DE680447C - Naehmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange - Google Patents

Naehmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange

Info

Publication number
DE680447C
DE680447C DEU13525D DEU0013525D DE680447C DE 680447 C DE680447 C DE 680447C DE U13525 D DEU13525 D DE U13525D DE U0013525 D DEU0013525 D DE U0013525D DE 680447 C DE680447 C DE 680447C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
needle bar
needle
eccentric
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU13525D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Special Machine Co
Original Assignee
Union Special Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Special Machine Co filed Critical Union Special Machine Co
Application granted granted Critical
Publication of DE680447C publication Critical patent/DE680447C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoffvorschub für Nähmaschinen von der Art, bei der die Nadel selbst benutzt wird, um allein oder in Verbindung mit anderen Stoffvorschubvorrichtungen das Werkstück durch die Stichbildestelle hindurch zu fördern. Dies erfolgt bekanntlich dadurch, daß die Nadelstange um eine im Maschinenoberteil gelagerte waagerechte Drehachse so schwenkbar gelagert ist, daß die Nadel, nachdem sie in das Werkstück eingestochen hat, durch einen hierzu bestimmten besonderen Antrieb in Richtung des Stoffvorschubs verschwenkt wird und so das Werkstück mitnimmt; der Rückhub erfolgt dann, nachdem die Nadel aus dem Werkstück zurückgezogen worden ist.
  • Bei den vorbekannten Einrichtungen dieser Art «rar die Drehachse für die seitlichen Schwenkbewegungen der Nadelstange regelmäßig in der Nähe des oberen Endes des Maschinenoberteils bzw. des Maschinenkopfes gelagert, derart, daß die pendelnden Bewegungen der Nadelstange um einen Punkt in der Nachbarschaft ihres oberen Endes erfolgten, wobei der Schwenkantrieb zwischen dem Drehzapfen und der Nadel angriff. Bei dieser Art der Durchführung der Schwenkbewegung ergaben sich wesentliche Nachteile dadurch, daß etwaige durch Abnutzung o. dgl. entstehenden Ungenauigkeiten im Gang des Schwenkgetriebes sich durch die starke Übersetzung in vervielfältigtem Ausmaß an der den Stoff vorschiebenden Nadelspitze auswirken, woraus erhebliche schädliche Ungenauigkeiten im Vorschub sich ergaben.
  • Im Gegensatz zu dieser vorbekannten Bauweise soll nach der Erfindung der Drehzapfen, um den die Schwenkbewegung der Nadelstange erfolgt, zwischen dem Angriffspunkt des Schwenkantriebs und der Ebene der Stichplatte, vorzugsweise am Unterende des Maschinenoberteils, angeordnet sein. Hierdurch -werden durch eine günstigere Gestaltung der Übersetzungsverhältnisse die oben gerügten Mißstände beseitigt.
  • In besonderem Ausmaß wird dies erreicht, wenn man den Abstand des Drehzapfens des Nadelstangenschwenkrahmens von dem Angriffspunkt des Schwenkantriebs wesentlich größer macht als seinen Abstand von der Stichplatte.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen die erste Ausführungsform Fig. i bis i i, und zwar Fig. i eine mit dem neuen Nadelvorschub ausgerüstete Doppelsteppstichnähmaschine im teilweisen Schnitt von vorn, Fig. 2 die gleiche Maschine in Stirnansicht mit abgenommener Deckplatte, Fig.3 einen Schnitt durch den Maschinenkopf in Richtung der mittleren Längsachse der Maschine, Fig. q. einen Schnitt durch den Greiferantrieb in Richtung der Greiferantriebswelle, Fig.5 die Schwenkvorrichtung für den Nadelstangenschwenkbügel von oben, teilweise geschnitten nach V-V der Fig.3. Fig.6 einen axialen Schnitt durch das Antriebsexzenter für die Schwenkbewegung, Fig.7 die gleichen Teile in auseinandergezogener schaubildlicher Darstellung, Fig.8 einen der zugehörigen Kupplungsteile in schaubildlicher Darstellung, Fig. 9 einen Szhnitt durch die zugehörige Einstellvorrichtung, Fig. io einen Schnitt nach X-X der Fig. i, Fig. i i die unter dem Stoffträger gelegenen Antriebsteile von unten gesehen; Fig. 12 bis 15 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig.12 die Gesamtanordnung in gleicher Darstellung wie in Fig. i, Fig. 13 den zugehörigen Stoffschieber in Stirnansicht, Fig. 14 die unter dem Stoffträger angeordneten Antriebsteile von unten gesehen, Fig. 15 einen Schnitt nach XV-XV in Fig. 1q..
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 9 besteht, wie in Fig. i, 2 und 3 gezeigt, das Maschinengehäuse aus der Stofftrageplatte io, über der sich ein senkrechter Ständer 12 erhebt, der einen hohlen überhängenden Arm i i trägt. In dem daran angeordneten Maschinenkopf 13 ist die die Nadel 16 tragende Nadelstange 15 senkrecht auf und ab beweglich gelagert, desgleichen eine federbelastete Stoffdrückerstange 17, die einen Stoffdrücker 18 trägt, der bei diesem Ausführungsbeispiel in Form einer Andrückrolle ausgebildet ist. Die Stoffdrückerstange 17 ist in dem Maschinenkopf senkrecht verschiebbar gelagert und wird durch eine schraubenförmige Druckfeder i9 in der üblichen Weise elastisch abwärts gedrückt. Wie in Fig.2 gezeigt, schneidet die Drehachse der Andrückrolle 18 die Bahn der Nadel 16, wenn die Nadelstange 15 in ihrer senkrechten Stellung ist. Unterhalb der Stofftrageplatte 15 ist eine Vorschubscheibe 2o angeordnet, deren Umfläche in üblicher Weise geriffelt oder sonstwie gerauht ist und durch eine fensterartige Öffnung in der Stofftrageplatte io mit der Andrückrolle 18 in Eingriff kommt. Unter der Stichplatte befindet sich ferner die mit der Nadel i6 zusammen wirkende untere Stichbildevorrichtung 2i (Fig. ¢). Diese untere Stichbildevorrichtung 2i weist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Greifer 22 auf, der in einer waagerechten Ebene unter der Stofftrageplatte io um eine senkrechte Achse 23 umläuft. Die untere Stichbildevorrichtung kann an sich von beliebiger Bauweise sein. Im übrigen wird die Maschine mit den üblichen Zubehörteilen versehen, beispielsweise einer Fadenspannung 2q., einem Fadengeber 25, einer Stoffdrückeranhebevorrichtung 26, 27, einer Fadenentlastungsvorrichtung 28 und Fadenführungen 29, wie in Fig. i und 2 gezeigt.
  • Die Nadelstange 15 (Fig. 2 und 3) ist auf-und abwärts beweglich in einem Schwenkrahmen 30 gelagert, der auf einen am unteren Ende des Maschinenkopfes 13 angeordneten Drehzapfen 3i gelagert ist. Der Schwenkrahmen weist ein oberes und ein unteres Gleitlager 32 und 33 für die Nadelstange auf. Öffnungen in dem oberen und unteren Ende des Maschinenkopfes 13 geben den nötigen Raum für den Durchtritt der Nadelstange 15 bei ihrer auf und ab gehenden und seitlichen Schwenkbewegung. Die Nadelstange 15 kann von einer waagerechten Antriebswelle 35 angetrieben werden, die in Lagerstellen 36 des Gehäusearms i i gelagert ist. Hierzu können an sich beliebige Mittel dienen, beispielsweise eine Kurbel 37 auf dem Ende dieser Welle mit einer Lenkerverbindung 38 von dem Kurbelzapfen 39 nach einem Drehzapfen 40 der Nadelstange.
  • Wie gezeigt, wird der Schwenkrahmen 30 um seinen Drehzapfen 31 von einer in Lagerstellen .42, 42 gelagerten waagerechten Welle .41 aus mittels eines an demEnde dieserWelle befestigten Kurbelarmes 44 geschwungen, indem das abgeplattete Ende 46 eines Drehzapfens 45 an dem freien Ende dieses Kurbelarmes gleitend in eine senkrechte Nut im oberen Teil 32 des Schwenkrahmens 3o eingreift (Fig. 5). Die Welle 41 kann vorzugsweise von der Welle 35 durch die weiter unten beschriebenen einstellbaren Übertragungsmittel angetrieben werden.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Welle 35 die Hauptantriebswelle der Maschine und kann von irgendeiner beliebigen Kraftquelle aus angetrieben werden, z. B. mittels einer Schnurscheibe 47 auf dem vorstehenden rechten Ende der Welle 35 (Fig. i) oder des an der gleichen Stelle befestigten Handrades 48. Eine weitere waagerechte Welle 5o ist in Lagerstellen 51, 51 unterhalb der Stofftrageplatte io gelagert und wird ebenfalls von der Hauptwelle 35 aus angetrieben, beispielsweise mittels der Schraubenzahnräder 52, 53 von gleichem Durchmesser auf den Wellen 35 und 50 und eines dazwischen eingefügten losen Rades 5¢, das auf einer kurzen Zwischenachse 55 gelagert ist. Von dieser unteren waagerechten Antriebswelle 5o wird der Antrieb der unteren Stichbildevorrichtung 2i und der Vorschubscheibe 2o durchweiter unten zu beschreibendeMittel abgeleitet. Das in Fig. i und 6 bis io gezeigte Getriebe zum Antrieb der Welle 41 von der Hauptwelle 35 aus weist zunächst ein Exzenter 56 auf der Welle 35 auf, dessen Exzenterstange 57 an einen Kurbelarm 58 angreift, der auf dem benachbarten Ende der Welle 41 befestigt ist. Um den Ausschlag der der Welle 41 und somit dem Nadelstangenschwenkrahmen 30 erteilten Schwingbewegungen einzustellen, soll das Exzenter 56 in radialer oder diametraler Richtung auf der Welle einstellbar sein. Zu diesem Zweck weist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel das Exzenter 56 in seiner linken Stirnfläche eine diametral verlaufende Nut 6o (Fig. 6 und 7) auf, in die Führungsstücke oder Mitnehmer 61 (Fig. 6 und 7) eines auf der Welle 35 festgekeilten Ringes 62 eingreifen. Die rechte Stirnfläche des Exzenters 56 zeigt eine diametral gerichtete Nut63 (Fig.7 und 9) von erheblicher Breite, die rechtwinklig zu der Nut 6o verläuft und in die ein Exzenter 64 (Fig. 6, 7 und 9) eingreift, das mit einem geschlitzten Klemmring 65 zusammenhängt, der durch eine Klemmschraube 66 in reibenden Eingriff mit der Welle 35 gebracht werden kann. Der Klemmring 65 soll auf der Welle 35 so fest aufgeklemnit sein, daß er mit ihr zusammen umläuft und allen Verdrehungskräften des gewöhnlichen Maschinenganges widersteht, jedoch zum Zweck der weiter unten geschilderten Einstellung auf der Welle durchgleiten kann.
  • Um den Klemmring 65 mit dem Exzenter 64 an der Drehung zu verhindern, wenn eine radiale Einstellung des Exzenters 56 durchgeführt werden soll, kann der Klemmring 65 mit einer drehungsverhindernden Riegelvorrichtung (Fig.7 und io) zusammenwirken, zu der zunächst ein Ausschnitt 67 in der Umfläche des Ringes gehört, der mit einem von Hand bedienten Riegel zusammen wirkt. Dieser Riegel besteht aus einem Druckstück 68, das senkrecht beweglich in einer Führungsmuffe 69 in der oberen Wand des Gehäusearms ii (Fig. i und io) angeordnet ist und nach oben in einen abgerundeten Druckknopf 7o ausläuft. Im allgemeinen wird der Riegelbolzen 68 in angehobener Stellung außerhalb der Bahn des Klemmringes 65 durch eine Druckfeder 71 gehalten, die zwischen dem Knopf 70 und der Oberfläche der Gehäusewand eingesetzt ist. Wenn das Exzenter 56 eingeregelt werden soll, wird der Riegelbolzen 68 nach abwärts gedrückt, während man gleichzeitig die Welle 35 mittels des Handrades 48 dreht, bis der Riegelbolzen in den Ausschnitt 67 einschnappt, worauf durch eine Weiterdrehung an dem Handrad das Exzenter 64 um die Welle 35 gedreht wird und hierdurch das Exzenter 56 in der einen oder anderen Richtung verstellt und somit dessen Exzentrizität zu seiner Welle vergrößert oder verkleinert. Wie in Fig. i gezeigt, ist das Handrad 48 mit einem Ringflansch 73 ausgerüstet, der eine mit einer entsprechenden Marke 74 zusammen wirkende Teilung aufweist, an der die den Stichlängen entsprechenden verschiedenen Einstellungen des Exzenters 56 abgelesen werden können.
  • Wie in Fig. i und ii gezeigt, ist die waagerechte Antriebswelle 75 der unteren Stichbildevorrichtung 21 im wesentlichen gleichachsig mit der unteren Antriebswelle 5o angeordnet und wird von ihr mittels einer nachgiebigen oder einer Kreuzkupplung 76 angetrieben, die gewisse geringe Abweichungen der Gleichachsigkeit ausgleicht und kleine Einstellungen ermöglicht. Auf der Welle 50 ist in der Nachbarschaft der.Kupplung 76 eine Exzenterkurbe177 angeordnet, von der aus die Vorschubscheibe 2o angetrieben werden kann, beispielsweise durch die im folgenden gezeigte Einrichtung.
  • Aus Fig. 1, 2, 4 und i i ist ersichtlich, daß die Vorschubscheibe 2o auf dem einen Ende einer kurzen Welle 80 befestigt ist, die in einem Lagerstück 82 gelagert ist, das auf-und abwärts eingestellt werden kann, um die einwandfreie - Zusammenwirkung der Vorschubscheibe mit derDruckrolle 18 zu sichern. Zu diesem Zweck ist das eine Ende der Lagerstelle 82 schwenkbar auf einer Welle 83 gelagert, die ihrerseits in von der Stofftrageplatte io herabhängenden Tragstücken 84, 84 befestigt ist, wobei Ringe 85, 85 auf der Welle 83 befestigt sind, um die axiale Stellung des Lagerstücks 82 zu regeln. Das andere Ende 86 des Lagerstücks 82 ist gegabelt, um eine Griffschraube 87 zu umfassen, die aufwärts und abwärts in einem geeigneten Lagerstück 88 des Stoffträgers io einstellbar ist. Eine Druckschraube 89 ist zwischen dem Lagerstück 88 und dem Arm 86 eingesetzt. Wie in Fig.2 gezeigt, ist die Oberfläche der Griffschraube mit Rasten versehen, in die wechselweise ein abgerundeter Zahn 9i an der Unterseite des Armes 86 eingreifen kann. In dem Lagerstück 82 kann ein Schaltgesperre 92 eingebaut sein, durch das die hin und her gehende oder schwingende Bewegung in eine aussetzende schrittweise Drehung der Welle 8o in einer Richtung umgesetzt werden kann. Wie in Fig. 2 und i i gezeigt, ist der Schaltarm 93 des Gesperres 92 durch einen Lenker 94 mit einem Schwenkarm 95 verbunden, der an einem Ende einer Welle 96 befestigt ist, die in Lagerstellen 97 der Stofftrageplatte io gelagert ist. Die Welle 96 kann von einem Exzenter 77 aus geschwungen werden, beispielsweise durch die Exzenterstange 98, die an einer an dem entsprechenden Ende der Welle 96 befestigten Kurbel 99 angreift. Der Ausschlag der auf diese Weise dem Schaltarm 93 und somit der der Vorschubscheibe 2o erteilten Bewegung kann durch entsprechende Mittel eingestellt und verändert werden, beispielsweise dadurch, daß der Anlenkpunkt ioo des Lenkers 94 in einem Schlitz des Schwinghebels 95 einstellbar ist.
  • .Die oben beschriebene Hinundherschwingung des Nadelstangenschwenkrahmens 30 veranlaßt eine - entsprechende Hinundherschwenkung der Nadel 16 in Richtung des Vorschubs. Durch geeignete Einstellung und Einregelung der verschiedenen Exzenter und Kurbeln in der oben gezeigten Weise erfolgt die Schwingbewegung der Nadel 16 in Richtung des Stoffvorschubs während ihres Eingriffs in das Werkstück, wobei gleichzeitig eine entsprechende Schaltbewegung der umlaufenden Vorschubscheibe 2o erfolgt. Der Rückhub der Nadel 16 findet statt, nachdem sie. aus dem Werkstück herausgezogen wurde. Der Ausschlag dieser Stoffvorschubbewegung der Nadel 16 kann eingeregelt werden durch Einstellung des Exzenters 56 in der oben beschriebenen Weise. Ferner kann der Vorschubschalthub der Vorschubscheibe 2o durch Einstellung des Anlenkpunktes ioo auf dem Schaltarm 95 in der beschriebenen Weise entsprechend eingeregelt werden. Durch diese Einregelung kann man erreichen, daß die Schwenkbewegung der Nadel 16 in Vorschubrichtung genau übereinstimmt mit dem Vorschalthub der Vorschubscheibe 20; sie kann aber auch- in einem beliebigen Verhältnis größer oder kleiner gemacht werden, wenn dies in einem Sonderfall für zweckmäßig gehalten wird.
  • Wie in Fig.2 und 3 gezeigt, weist die Stoffdrückervorrichtung 18 ein Tragstück ioi auf, das an dem unteren Ende der Stoffdrückerstange 17 angebracht ist und seitlich vorstehende Arme 102, i02 aufweist. Die Andrückrolle 18 ist drehbar um einen Zapfen 103, der im unteren Ende eines schräg gerichteten Armes 104 gelagert ist, dessen oberer kantig ausgebildeter Teil 105 drehbar auf einer waagerechten Achse gelagert ist, die parallel der Vorschubrichtung verläuft. Zu diesem Zweck sind in Kegelspitzen auslaufende Schraubzapfen i06, i06 in entsprechenden Lagerstellen der Tragarme 102, 102 eingesetzt, die in entsprechende Lagerstellen in dem Teil i05 des Armes i04 eingreifen. Diese Schraubzapfen i06, i06 sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel mit Sicherheitsmuttern 107,107 ausgerüstet. Um die genaue Stellung der Andrückrolle 18 relativ zur Nadel 16 zu regeln und auch die Winkelstellung ihrer abgeschrägten Umfläche zu der Stofftrageplatte io zu bestimmen und einzuregeln, ist eine Anschlagschraube i08 in dem Teil i05 des Armes 104 eingesetzt, die gegen das Tragstück ioi zur Anlage kommt und mit einer Sicherheitsmutter i09 ausgerüstet ist. Eine doppelte Blattfeder i io ist an dem Tragstück ioi bei i i i befestigt; ihr freies Ende ist in Form einer schrägen Federklinke 112 ausgebildet, die gegen die untere Kante des Stücks 105 anliegt und den Arm 104 in der in der Zeichnung gezeigten Lage festhält, wobei die Anschlagschraube i08 gegen das Tragstück ioi anliegt. Wenn man den Arm 104 mit einiger Gewalt in Fig. 3 nach links schwingt, kann sein Schulterstück i05 jenseits der hinter ihm einschnappenden Federklinke 112 frei gestellt werden, so daß die Rolle 18 ausgerückt wird, um das Einsetzen oder Herausnehmen von Werkstücken unter dem-Stoffdrücker zu ermöglichen.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, steht die geneigte Eingriffsfläche der Rolle 18 in einem sehr spitzen Winkel zu der Ebene des Stoffträgers 1o.
  • Bei der zweiten gezeigten Ausführungsform nach Fig. 12 bis 15 ist der neue Stoffvorschub in Verbindung mit einer gleichartigen Doppelsteppstichnähmaschine, aber in Zusammenwirkung mit einem gewöhnlichen kippbar angelenkten Stoffdrückerfuß 18" gezeigt, der somit an die Stelle der Andrückrolle 18 der Fig. i tritt und mit einem eine Viereckbewegung ausführenden Stoffschieber 20a statt mit der Vorschubscheibe der Fig. i zusammen wirkt. Im übrigen weist die Maschine des zweiten. Ausführungsbeispiels den gleichen Aufbau auf wie die des ersten Ausführungsbeispiels. Die entsprechenden Teile sind demgemäß mit gleichen Bezugszeichen versehen und brauchen nicht besonders beschrieben zu werden.
  • In erster Linie ist aus Fig. 13 ersichtlich, daß der Stoffvorschub 20a einen Stoffschieber i20 aufweist, der durch entsprechende Durchbrechungen der Stofftrageplatte io mit dem Stoffdrückerfuß 18, zusammen wirkt. Dieser Stoffschieber i20 ist senkrecht einstellbar, beispielsweise mittels- der Verschraubung 121 an einem' eine Viereckbewegung ausführenden Stoffschieberträger 122 befestigt. Der Stoffschieber erhält seine Aufundabbewegung von einer waagerechten Antriebswelle 50, durch deren Verlängerung 50a, die in mancher Beziehung der Welle 75 der Fig. i entspricht. Hierzu dient ein auf der Welle 50a befestigtes Exzenter 123, dessen Exzenterstange 124 bei 125 an dem nach vorwärts gebogenen Arm 126 des Stoffschieberträgers 122 angreift. Die Wellen 5o und 50a sind in Lagerstellen 51, 51 und 51a (Fig. 14) unter der Stofftrageplatte io gelagert. Vorzugsweise sind die Lagerstelle 51, und die untere Stichbildevorrichtung Zia längs einer von dem Stoffträger io herabhängenden Leiste r27 verschiebbar und daran mittels Klemmschrauben 128, 128 befestigt. Der Greifer der unteren Stichbildevorrichtung 21a läuft unter der Stöfftrageplatte io um eine senkrechte Achse um und erhält seinen Antrieb durch Kegelräder 129, 129 (Fig. 14) von einer Antriebswelle 5o" aus.
  • Der Stoffschieber empfängt seine waagerechte Vorschubbewegung von einem Exzenter 77" der Welle 5o (Fig. 14 und 15). Wie in Fig.13 gezeigt, ist ein sich nach vorn erstreckender Arm 132 des Stoffschieberträgers i22 bei 133 an dem oberen Ende eines gegabelten Armes 134 angelenkt, der an dem einen Ende einer in Lagerstellen 97, gelagerten waagerechten Schwingwelle 96" befestigt ist. Diese Welle 96" befindet sich unter der Vorderkante der Stofftrageplatte io, stattunter ihrer Hinterkante beim vorigen Ausführungsbeispiel. DieWelleg6ü kann von einemExzenter 77a geschwungen werden, und zwar mittels einer Exzenterstange 98a, die bei 136 an dem Gelenkpunkt einer Schwingvorrichtung 137, 138 angreift. Der Lenkarm 137 dieser Schwingvorrichtung ist bei 139 an einem Lagerstück i4o angelenkt, während der frei bewegliche Lenker 138 gelenkig an einen Schwingarm 99" angreift, der auf der Welle 96" befestigt ist. Der Ausschlag der Welle 96" und die dem Stoffschieber i2o erteilte Bewegung kann durch entsprechende Mittel eingestellt und verändert werden, beispielsweise durch Einstellung des Angriffspunktes i ooa des Lenkers 138 auf dem geschlitzten Schwinghebel 9g,. Durch diese Einstellung und die schon vorher beschriebene de:, Exzenters 56 kann man den Vorschub des Stoffschiebers i2o in genaue Übereinstimmung mit der Schwingung der Nadel 16 in Richtung des Vorschubs bringen oder sie in ein irgendwie gewünschtes anderes Verhältnis bringen. Wie in Fig.14 gezeigt, begrenzen Klemmringe 141, 141 die axiale Stellung der Welle 96" in ihren Lagerstellen 97,

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit in Vorschubrichtung um eine waagerechte Achse schwenkbarer Nadelstange, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (31), um den die Schwenkbewegung der Nadelstange erfolgt, zwischen dem Angriffspunkt (45) des Schwenkantriebs und der Ebene der Stichplatte, vorzugsweise am Unterende des Maschinenoberteils (13), angeordnet ist.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Drehzapfens (31) des Nadelstangenschwenkrahmens (30) von dem Angriffspunkt (45) des Schwenkantriebs wesentlich größer ist als sein Abstand von der Stichplatte.
DEU13525D 1935-12-21 1936-08-27 Naehmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange Expired DE680447C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US680447XA 1935-12-21 1935-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE680447C true DE680447C (de) 1939-08-29

Family

ID=22080071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU13525D Expired DE680447C (de) 1935-12-21 1936-08-27 Naehmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE680447C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942899C (de) * 1952-10-01 1956-05-09 Union Special Machine Co UEberwendlichnaehmaschine mit Vorschubkesseln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942899C (de) * 1952-10-01 1956-05-09 Union Special Machine Co UEberwendlichnaehmaschine mit Vorschubkesseln

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10116171A1 (de) Chirurgische Nähmaschine
DE2638264C3 (de) Nähmaschine zum Ausführen von Vor- oder Zierstichen auf Stoff
DE1147834B (de) Fadenabschneideinrichtung an Naehmaschinen
DE1294171B (de) Greiferantrieb fuer Kettenstichnaehmaschinen
DE682051C (de) Vorrichtung zum Aufnaehen von ueber eine Werkstueckkante gefalteten Einfassungsstreifen aus Strick- oder Wirkware
DE680447C (de) Naehmaschine mit in Vorschubrichtung schwenkbarer Nadelstange
DE2108309B1 (de) Doppelkettenstichnähmaschine mit einer kombinierten Vorschubeinrichtung
DE2062201A1 (de) Fadenabschneideeinrichtung an Doppelsteppstichnähmaschinen
DE662259C (de) Vorrichtung zum Umwandeln einer Doppelsteppstichnaehmaschine in eine Doppelkettenstichnaehmaschine
DE631284C (de) Kombinierte Steppstich- und Zickzacknaehmaschine
DE518579C (de) Sticknaehmaschine
DE663360C (de) Geiferanordnung fuer Doppelsteppstichnaehmaschinen
DE591656C (de) Zickzacknaehmaschine
DE363537C (de) UEberwendlich-Stichbildevorrichtung
DE548176C (de) Stickmaschine mit Universalvorschub
DE644603C (de) Vorrichtung an Naehmaschinen zum Veraendern der Stichlaenge und Umschalten der Vorschubrichtung von Hand
DE713007C (de) Dippelsteppstichnaehmaschine mit einem Paar Horizontalgreifer, einem Stoffschieber ueblicher Art und einem zusaetzlichen Abzugwalzenpaar
DE849647C (de) Stoffvorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen
DE290650C (de)
DE602588C (de) Doppelkettenstich-Greifervorrichtung fuer Tragarmnaehmaschinen
DE239065C (de)
DE943925C (de) Blindstichnaehmaschine
DE254352C (de)
DE294589C (de)
DE140473C (de)