DE506091C - Regelbare Entnahmevorrichtung - Google Patents
Regelbare EntnahmevorrichtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entnahmevorrichtung für Flüssigkeiten, die durch ein
selbsttätig arbeitendes Absperrorgan regelbar ist und sieht eine Einrichtung vor, die die
Regelung lediglich von der Entnahme abhängig macht.
Es sind bereits Entnahmevorrichtungen für Flüssigkeiten bekannt, bei denen ein das Absperrorgan
steuerndes Organ durch Öffnen eines besonderen Hilfsventil einem Druckunterschied
unterworfen wird, der die Bewegung des Steuerorgans entgegen einer konstanten Kraft veranlaßt. Das Steuerorgan,
das am Ende dieser Ventilöffnungsbewegung das Hilfsventil wieder schließt, ist mit Durchtrittsöffnungen
für die unter Druck stehende Flüssigkeit versehen, die somit auf die andere Seite des Steuerorgans gelangt und einen
Druckausgleich herbeiführt, worauf sich das
so Steuerorgan unter dem Einfluß der besagten konstanten Kraft, z. B. unter dem Einfluß
des Eigengewichtes, wieder in seine Ausgangsstellung zurückbewegt und dabei das Absperrorgan
in seine Schließlage bringt.
Gemäß der Erfindung ist die Entnahmevorrichtung mit einer das Absperrorgan überbrückenden
Hilfsleitung zur Entnahme kleiner Mengen versehen, wobei bei sinkendem Druck hinter dem Absperrorgan dieses und
somit die Hauptleitung durch ein im Nebenschluß zu der Hilfsleitung liegendes Steuerorgan
geöffnet und bei steigendem Druck wieder geschlossen wird. Die erfindungsgemäße Einrichtung sichert einen vollständig selbsttätigen
Betrieb, bei dem die gesamte Regelung lediglich von der Entnahme abhängig ist.
In der Zeichnung ist eine Entnahmevorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
Es zeigt:
Abb. ι die Vorrichtung mit dem Absperrorgan in seiner Schließlage im Schnitt,
Abb. 2 einen der Abb. 1 entsprechenden Schnitt mit dem Absperrorgan in seiner
Offenlage,
Abb. 3 einen waagerechten Schnitt durch die Vorrichtung,
Abb. 4 die Vorrichtung in Draufsicht.
Das zylindrische Absperrorgan G liegt drehbar in einem entsprechend zylinderförmigen
Teil H der Hauptleitung A und wird von einer Hilfsleitung M geringeren Querschnitts
überbrückt. Die Hilfsleitung M ist an die Stützen / und L der Hauptleitung angesetzt.
Das Absperrorgan G wird von einem Steuerkolben C gesteuert, der durch Gelenke F mit
dem Steuerorgan verbunden ist. Der Steuerkolben C liegt in einer das Absperrorgan
ebenfalls überbrückenden Leitung E, die bei D
und N mit der Hauptleitung A verbunden ist und einen senkrechten Teil B umfaßt, der als
Zylinder für den Kolben C dient. Die Anordnung ist derart, daß, wenn der Kolben C seine
tiefste Lage einnimmt, die Hauptleitung A durch das Absperrorgan G vollständig abgeschlossen
ist, und wenn der Kolben C in
seiner höchsten Lage sich befindet, die Hauptleitung A vollständig geöffnet ist.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Angenommen der Kolben C nimmt seine tiefste Lage ein, so daß die Hauptleitung A
verschlossen ist, und es wird keine Flüssigkeit entnommen. In der Kammer O vor dem Absperrorgan
und in der Kammer P hinter diesem herrscht dann infolge der Verbindungsleitung
M geicher Druck. Es herrscht dann auch über und unter dem Steuerkolben C gleicher
Druck, so daß der Steuerkolben unter dem Einfluß seines Eigengewichtes in seiner
tiefsten Lage verharrt. Wird der Abfluß etwas geöffnet, so genügt zur Entnahme kleiner
Mengen die Hifsleitung M, ohne daß der Druck in den Kammern 0 und P verschieden
wird. Wird der Abfluß weiter bis vollständig geöffnet, so genügt die Hilfsleitung M nicht
ao mehr zur Lieferung der gewünschten Flüssigkeitsmenge, und es entsteht in der Kammer P
ein Druck, der geringer ist als der Druck in der Kammer 0. Dies hat zur Folge, daß auch
der Druck oberhalb des Steuerkolbens C geringer wird als unterhalb des Kolbens, so daß
der Kolben in an sich bekannter Weise entgegen seinem Eigengewicht angehoben wird
und je nach der Größe seines Hubes die Hauptleitung A öffnet. Wird der Abfluß wieder
verschlossen, so steigt der Druck in der Kammer P und über dem Kolben C wieder bis
auf den Druck in der Kammer O1 da die Hilfsleitung M für einen Druckausgleich
sorgt. Der Kolben C sinkt daher unter seinem Eigengewicht wieder nach unten und verschließt
die Hauptleitung A. Die beim Sinken des Kolbens C verdrängte Flüssigkeitsmenge
wird von der Hilfsleitung M aufgenommen und durch die Lei tung E dem Raum oberhalb
des Kolbens zugeführt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Durch ein selbsttätig arbeitendes Absperrorgan regelbare Entnahmevorrich- +5 tung, gekennzeichnet durch eine das Absperrorgan überbrückende Hilfsleitung zur Entnahme kleiner Mengen, wobei bei sinkendem Druck hinter dem Absperrorgan dieses und somit die Hauptleitung durch ein im Nebenschluß zu der Hilfsleitung liegendes Steuerorgan geöffnet und bei steigendem Druck wieder geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER75523D DE506091C (de) | 1928-08-29 | 1928-08-29 | Regelbare Entnahmevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER75523D DE506091C (de) | 1928-08-29 | 1928-08-29 | Regelbare Entnahmevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506091C true DE506091C (de) | 1930-08-28 |
Family
ID=7415095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER75523D Expired DE506091C (de) | 1928-08-29 | 1928-08-29 | Regelbare Entnahmevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506091C (de) |
-
1928
- 1928-08-29 DE DER75523D patent/DE506091C/de not_active Expired
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