DE 510367C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D29/00—Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
- B22D29/001—Removing cores
- B22D29/006—Removing cores by abrasive, water or air blasting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C23/00—Tools; Devices not mentioned before for moulding
- B22C23/02—Devices for coating moulds or cores
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung will eine Düse schaffen, welche besonders vorteilhaft für die Ausübung
des Verfahrens der Erfinderin zum Putzen von Gußstücken mittels eines unmittelbar
in das Form- oder Kernmaterial hineingeführten Druckwasserstrahls verwendet werden kann. Die Düsen üblicher Form, bei
welchen die Austrittsöffnung für den Strahl in der Vorderfläche der Düse liegt, eignen
sich hierfür nicht, weil die Vorderfläche beim Andrücken der Düse an das Form-, Kern- oder Gußmaterial beschädigt werden
kann und die dabei entstandenen Scharten die Geschlossenheit des Strahls stören können.
Zugleich ist bei den gewöhnlichen Düsen der allmähliche Übergang vom Rohrquerschnitt
in die enge Austrittsöffnung für den Strahl ungeeignet, weil durch Zentrifugalwirkungen
eine teilweise Zerstäubung des Strahls eintreten kann.
Die Erfindung schlägt daher eine Düse vor, bei welcher vor und hinter der Bohrung für
den Durchgang des Strahls je ein erweiterter Raum vorgesehen und der Strahldurchlaß
nach Art einer Stauscheibenbohrung geformt ist. Sie erreicht durch diese Gestaltung den
Erfolg, daß der Druckwasserstrahl bis zu seinem Auftreffen auf den von ihm zu entfernenden
Sand mit Sicherheit aus einem festgeschlossenen Kernstrahl ohne Streuung besteht.
Für diese Düsenform bestehen bereits Vorbilder bei Strahlrohren für Feuerlöschgeräte.
Die Mundstücke der Feuerlöschstrahlrohre werden aus mehreren Teilen zusammengesetzt,
weil je nach dem Wasserdruck verschieden große Strahldurchlässe benutzt werden müssen. Letztere werden deshalb in auswechselbaren
Scheiben angebracht, welche zwischen den auseinanderschraubbaren Teilen
des Mundstückes eingeklemmt werden. Hierbei ergibt sich eine ähnliche Gesamtform,
wie die Erfindung sie hier für eine aus einem Stück gefertigte Sonderdüse vorschlägt.
Die Erfindung besteht also in der Übertragung einer an sich bekannten Form auf
den hier vorliegenden neuen Zweck. Bei Feuerlöschgeräten soll der Strahl eine möglichst
große Reichweite haben. Eine Streuung ist bei ihm unvermeidlich; aber er wird in größerem Abstande von der Austrittsöffnung
um so weniger streuen, je geschlossener er die Öffnung verlassen hat. Dagegen handelt
es sich beim Erfindungsgegenstande um die Erzielung einer anderen Wirkung. Der Strahl soll sofort nach seinem Austritt arbeiten,
und die neue Düsenform sorgt dafür, daß von seiner kinetischen Energie nichts verlorengeht, um seine schneidende und bohrende
Wirkung im Kern- und Formmaterial 6c so vollkommen wie möglich zu gestalten.
Nachdem die Erfindung der Strahlaustrittsöffnung einen erweiterten Raum vorgelagert
hat, geht sie noch einen Schritt weiter, indem sie dem die Öffnung überragenden Außenrand der Düse eine besondere Form
gibt. Dieser Rand wird gemäß Erfindung nach Art eines Kronenbohrers gezackt. Beim
Putzen der Gußstücke wird die Düse unmittelbar an das Form- oder Kernmaterial angedrückt. Dieser Druck sowie der vom
Preßwasser erzeugte Rückdruck erteilen der
Düse kurze Hinundherbewegungen, und durch die besondere Gestaltung des Außenrandes nutzt die Erfindung diese Bewegungen
ίο in günstigster Weise zur Gewinnung einer
ergänzenden mechanischen Bearbeitung des Form- und Kernmaterials aus.
Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs-
1S gegenstandes.
Abb. ι zeigt eine Düse α, in welche das
Zuleitungsrohr b mit gerade ausreichender Lichtweite mündet. An das Rohr b schließt
sich in der Düse α zunächst eine Erweiterunge
an, auf welche der Strahldurchgang rf folgt. Dieser ist mit kräftiger Abrundung
des Eintrittsrandes ausgerüstet, einer Stauscheibenbohrung ähnlich geformt. Dann folgt
der erweiterte Raum e, dessen Außenrand / beim Andrücken unbedenklich Beschädigungen
erleiden darf, weil die etwaigen Scharten den aus der Bohrung d austretenden Strahl
nicht beeinflussen können.
Abb. 2 zeigt eine Düse g von solcher Form, daß sie ein reichlich weites Zuleitungsrohr h
aufnehmen kann, also einer besonderen Erweiterung vor dem Strahldurchgang i nicht
mehr bedarf. Der die Strahlaustrittsöffnung überragende Außenrand der Erweiterung k
ist nach Art eines Kronenbohrers gezackt oder in sonstiger, dem Erfindungszweck entsprechender
Weise gestaltet.
Claims (2)
1. Düse zum Putzen von Gußstücken mittels eines unmittelbar in das Formoder
Kernmaterial hineingeführten Druckwasserstrahls, dadurch gekennzeichnet,
daß in der bei Mundstücken der Feuerlöschstrahlrohre bekannten Weise vor und hinter dem Strahldurchlaß je ein erweiterter
Raum vorgesehen ist.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch ge-■■
kennzeichnet, daß der die Strahlaustrittsöffnung überragende Außenrand beispielsweise
nach Art eines Kronenbohrers gezackt ist, um mittels der beim Andrücken
der Düse gegen das Kern- oder Formmaterial durch den Rückdruck veranlaßten Hinundherbewegungen ergänzende
mechanische Arbeit zu gewinnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB145269D DE510367C (de) | 1929-08-22 | 1929-08-22 | Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB145269D DE510367C (de) | 1929-08-22 | 1929-08-22 | Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510367C true DE510367C (de) | 1930-10-18 |
Family
ID=7000996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB145269D Expired DE510367C (de) | 1929-08-22 | 1929-08-22 | Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510367C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2478998A (en) * | 1944-10-25 | 1949-08-16 | Nat Foam System Inc | Fire extinguishing foam tube and spray head |
| US3020965A (en) * | 1959-08-19 | 1962-02-13 | Jr Richard F Keller | Hydraulic pile extractor |
| FR2407759A1 (fr) * | 1977-11-08 | 1979-06-01 | Mannesmann Ag | Dispositif pour le nettoyage de coquilles |
| FR2410518A1 (fr) * | 1977-11-30 | 1979-06-29 | Creusot Loire | Procede et dispositif de decapage de pieces oxydees |
-
1929
- 1929-08-22 DE DEB145269D patent/DE510367C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2478998A (en) * | 1944-10-25 | 1949-08-16 | Nat Foam System Inc | Fire extinguishing foam tube and spray head |
| US3020965A (en) * | 1959-08-19 | 1962-02-13 | Jr Richard F Keller | Hydraulic pile extractor |
| FR2407759A1 (fr) * | 1977-11-08 | 1979-06-01 | Mannesmann Ag | Dispositif pour le nettoyage de coquilles |
| FR2410518A1 (fr) * | 1977-11-30 | 1979-06-29 | Creusot Loire | Procede et dispositif de decapage de pieces oxydees |
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