DE696560C - Kurbelwelle - Google Patents

Kurbelwelle

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Publication number
DE696560C
DE696560C DE1938M0141347 DEM0141347D DE696560C DE 696560 C DE696560 C DE 696560C DE 1938M0141347 DE1938M0141347 DE 1938M0141347 DE M0141347 D DEM0141347 D DE M0141347D DE 696560 C DE696560 C DE 696560C
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DE
Germany
Prior art keywords
pin
heads
crankshaft according
shrink ring
crankshaft
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938M0141347
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Blahak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE696560C publication Critical patent/DE696560C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/10Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

M Ϊ41347
Kurbelwelle
Es sind verschiedene Methoden bekannt, um geschmiedete Kurbelwellen herzustellen. Man geht beispielsweise so vor, daß man aus dem Schmiedeblock das Kurbelmaul herausschneidet 'und dann das Stück vollends fertigstellt. Das hat den Nachteil, daß die Faserstruktur ungünstig verläuft, so daß ζ. Β. in der Kurbelwange die Faserrichtung quer zur Beanspruchung liegt. Dieser Nachteil wird vermieden bei einem .anderen gleichfalls 'bekannten Verfahren, bei welchem man zwei Kurbeln aus einem Stück dadurch herstellt, daß man aus einem Block nach dem Herausschneiden der Steigerungszone einen ovalen Ring schmiedet, der dann senkrecht zu seiner großen Achse geteilt wird, und daß man dann' jede der beiden Hälften derart weiter bearbeitet, daß sie zwei Arme und den Kurbelzapfen ergibt. Dabei müssen aus einem Rohblock je zwei gleiche Kurbeln herausgearbeitet werden, so daß man sehr schwere Blöcke benötigt. Demgegenüber bietet die mehrteilige Kurbelwelle die Möglichkeit, verhältnismäßig kleine Rohblöcke zu verwenden und diese so anzuordnen, daß ihre Fasern in die für die Beanspruchungen günstigen Widerstandsrichtungen zu liegen kommen. Mehrteilige Kurbelwellen werden in der Regel mit in Bohrungen der Kurbelarme eingeführten Zapfen hergestellt, welche mit Schrumpfsitz in den Kurbelarmen festsitzen und dort während des Betriebes an allen Umfangsteilen ihrer Sitzfläche beansprucht werden, so daß die Kurbelarme, insbesondere die am meisten gefährdeten mittleren Teile, einer Reihe von ständig auch dem Vorzeichen nach wechselnden Spannungen ■unterliegen. Ist dieser mittlere Teil sehr
schmal, was bei geringem Abstand der Zapfenachsen und großem Zapfendurchmesser (eintritt, so ergeben sich weitere Schwierigkeiten, weil die Beanspruchung zu groß wird und eine richtige rechnungsmäßige Erfassung dieser Beanspruchung praktisch nicht möglich ist.
Die Erfindung zeigt einen Weg zur Vermeidung dieser Nachteile bei einer mehrteiligen ίο Kurbelwelle, bei welcher die Zapfen an den Übergängen in die dazu senkrechte Wangenrichtung Zusatzmaterial besitzen. Bei der erfindungsgemäßen Kurbelwelle sind die Kurbelwangenspannungen infolge einer Vorspannung nicht mehr einem ständigen Richtungswechsel unterworfen und der Rechnung auch dann gut zugänglich, wenn der Abstand der Zapfen am Kurbelarm verhältnismäßig klein ist. Schließlich ermöglicht diese Verbindung auch eine Verringerung des Abstandes der Zapfenachsen auf und unter den Summenwert der beiden Zapfenhalbmesser.
Erfindungsgemäß ist der Kurbelzapfen und der Wellenzapfen mit je einem Kopf versehen, die mit Paßflächen gegeneinanderliegen und durch einen um sie gelegten geschlossenen Schrumpfring zusammengepreßt werden. Mit dieser Bauart wird erreicht, daß der Kurbelzapfen im Wangenteil am stärksten ausgebildet werden kann.
- Die Grundform der Erfindung ist in den Abb. ι und 1 a dargestellt. Die Wellenteile a und b, welche die Hauptlagerzapfen sein können, tragen an ihrem Ende je einen .Kopfe, während der Kurbelzapfend auf beiden Seiten mit einem Kopf/ versehen ist. Die Köpfe c timid / sind mit ebenen Paßflächen versehen, mit denen sie aneinander anliegen, und erhalten einen sie umschließenden kräftigen Schrumpfring g, der sie fest gegeneinanderpreßt. Der Schrumpf ring g· wirddurch Ausschmieden eines Stahlblockstückes hergestellt, aus welchem die Seigerungszone vorher entfernt wurde, wobei die Ausgangsquerschnitte so bemessen werden, daß der fertige Schrumpfring eine genügende Verschmiedung erhält. Auf diese Weise wird die Kurbelwelle aus Einzelteilen zusammengesetzt, so daß nur verhältnismäßig kleine Rohblöcke zur Anfertigung notwendig sind, * die so gewählt werden können, daß ihre Fasern in einer für die Beanspruchungen günstigen Richtung liegen. Die im Schrumpfring g vorhandene Spannung ist so-groß, daß im Be^- triebe an den Paßflächen zwischen den Köpfen nur Druckbeanspruchungen, im Schrumpfring nur Zugbeanspruchungen auftreten. Dadurch, daß man die vom Schrumpfring umschlossenen Köpfe der Zapfen stärker als die Zapfen selbst bemißt, vermeidet man, daß Anrisse an den Stellen antreten, die vom Kurbelarm umschlossen sind und deshalb nicht auf später 'eintretende Schaden nachgeprüft werden können.
Der Erfrndungsgedanke kann noch in einer Reihe anderer Ausführungsformen verwirklicht werden, von denen einige in den Abb. 2 bis 10 in Seitenansicht dargestellt sind. Die zugehörigen Vorderansichten sind den Abb. 2a bis 7a und ioa zu entnehmen. So erhalten 7η beispielsweise die Berührungsflächen der beiden Kopf teile c und /_ Paßstifte, welche nach Abb. 2 parallel zur Wellenachse eingesetzt sind, während die Ausführungsform nach Abb. 5 eine achssenkrechte Anordnung dieser Stifte zeigt, die auch den Schrumpfring g beiderseitig durchsetzen. Die Abb. 3 bis 6 zeigen abgestufte Paßflächen in Form von achsparallelen Nuten, in welche vorstehende Längsansätze des anderen Kopfteiles verwindungssichernd eingreifen. Die Ausführung nach Abb. 4 hat den Vorteil einer einfachen Bearbeitung, weil ihre Köpfe c und /an ihrem Umfang Drehkörperform besitzen. Ähnliche Vorteile bietet auch die Ausführung nach Abb. 7, bei welcher ineinandergreifende Drehkörper -verwendet werden, so daß auch deren Paßflächen, welche rundkeilartig ineinandergreifen, durch Dreharbeit hergestellt werden können. Abb. 6 zeigt eine Ausführung für Stirnkurbeln, bei denen der Kopf d nur auf einer Seite des Kurbelzapfens angeordnet ist. Abb. 8 zeigt die zweckmäßige Anordnung eines Gegengewichtes h zum Ausgleich der Massenkräfte von Kurbelzapfen und Treibstangenköpfen in Anwendung auf die Ausführung nach Abb. 7. Das Gegengewicht/z ist hier auf dem Schrumpfung / aufgesetzt und umgreift diesen mit achsparallelen Ansätzen, welche mit dem Schrumpf- 10c ring in geeigneter Weise verkeilt sind. Bei der Abb. 9 ist der Schrumpfring mit dem Gegengewicht zu einem einzigen Stück vereinigt. Die Abb. 10 und ioa zeigen eine Ausführungsform, bei welcher der Kurbelkreishalbmesser kleiner ist als die Summe der Halbmesser der beiden durch den Kurbelarm verbundenen Zapfen, so daß die Querschnitte des Kurbelzapfens und des Hauptlagerzapfens sich überschneiden und die Zap- no f enköpfe ineinandergreifen müssen. Jeder die- ~ ser Köpfe erhält daher eine Ausnehmung k bzw. /, in welche der vorstehende Teil des anderen Kopfes genau hineinpaßt und durch zu den Wangenebenen parallele Paßflächen fest eingespannt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche·.
    i. Kurbelwelle, die aus mehreren Teilen durch Aufschrumpfen hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (d) ebenso wie der Wellenzapfen
    (a, b) mit einem Kopf versehen ist, daß die Köpfe mit Paßflächen gegeneinanderliegen und durch einen um sie gelegten geschlossenen Schrumpfring (g) zusammengepreßt werden.
  2. 2. Kurbelwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe (c, f) den Schrumpfring (g) nur in Zylinderflächen berühren.
  3. 3. Kurbelwelle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrumpfring (g) eine zusätzliche Masse enthält, die als Gegengewicht wirkt.
  4. 4. Kurbelwelle nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenköpfe (c, /) mit gegenseitig ineinandergreifenden Nuten und Vorspriingen versehen sind, deren Flächen zur Entlastung des Schrumpfringes (g) von Verwindungsbeanspruchungen dienen und zur Verbindungsebene der Zapfenachsen parallel oder senkrecht stehen.
  5. 5. Kurbelwelle nach den Ansprüchen 1, 2 ■ -oder 3, gekennzeichnet durch Ruindkeile, die parallel zu den Zapfenachsen in der ' Teilungsfuge der Zapfenköpfe (c, f) liegen.
  6. 6. Kurbelwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zapfenköpfe (c, f) rundkeilartig ineinandergreifen (Abb. 7, 8).
  7. 7. Kurbelwelle nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden Zapfenköpfe (c, /) mit Absätzen (/, k) versehen sind, die übereinanöergreifen und im Bereiche der sich in der Projektion überschneidenden Zapfenquerschnitte Hegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938M0141347 1938-04-15 1938-04-15 Kurbelwelle Expired DE696560C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879489C (de) * 1943-02-11 1953-06-15 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mehrteilige Kurbelwelle, insbesondere fuer Braunkohlenbrikettpressen
DE1049163B (de) * 1952-05-27 1959-01-22 Kurbelwellen Maschinen Und Ger Zusammengesetzte Kurbelwelle
DE1162211B (de) * 1954-09-27 1964-01-30 Daimler Benz Ag Verfahren zum Herstellen von Kastentraegern, insbesondere fuer Karosserien, Fahrzeugrahmen od. dgl.
DE1207717B (de) * 1960-10-15 1965-12-23 Wuppermann Gmbh Theodor Aus Formstuecken zusammengesetzte Kurbelwelle
DE102006050262A1 (de) * 2006-10-23 2008-04-24 Tegel Technik Gmbh Sortiervorrichtung
CN113669355A (zh) * 2020-05-15 2021-11-19 日本发动机股份有限公司 曲轴及船用发动机

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DE1207717B (de) * 1960-10-15 1965-12-23 Wuppermann Gmbh Theodor Aus Formstuecken zusammengesetzte Kurbelwelle
DE102006050262A1 (de) * 2006-10-23 2008-04-24 Tegel Technik Gmbh Sortiervorrichtung
CN113669355A (zh) * 2020-05-15 2021-11-19 日本发动机股份有限公司 曲轴及船用发动机

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