DE504655C - Geraet zum Untersuchen der Augen - Google Patents

Geraet zum Untersuchen der Augen

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DE504655C
DE504655C DEZ17370D DEZ0017370D DE504655C DE 504655 C DE504655 C DE 504655C DE Z17370 D DEZ17370 D DE Z17370D DE Z0017370 D DEZ0017370 D DE Z0017370D DE 504655 C DE504655 C DE 504655C
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/14Arrangements specially adapted for eye photography

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Medical Informatics (AREA)
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  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Gerät zum Untersuchen der Augen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Geräte, die zum Untersuchen der Augen bestimmt sind (also z. B. auf Ophthalmoskope, Refraktometer oder \ etzhautkarnmern) und eine Linse haben, mit deren Hilfe einerseits ein Bild des Augeninnern entworfen wird, (las photographiert oder von einem Beobachter, etwa durch eine Lupe hindurch, betrachtet werden soll, und durch welche Linse anderseits die Lichtstrahlen zum Beleuchten des zu untersuchenden Auges hindurchgehen. Bei den Untersuchungsgeräten dieser Art läßt es sich nicht vermeiden, daß beim Auffallen der Beleuchtungsstrahlen von der Beobachtungsseite her auf die erwähnte Linse von deren brechenden Flächen Reflexbilder der Lichtquelle erzeugt werden, die bei den bekannten Geräten vom Beobachter gesehen oder auf der photographischen Platte aufgezeichnet wurden, so daß dadurch Störungen bei der Untersuchung möglich waren.
  • 'Zach der Erfindung lassen sich die Störungen durch die Reflexbilder vollständig beseitigen, indem man einmal durch eine geeignete Anordnung und Durchbiegung der brechenden Flächen der erwähnten Linse dafür sorgt, daß die Reflexbilder klein im Verhältnis zum Durchmesser des abbildenden Strahlenbüschels «-erden und indem man außerdem Blenden anbringt, die dem Beobachter die Reflexbilder verdecken. Diese Blenden bringt man an den Orten der Reflexbilder selbst oder in deren Nähe an, wenn es sich um reelle Reflexbilder handelt, oder man bringt sie auf der erzeugenden Fläche an, wenn es sich um virtuelle Reflexbilder handelt, da in dem letzteren Fall Blenden an den Orten der Bilder unwirksam sein würden. Liegt jedoch ein optisches System mit einer außerhalb der Achse dieses Svstems befindlichen Lichtquelle vor, bei dem von der dem zu untersuchenden Auge benachbarten Linse des Geräts ein Reflexbild erzeugt wird, das außerhalb der optischen Achse in größerer Entfernung von der Linse liegt, so sorgt man der Erfindung gemäß durch entsprechende Durchbiegung der zur Entstehung dieses Reflexbildes Veranlassung gebenden Linsenfläche dafür, daß das dieses Reflexbild erzeugende Strahlenbüschel das Beobachtungssystem nicht trifft, wodurch für dieses Bild die Anordnung einer Blende entbehrlich wird.
  • Entstehen reelle Reflexbilder innerhalb der Linse selbst, so ist es zweckmäßig, den Abstand der brechenden Flächen voneinander so zu wählen, daß diese Reflexbilder auf eine der sie erzeugenden Fläche benachbarte brechende Fläche zu liegen kommen, so daß die Blenden für diese Reflexbilder auf den brechenden Flächen der Linse angebracht werden können. Es wird dadurch vermieden, daß die Linse unter Umständen, um die Blenden am Bildort anbringen zu können, besonders durchschnitten werden muß.
  • Die nach der Lichtquelle zu liegende Grenzfläche der Linse krümmt man zweckmäßig so, daß ihre hohle Seite der Lichtquelle zugekehrt ist, Dann kann man es, sofern die Lichtquelle auf der Achse des abbildenden Systems liegt; erreichen, daß das von dieser Grenzfläche erzeugte Reflexbild in die Lichtquelle selbst fällt, indem man den Krümmungsradius dieser Fläche gleich dem Abstand der Lichtduelle von der Linse macht. Die Abblendung des Reflexbildes erfolgt in diesem Fall zugleich durch die die Lichtquelle selbst gegen das Beobachtungssystem abschirmende Blende. Liegt die Lichtquelle außerhalb der Achse des abbildenden Systems, wobei sie im allgemeinen neben dem Beobachtungssystem angeordnet wird, so läge es nahe, den Krüminungsradius der nach der Lichtquelle zu liegenden Grenzfläche der Linse ebenfalls gleich dem Abstand dieser Fläche von der Lichtquelle zu machen. Dann würde das von der Fläche erzeugte Reflexbild itn allgemeinen ebenfalls neben das Beobachtungssystem zu liegen kommen und eine Abblendung überhaupt nicht erforderlich sein. Bei außerhalb der optischen Achse des abbildenden Systems liegender Lichtquelle ist es aber auch möglich, den Krümmungsradius der der Lichtquelle am nächsten liegenden Grenzfläche um einen gewissen Betrag größer oder kleiner zu machen als den Abstand -zwischen der Lichtquelle und dieser Grenzfläche, ohne daß es erforderlich wird, eine Blende für das entsprechende Reflexbild vorzusehen. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Abweichungsmöglichkeit voll auszunutzen, d. h. den Strahlengang so zu regeln, daß der das Reflexbild der der Lichtquelle benachbarten Linsenfläche erzeugende Strahlenkegel knapp am Beobachtungssystem vorbeigeht. Dann läßt sich nämlich die der Lichtquelle benachbarte Linsenfläche so weit zur Bilderzeugung heranziehen, als es überhaupt möglich ist, während (lies, trenn ihr ' Krümmungsradius gleich ihrem Abstand von der Lichtduelle gewählt wird, nicht der Fall ist.
  • Man hat bei Augenrefraktometern bereits eine Blende zur Vermeidung von Störungen durch Reflexe angeordnet. Dabei diente aber die Blende zur Abdeckung von Reflexen, die an den brechenden Flächen und der Hornhaut des zu untersuchenden Auges selbst entstanden, wobei die Blende in einen gewissen Abstand von den die schädlichen Reflexe erzeugenden Flächen zu liegen kam. Die Hornhaut und die vorderste Linsenfläche des Auges entwerfen bei dein bekannten Gerät ein virtuelles Bild der Lichtquelle. Bei dieser Art der Abbildung ist bei dem Gegenstand der Erfindung, wie oben angegeben, die einer solchen Fläche und ihrem virtuellen Reflexbilde zugehörige Blende auf dieser Fläche selbst angebracht, wodurch erreicht wird, daß eine Blende mit den kleinsten Abmessungen genügt. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das optische System eines der Erfindung entsprechenden Gerätes dargestellt, und zwar gibt Abb. i einen Schnitt durch das System wieder, während Abb. 2 die vergrößerte Ansicht eines Einzelteils und Abb. 3 einen Ausschnitt aus einem Einzelteil in starker Vergrößerung darstellt.
  • Als Lichtquelle dient hier ein Spalt a1, der auf der geschwärzten Fläche a.= eines Prismaa ausradiert ist und dem in der Richtung des Pfeils A Licht von einer Lampe zugeführt wird. Von dem Spalt a1 fällt das Licht auf eine Linse b, durch die es dem zu untersuchenden Auge, das bei c angedeutet ist, zugeleitet wird. Von der Linse b zusammen mit dem zu untersuchenden Auge wird ein Bild der Netzhaut dieses Auges bei B entworfen, das von einem Objektiv d einer Lichtbiidkammer dl auf einer lichtempfindlichen Platte d= abgebildet und dadurch der Beobachtung zugänglich gemacht wird. Die Linse b hat drei brechende Flächen b1, b'= und b3, die zur Bildung von Reflexen Veranlassung geben. Sie sind so gewählt, daß von der Fläche b1 ein reelles Reflexbild e1 der Lichtquelle a1 auf der Fläche b2 entworfen wird, von der Fläche b2 ein virtuelles Reflexbild e4 und von der Fläche bl ein reelles Reflexbild in der Ebene e3-e' unmittelbar unter der Kammer dl. Das Reflexbild e1 wird durch eine auf der Fläche b2 angebrachte Blende f l, die mit dem Bild e1 zusammenfällt, und das Bild e= durch eine ebenfalls auf der Fläche b= angebrachte Blende f= unschädlich gemacht. Das Bild der Fläche b' liegt außerhalb des Gesichtsfeldes der Lichtbildkammer dl. Der dieses Bild erzeugende Strahlenkegel trifft das Objektiv d der Lichtbildkarnmer d' nicht, so daß eine Blende für dieses Reflexbild nicht erforderlich ist. Die Blenden f l und f 2 sind in stark vergrößertem Maßstab ungefähr im richtigen Verhältnis zum Durchmesser der Linse b in Abb. 3 aufgetragen. Wie ersichtlich, sind dieselben sehr klein.
  • In der untenstehenden Tafel sind die Konstruktionsdaten für die Linse b angegeben, wobei die Maßzahlen in -l\-lillitneter ausgedrückt sind.
    Radien Dicken und Abstände
    t't = + 54,746 11 = 27,3
    3o,oa6 3,0
    r3=-1-300,179 1;=27 1 .5
    Glasarten
    Linse I Linse II
    @t.@t = 1,6477 147,93
    t' = 33,9 65,9
    Die Fläche b1 ist deformiert, um für die Linse sphärische Korrektion herbeiführen und und die Sinusbedingung erfüllen zu kU)nnen. Der oben angegebene Radius r, für diese Fläche bedeutet den Radius im Scheitel derselben. Die Entfernung der Reflexbilder von den zugehörigen Linsenflächen beträgt in Millimeter für die Fläche
    b'=-]- 27,136
    = - 13,923
    = -I- 335,63I .

Claims (3)

1'A-reNTn siizüci@e: I. "Zum Untersuchen der Augen dienendes Gerät, das eine Linse hat, mit deren Hilfe einerseits ein Bild des Augeninnern entworfen wird, das photographiert oder von einem Beobachter betrachtet werden soll, und durch die anderseits die Lichtstrahlen zum Beleuchten des Auges gehen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beseitigung der Störungen durch die von den brechenden Flächen der erwähnten Linse entworfenen Reflexbilder die brechenden Flächen der Linse so durchgebogen und angeordnet sind, daß die Reflexbilder klein im Verhältnis zum Durchmesser des abbildenden Strahlenbüschels werden, ferner dadurch gekennzeichnet, daß an den Orten reeller Reflexbilder oder in deren 'lähe und auf den virtuelle Reflexbilder erzeugenden Flächen Blenden so angeordnet sind, daß sie dem Beobachter die Reflexbilder verdecken, daß aber, sofern von einer Linsenfläche ein außerhalb der optischen Achse des abbildenden Svsteins liegendes reelles Reflexbild in größerer Entfernung von der Linse erzeugt wird, die das Reflexbild erzeugende Fläche so durchgebogen wird, daß das dieses Reflexbild erzeugende Strahlenbüschel das Beobachtungssystem nicht trifft.
2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der brechenden Flächen der erwähnten Linse voneinander so gewählt ist, daß bei der Entstehung reeller Reflexbilder innerhalb der Linse diese Bilder auf eine der sie erzeugenden Fläche benachbarte brechende Fläche zu liegen kommen, so daß die innerhalb der Linse vorzusehenden Blenden auf den brechenden Flächen der Linse angebracht werden können.
3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Lichtduelle zu liegende Grenzfläche der erwähnten Linse ihre hohle Seite der Lichtduelle zukehrt, und daß, sofern die Lichtduelle auf der Achse des abbildenden Systems liegt, der Iirümmungsradius dieser Grenzfläche gleich dein Abstand der Lichtduelle von der Fläche ist. ,4. Gerät nach Anspruch 3, bei dem die Lichtduelle außerhalb des vom abbildenden Strahlenbüschel durchsetzten Raumes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Strahlen, die von der der Lichtduelle zu gelegenen Grenzfläche der erwähnten Linse zurückgeworfen werden, so geregelt ist, daß der das Reflexbild erzeugende Strahlenkegel knapp am Beobachtungssystem vorbeigeht.
DEZ17370D 1928-02-24 1928-02-25 Geraet zum Untersuchen der Augen Expired DE504655C (de)

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