DE548176C - Stickmaschine mit Universalvorschub - Google Patents

Stickmaschine mit Universalvorschub

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DE548176C
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Germany
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lever
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DES94405D
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Singer Co
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickmaschine mit Universalvorschub Die Erfindung bezieht sich auf eine Stickmaschine mit Universalvorschub, einem waagerechten, die Stoffplatte überhängenden Maschinenarm und einer Abstellvorrichtung, mittels deren das Arbeiten der Stichbilde-und Stoffvorschubvorrichtung bestimmt wird, sowie mit einem von Hand zu bedienenden Teil, der sowohl die Arbeit der Abstellvorrichtung als auch die Vorschubrichtung des Arbeitsstücks steuert, und bezweckt die Schaffung einer Maschine, die frei von Teilen ist, die unterhalb der Maschinengrundplatte hervorragen, so daß die Maschine bequemer gehandhabt und transportiert werden kann..
  • Zu dem angegebenen Zweck weist die Maschine eine Stoffplatte und einen überhängenden Maschinenarm auf, der genügend lang ausgebildet ist, um sich breiten Arbeitsstücken, wie beispielsweise Bettdecken, Behängen u. dgl., anzupassen. Gemäß der Erfindung wird der von Hand zu bedienende Teil von dem waagerechten Arm der Maschine getragen, und der Schwinghebel, welcher der unterhalb der Stoffplatte schwingenden Greiferwelle in der Längsrichtung verlaufende Bewegungen erteilt, ist innerhalb des Ständers des Maschinenarms angeordnet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung und zeigt eine vordere Seitenansicht einer Maschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, wobei die Deckelplatte des oberen Maschinenarms entfernt worden ist. Der Nähmaschinenrahmen besitzt eine Stoffplatte i, von der der aufrechte Ständer z des überhängenden Maschinenarms 3 hervorragt, der in den Kopf q. ausläuft, an dem der Tragrahmen 5 befestigt ist.. In einem Lager des Ständers a ruht eine kurze Antriebswelle 6, die an ihrem äußeren Ende das Schwungrad 7 mit der Schnurscheibe trägt. Die Welle 6 ist an ihrem inneren Ende. ausgebohrt, um ein Lager für das abgesetzte Ende 8 der Nadel- und Vorschubantriebswelle 9 vorzusehen, deren anderes Ende in einem geeigneten Lager des Maschinenarmes 3 ruht. Ein Zylinder io ist um eine senkrechte Achse in Lagern des Tragrahmens 5 drehbar, und in dem oberen Ende dieses Zylinders sitzt mittels Feder und Nut die hohle, Nadelstange i i, die an den Drehbewegungen des Zylinders teilnimmt und der senkrechte Bewegungen durch Verbindungen mit der Welle 9 erteilt werden; die Nadelstange trägt die Hakennadel 13.
  • Mit der Nadel 13 arbeitet unterhalb der Stoffplatte ein Greifer 15 mit aufrecht stehender Achse zusammen, der auf dem oberen Ende einer Welle sitzt, die in dem Maschinenrahmen gelagert ist und ein Schneckenrad 16 trägt, das mit einem antreibenden Schnekkenrad 17 auf dem vorderen Ende der Greiferantriebswelle i8 in Eingriff steht.
  • Die Greiferantriebswelle 18 ruht zur Aus führung von Drehbewegungen und längs ge-.richteten Hinundherbewegungen auf der Greiferseite in einem Lager des Lageransatzes 24, das von der Stoffplatte i nach unten ragt. Auf der Antriebsseite ist die Welle i8 neben ihrem hinteren Ende mittels Feder und Nut in der Nabe 26 eines Kegelrades 27 gleitend angeordnet, das seinerseits in einer Lagerbohrung des Ansatzes 25 drehbar gelagert ist. Die Nabe 26 wird gegen Längsbewegung mit Bezug auf den Lageransatz 25 durch einen Bund 28 gesichert. An ihrem hinteren Ende ist die Welle 18 mit einem nach unten ragenden Arme 29 eines Winkelhebels verbunden, der innerhalb des Ständers 2 auf einem Lagerzapfen 30 sitzt, der quer zur Länge der Welle 18 verläuft. Der andere Arm 31 des Winkelhebels ist mit dem unteren Ende eines Lenkers 32 verbunden, der an seinem oberen Ende einen Bügel 33 aufweist, der ein Exzenter 34 umfaßt, dessen Nabe 35 auf der Welle 9 befestigt ist. Wenn die Welle 9 gedreht wird, so erhält also die Welle 18 mittels der beschriebenen Verbindungen mit dem Exzenter 34 längs gerichtete Hinundherbewegungen, wodurch der Greifer 15 um seine senkrechte Achse ausgeschwungen wird, um den Nadelfaden in der üblichen Weise zwecks Erfassens durch den Haken der Nadel einzustellen.
  • Die Nabe 35 des Exzenters 34 wird von einem genuteten Flansch 36 einer Steuermuffe 37 umfaßt, die mit einer Kurvennut 38 versehen und verschiebbar auf der Welle g gelagert ist. Von dem Flansch 36 ragt ein Kupplungszapfen 39 hervor, der durch eine. Bohrung des Exzenters 34 hindurch längs verschiebbar ist und in eine Bohrung eines auf der Welle 6 befestigten Kupplungsbundes 4o eintreten kann. Auf die Steuermuffe 37 stützt sich eine Schraubenfeder 41, die die Welle 9 umgibt und zwischen dieser Steuermuffe und einem Bunde 42 eingeschaltet ist, der auf der Welle 9 befestigt ist. Die Feder 41 kann somit dahin wirken, einen Kupplungseingriff des Zapfens 39 mit dem Bunde 4o herzustellen, wodurch die Welle 9 mit der Welle 6 verbunden wird und sich mit ihr dreht.
  • Es ist eine Vorrichtung vorhanden, die gewöhnlich den Kupplungszapfen 39 außer Eingriff mit dem Bunde 4o hält. Zu diesem Zweck tritt in die Kurvennut 38 eine Rolle ein, -die von dem freien Ende eines Schwingarmes 43 getragen wird, der auf dem Maschinenrahmen innerhalb des Ständers 2 schwingbar sitzt. Mit dem Arme 43 ist mittels eines exzentrischen Zapfens 44 das eine Ende eines Verbindungshebels 45 einstellbar verbunden, der innerhalb des -Maschinenarmes 3 angeordnet ist und zwischen seinen Enden einen länglichen Schlitz 46 aufweist, um Führungswandungen vorzusehen, die auf einem Lagerklotz 47 gleiten können, der mittels einer Schraube 48 drehbar an dem Maschinenrahmen befestigt ist. Das andere Ende des Hebels 45 ist mit einer Schulter versehen, wodurch ein nach unten ragender Verriegelungshaken 49 hergestellt wird, der von einem aufwärts gerichteten Verriegelungshaken 5o erfaßt werden kann, welcher an dem einen Ende eines Hebels 51 vorgesehen ist, der seinerseits innerhalb des Maschinenarmes 3 auf einer Lagerschraube 52 drehbar sitzt. Das mit dem Verriegeiungshaken versehene Ende des Hebels 51 wird nachgiebig zwecks Ineingriff= tretens mit dem Verriegelungshaken 49 durch eine Feder 53 aufwärts gedrückt, die zwischen diesem Hebel und dem Boden des Maschinenarmes eingeschaltet ist. In der Zeichnung ist der Hebel 51 mit dem Hebel 45 verriegelt, wodurch der Arm 43 gegen eine Bewegung nach rechts gesichert ist. Wenn der Arm 43 an einer Bewegung nach rechts verhindert ist, so wird bei einer Weiterdrehung der Welle 9 die Steuermuffe 37 auf dieser Welle entgegen der Wirkung. der Feder 41 nach links verschoben werden, wodurch der Kupplungszapfen 39 aus der Bohrung des Bundes 40 zurückgezogen wird. Die Welle 9 wird somit von ihrer antreibenden Kraft entkuppelt und kommt schließlich zum Stillstand. Praktisch ist jedoch,eine Einrichtung vorgesehen, um die Abstellungslage der Welle 9 im voraus zu bestimmen.
  • Um den Zylinder io zu drehen zum Zwecke, die Vorschubrichtung zu ändern, ist auf diesem Zylinder ein Kegelrad 61 befestigt, das mit einem ähnlichen Kegelrad 62 auf dem vorderen Ende einer die Vorschubrichtung steuernden Welle 63 in Eingriff steht, die in Lagern des Maschinenarmes 3 ruht. Zwischen ihren Enden ist auf der Welle 63 ein Kegelrad 64 befestigt, das mit einem gleichen Kegelrade 65. in Eingriff steht, welches auf dem oberen Ende einer rohrförmigen Welle 66-befestigt ist, die in den Maschinenarm 3 hineinragt. Die rohrförmige Welle 66 ist zur Ausführung einer Drehung um eine senkrechte Achse in .einem Lager gelagert, das in einer von dem Maschinenarm 3 nach unten ragenden Nabe 67 sitzt. Auf dem Ende der Welle 66, das von der Nabe 67 nach unten hervorragt, ist ein Kurbelarm 68 mit einer Handkurbel 69 befestigt, die, wie bei Maschinen dieser Art üblich, eine geringe Bewegung in einer Richtung rechtwinklig zum Kurbelarm 68 ausführen kann. Die Handkurbel 69 weist eine Umfangsnut 7o auf, mit der wirksam der eine Arm eines Hebels 71 in Eingriff tritt, der zwischen seinen Enden auf dem Kurbelarm 68 gelagert ist. Mit dem abgeflachten Ende 73 des-- anderen Armes des Hebels 71 tritt ein Zapfen 74 in Eingriff, der innerhalb der rohrförmigen Welle 66 verschiebbar angebracht ist. Das obere Ende dieses Zapfens 74 kann hierbei mit dem nach unten ragenden Ende 75 des Hebels 5 i in Eingriff treten. Eine von Hand aus bewirkte Abwärtsbewegung der Handkurbel 69 verursacht somit ene Schwingbewegung des Hebels 51 entgegen der Wirkung der Feder 53, wodurch der Verbindungshebel 45 freigegeben wird und demzufolge die Feder 41 die Kupplung der Wellen 6 und 9 zur richtigen Zeit bewirkt.
  • Wenn bisher bei Maschinen dieser Art das Arbeitsstück so beschaffen war, daß die Stichbildung fortlaufend stattfinden konnte, so wurden gewisse Teile der die Abstellung steuernden Vorrichtung von der Maschine entfernt, wodurch für den Arbeiter die Notwendigkeit vermieden wurde, die Wellen 6 und 9 mittels der Handkurbel 69 gekuppelt zu halten. Um diese oft vorkommenden Fälle in einfacher Weise zu gewährleisten, ist eine Schraube 72 in die Näbe des Kurbelarmes 68 in einer solchen Lage eingeschraubt, daß sie mit dem Zapfen 74 in Eingriff treten und ihn feststellen kann. Wenn daher der Zapfen 74 zwecks Entkupplung der Hebel 45, 5 1 angehoben wird, so kann er bequem in seiner angehobenen Lage mittels der Schraube 72 festgelegt werden.
  • Das hintere Ende der die V orschubrichtung steuernden Welle 63 ist durch einen Rädertrieb mit dem oberen Ende einer aufrecht stehenden Welle 76 verbunden, die zwecks Ausführung einer Drehung in Lagern des Ständers 2 ruht und an ihrem unteren Ende ein Kegelrad 77 trägt, das mit dem Kegelrade 27 in Eingriff steht, welches, wie oben beschrieben, mittels Feder und Nut auf der Greiferantriebswelle 18 angebracht ist. Bei einer von Hand auszuführenden Bewegung der Handkurbel 69 zwecks deren Drehung um die Achse der Welle 66 werden somit die beschriebenen Verbindungen mit der Welle 66 eine Drehung des Zylinders io und der mittels Feder und Nut auf ihm angebrachten Nadeltragstange i i sowie auch eine Drehung des Greifers entsprechend den resultierenden Stellungen der Nadel verursachen.
  • Die Maschine arbeitet in der für Maschinen dieser Art bekannten Weise. Die Handkurbel 69 zur Steuerung der Vorschubrichtung und der Abstellung ist so angeordnet, daß das auf der Stoffplatte befindliche Arbeitsstück die bequeme Handhabung dieser Handkurbel nicht stört. Durch Festlegung des Zapfens 74 mittels der Schraube 72 kann das Arbeiten der Maschine ohne ständige Betätigung der Handkurbel 69 aufrechterhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Stickmaschine mit Universalvorschub, einem waagerechten, die Stoffplatte überhängenden Maschinenarm und mit einer Abstellvorrichtung, mittels deren das Arbeiten der Stichbilde- und Stoffvorschubvorrichtung bestimmt wird, sowie mit einem von Hand zu bedienenden Teil, der sowohl die Arbeit der Abstellvorrichtung als auch die Vorscbubrichtung des Arbeitsstückes steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand zu bedienende Teil von dem waagerechten Arm der Maschine getragen wird und daß der Schwinghebel (29, 3a, 3i), welcher der unterhalb der -Stoffplatte schwingenden Greiferwelle in der Längsrichtung verlaufende Bewegungen erteilt, innerhalb des Ständers des Maschinenarms angeordnet ist.
DES94405D 1929-10-18 1929-10-18 Stickmaschine mit Universalvorschub Expired DE548176C (de)

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