DE401810C - Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Panzer- und AnkerkettenInfo
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- DE401810C DE401810C DEK80843D DEK0080843D DE401810C DE 401810 C DE401810 C DE 401810C DE K80843 D DEK80843 D DE K80843D DE K0080843 D DEK0080843 D DE K0080843D DE 401810 C DE401810 C DE 401810C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L11/00—Making chains or chain links of special shape
- B21L11/005—Making ornamental chains
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum fortlaufenden Herstellen von Panzer- oder Ankerketten für die Feinkettenindustrie.
- Gegenüber den an sich bekannten sogenannten Ankerkettenmaschinen besteht das Neuartige der vorliegenden Erfindung darin, daß sich durch einfaches Verändern der Exzenterbewegung der Haltezangen mit denselben Werkzeugen der Maschine nach Belieben Ankerketten oder Panzerketten (d. s. solche Ketten, deren Glieder einzeln in Panzerform verdreht sind) herstellen lassen. In der Zeichnung ist der Arbeitsgang der neuen Maschine in neun Figuren dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis q. die Stellung der Werkzeuge für die Gliedbildung bei Herstellung von Panzerketten, Abb. 5 bis 9 dieselbe bei Herstellung von Ankerketten.
- Die Maschine besteht aus den an sich bekannten, in vertikaler Ebene zusammenarbeitenden Biegegesenken a-ai, die entsprechend der Form des zu biegenden Ankergliedes ausgebildet sind. Zwischen diesen Biegegelenken a-al ist eine senkrecht gelagerte, hoch- und niedergehende Drehzangeb gelagert, während seitlich der Gliedbildungsstelle in der Gliedbildungsebene eine Haltezangle c angeordnet ist, welche sich in horizontaler Ebene öffnet und schließt und zur Gliedbildungss,telle vor- und wieder zurückbewegt werden kann.
- Der Arbeitsgang der Maschine ist nun folgender: Das Ankerglied, welches in bekannter Weise dadurch gebildet wird, daß von dem geradlinig zugeführten Draht die zur Bildung eines Kettengliedes erforderliche Drahtlänge mittels des Messers e (Abb.4) abgeschnitten, durch die zusammenarbeitenden Gelenke a-al um einen Biegedorn d (vgl. hierzu Abb. 5) herumgebogen und .durch ein (in der Zeichnung nicht ersichtliches) Gegenwerkzeug, den sogenannnten Fuger, zu einem Kettenglied i geschlossen wird, wird von der seitlich herangeführten Haltezange c an der Fugstelle erfaßt und diese gleichzeitig gegen ein Aufklaffen gesichert.
- Alsdann schwenken die Biegegelenke a-al auseinander (Abb. r und z), so daß die Drehzange b hochgehen und das Ankerglied i an seinem. unteren, der Fugstelle gegenüberliegenden Gliedteil erfassen kann. Ein an der Drehzange b angeordneter, .sogenannter Abstreifer f hebt die in dem Ankerglied i hängenden Glieder 'der fertigen Kette in ihrer Hängelage an und lenkt sie seitlich so ab, daß sie bei der nun folgenden Verdrehung des Ankergliedes zu einem Panzerglied nicht hinderlich sind. In dieser Stellung, gehalten von den beiden Zangen b und c, erfolgt alsdann die Verdrehung des Ankergliedes i in Panzerform, dadurch, daß sich die Zange b um 9o° im Gegenuhrzeigersinn dreht (Abb. 3), während die Zange c in ihrer Lage verharrt und die Stoßfugenenden des Gliedes zusammenhält. Nach erfolgter Verdrehung öffnet sich die Zange c, wodurch das in Panzerform verdrehte Glied j an seiner Fugstelle frei wird. Nun dreht sich die Zange b mit dem aus dem Zangenmaul herausragenden Panzerglied j .um 9o° zurück, indem sie weiterhin gleichzeitig um einen Ringdurchmesser hochgeht, so daß der geradlinig zugeführte Draht für das nächstfolgende Kettenglied durch das soeben fertiggestellte Panzerglied i hindurchgesteckt werden kann.
- Hängt .so @die Kette mit ihrem Panzerglied j andern Gliederdraht, so senkt sich die Drehzange b und gibt 'das Panzerglied j frei. Nun wiederholt :sich der ganze Arbeitsgang, d. h. von dem endlosen geradlinigen Draht wird eine Drahtlänge abgeschnitten und von den Biegegelenken a-al zu, einem Ankerglied gebogen usw.
- Dadurch, daß die Drehzange b nach dem Verdrehen des Ankergliedes zum Panzerglied bei ihrer Rückbewegung um 9o° das verdrehte Glied samt der daran hängenden Kette mitnimmt, wird der bei einseitiger Drehung der Zange b entstehende Kettendrall sowie ein Verwickeln der Kette vermieden.
- Soll eine Verdrehung des jeweils fertiggestellten Ankergliedes in Panzerform nicht erfolgen, d. h. soll die Maschine fortlaufend nur Ankerglieder herstellen, so wird die Exzenterbewegung der beiden Zangen b und c so geändert, daß eine Verdrehung des Ankergliedes unterbleibt. Dies kann in beliebiger Weise geschehen, z. B. durch Einschalten anderer Exzenter, welche die Bewegung der -Zangen b und c bewirken.
- Der Arbeitsgang der nämlichen Werkzeuge der Maschine ist dann 'folgender: Das Ankerglied wird in der bereits geschilderten, aus Abb.5 ersichtlichen Weise durch die Biegegelenke aal gebildet. Alsdann erfaßt die seitlich bis an die Gliedbildungsstelle herangeführte Haltezange c das fertige Ankerglied i an der Fugstelle (Abb. 6), während die Biegegelenke a-al auseinandergehen, damit ,die Drehzange b hochgehen kann, um das Ankerglied an seinem unteren, der Fugstelle gegenüberliegenden Gliedteil zu erfassen. Nun öffnet sich die Zange c, sie gibt damit '.das Ankerglied i frei und geht in ihre Ausgangsstellung zurück (Abb. 7 und 8). Nunmehr dreht die Zange b das Ankerglied samt der daran hängenden Kette um 9o°, -damit der Draht für das nächstfolgende Kettenglied hindurchgesteckt werden kann usw.
- Auf diese Weise werden auf der Maschine mit denselben Werkzeugen fortlaufend Ankerglieder hergestellt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcFI: Maschine zur Herstellung von Panzer-und Ankerketten, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterbewegung der in der Ebene der Biegegesenke (a, a1) auf- und niedergehenden Drehzange (b) und dex in .der Gliedbildungsebene seitlich verschiebbaren Haltezange (c) so einstellbar ist, daß die Maschine sowohl zur Herstellung von Anker- als auch von Panzerketten verwendbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK80843D DE401810C (de) | 1922-02-16 | 1922-02-16 | Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK80843D DE401810C (de) | 1922-02-16 | 1922-02-16 | Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401810C true DE401810C (de) | 1924-09-09 |
Family
ID=7233987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK80843D Expired DE401810C (de) | 1922-02-16 | 1922-02-16 | Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401810C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149684B (de) * | 1957-08-27 | 1963-06-06 | Theodor Bechtold & Sohn Ketten | Vorrichtung zum Herstellen von Schmuckketten |
-
1922
- 1922-02-16 DE DEK80843D patent/DE401810C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149684B (de) * | 1957-08-27 | 1963-06-06 | Theodor Bechtold & Sohn Ketten | Vorrichtung zum Herstellen von Schmuckketten |
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