DE509271C - Schienenspaltueberbrueckung zwischen den Schienen von Drehbruecken und ortsfesten Anschlussschienen - Google Patents

Schienenspaltueberbrueckung zwischen den Schienen von Drehbruecken und ortsfesten Anschlussschienen

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DE509271C
DE509271C DEM99858D DEM0099858D DE509271C DE 509271 C DE509271 C DE 509271C DE M99858 D DEM99858 D DE M99858D DE M0099858 D DEM0099858 D DE M0099858D DE 509271 C DE509271 C DE 509271C
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DEM99858D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/04Swing bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Sehienenspaltüberbrückung zwischen den Schienen von Drehbrücken und ortsfesten Anschlußschienen Bei Geleisen, welche über bewegliche Brükken führen, ist es bekannt, den nachteiligen Folgen der mitunter beträchtlichen Spalte, welche als Spielraum für Wärmeausdehnungen zwischen den Schienen der Brücke und den ortsfesten Anschlußschienen bestehen, dadurch zu begegnen, daß die Spalte durch Laschen überbrückt werden. Es soll dadurch eine Milderung der beim überfahren der Spalte auftretenden Stöße erzielt werden, doch ist diese Einrichtung nicht einwandfrei, weil bei den einzelnen Schienen immer noch ein gewisser Spalt als Spielraum oder Dehnungsfuge zwischen den Köpfen der Schienen verbleiben muß, so daß die Kanten,pressung der Köpfe und der daraus sich ergebende Verschleiß sowie die Bruchgefahr bestehen bleiben.
  • Man ist daher in neuerer Zeit dazu übergegangen, den Anschluß der in der Verkehrsstellung der Brücke zusammenlaufenden Schienenenden durch quer bewegliche, an einem Ende fest verlaschte Zungen herzustellen, die in der Verkehrslage mit entsprechend abgebogenen, als seitliche Widerlager wirkenden Knieenden der Anschlußschienen in zwangsläufiger Verbindung gehalten werden. Zu diesem Zwecke sind vorteilhaft auf der Brücke angeordnete und von dieser aus durch Schubstangen betätigte Riegelschieber vorgeschlagen worden, durch welche die Schienenzungen in der Verkehrsstellung zwangsläufig und gleichmäßig gegen die Knieenden der Gegenschienen gepreßt und beim Lösen wieder abgezogen werden.
  • Bei Drehbrücken macht es aber Schwierigkeiten, mit den brückenseitigen Schienenzungen an den als Widerlager dienenden Knieenden der ortsfesten Gegenschienen beim Ausfahren der Brücke vorbeizukomrrien. Man kann dies zwar dadurch erreichen, daß. bewegliche, an einem Ende fest verlaschte Zungen und entsprechend abgebogene Knieenden der Gegenschienen wechselseitig so angeordnet sind, daß die auf der ortsfesten Seite liegenden Teile um verschieden lange Strekken- über die Drehbrücke reichen, doch ist dabei auch auf der Landseite ein Riegelschieber und ferner eine diesen mit dem auf der Brücke liegenden Antriebsgestänge verbindende Kupplung erforderlich, und gegebenenfalls muß, um unzulässige Längen einzelner Zungen oder Knieenden zu vermeiden, das Brückenende schräg geschnitten sein, was häufig unerwünscht ist. Es muß daher dafür Sorge getragen werden, daß die freien Enden der auf der Brücke liegenden Anschlußzungen in der Höhenlage verstellbar sind, wie dies an sich bei den vorerwähnten hoch- und niederklappbaren Spaltüberbrükkungslaschen bereits bekannt ist. Diese sind gelenkig an den Enden der Brückenschienen angeordnet und mit Hilfe des Antriebs der zum Heben und Senken des Brückenträgerarmes dienenden Vorrichtung hoch- und niederklappbar. Es würde naheliegen, auch bei Verwendung von Spaltüberbrückungszungen diese gelenkig in ähnlicher Weise mit den Brückenschienen und dem Antrieb der Hebevorrichtung des Brückenträgerarmes zu verbinden, doch bilden derartige gelenkige Glieder eine ständige Gefahr für die Betriebssicherheit, zumal die Zungen dabei in der Verkehrslage nicht fest verriegelt werden könnten.
  • Erfindungsgemäß wird das Heben und Senken der freien Zungenenden in vorteilhafterer Weise erreicht. Die Erfindung macht sich dabei die elastischen Eigenschaften der Schiene zu nutze, und sie besteht darin, daß brückenseitig angeordnete, an einem Ende mit den Brückenschienen fest verlaschte und mit Querriegeln o. dgl. verbundene Zungen gegebenenfalls samt ihren Antriebsvorrichtungen (Schiebern o. dgl.) durch eine vorteilhaft vom Antriebsgestänge der Schieber .antreibbare Hebevorrichtung (z. B. Hubscheibe, Kniehebel oder Stempel auf Keilgleitlagern) über die Knieenden der ortsfesten Gegenschienen hinaus unter elastischer Biegung vom Brückenkörper abhebbar sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i und z zeigen in der Draufsicht die Stellung der Schienenzungen in der Verkehrslage bzw. kurz vor dem Ausfahren und Abb.3 eine Seitenansicht bei vor dem Ausfahren angehobenen Scbienenzungen.
  • Die Enden der auf der Drehbrücke liegenden Schienen laufen in Zungen a aus, welche in der Querrichtung elastisch beweglich sind. Die Bewegung derselben erfolgt durch Kurvenschieber b, die auf einem Flacheisen c in der Längsrichtung geradlinig geführt sind. In den Kurvenschlitzen der Schieber b laufen Rollen d, welche an Querriegeln e befestigt sind. Die schienenseitigen Enden dieser Riegel e sind mit den Zungen a fest verbunden. Die in die Zungen a auslaufenden Brückenschienenenden sind durch Hubscheiben k, welche auf einer Welle L sitzen, anhebbar, so daß die Zungen nebst den Schiebern b und ihren Führungen und Riegeln über die Knieenden f der ortsfesten Gegenschienen hinaus angehoben werden können (Abb.3) bzw. zwecks Widerherstellung- der Verkehrslage wieder senkbar sind. Der Antrieb der Welle i erfolgt vorteilhaft vom Antriebsgestänge der Schieber b aus. An Stelle der Hubscheiben k können natürlich auch andere Hebevorrichtungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienenspaltüberbrückung zwischen den Schienen von Drehbrücken und.ortsfesten Anschlußschienen, bei welcher zum Anschluß der Schienen querverschiebbare, durch Riegelschieber in der Verkehrslage feststellbare Zungen der Brückenschienen verwendet sind, die gegen abgebogene Knieenden der ortsfesten Gegenschienen angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Fahrschienen der Brücke fest verlaschten Zungen (a) gegebenenfalls samt ihren Antriebsvorrichtungen z. B. auf einem Flacheisen (c) in der Längsrichtung geradlinig geführter Kurvenschieber (b), in deren Schlitzen an Querriegeln (e) befestigte Rollen (d) laufen, durch eine vom Antriebsgestänge der Schieber antreibbare Hebevorrichtung, z. B. Hubscheibe (k) oder Kniehebel oder Stempel auf Gleitlagern, über die Knieenden _ (f) der Gegenschienen hinaus mit elastischer Biegung vom 'Brückenkörper abhebbar sind.
DEM99858D 1927-05-24 1927-05-24 Schienenspaltueberbrueckung zwischen den Schienen von Drehbruecken und ortsfesten Anschlussschienen Expired DE509271C (de)

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