DE508533C - Stossabfangvorrichtung fuer Schiffe - Google Patents
Stossabfangvorrichtung fuer SchiffeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/18—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for preventing collision or grounding; reducing collision damage
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/18—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for preventing collision or grounding; reducing collision damage
- B63B2043/185—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for preventing collision or grounding; reducing collision damage using shock absorbing telescoping buffers
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf elastische Stoßabfangvorrichtungen zum
sicheren Abbringen von aufgelaufenen Seeschiffen.
Es ist bereits bekannt, zur Abschwächung von Zusammenstößen den Schiffsbug nach
der Seite drehbar anzuordnen, wie es auch nicht mehr neu ist, am Bug eines Schiffes
ein schnabelförmiges Fachwerk zu befestigen,
ίο dessen unterer allmählich ansteigender Teil
eine Fortsetzung des Kieles bildet, um das Schiff hierdurch nach Art der Eisbrecher auf
das feste Eis zu heben und dieses durch sein Gewicht zu zerbrechen.
Derartige Einrichtungen sollen auch dazu dienen, die beim Anrennen des Schiffes gegen
Widerstände auftretenden Stöße abzufangen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß die bisher
bekannten Einrichtungen nicht geeignet
ao sind, bei Strandungen, Zusammenstößen usw. von Seeschiffen dieselben trotz wasserdichter
Schotten vor dem Vollaufen der einzelnen Abteilungen und dem Sinken zu bewahren.
Denn durch den starken Stoß beim Auftreffen luf den Widerstand lockern sich die Vernietung
oder die durch Schweißen erzielten Verbände; es entstehen große Spannungen, es tritt trotz doppelten Bodens Wasser in das
Schiff, das, da der Bug nicht nachgeben kann, immer schwerer wird und brechen muß.
Um diese Nachteile zu beseitigen, ist erfindungsgemäß der Bug des Schiffes mit
seinem unter Wasser liegenden Teil nicht fest mit dem Schiff verbunden; der Schiffsbug
besteht aus zwei Teilen, von denen der über Wasser liegende Teil wie bisher mit dem
Schiff ein Stück bildet, während der unter Wasser liegende Teil nur in loser Verbindung
mit dem Schiff steht. Diese Verbindung muß natürlich so fest sein, daß dieser Bugteil bei
schwerem Wetter in seiner Lage gehalten wird.
Abb. ι zeigt den vorderen Teil eines Schiffes nach der neuen Erfindung in Seitenansicht
und teilweisem Schnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht mit zurückgedrücktem, lösbarem Schwimmkörper und
Abb. 3 eine Seitenansicht, aus der die Wirkungsweise der Erfindung ersichtlich ist.
Der Schiffsrumpf 1 besitzt eine Ausnehmung 2, welche, vom Bug aus gerechnet,
durch einen der Form des Schiffsrumpfes angepaßten, lösbaren Schwimmkörper 3 teilweise
ausgefüllt wird. Der Schwimmkörper 3 besitzt die bogenförmige Rückwand 4, die an einem beispielsweise unter Druck von
Spiralfedern 5 liegenden Klotz 6 anliegt. An Stelle der Spiralfedern 5 können Gummipuffer
7 oder sonstige mechanische oder hydraulische Einrichtungen gesetzt werden. Die Verbindung des Schiffsrumpfes 1 mit
dem Schwimmkörper 3 geschieht durch beliebige Aufhängemittel und durch ein der Schiffsform an der betreffenden Stelle angepaßtes
Verschlußblech 9, welches nur so fest durch Vernietung oder durch sonstige Mittel
mit Schiffsrumpf und Schwimmkörper verbunden wird, daß ein Lösen des Schwimm-
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körpers während der Fahrt oder durch starken Seegang vermieden wird.
Stößt ein mit der neuen Einrichtung versehenes Schiff während seiner Fahrt auf einen
Eisberg, ein Riff o. dgl., so wird der Stoß ,von dem größtenteils unter Wasser liegenden
Schwimmer 3 aufgefangen. Da seine Verbindungen 8 und 9 mit dem eigentlichen Schiffskörper
ι dieser Beanspruchung nicht gewachsen sind, so müssen sie reißen und
den Schwimmkörper 3 freigeben. Da der Schwimmkörper durch das Hindernis nach dem Zerreißen seiner Verbindungen mit dem
Schiffskörper 1 behindert ist, dessen Vorwärtsbewegung mitzumachen, drückt er auf
den nachgiebigen Klotz 6, der den Stoß allmählich auffängt. Der Schiffskörper 1 ruht
nun mit seinem Bug auf dem Schwimmkörper 3, der mit seinen in beliebiger Anzahl versehenen Widerhaken 10 sich in das Hindernis
so einhaken kann, daß er mit ihm fest verbunden ist.
Um nun das Loskommen des Schiffes zu erleichtern, sind in beliebiger x\nzahl schraubenartige
Körper 11 im Schiffsvorderteil vorgesehen, die von Deck oder einer anderen
Stelle aus betätigt werden können und in diesem Fall, wie aus Abb. 3 zu ersehen ist,
den Schwimmkörper 3 treffen. Werden diese Schrauben im Sinne des Uhrzeigers gedreht, so treten sie aus dem Schiffskörper 1
hinaus und drücken auf den Schwimmer 3, so daß durch diese Drehung der Schrauben 11
der Schiffskörper am Bug angehoben wird, wie es in Abb. 3 strichpunktiert dargestellt
ist. Ist der Zwischenraum zwischen Schiffskörper ι und Schwimmer 3 groß genug, so
können in diesen Zwischenraum eine oder falls erforderlich mehrere Walzen 12 eingefügt
werden, worauf nach Rückdrehen der Schrauben 11 der Schiffskörper durch sein
Gewicht oder mit Hilfe der Maschinenkraft vom Schwimmkörper abrollt und so von dem
Hindernis ohne weitere Beschädigung als den Verlust des Schwimmkörpers freikommt und
seine Fahrt fortsetzen kann.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Elastische Stoßabfangvorrichtung für Schiffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffsbug aus zwei Teilen besteht, von denen der aus dem Wasser hervorragende Teil ein Stück mit dem Schiffsrumpf bildet, während der unter Wasser befindliche Teil (3) mit dem Schiffsrumpf derart lose verbunden wird, daß er beim Auftreffen auf ein Hindernis den Stoß abfedernd auffängt, sich vom Schiffsrumpf löst und, mit dem Hindernis ver- So bunden bleibend, ein Abgleiten bzw. Freigeben des Schiffes von dem Hindernis ohne Beschädigung des Schiffes ermöglicht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffsrumpf (1) eine Ausnehmung (2) besitzt, die durch den lösbaren Schwimmkörper (3) teilweise ausgefüllt wird, dessen bogenförmige Rückwand (4) an einen z. B. unter Druck von Spiralfedern (5) oder Gummipuffern (7) stehenden Klotz (6)o. dgl. anliegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (2), soweit sie nicht durch den lösbaren Schwimmkörper ausgefüllt ist, durch ein der Schiffsform angepaßtes Verschlußblech (9) umkleidet ist, welches so fest mit dem Schiffsrumpf und dem lösbaren Schwimmkörper (3) verbunden ist, daß ein Lösen des Schwimmkörpers während " der Fahrt ausgeschlossen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbare Schwimmkörper (3) mit dem über Wasser ragenden Bugteil durch im Fall des Auftreffens auf ein Hindernis leicht lösbare Verbindungen (S), z. B. Bolzen, Federno. dgl., verbunden ist. "
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbare Schwimmkörper (3) auf der Rückseite mit Widerhaken (10) versehen ist, die sich beim Auflaufen auf das Hindernis in dasselbe einhaken.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem über Wasser liegenden Bugteil schraubenartige Körper in) vorgesehen sind, die von Deck aus auf den lösbaren Schwimmkörper (3) drücken können, um zwischen Schiffskörper fi) und Schwimmer (3) nach dem Auflaufen einen Zwischenraum herzustellen, in welchem eine oder i°5 mehrere Walzen (12) einzufügen sind, über welche nach Zurückdrehen der Schrauben (ti) der aufgelaufene Schiffskörper von dem lösbaren Schwimmkörper (3) abrollen kann. noHierzu 1 Blatt ZeichnungenΒΕΠΜΝ. OKDnUiMiT IN »ER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE508533T | 1930-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508533C true DE508533C (de) | 1930-09-27 |
Family
ID=6546994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930508533D Expired DE508533C (de) | 1930-03-11 | 1930-03-11 | Stossabfangvorrichtung fuer Schiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508533C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3735023A1 (de) * | 1987-10-16 | 1989-05-03 | Schultz Hans Georg Prof Dr Ing | Kollisionsweicher schiffsbug |
| FR2822797A1 (fr) * | 2001-03-28 | 2002-10-04 | Philippe Baron D | Protection des quilles de voiliers contre les chocs |
-
1930
- 1930-03-11 DE DE1930508533D patent/DE508533C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3735023A1 (de) * | 1987-10-16 | 1989-05-03 | Schultz Hans Georg Prof Dr Ing | Kollisionsweicher schiffsbug |
| FR2822797A1 (fr) * | 2001-03-28 | 2002-10-04 | Philippe Baron D | Protection des quilles de voiliers contre les chocs |
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