DE645877C - Vorrichtung zum Buendeltrennen und Einfuehren des Materials in das Werkzeugmundstueck - Google Patents

Vorrichtung zum Buendeltrennen und Einfuehren des Materials in das Werkzeugmundstueck

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DE645877C
DE645877C DESCH108076D DESC108076D DE645877C DE 645877 C DE645877 C DE 645877C DE SCH108076 D DESCH108076 D DE SCH108076D DE SC108076 D DESC108076 D DE SC108076D DE 645877 C DE645877 C DE 645877C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bündeltrennen und Einführen des Materials in das Werkzeugmundstück Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat die Aufgabe, die von dem Kreisb@ogenbündelabbeiler nach dem Stopfwerkzeug beförderten Materialbündel von. dem Materialstapel restlos zu trennen und etwaige, flach auf dem Kxeisb@ogen liegende Materialfasern aufzurichten und in den Sbopfkana.1. des Werkzeugkopfes einzuführen.
  • Die Arbeitsbewegungen dieser Bündeltrennvorrichtung werden zwangsläufig von den Bewegungen des bekannten Y#neisbiogenbündelabteilers abgeleitet, indem ein auf dem Schwinghebel desselben befindlicher Stehbolzen während der Schwenkbewegung des Kreisbogenbündelabbeilers gegen das Werkzeug die Vorrichtung mitbewegt. Beim Rücklauf des IKxeisbiogenbündelabteilers wird die Vorrichtung mittels einer wirksam werdenden Zugfeder in ihre Ausgangsstellung zurückgeholt.
  • Es sind Einrichtungen ähnlicher Axt bekannt, welche gleichfalls die Arbeitsbewegungen des Kreisbogenbündelabteilers zum Antrieb besonderer, mit dem Werkzeug in-Verbindung stehender Sondervorrichtungen benutzen. Sio wird beispielsweise bei senkrecht angeordnetem Werkzeug und entsprechend schwingendem Kneisbogenbündelabteiler mittels eines auf demselben angeordneten Stehbalzens eine Art Zuhaltungsklinke nach dem Werkzeugkopf hinbewegt, um zunächst das von dem Kreisbogenbündelabteiler abgenommene Borsbenbündel auf dem Wege von dem Borsbenstapel nach dem Werkzeugmundstück festzuhalten und anschließend nach der offenen Seite des Werkzeugs hin die Geradeführung für die Stopfzunge zu ergänzen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat unter fast ähnlichen Voraussetzungen eine andere Aufgabe zu lösen, welche durch .die Arbeitsweisie der bekannten Kreisbogenbündelabteiler begründet ist.
  • Dieser Kreishogenabteiler arbeitet bei kurzem Material. zufriedenstellend, gibt aber bei langem und weniger widerstandsfähigem Material zu fortwährenden Störungen Anlaß, da ein genaues Abtrennen der Bündel vom Stapel nicht mehr stattfindet oder nur verfitzte und schlecht gebildete Bündel in das Werkzeugmundstück gelangen. Man ist deshalb gezwungen, die Arbeitszeit bedeutend zu verlangsamen, um die Arbeitsweise des Kreishogenbündelabteilers genau überwachen zu können. Wenn auch die genannten Störungen nie vollständig aufhören, so werden sie doch dadurch etwas eingeschränkt, stehen aber trotzdem in einem ungünstigen Verhältnis zur mengenmäßigen Erzeugung, die auf Grund der notwendigen langsameren Arbeitszeit nicht gesteigert werden kann, Erst durch die Anwendung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung kann die normale Arbeitszeit nicht nur wiederhergestellt, sondern auch verkürzt werden, wobei auch gleich-. zeitig alle bisher auftretenden Mängel be-.' seitigt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei= spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht der Vorrichtung nach der Erfindung von der Seite und Abb. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung. Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus dem bekannten Schwinghebel i für den Kreisbogenbündelabteiler 2 und einem Stehbolzen 3, welcher fest mit dem Schwinghebel verbunden ist. Dieser Stehbolzen 3 wirkt gegen die Ablauffläche 13 einer Abweiserplatte 5, die auf dem Deckel 4 des Werkzeugs angelenkt ist und deren Zapfen 6 außermittig zur Achse 14 des Schwinghebels i angeordnet ist, damit gegenüber der Bewegung des Kreisbogenbündelabteilers 2 eine Voreilung erzielt wird. An der Abw eiserplatte 5 ist ferner ein Abweiserhebel7 scharnierähnlich derart angelenkt, daß er mit seinem fingerförmigen freien Ende 8 auf der Oberseite des KreisbogenbündeIabteilers aufliegt. Auf dem vorderen Teil des Werkzeugdeckels nächst dem Einlaufmundstück io befindet sich eine schräg ansteigende Auflauffläche 9, welche bewirkt, daß der Abweiserhebel7 im weiteren Verlauf seiner Schwenkbewegung auf dieser Fläche gleitet und sein fingerförmiges Ende 8 vom Kreisbogenbündelabteiler 2 abgehoben wird. Bei der Bewegungsumkehr des Kreisbogenbündelabteilers 2 wird die Abweiserplatte 5 mittels einer Feder i i in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen und mittels eines kreisbogenförmigen Schlitzes i z nebst Anschlagbolzen i 5 dortselbst nach beiden Richtungen festgestellt. Die Ablauffläche 13 der Ab-,veiserplatte 5 kann auch kurvenförmig gestaltet sein, um ein schnelleres und langsameres Voreilen des Abweisers 7 gegenüber dem Kreisbogenbündelabteiler 2 zu erzielen.
  • Der Kreishogenbündelabteiler 2 hat die Aufgabe, mittels einer halbkreisförmigen Aussparung beim Hin- und Zurückgleiten vor dem Borstenstapel eine gewisse Menge des zu verarbeitenden Materials aus dem Stapel zu entnehmen und dem Werkzeug zuzuführen. Da die Borsten im Stapelkanal mittels Feder- oder gewichtsbelasteter Druckschieber in bekannter Weise zusammengepreßt werden, ist es an sich verständlich, daß das Borstenmaterial ineinandergeschoben bzw. derart gepreßt wird, daß beim Entnehmen einer gewissen kleinen Menge, wie sie der Kreisbogenbündelabteiler aufnimmt, notwendigerweise ein Auseinanderreißen des dicht stehenden Materials eintritt und damit ein Verfitzen der zurückbleibenden und der mit dem Kreisbogenbündelabteiler abgehenden Borsten zustande kommt. Einzelne Borsten des mit dem Kreisbgenbündelabteiler abgehenden Bündels hängiitä. dabei mit ihren freien Enden noch mit denen des im Stapel befindlichen Materials zusammen und bilden sog. Borstenbrücken, von denen unter Umständen mehrere hintereinander entstehen und damit ein sauberes und ordnungsmäßiges Abtrennen weiterer Bündel unmöglich machen, wenn nicht durch eine gewissenhafte Beobachtung des Kreisbogenbündelabteilers schon von vornherein die Entstehung dieser Materialbrücken unterbunden wird.
  • Durch die Vorrichtung nach der Erfindung werden die genannten Borstenbrücken angehoben und durch eine schlagartig nach oben gerichtete Bewegung des fingerförmigen Hebels 7 auseinandergerissen und damit eine Trennung der im Kreisbogenbündelabteiler befindlichen Borsten von denen des Borsbenstapels herbeigeführt.
  • Die Bewegungsverhältnisse dieses Abweiserhebels sind so gelagert, daßunverzüglich nach dem Abtrennen des Bündels dieser Hebel dicht an die Außenkante des Kreisbogenbündelabteilers einschwenkt und sofort unter die etwa gebildeten Borstenbrücken zu stehen kommt. Im weiteren Verlauf der Bewegung des Kreisbogenbündelabteilers bzw. des abgetrennten Bündels gegen die Werkzeuge gelangt der Abweiserhebel7 an die Auflauffläche 9 und wird rasch angehoben, um die Borstenbrücken auseinanderzutrennen und die dem eigentlichen Bündel zukommenden Borsten frei zu machen, an dasselbe heranzubringen und anzustreifen, so daß alles von dein Kreisbogenbündelabteller abgenommene Material des betreffenden Bündels störungsfrei und unverfitzt zur Verarbeitung gelangt. Die Vorrichtung nach der Erfindung kann sowohl an einem waagerecht wie auch senkrecht angeordneten Kreisbogenbündelabteiler angeordnet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bündeltnennen und Einführen des Materials in. das Werkzeugmundstück, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schwenkbewegung einer auf dem Deckel (4) des Werkzeugs angelenkten Abweiserplatte in Richtung gegen das F-inlaufmundstück (i o) gleichzeitig ein fingerförmiger Abweiserhebel (7), welcher sdharnierförmig an der Abweiserplatte (5) befestigt ist, mitbewegt wird, der im weiteren Verlauf dieser Schwenkbewegung an einer Auflauffläche (9) des Werkzeugdeckels (q.) hochgleitet, so daß das freie Ende (8) des Abweiserhebels (7) von dem Kreisbogenbündelabbeiler (2) abgehoben und dicht an die Mittelachse des Werkzeugkanals (16) herangeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da--. durch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Abweisierplatte (5) durch einen auf dem Hebel (i) des Kxeisb;ogenbündelabteilers (2) befestigten Stehbolzen (3) erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Ablauffläche (13) der Abweiserplatte (5) kurvenförmig gestaltet ist, um ein schnelleres oder langsameres Voreilen des Abweisers (7) gegenüber dem Kreisbogenbündelabteiler (2) zu erzielen.
DESCH108076D 1935-09-27 1935-09-27 Vorrichtung zum Buendeltrennen und Einfuehren des Materials in das Werkzeugmundstueck Expired DE645877C (de)

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