DE933260C - Doppelhubschaftmaschine - Google Patents

Doppelhubschaftmaschine

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Publication number
DE933260C
DE933260C DEO1339D DEO0001339D DE933260C DE 933260 C DE933260 C DE 933260C DE O1339 D DEO1339 D DE O1339D DE O0001339 D DEO0001339 D DE O0001339D DE 933260 C DE933260 C DE 933260C
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DE
Germany
Prior art keywords
sinker
shaft machine
machine
holes
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DEO1339D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Franke
Josef Ozga
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE933260C publication Critical patent/DE933260C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/20Hooks; Lifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Doppelhubschaftmaschine Die Erfindung betrifft eine Doppelhubschaftmaschine und besteht darin, daß die oberen Enden der Platinennadeln um z8o° umgebogen sind und die hierdurch entstandenen Bogenstücke diagonal zur Platinenlängsrichtung verlaufen, wobei die umgebogenen; Enden der Bogenstücke in einer zusätzlichen Lochreihe geführt sind und die zusätzliche sowie die ursprüngliche Lochreihe je ein Loch mehr aufweisen, als Schafteinheiten vorhanden sind. Im besonderen liegen hierbei am Platinenhebel die Anlenkstellen für die obere und untere Platine sowie für den Schaftschwinghebel in der gleichen vertikalen Ebene, in der sich auch die entsprechenden Schäfte und Platinen befinden. Das obere Ende der Platinennadel ist zweckmäßigerweise bogenförmig ausgebildet und läßt sich rechts- oder linksdiagonal in jeweils zwei von vier benachbarten Löchern der Platinenführung einsetzen.
  • Die bekannten Platinenhebel der Doppelhubschaftmaschinen sind gekröpft, und man hat bekanntlich diese Kröpfungen trotz ihrer Nachteile mangels geeigneter anderer Vorschläge beibehalten.
  • Die Kröpfungen verlegen die beweglichen Gelenke der oberen und unteren Platinen aus der Zugebene, so daß während der schwingenden Bewegung die Kröpfstellen schädigenden Seitenkräften ausgesetzt sind., welche die Platinenhebel aus der Zugebene drücken. Das hierbei auftretende Drehbestreben im Platinenhebel muß von den Gelenken aufgefangen werden:, in welchen infolgedessen eine erhöhte Reibungsarbeit -auftritt, wozu noch der größere Reibungswiderstand an den Druckstellen der Kröpfungen kommt. Diese erhöhte Beanspruchung hat einen vorzeitigen Materialverschleiß zur Folge. In den bekannten Maschinen bewegen sich die einzelnen Einsätze nicht in derselben Bahn, in der der Drehpunkt des Platinenhebels liegt.
  • Es zeigt sich hierbei als Nachteil, daß die Kröpfungen des Platinenhebels die geraden Schußzahlen des unteren Messers in der Linksmaschine auf das obere Messer der Rechtsmaschine oder umgekehrt verlegen, wenn es sich um gleichlaufende Kartenspiele handelt, wodurch die Gesamtanordnung unübersichtlich und die Orientierung auf den Kartenspielen erschwert wird.
  • Im Hinblick auf die beiden Hubmesser sind für die Links- und Rechtsmaschine bei gleichlaufenden Kartenspielen für den Ablesevorgang zwei Regeln erforderlich.
  • Den Kröpfungen des Platinenhebels und der Führung der Platinen entsprechend müssen die oberen und unteren Platinenführungen voneinander verschieden und versetzt angeordnet sein, was eine weitere Unübersichtlichkeit bedeutet und bei der Montage erhebliche Schwierigkeit verursacht.
  • Man hat die durch die Kröpfung des Platinenhebels hervorgerufene Unübersichtlichkeit der links- und rechtsangetriebenen Maschinen wenigstens zugunsten einer einfachen Regel für gleichlaufende Kartenspiele und im Hinblick auf die beiden Hubmesser beim Ablesevorgang zu beseitigen versucht und hat zu diesem Zwecke zusätzlich ein entgegengesetztes Platinenhebelmodell für die Rechtsmaschine -ausgeführt.'-Das -zusätzliche-Platinenhebelniödell erfordert auch zusätzlich ein entsprechendes neues Platinenführungsmodell für die Rechtsmaschine. Dadurch erschwerte man aber die Lagerhaltung und Ersatzteilbeschaffung. Mit der Einführung neuer Modelle wurde die Maschine auch nicht einfacher.
  • Früher wurden zwar hier und da gerade Platinenhebel verwendet. Die Überlegungen, die dazu führten, waren jedoch gußtechnische. Die Verwendung solcher Platinenhebel hat dieselben Mängel gezeigt, wie sie den gekröpften Platinenhebeln anhaften. Man hat die Platinen oder Platinennadeln gekröpft oder die Platinen übermäßig lang und die Lücken in der Platinenführung breiter als nötig ausgeführt. Dadurch sollten 'die' schädigerideri Reibungen beseitigt' werden.' Sie haben daher keineswegs Vorteile gegenüber den gekröpften Platinenhebeln aufzuweisen vermocht, weshalb sie auch von letzteren abgelöst wurden 'und seither nicht mehr in Erscheinung treten.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung' an Ausführungsbeispielen 'dargestellt, und es stellt dar ' Abb. i a) - linksangetriebene, - b) rechtsangetriebene Maschinen mit Normalschaltung, Abb. 2 Vordere Ansicht der Platinennadel, Abb. 2 vordere -Ansicht der Platinennadel, Abb. q. Draufsicht der Platinen, Platinennadel, Platinenführung und Kartenblatt bei Linksmaschine, Abb. 5 - Draufsicht entsprechend Abb. q., jedöch bei Rechtsmaschine, Abb. 6 Aufriß der Doppelhubschaftmaschine, Abh. 7- Seitenansicht gemäß Abb.6, a) für Linksmaschinen, b) für Rechtsmaschinen.
  • Der normale Schaltsinn der Kartenzylinder bei Rechts- undLinksmaschinen ist, wie es die Abh. i a für Linksmaschinen und Abb. i b für Rechtsmaschinen zeigt, der im Sinne des Uhrzeigers.
  • Abb. 2 zeigt eine Platinennadel i, wie sie am oberen Ende um i8o° umgebogen ist und wie das umgebogene, weiter gerade verlaufende Endstück in, einem zusätzlichen Loch der Platinenführung 3 nochmals - geführt wird. Jede Platinennadel wird außerdem unten in der unteren Platinenführung 3' geführt. Die Abb. 3 zeigt die Draufsicht der in der Abb..2 dargestellten Platinennadel i. Man sieht einen Teil der Platine 2, die den Bogen der Platinennadeli berührt, und die zusätzlichen Löcher 6 und 7 bei den Lochreihen q. und 5 der Platinenführung 3.
  • In Abb. q. sind die Platinen 2, Platinennadeln i, Platinenführungen 3 und 3' (die untere Platinenführung 3' ist deckungsgleich mit der oberen 3 und somit unsichtbar) einer Linksmaschine gezeigt. Man sieht die beiden Lochreihen q. und 5 mit den zusätzlichen Löchern 6 und 7. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die am oberen Ende umgebogenen Platinennadeln in entgegengesetzt verlaufender, spiegelbildlicher Diagonalrichtung umzustecken, wie es als Gegenüberstellung die Abb. 5 zeigt. Hier sind dieselben Einzelteile dargestellt wie in Abb. q., jedoch an'einer Rechtsmaschine. Die Platinennadeh i ist. umgesteckt und verläuft in spiegelbildlicher Diagönalrichtüng. Das Umstecken der Platinennadel bezweckt, sowohl bei Rechtsals auch bei Linksmaschinen, das Fach für den ersten Schuß vom unteren Messer zu bilden, wenn es sich um gleichgerichtete Kartenlauf- und einheitlich geschlagene Kartenspiele handelt. Die gerade Hubmechanik und die Umsteckbarkeit der Platinennadel ermöglicht es, außerdem auch den ersten - Schuß in das obere Messer verlegen zu können. In jedem Falle liegen die geraden und ungeraden Schüsse auf beiden Seiten in den gleichen Messern. Sowohl Links- als auch Rechtsmaschinen können einheitliche Kartenspiele 8 vorgelegt werden, wobei auf jeder Seite auch die gleichen Messer das Fach für den ersten und zweiten-Sehell bilden. Irrtümer und Verwechslungen, die' bisher' nurdurch erhöhte Achtsamkeit behoben. werden konnten, -scheiden hier von vornherein aus, weil der Weber auf die Unterschiede von Rechts- und Linksmaschinen keine Rücksicht mehr zu , nehmen braucht: -In den Abb.6 und 7 ist die Doppelhubschaftmaschinedargestellt, wobei inAbb. 7 a derFall einer Links= und in Abb.7b derjenige einer Rechtsmaschine angenommen ist. Es ist aus diesen Abbildungen ersichtlich, wie die Platinenhebel 9 eine einfache, gerade Ausführung besitzen, so daß zufolge dieser ungekröpften, Platinenhebel 9 mit den einheitlichen Platinenführungen 3 und 3' und- den umsteckbaren Platinennadeln i eine wesentliche Vereinfachung der Maschine bei guter Übersichtlichkeit erzielbar ist. Das Einstecken der Platinennadeln i erfolgt nach Bedarf, je nachdem, ob es sich um eine Rechts- oder eine Linksmaschine handelt. Wenn die Platinennadel i in der Platinenführung 3, 3' der Linksmaschine. rechtsdiagonal liegen, werden sie in der Rechtsmaschine linksdiagonal angeordnet, oder umgekehrt.
  • Entsprechend den Abb. 6 und 7 wird erreicht, daß am Platinenhebel9 die Anlenkstellen für die obere und untere Platine 2 sowie für den Schaftschwinghebel io in der gleichen vertikalen Ebene liegen, in der sich auch die entsprechenden Schäfte und Platinen :2 befinden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelhubschaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Platinennadel (i) um i8o° umgebogen sind und die hierdurch entstandenen Bogenstücke diagonal zur Platinenlängsrichtung verlaufen, wobei die umgebogenen Enden der Bogenstücke in einer zusätzlichen Lochreihe geführt sind und die zusätzliche sowie die ursprüngliche Lochreihe je ein Loch (6, 7) mehr aufweisen, als Schafteinheiten vorhanden sind.
  2. 2. Doppelhubschaftmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Platinenhebel (9) die Anlenkstellen für die obere und untere Platine (2) sowie für den Schaftschwinghebel (io) in der gleichen vertikalen Ebene liegen, in der sich auch die entsprechenden Schäfte und Platinen (2) befinden.
  3. 3. Doppelhuhschaftmaschine nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Platinennadel (i) bogenförmig ausgebildet ist und sich rechts- oder linksdiagonal in jeweils zwei von vier benachbarten Löchern der Platinenführung einsetzen läßt.
DEO1339D 1942-06-18 1942-06-18 Doppelhubschaftmaschine Expired DE933260C (de)

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DEO1339D DE933260C (de) 1942-06-18 1942-06-18 Doppelhubschaftmaschine

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DEO1339D DE933260C (de) 1942-06-18 1942-06-18 Doppelhubschaftmaschine

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DE933260C true DE933260C (de) 1955-09-22

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ID=7349509

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DEO1339D Expired DE933260C (de) 1942-06-18 1942-06-18 Doppelhubschaftmaschine

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DE (1) DE933260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2282493A1 (fr) * 1974-08-23 1976-03-19 Grosse Webereimaschinen Gmbh Ratiere a double levee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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