DE503306C - Schaltgetriebe mit wechselweise treibenden Schaltklinken - Google Patents

Schaltgetriebe mit wechselweise treibenden Schaltklinken

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DE503306C
DE503306C DEH112353D DEH0112353D DE503306C DE 503306 C DE503306 C DE 503306C DE H112353 D DEH112353 D DE H112353D DE H0112353 D DEH0112353 D DE H0112353D DE 503306 C DE503306 C DE 503306C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

Es sind Schaltgetriebe bekannt geworden, bei welchen die Schwinge die Schaltklinke trägt, ferner solche, bei welchen die Schaltbewegung von der Koppel eines Kurbelgetriebes ausgeht. Alle diese Schaltgetriebe haben aber den Nachteil, daß das Schaltrad nicht ständig in seiner jeweiligen Lage gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert wird. Die vorliegende Erfindung beruht im wesentlichen darauf, daß das Schaltrad ίο jederzeit gegen Voreilung oder Zurückgehen gesperrt wird.
Fig. ι und 3 zeigen das Schaltgetriebe in seinen beiden Endstellungen, Fig. 2 in einer Mittelstellung, Fig. 4 eine Seitenansicht der dargestellten Ausführungsform, aus der besonders ersichtlich ist, wie gedrängt das Schaltgetriebe gebaut ist.
Das Schaltgetriebe ist als durch eine Handkurbel angetrieben dargestellt. Ausgeführt ist das Getriebe an einer Hochleistungsflechtmaschine mit Rückdrehung der einzelnen Spulen, bei der die einzelnen Schaltungen sehr schnell aufeinander erfolgen.
In dem Gestell 1 ist eine Welle 2 gelagert, die auf der einen Seite das Schaltrad 3 trägt, auf der anderen einen Zeiger 10, um das Fortschreiten der Schaltung verfolgen zu können. An dem Gestell ist oben und unten ein Schieber 4 gelagert und an dessen unterem Ende eine Schubstange 5 angelenkt, die durch die Kurbel 6 bewegt wird. Diese sitzt mit der Handkurbel 7 auf der gleichen Welle.
Der Schieber 4 trägt zwei Schaltklinken 8 und 8a und die beiden Riegel 9 und ga. Die Wirkungsweise ist folgende: Wird der Schieber durch Drehen der Handkurbel 7 in Bewegung gesetzt, so dreht die in Eingriff gekommene Klinke 8 (Abb. 1) das Schaltrad 3 weiter. Gleichzeitig greift der Riegel 9 in eine Zahnlücke ein, während der Riegel ψ in der gegenüberliegenden Zahnlücke zurückgeht und dem nächstfolgenden Zahn den Weg freigibt. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß auch während der Schaltbewegung das Schaltrad 3 weder vor noch zurück kann. Noch ehe der zurückweichende Riegel ga die Zahnlücke verlassen hat, ist der sich vorwärts bewegende Riegel 9 schon in eine Zahnlücke eingetreten.
Da j eder Riegel längere Zeit in seiner Zahnlücke verweilt, gestattet das Schaltgetriebe kein Weiterklinken um einen oder gar mehrere Zähne, sondern nur um einen halben Zahn. Die Zähne des Schaltrades sind dann entsprechend groß zu wählen. Im Ausführungsbeispiel sind die Riegel keilförmig mit geradliniger Begrenzung ausgeführt. Je nach der Zahnform kann man die Riegel so gestalten, daß das Schaltgetriebe keinerlei toten Gang aufweist. Hierauf ist im vorliegenden Fall kein Wert gelegt worden, da es bei derartigen Schaltgetrieben nur darauf ankommt, daß sie bei jedem Hub eine entsprechende Drehung ausführen und weder ein Überspringen noch Voreilen möglich ist. Dieses Getriebe ist besonders für stoßweise Schaltungen geeignet, um zu verhindern, daß das geschaltete Rad infolge des Beharrungsvermögens oder einseitiger Belastung weiter voreilt als es soll.
Der erwähnte Sondefzweck erforderte die Verwendung eines Schaltrades mit 12 Zähnen, weil 12 Doppelhübe des Schlittens eine Drehung des Schaltrades und des damit verbundenen Spulenrahmens zu bewirken hatten. Wenn man eine ungerade Zähnezahl nehmen kann, werden Form und Lage der Riegel und Schaltklinken vollkommen symmetrisch.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltgetriebe mit wechselweise treibenden Schaltklinken, dadurch gekennzeich- net, daß der hin und her gehende Teil außer den Sehaltklinken (8, 8a) Sperriegel (9, 9'1) enthält, die mit dem Schaltrade (3) so zusammenarbeiten, daß ein Vor- oder Zurückgehen des Schaltrades verhindert wird.
2. Schaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltklinken (8, 8a) und Sperriegel (9, <f) tragende Teil (4) diametral über das Schaltrad (3) hin und her bewegbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH112353D Schaltgetriebe mit wechselweise treibenden Schaltklinken Expired DE503306C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866776C (de) * 1949-01-01 1953-02-12 Karl Simon Antriebsvorrichtung zum schrittweisen Vorschub fuer Transporteinrichtungen an Fuellmaschinen u. dgl.
DE1208968B (de) * 1962-10-06 1966-01-13 Agfa Ag Intermittierend wirkende Vorschubeinrichtung
DE1219754B (de) * 1962-01-31 1966-06-23 Straumann Inst Ag Elektromechanisches Schrittschaltwerk zum Umwandeln einer Schwingbewegung in eine Drehbewegung
DE1228484B (de) * 1962-06-07 1966-11-10 Girling Ltd Vorrichtung zum Drehen eines Schaltrades
DE1284800B (de) * 1965-03-26 1968-12-05 Dso Metalloobra Botvaschtj J D Schrittschaltvorrichtung
DE1286858B (de) * 1966-06-07 1969-01-09 Ericsson Telefon Ab L M Sperrvorrichtung fuer ein hin- und hergehendes Schaltelement

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