DE504100C - Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen - Google Patents

Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen

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DE504100C
DE504100C DEZ18433D DEZ0018433D DE504100C DE 504100 C DE504100 C DE 504100C DE Z18433 D DEZ18433 D DE Z18433D DE Z0018433 D DEZ0018433 D DE Z0018433D DE 504100 C DE504100 C DE 504100C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
    • D05C15/04Tufting
    • D05C15/06Hand tufting needles ; Hand-held tufting apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen, bei der die Nadel und der Schleifenhalter in einem von Hand zu führenden Stickkopf um ihre Längsachse von Hand drehbar angeordnet sind.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Nadel und der Schleifenbalter längsverschiebbar in einer Hülse geführt, die in dem Stickkopf von Hand drehbar angeordnet ist. Hierbei ist die Drehung der Nadel und des Schleifenhalt:ers. sowohl was das Maß der Drehung, als auch die Geschwindigkeit der Drehung anlangt, sehr beschränkt und sehr leicht durch die Bewegung zur Führung des Kopfes beeinflußt. Für das Sticken ist es aber vorteilhaft, wenn Drehungen bis zu 36o0 möglich sind und die Drehungen sehr schnell ausgeführt werden können, damit bei schneller Arbeit der Vorrichtung dem Muster rasch gefolgt werden kann. Ferner ist es von Vorteil, wenn eine Sicherung vorhanden ist, daß. die Führungsbewegungen. des Kopfes die Einstellung der Nadel und des Schleifenhalters nicht beeinflussen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen wird ferner durch die Drehung der Nadeln auch die Stellung derselben in bezug auf die sie auf und nieder bewegende Hubvorrichtung stets geändert, was eine starke Abnutzung betriebswichtiger Teile zur Folge hat.
  • Zur Beseitigung dieser Mängel ist erfindungsgemäß die Vorrichtung zum Drehen der Nadel und des Schleifenhalters an dem von Hand geführten Stickkopf angeordnet, und die Bewegung wird mittels eines von einem Handhebel gesteuerten Getriebes auf ein zentral zur Nadel drehbar gelagertmsi Kegelrad übertragen.
  • Ferner ist erfindungsgemäß der die Nadel und den Schleifenhalter aufnehmende. korbartige Träger um die Antriebswelle drehbar angeordnet, und diese Welle ist an einem vermittels Führungsgriff von Hand zu führenden Rahmen gelagert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einer Ansicht, wobei Vorderteile des Rahmens zur besseren Darstellung der dahinter liegenden Teile weggebrochen sind.
  • An' der senkrechten Welle i eines nichtgezeichneten Antriebsmotors sitzt lose drehbar mittels eines als Lagerauge ausgebildeten Querstücks 2 ein Rahmen, der aus dem eben genannten Querstück 2, zwei Seitenteilen 3., von welchen das vordere weggebrochen ist, und einem unteren scheibenförmigen Querstück .l besteht. An letzterem ist ein Handgriff 5 zur Führung des Rahmens von Hand angeschraubt. Auf der Welle i sitzt ferner innerhalb des durch die Teile 2, 3, q. gebildeten Rahmens lose drehbar ein Lagerrahmen 6, in dessen Seitenteilen eine Welle 7 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 7 sitzen verstiftet ein mit einem Kegelrad 8 der Motorwelle i kämmendes Kegelrad g und ein weiteres mit einem Kegelrad i i kämmendes Kegelrad i o. Das Kegelrad i i ist auf einer Quen-erbinduiig i 2 des Rahmens 6 drehbar gelagert und sitzt fest auf einer senkrechten Welle 13, welche mit dem anderen Ende in einer zweiten Querverbindung 14 des Rahmens 6 gelagert ist. Auf der Welle i3 ist eine Kurventrommel 15 befestigt, in d:ren Kurvennut 16 diametral gegenüber angeordnete Rollen 17, 18 eingreifen, w°lchc an im Rahmen 6 senkrecht verschiebbar geführten Stangen ig, 2o drehbar sitzen. Die unteren Enden der Stange ig, 2o sind mittels Schrauben 21, 22 an nebeneinander geführten Stangen 23, 24 befestigt, welche in einem an dem unteren Ende des Rahmens 6 angebrachten Führungskörper 25 senkrecht verschiebbar geführt sind. Die Schrauben 2i, 22, ,welche die Führungsstangen 23, 24 mit den Zug-und Schubstangen i9, 2o verbinden, bewegen sich in Schlitzen 26, 27 des Führungskörpers 25. An der Führungsstange 23 ist die Fadennadel 28 und an der Stange 24 der Schleifenhalter 29 angebracht. Auf der Oberseite des Unterteils 4. des Handführungsrahmens ist ein Kegelrad 30 gleichachsig mit den Führungsstangen 23, 24 und der Welle i ; der Kurventrommel sowie der ,Motorwelle i drehbar gelagert, in welchem die Führungsstangen 23, 24 längsverschiebbar, aber undrehbar geführt sind. 1@Iit dem Kegelrad 3o kämmt ein Kegelrad 3 i, dessen mit einer Handkurbel 32 versehene Welle in einem am Rahmenunterteil.4 festgeschraubten Winkelarm 33 drehbar gelagert ist.
  • Mit dem Kegelrad 30 gleichachsig fest verbunden ist eine unterhalb des Rahmenteils 4 angeordnete Spule 34, in deren unteren Randscheibe ein Fadenführungsauge35 angebracht ist. Die Spule 34 dient zum Ausgleich der Schwankungen in der Länge des Fadens, welche bei der Hinundherdrehung der Stickwerkzeuge auftreten.
  • Bei der Arbeit wird der Hängerahmen 3, 4 am Griff 5 mit der Hand geführt, während der Antrieb der Nadel- und des Schleifenhalters von der Motorwelle i über die Kegelräderpaare 8, 9, die Welle 7, das Kegelräderpaar i o, i i, die Welle 13, die Kurventrommel 15, die Schubstangen i g, 2o, die Schrauben 2i, 22 und die Führungsstangen 23, 24 erfolgt. Ohne Drehung des Hängerahmens 2, 3, 4. und ohne Unterbrechung des Antriebs der Stickwerkzeuge können letztere mittels der Handkurbel 3:! des Kegelräderpaares 31, 30 so gedreht werden, wie es das Muster verlangt. Hierbei wickelt sich der Faden auf die Spule 34 teilweise auf und ab, so daß die Fadenzuführung nicht gestört wird.

Claims (3)

  1. PATENTA\ SPRL'clir i. Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen, bei der die Nadel und der Schleifenhalter in einem von Hand zu führenden Stickkopf um ihre Längsachse von Hand drehbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Drehen der Nadel und des Schleifenhalter s an dem von Hand geführten Stichkopf angeordnet ist und die Bewegung mittels eines von einer Handkurbel (32j gesteuerten Getriebes o. dgl. auf ein zentral zur Nadel drehbar gelagertes Kegelrad (30) übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, ' dadurch gekennzeichnet, daß der die Nadel und den Schleifenhalter aufnehmende korbartige Träger (6, 25) um die Antriebswelle (i) drehbar angeordnet ist und diese Welle an einem vermittels Führungsgriff (5) von Hand zu führenden Rahmen (2, 3, 4) gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem drehbaren Kegelrad (30) eine mit einem Fadenführungsauge (35) versehene Ausgleichspule (34) verbunden ist, auf welche sich der Faden bei der Hinundlierbewegung der Stickwerkzeuge teilweise auf-und abwickelt.
DEZ18433D 1929-06-27 1929-06-27 Vorrichtung zum Besticken von Stoffen mit Fadenschleifen Expired DE504100C (de)

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DE (1) DE504100C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2753820A (en) * 1952-10-10 1956-07-10 Morton Amster Carpet forming device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2753820A (en) * 1952-10-10 1956-07-10 Morton Amster Carpet forming device

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