DE50378C - Sperrstock für hydraulische Pressen - Google Patents

Sperrstock für hydraulische Pressen

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DE50378C
DE50378C DENDAT50378D DE50378DA DE50378C DE 50378 C DE50378 C DE 50378C DE NDAT50378 D DENDAT50378 D DE NDAT50378D DE 50378D A DE50378D A DE 50378DA DE 50378 C DE50378 C DE 50378C
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Germany
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valve
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lever
pressure
limit position
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50378D
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Original Assignee
F. J. MÖLLER in Bubna Nr. 347 bei Prag und R. CHAROUZEK in Rakonitz, Böhmen
Publication of DE50378C publication Critical patent/DE50378C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
Sperrstock für hydraulische Pressen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1889 ab.
Bei dem Betriebe von hydraulischen Pressen es zuweilen, z. B. in der Thonindustrie, r Herstellung brauchbarer Produkte erforderh, dafs in einem "gewissen Zeitpunkte der uck vom Maximum auf das Minimum oder η einem mittleren Druck auf das Minimum er umgekehrt in einfacher und sicherer Weise i geringster Kraftanstrengung in der Presse ■ergeführt werden könne.
Diesen Bedingungen zufolge erfordert daher Ie hydraulische Presse, wenn dieselbe mit Dch- und Niederdruckaccumulatoren betrieben rd, vier Absperrvorrichtungen (Ventile), und rar eine zum Einlafs des Niederdruckwassers, ; zweite zum Einlafs des Hochdruckwassers, 3 dritte zum Einlafs in die hydraulische esse und die vierte zum Ablafs aus der 'draulischen Presse.
Vorliegende- Erfindung bezieht sich nun ;sentlich auf einen Sperrstock für hydrauche Pressen, bei welchem zur Bethätigüng >en erwähnter vier Absperrvorrichtungen nur »■ei Handhebel angeordnet sind. Aus beulender Zeichnung ist die Construction eines lchen Sperrstockes an hydraulischen Pressen ι ersehen.
Fig. ι ist ein Schnitt durch den Sperrstock; Fig. 2 ist der Grundrifs;
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach E-F und -H, Fig. 2;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach I-K, Fig. 3.
Der zumeist aus einem einzigen Körper (aus etall oder Bessemer-, Martin- oder Gufsstahl irgestellt) bestehende Sperrstock 5 ist auf einem Grundstock G1 befestigt und mit einem Ständer D versehen. In diesem ist ein Bolzen ο gelagert, um welchen zwei Handhebel A und B drehbar sind. Mit jedem der beiden Arme der Doppelhebel A und B steht je ein Ventil mittelst der Ventilstangen A1 S2 S3 S^ in Verbindung, und zwar sind drei Ventile abc mit den' unten gabelförmig erweiterten Ventilstangen durch eingesteckte Bolzen in fester Verbindung, während das vierte Ventil d mit seiner Spindel 0- lose in einer Aushöhlung der Stange si steckt und in dieser Aushöhlung beim Heben und Senken gerade geführt wird.
Wenn die hydraulische Presse stillsteht, so sind die die Ventile bethätigenden Hebel A und B in gleicher (gehobener) Stellung, wie in Fig. 3 und 4 in vollen Linien gezeichnet. Der Hebel A bethätigt das Wassereingangsventil a und das Austrittsventil £>; der Hebel jB bethätigt dasHochdruck-Kraftwassereingangsventil c und das Ventil für den Niederdruckaccumulator d, letzteres jedoch indirect.
In der in Fig. 3 in vollen Linien gezeichneten Stellung der Hebel A und B ist das Wassereingangsventil α geschlossen, das Austrittsventil b offen. Andererseits ist das Hochdruck - Kraftwassereingangsventil c geschlossen. Das Kraftwasser vom Hochdruckaccumulator drückt oben auf die Ringflä'che dieses Ventils, kann aber nicht in die Presse gelangen. Am anderen Arm des Hebels B ist die Ventilstange s4 angeordnet, in deren Aushöhlung das Ventil d für den Niederdruckaccumulator lose steckt. Das Niederdruckwasser wird dieses
Ventil heben und in den Sperrstock eintreten, kann aber nicht in die Presse, weil das Ventil a geschlossen ist.
Soll nun das Niederdruckwasser in der Presse wirken, so wird Hebel A in die in punktirten Linien gezeichnete Stellung gesenkt, während Hebel B seine frühere Stellung behält. Dann ist Ventil α offen, Ventil b geschlossen, Ventil c geschlossen, Ventil d läfst das Niederdruckwasser durch, welches nun durch das offene Ventil α in die Presse gelangt. Soll hingegen der Hochdruck wirken, so wird auch Hebel B in die in punktirten Linien gezeichnete Stellung gesenkt, und dann ist Ventil α offen, Ventil b geschlossen, Ventil c offen, Ventil d mittelst gesenkter Ventilstange S1 geschlossen bezw. auf seinen Sitz fest aufgedrückt.
Soll dann die Presse wieder aufser Betrieb gesetzt werden, so wird zuerst Hebel B, dann Hebel A in die ursprüngliche Stellung gebracht und das Wasser tritt durch das nunmehr offene Ablafsventil b aus der Presse.
Bemerkt sei noch, dafs beim Einlafsventil a, komme das Kraftwasser vom Hochdruck- oder vom Niederdruckaccumulator, stets der Druck von oben auf das Ventil wirkt, was auch beim Ablafs- und Hochdruckwasserventil der Fall ist. Nur beim Niederdruckventil d erfolgt der Druck von unten, und demzufolge sind die Lochbohrungen im Sperrstock in der in der Zeichnung dargestellten Art angeordnet und ausgeführt.
Die Anordnung, je zwei Ventile durch einen Hebel zu bethätigen, hat den Vortheil, dafs die Drucke, welche auf den Querschnitt ι Ventilspindeln nach oben wirken, sich gegi seitig aufheben, und der die Hebel bethätiger Arbeiter nur mit dem Druck zu arbeiten r welcher aus der Differenz zwischen Oeffnun fläche und Ventilspindelfläche sich ergiebt
Es kann auch jedes Ventil für sich (u nicht alle in einem gemeinsamen Körper) ; geordnet sein, und die vier Ventile könr auch durch Röhren und Hebel so unter e ander verbunden werden, dafs daraus die 1 schriebene Wirkungsweise resultirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Sperrstock für hydraulische Press welche mit Hoch- und Niederdruck arbeit die Verbindung der vier Ventile abcd von denen α Einlafsventil, b Auslafsventil ( Presse, c das Ventil für den Hochdruckacc nullator und d das für den Niederdruckacc mulator ist — mit zwei um einen gerne: schaftlichen Bolzen drehbaren Hebeln A und in der Weise, dafs der Hebel A in eil Grenzlage Ventil α geschlossen, b geöffnet, der anderen Grenzlage umgekehrt b geschlossi α geöffnet hält, während Hebel B in eil Grenzlage c geschlossen hält, d aber freigie und in der anderen Grenzlage d geschlossi c offen hält, zu dem Zwecke, um dui Heben bezw. Senken des einen oder c anderen oder beider Hebel eine sofort: Druckänderung in der hydraulischen Pre; herbeizuführen.
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