DE505941C - Schwingvorrichtung - Google Patents

Schwingvorrichtung

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DE505941C
DE505941C DEL70296D DEL0070296D DE505941C DE 505941 C DE505941 C DE 505941C DE L70296 D DEL70296 D DE L70296D DE L0070296 D DEL0070296 D DE L0070296D DE 505941 C DE505941 C DE 505941C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/28Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with beaters rotating about an axis perpendicular to the fibre bundle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Schwingvorrichtung Die Schwingvorrichtung gemäß der Erfindung, die sich in bekannter Weise aus zwei zusammen arbeitenden Schwingtrommeln zusammensetzt, ist im Hinblick auf die bekannten Schwingvorrichtungen insofern vorteilhaft ausgebildet, als sie das Eptstehen eines stärkeren Knickes in den Fasern während des Schwingens vermeidet. Erreicht ist das dadurch, daß erfindungsgemäß jeder Schwingarm eine Anzahl von hintereinander angeordneten Messerleisten trägt, die zahnradartig zum gegenseitigen Eingriff gelangen und die zwischen den Armen befindlichen Fasern stumpfwinklig angreifen.
  • Dabei sitzen die Messerleisten erfindungsgemäß an wulstförmigen Erweiterungen des Schwingarmes, so daß die einzelnen nebeneinanderliegenden Faserteile, wie bei der Handschwingerei,während des Schwingvorganges ohne wesentliche Abbiegung ununterbrochen bearbeitet werden können. Damit die Bildung von Faserumschlingungen verhindert wird, sind außerdem die vor den wulstförmigen Erweiterungen befindlichen Armflächen in an sich bekannter Weise mit vorspringenden glatten Leisten ausgestattet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung schematisch dargestellt. Die Schwingvorrichtung besitzt zwei parallele Wellen i2 und 13. Auf jeder Welle sind drei Flügel oder Arme 14, 15, 16 und 17, 18, ig angeordnet. Die Arme endigen in wulstförmigen Erweiterungen und tragen an diesen Stellen eine Anzahl von Messern, deren Zahl nicht unbedingt der Abbildungsangabe zu entsprechen braucht. Auch ist eine Beschränkung auf die Zahl 3 bezüglich der Arme nicht erforderlich. Beispielsweise läßt sich auch eine günstige Wirkung erzielen, wenn nur zwei Arme vorhanden sind. Zu beachten ist nur, daß während des Schwingens eine lückenlose Aufeinanderfolge der Messerangriffsstellen in bezug auf die Fasern vorhanden ist, was eben dadurch erreicht wird, daß die Messergruppen gleichsam zahnradartig ineinander übergehen.
  • Das Schwingen geschieht in der Weise, daß zunächst die eine Messergruppe, beispielsweise die Messergruppe des Armes 16 der Welle 13, in den von den Messergruppen der Arme 17, 18 der Welle 12 gebildeten Zwischenraum eingreift und eine schabende Wirkung an den herunterhängenden Stengeln ausübt. Ihr folgt unmittelbar die Messergruppe des Armes 17 der Welle 12 usw. Die einzelnen Messergruppen greifen also gleichsam wie die Zähne zweier Zahnräder ineinander ein. Wie aus der Abbildung zu ersehen ist, greifen von jeder Messergruppe zunächst die Messer I, 1I an, ihnen folgen dann in bestimmten Abständen die übrigen Messer dergestalt, daß die Angriffsrichtung der übrigen Messer zu den Fasern einen rechten Winkel niemals überschreitet. Eine zu starke Beanspruchung der Fasern wird dadurch vermieden. Nur die Messer I, 1I greifen anfangs in spitzem Winkel an.. Sie werden jedoch gegen Ende des Schwingvorganges gedreht, so daß auch sie den rechten Winkel beim Angriff nicht überschreiten. Auf diese Weise wird das Fasergut in denkbar größtem Maße geschont. Die in den Schwingteilen noch untergebrachten glatten Leisten VIII sorgen dafür, daß ein Umwickeln der Faser um die Schwingteile nicht stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingvorrichtung mit zwei zusammen arbeitenden Schwingtrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwingarm an einer wulstförmigen Erweiterung eine Anzahl von hintereinander angeordneten Messerleisten trägt und die vor den wulstförmigen Erweiterungen befindlichen Armflächen mit an sich bekannten vorspringenden glatten Leisten zur Verhinderung von Faserumschlingungen ausgestattet sind.
DEL70296D Schwingvorrichtung Expired DE505941C (de)

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