DE506833C - Schwingende Steuerglocke fuer Gasmesser - Google Patents

Schwingende Steuerglocke fuer Gasmesser

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DE506833C
DE506833C DED47991D DED0047991D DE506833C DE 506833 C DE506833 C DE 506833C DE D47991 D DED47991 D DE D47991D DE D0047991 D DED0047991 D DE D0047991D DE 506833 C DE506833 C DE 506833C
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bell
control bell
gas meter
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DED47991D
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JOHANNES DEUTRICH DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

  • Schwingende Steuerglocke für Gasmesser Die Erfindung bezieht sich auf schwingende Steuerglocken mit Flüssigkeitsverschluß zum Steuern von Gasmessern mit beweglichen Wänden, welche die Form eines offenen Segmentes eines zylindrischen Hohlkörpers haben, dessen Öffnung in der Abschlußlage unter der Sperrfliissiglceit liegt und beim Ausschwingen der Glocke einseitig austaucht. Diese Steuerglocken wurden bisher mit den Meßgliedern zwangläufig verbunden, so daß die Öffnung und der A.bschluß der von den Glocken beherrschten Gasleitungen allmä blich erfolgt und große Druckverluste und Druckschwankungen auftreten. Gemäß der Erfindung erfolgt der Antrieb der Steuerglocken nicht zwangläuf g, sondern kraftschlüssig, und zwar durch eine Schubstange, die mittels einer offenen Öse an dem Kurbelzapfen der die Glocke bewegenden Welle aufgehängt ist. Dadurch wird es möglich, die Öffnung und den Abschluß der Gasleitungen sehr rasch zu bewirken und den Offnungslvinkel so groll zu machen, daß der Widerstand beim Durchgang des Gases sehr klein. bleibt und Druckschwankungen durch Drossciwirkung beim Umsteuern verhindert sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Steuerung nach der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. i in einem Längsschnitt, in Abb. 2 in einem Ouerschnitt.
  • Die Glocke h hat die Form eines Hohlzylinders, der mittels der Achse d in dem GasfÜhrungsraum a: drehbar gelagert und in sich gut ausgewuchtet ist, so daß die Drehachse mit der Schwerachse zusammenfällt. Diese Glocke taucht in der Abschlußlage unter den Flüssigkeitsspiegel x-x. Nach Abb. i ist die Glocke einseitig aasgetaucht, so daß die von dei Glocke beherrschte Gasleitung b mit dein Gasführungsraum a in offener Verbindung steht. Es kann daher das Gas aus dein Raum a in der Pfeilrichtung in die Leitung b einströmen. Befindet sich die Glocke in der strichpunktierten Lage, dann ist die Gasleitung b von dem Raum a völlig abgesperrt.
  • Zur Bewegung der Glocke dient eine Kurbel c, die um die Welle g umläuft. Der Antrieb erfolgt aber nicht zwangläufig, wie bei bisher bekannten Gasmessern, sondern kraftschlüsdg. Zu diesem Zweck ist die an der Glocke am Zapfen f angreifende Schubstange e mittels einer offenen Öse i an, Kurbelzapfen c lose aufgehängt. Das Gewicht der Schubstange t> genügt, um cüe gut ausgewuchtete Glocke im Sinne des Uhrzeigers abwärts zu bewegen, wenn die Kurbel aus ihrer Höchstlage sich in der Pfeilrichtung dreht und der Zapfen sich senkt. Die Glocke folgt unter der Wirkung des Gewichtes der Schubstange e der Bewegung des Kurbelzapfens c, bis sie in die strichpunktierte Lage der Abb. i gelangt ist. Ihre untere Öffnung liegt dabei ganz unter dem Flüssigkeitsspiegel x-.-. Jede Verbindung zwischen dein Raum a und dem Kanal b ist unterbrochen. Diese Abschlußstellung der Glocke ist durch einen Anschlag hl festgelegt. Sobald die Glocke diesen Anschlag erreicht hat, gleitet der Kurbelzapfen in der Schubstangenöse abwärts und dann aufwärts, bis er im Scheitel der Öse angelangt ist. Von diesem Augenblick an hebt er bei weiterer Drehung die Glocke mit großer Geschwindigkeit an, so daß sie wieder in die dargestellte Lage gelangt. In dieser Lage liegt die Glocke an einen Anschlag k. an. In dieser Weise wiederholt sich der Vorgang des öffnens und Schließens der Glocke 7L.
  • Bei dieser Art des Antriebes wird also nur ein Teil des Kurbelweges zum Öffnen und Schließen der Steuerglocke benutzt. Der Abschluß und das Öffnen erfolgt zu einem Zeitpunkt, bei dem die Kurbel annähernd die größte Geschwindigkeit hat.
  • Bei einer zwangläufigen Verbindung liegen die Verhältnisse viel ungünstiger. In diesem Falle wird die Öffnungskante der Steuerglocke tiefer eintauchen und demgemäß die hintere dauernd eingetauchte Kante an die steuernde Kante auf dem Kreise näher herangezogen werden müssen, um ein Austauchen zu verhindern. Damit ist aber eine Verengung der unteren Öffnung der Steuerglocke, durch die die Gasleitung eintritt, verbunden. Infolgedessen muß auch der Schwingungswinkel der Glocke kleiner werden, was wieder eine Verengung des Durchgangsquerschnittes der ausgetauchten Glocke und damit eine Drosselung des Gasdurchgangs zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingende Steuerglocke mit Flüssigkeitsverschluß zum Steuern von Gasmessern mit beweglichen Wänden in Form eines offenen Segmentes eines zylindrischen Hohlkörpers, dessen Öffnung in der Abschlußlage unter der Sperrflüssigkeit liegt und beim Ausschwingen der Glocke einseitig austaucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Steuerglocke (la) durch eine Schubstange (r) erfolgt, die mittels einer offenen Öse (i) am Kurbelzapfen (e) lose aufgehängt ist.
DED47991D 1925-05-15 1925-05-15 Schwingende Steuerglocke fuer Gasmesser Expired DE506833C (de)

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