DE592473C - Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekroepften Kurbelwellen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekroepften Kurbelwellen

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DE592473C
DE592473C DEV26833D DEV0026833D DE592473C DE 592473 C DE592473 C DE 592473C DE V26833 D DEV26833 D DE V26833D DE V0026833 D DEV0026833 D DE V0026833D DE 592473 C DE592473 C DE 592473C
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Germany
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crank
strokes
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DEV26833D
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HEINRICH RUHFUS DIPL ING
Vereinigte Stahlwerke AG
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HEINRICH RUHFUS DIPL ING
Vereinigte Stahlwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts
    • B21K1/08Making machine elements axles or shafts crankshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekröpften Kurbelwellen Bisher wurden mehrfach gekröpfte Kurbelwelleri mit gegeneinander versetzten Kurbeln lediglich unter Anwendung von Gesenken in der Weise geschmiedet oder gepreßt, daß sich die einzelnen Kurbeln in der richtigen Winkellage zueinander befinden. Mittels des Freiförmschmiedens dagegen erfolgte die Herstellung derartiger Werkstücke nur in der Weise, daß sämtliche Kurbelhübe in einer -Ebene liegen, worauf noch eine Verwindung der Hübe in die erforderliche Winkellage notwendig war. Durch diese Behandlung werden' Spannungen im Werkstoff und Verdrehungen der Faser hervorgerufen, welche die Festigkeitseigenschaften der fertigen Kurbelwellen ungünstig beeinflussen.. _ Die Erfindung hat 'ein Verfahren zur Herstellung mehrfach gekröpfter Kurbelwellen durch Freiformschmieden zum Gegenstand, welches die Verwendung von Gesenken überflüssig macht, trotzdem aber die genannten, bei dem Freiformschmieden bisher auftretenden Mängel vermeidet. Das neue Verfahren erfolgt außerdem in einer Weise, welche bei der Herstellung -der einzelnen Hübe nur geringe Kräfte erfordert, auch wenn es sich um die Herstellung schwerer Stücke handelt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein Block mit vieleckigem Querschnitt, dessen Seitenflächen dieselben Winkel wie die endgültigen Kurbelhübe miteinander bilden, nach Absetzen der Hauptlagerzapfen mit den zwischen diesen verbleibenden Längen abwechselnd auf eine andere Seitenfläche gelegt und flach geschmiedet wird; worauf aus. den so entstandenen gegeneinander versetzten Abschnitten des Blockes die Bildung der Kurbelhübe in der Weise erfolgt, daß zunächst die einzelnen Kurbelhübe an den Schnittlinien der Hauptlager- und der Kurbelzapfen mit .den Kurbelwangen winklig vorgeformt und dann in bekannter Weise die Kurbelwangen mit den Kurbelzapfen ohne Anwendung von Gesenken dadurch in die endgültige Lage gebogen werden, daß zwei gegeneinander gerichtete Kräfte an den Hauptlagerzapfen zu beiden Seiten des Kurbelhubes in axialer Richtung und gleichzeitig eine dritte Kraft in dazu senkrechter Richtung an dem den Kurbelzapfen bildenden Teil angreifen.
  • In vorteilhafter Weise erfolgt die winkelrechte Vorformung der Hübe in der Weise, daß ihre Mittellinie Kreisbögen oder angenäherte Kreisbögen bildet, wobei die Tangenten an die Kreisbögen in den Schnittpunkten der Zapfen und Wangen miteinander die endgültigen Winkel bilden.
  • Eine genaue Vorbestimmung der Kurbelhübe wird dadurch ermöglicht, daß die Längen der von der .Mittellinie gebildeten Kreisbögen oder angenäherten Kreisbögen den Längen der Mittellinien der Zapfen und Wangen der fertigen Kurbelhübe gleich sind. ' In manchen Fällen, beispielsweise bei langen Kurbelwangen, kann man die winkelrechte Vorformung der Hübe auch so vornehmen, daß die i hE tteUinien nur in der Nähe der Schnittpunkte der Zäpfen und Wangen Kreisbögen oder angenäherte Kreisbögen bilden, an die sich gerade Strecken anschließen. Auch in diesem Falle müssen: aber die Kreisbögen mit den Geraden zusammen- -den Längen der Mittellinien der Zapfen und 'N,#Tangen der fertigen Hübe gleich sein.
  • In der Zeichnung ist das Schmieden einer Kurbelwelle gemäß der Erfindung dargestellt. Als Ausgangswerkstück dient ein in Abb. i in Stirn- und Seitenansicht dargestellter Block i von vieleckigem Querschnitt. Die Anzahl der Seitenflächen und die Größe der Winkel, die sie miteinander bilden, hängen ab von der Größe der Winkel, die die Hübe der fertigen Kurbelwelle miteinander bilden.
  • Zunächst werden, wie in Abb.2 im Querschnitt und Seitenansicht gezeichnet, die Hauptlagerzapfen 2 der Kurbelwelle abgesetzt. Sodann erfolgt das Vorschmieden der Hübe, und zwar sofort in den Ebenen der endgültigen Form der Kurbelwelle, indem der Block i mit den zwischen den Hauptlagerzapfen 2 verbliebenen Längen 3 jeweils auf eine andere Seitenfläche gelegt und zu der Rechteckform 4 flach ausgeschmiedet wird. Abb.3 zeigt, wiederum in Querschnitt und Seitenansicht, eine derart vorgeschmiedete Kurbelwelle.
  • Nunmehr findet die endgültige Bildung der einzelnen Kurbelhübe statt. Zu diesem Zweck werden sie an den Schnittlinien der Zapfen und Wangen derart winkelrecht vorgeformt, daß ihre :Mittelfaser Kreisbögen oder angenähert Kreisbögen bildet, wie es im linken Hub der Abb. 4 mit -unterbrochener Linie 5 angedeutet ist. Die Tangenten an diese Kreisbögen in den Schnittpunkten der Zapfen und Wangen bilden bereits die endgültigen Winkel zwischen Zapfen und Wangen. In. die endgültige Lage werden die Kurbelhübe sodann unter Anwendung dreier Kräfte gebogen, von denen zwei an den den Kurbelhub begrenzenden Hauptlagerzapfen axial gegeneinandei gerichtet sind, während die dritte an dem den Kurbelzapfen bildenden Teil senkrecht dazu angreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekröpften Kurbelwellen, bei dem die gegeneinander versetzten Kurbelhübe in der endgültigen Winkellage geschmiedet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Block (i) mit vieleckigem Querschnitt, dessen Seitenflächen (3) dieselben Winkel wie die endgültigen Kurbelhübe miteinander bilden, nach Absetzen der Hauptlagerzapfen (z) mit den zwischen diesen verbleibenden Längen abwechselnd auf eine andere Seitenfläche gelegt und unter dem Krafthammer flach geschmiedet wird, worauf aus den so entstandenen gegeneinander versetzten Abschnitten (4) des Blockes die Bildung der Kurbelhübe in der Weise erfolgt, daß zunächst die einzelnen Kurbelhübe an den Schnittlinien-der Hauptlager- und der Kurbelzapfen mit den Kurbelwangen winklig vorgeformt und dann in bekannter Weise die Kurbelwangen mit den Kurbelzapfen ohne Anwendung von Gesenken dadurch in die endgültige Lage gebogen werden, daß zwei gegeneinander gerichtete Kräfte an den Hauptlagerzapfen zu beiden Seiten des Kurbelhubes in axialer Richtung und gleichzeitig eine dritte Kraft in dazu senkrechter Richtung an dem den Kurbelzapfen bildenden Teil angreifen.
DEV26833D 1931-05-21 1931-05-21 Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekroepften Kurbelwellen Expired DE592473C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2662267A (en) * 1947-11-01 1953-12-15 Nelson Barney Method of crankshaft construction
DE957007C (de) * 1954-02-09 1957-01-24 Schloemann Ag Verfahren und Vorrichtung zum Schmieden von mehrhuebigen Kurbelwellen
DE1025245B (de) * 1953-01-27 1958-02-27 Ernst Vom Bovert Verfahren und Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelwellen
DE1037235B (de) * 1953-08-08 1958-08-21 A Th Wuppermann Dr Verfahren zum Herstellen von Kurbelwellen

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