DE502602C - Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine - Google Patents

Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine

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DE502602C
DE502602C DEB131546D DEB0131546D DE502602C DE 502602 C DE502602 C DE 502602C DE B131546 D DEB131546 D DE B131546D DE B0131546 D DEB0131546 D DE B0131546D DE 502602 C DE502602 C DE 502602C
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pipe
steam
recess
valve
piston
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DEB131546D
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GEORGE LOUIS BULL
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GEORGE LOUIS BULL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G5/00Profiting from waste heat of combustion engines, not otherwise provided for
    • F02G5/02Profiting from waste heat of exhaust gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine Die Erfindung betrifft eine Verbund-Brennkraft- und -Dampfmaschine, bei der die Auspuffgase dazu nutzbar gemacht werden, den Dampf zu erzeugen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei derartigen Maschinen Verbrennungsgase und Dampf abwechselnd auf eine Kolbenseite wirken zu lassen sowie die Verbrennungsgase auf die eine und Dampf auf die andere Kolbenseite. Die Erfindung bezweckt eine weitergehende Ausnutzung des Dampfes und besteht darin, daß der Dampf nach Arbeitsleistung auf der einen Kolbenseite, welche auch von den Verbrennungsgasen beaufschlagt wird, der anderen Kolbenseite zugeleitet wird.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß der Dampf in zwei Stufen entspaünt wird und gleichzeitig den Kolben von beiden Seiten kühlt. Zweckmäßig wird der Kolben auf der Seite, welche allein vom Dampf beaufschlagt wird, offen ausgebildet. Der auf diese Seite zugeführte Dampf wird am Ende des Hubes ausgelassen, nachdem er Arbeit geleistet und dem Kolben Wärme entzogen hat.
  • Ein kleiner, in dem Raum unter dem Kolben verbleibender Rest des Dampfes kann in bekannter Weise vom zurückgehenden Kolben verdichtet werden und dient als Puffer.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, ohne daß jedoch irgendwelche anderen Ausführungsformen aus dem Bereich der Erfindung fielen; es sind: Abb. r senkrechter Längsschnitt durch die Maschine in der Ebene der Auslaßventile für Gas und Dampf, Abb. 2 senkrechter Längsschnitt durch den oberen Teil der Maschine in der Ebene der Einlaßventile für Luft und Dampf, Abb. 3 senkrechter Schnitt durch den Dampferzeuger, Abb. ¢ Längsschnitt durch den Steuerschieber für das Lufteinlaß-, das dleinlaß- und das Gasauslaßventil, Abb. 5 Querschnitt durch den Schieber längs der Linie 5-5 der Abb. q., Abb. 6 Längsschnitt durch den Steuerschieber für das Hochdruckdampfeinlaßventil, das Hochdruckdampfauslaßventil und das Niederdruck dampfeinlaßventil, Abb. 7 Querschnitt längs der Linie 7-7 der Abb. 6, Abb. 8 schematische Seitenansicht des Steuerschiebers für das Lufteinlaß-, das Oleinlaß- und das Gasauslaßventil, Abb. 9 schematische Seitenansicht des Steuerschiebers für das Hochdruckdampfeinlaß-, das Hochdruckdampfauslaß- und das Niederdruckdampfeinlaßventil: Die Grundplatte z (Abb. z) und das Kurbelgehäuse 2 der Maschine bilden ein zusammenhängendes Stück. Die Kreuzkopfgleitbahn 3 erhebt sich auf dem Kurbelgehäuse und trägt den Zylinder q. mit seinem Kolben 5 ; 6 ist die Kolbenstange, 7 der zugehörige Kreuzkopf, der in der Gleitbahn arbeitet, und 8 die Pleuelstange zwischen dem Kreuzkopf und der Kurbel iö der Kurbelwelle g. Am unteren Zylinderdeckel ii ist eine Führung 12 für die Kolbenstange 6 ausgebildet. Der Kolben -5 ist so gestaltet, daß er diesen Teil des unteren Zylinderdeckels ix in sich aufnimmt, wenn er sich in seinem unteren Totpunkt befindet. Der obere Zylinderdeckel 13 besitzt eine Oberkammer 14, in deren Seitenwand unter Winkeln von goP die Ventilgehäuse 15, 16, 17 und 18 (Abb. i und 2) eingeschraubt sind, deren innere Enden je das Lufteinlaßventil ig, das entlastete Gasventil 2o, das Dampfeinlaßventil 21 und das Dampfauslaßventil 22 tragen. Die Schäfte 23, 24, 25 und 26 dieser Ventile gleiten in Führungen 27, 28, 29 und 3o außen in den Ventilgehäusen 15, 16, 17 und 18. In den Zylindern 31, 32, 33 und 34, die außen auf die Ventilgehäuse 15, 16, 17 und 18 geschraubt sind, - gleiten Kolben 35, 36; 37 und 38, die an den Außenenden der Ventilschäfte 23, 24, 25 und 26 befestigt sind. Eine Feder 39 umgibt den Ventilschaft 23 und ruht mit ihren Enden auf der Führung 27 und dem Kolben 35, wobei sie gewöhnlich das Lufteinlaßventil ig geschlossen hält. In gleicher Weise wirken die Federn 40, 41 und 42 auf die Ventile 2o, 21 und 22. In dem Gehäuse 45 arbeitet unter Steuerung durch den Kolben 53 das im Futter 48 geführte Öleinlaßventil 47, das durch die Feder 50 mit Stift 51 gewöhnlich auf seinem Sitz 46 gehalten wird. Den Kolben 53 umschließt eine aufgesetzte Kappe 52.
  • Unten am Maschinenzylinder sitzt im Gehäuse 55 das Einlaßventil 57, das in der Führung 58 gleitet und durch Druck auf den Kolben 59 geöffnet; durch die Feder 61 auf seinen Sitz 56 gedrückt wird. Der Kolben 59 arbeitet in der Kappe 6o.
  • Dem Dampfauspuff in Zylindermitte dienen die Öffnungen 62 eines Ringkanals 63.
  • Eine Ölpumpe 65 mit Antrieb durch ein Exzenter 66 drückt das Öl vom Boden des Kurbelgehäuses durch das Rohr 67.
  • Ein Drehschieber 7o (Abb.4) im Kurbelgehäuse 2 umfaßt ein Gehäuse 72, das im Kurbelgehäuse ruht, wobei eine Welle 74 in dem Kurbelgehäuse gelagert ist, die den Drehschieberkegel 75 innerhalb des Gehäuses 72 trägt. Der Schieberkegel 75 besitzt in seiner Umfläche drei Aussparungen 77, 79 und 8z. Rohre 82, 83 und 84 führen von dem Behälter 68 nach dem Schiebergehäuse 72 und treffen hier in den Drehbereich der Aussparungen 77, 79 und 81. Ein Rohr 85 führt von dem Drehbereich der Aussparung 77 zu dem Zylinder 31 des Lufteinlaßventils, ebenso geht ein Rohr 86 von dem Schiebergehäuse 72, an einer Stelle im Drehbereich der Aussparung 7g aus und steht mit dem oberen Ende des Einlaßventilgehäuses 45 in Verbindung. Endlich führt ein Rohr 87 von dem Schiebergehäuse 72 an einer Stelle im Drehbereich der Aussparung 81 nach dem Außenende des Zylinders 32 des Gasauslaßventils.
  • Ein Auslaßrohr 88 (Abb. 8) verbindet das Rohr 85 mit einer Stelle des Gehäuses 72 im Drehbereich der Aussparung 77. Ein Auslaßrohr 89 zweigt von dem Schiebergehäuse im Bereich der Aussparung 77 ab. Ein Auslaßrohr go verbindet das Rohr 86 mit einer Stelle des Schiebergehäuses 72, die im Drehbereich der Aussparung 79 liegt, wobei ein Auslaßrohr gi von dem Schiebergehäuse in dem gleichen Bereich abzweigt. Endlich führt ein Auslaßrohr g2 von dem Rohr 87 nach einer 'Stelle des Schiebergehäuses 72 im Drehbereich der Aussparung 81, wobei ein Auslaßrohr 93 von dem Schiebergehäuse in dem gleichen Bereich abzweigt. Auf der Schieberwelle 74 sitzt ein Kettenrad 94, während ein weiteres Kettenrad 95 auf der Kurbelwelle g befestigt ist; über beide Räder läuft eine Kette 96 zum Antrieb des Schieberkegels 75. Die Eintrittsstellen der Rohre 88, 89, go, gi, 92 und 93 in das Gehäuse 72 sind um go° gegen die Eintrittsstellen der Rohre 82, 83, 84, 85, 86 und 87 versetzt.
  • In dem Kurbelgehäuse 2 befindet sich noch ein weiterer Drehschieber ioo (Abb. 6), bestehend aus einem Schiebergehäuse ioi im Kurbelgehäuse, einer im Kurbelgehäuse gelagerten Welle 104 und einem Schieberkegel io5 auf der Welle in dem Gehäuse ioi. Der Schieberkegel 105 besitzt in seiner Umfläche drei Aussparungen io7, io8 und ilo. Rohre 11i, 1i2, 113 führen von dem Behälter 68 nach dem Schiebergehäuse ioi, das sie im Drehbereich der Aussparungen 107, io8 bzw. iio erreichen. Ein Rohr 114 geht von dem Schiebergehäuse ioi im Drehbereich der Aussparung io7 aus und führt nach dem Außenende des Zylinders 33 des Hochdruckdampf-Einlaßventils. Ein Rohr 115 geht von dem Schiebergehäuse ioi iin Drehbereich der Aussparung io8 aus und führt nach dem Außenende des Zylinders 34 des Hochdruckdampf-Auslaßventils. Weiter verbindet ein Rohr 116 das Schiebergehäuse ioi im Drehbereich der Aussparung iio mit dem Außenende des Zylinders 59 für das Niederdruckdampf-Einlaßventil.
  • Ein Außlaßrohr 117 (Abb. g) verbindet das Rohr 114 mit einem Punkt des Gehäuses ioi, der um go° gegen den Anschlußpunkt des Rohrs 114 am Gehäuse versetzt und im Drehbereich der Aussparung io7 gelegen ist. Ein Auslaßrohr 118 verläßt das Schiebergehäuse an einem um go° gegen den Anschlußpunkt des Rohrs 114 versetzten, im Drehbereich der Aussparung 107 gelegenen Punkt. Ein Auslaßrohr iig führt von dem Rohr 115 nach dem Gehäuse ioi an eine um go° gegen den Anschlußpunkt des Rohrs 115 am Gehäuse versetzten Stelle im Drehbereich der Aussparung io8. Ein Auslaßrohr i2o verläßt das Schiebergehäuse an einer um go' von dem Anschlußpunkt des Rohrs an dem Gehäuse versetzten Stelle im Drehbereich der Aussparung io8. Ein Auslaßrohr im führt von dem Rohr 116 nach dem Schiebergehäuse ioi nach einem um go' gegen den Anschlußpunkt des Rohrs 1i6 am Gehäuse versetzten Punkte im Drehbereich der Aussparung iio. Ein Auslaßrohr i22 verläßt das Schiebergehäuse an einer um go' gegen den Anschlußpunkt des Rohrs 116 am Gehäuse versetzten Stelle im Drehbereich der Aussparung iio. Auf der Schieberwelle 104 sitzt ein Zahnrad 123, das durch eine Kette i25 zum Antrieb des Schieberkegels 105 mit einem Kettenrad 124 auf der Kurbelwelle 9 verbunden ist.
  • Das Lufteinlaß-Ventilgehäuse 15 (Abb. i) besitzt einen Lufteinlaß i3o. Ein Rohr 131 führt von einem (nicht dargestellten) unter Druck stehenden Ölbehälter nach dem unteren Teil des Oleinlaß-Ventilgehäuses 45.
  • Der Dampferzeuger arbeitet mit Quecksilber und Wasser. Er umfaßt eine Gaskammer 135 (Abb. 3), eine senkrechte Verdampfungskammer i36, die an einer Seite die Gaskammer durchsetzt und die oben einen Dampfdom 137 besitzt, ferner unten und oben waagerechte, mit Quecksilber gefüllte Rohre 138 und 139, die von der Verdampfungskammer in die Gaskammer hineinragen, endlich eine Anzahl senkrechter, schraubenförmig gewundener Rohre 40, 141, 142, 143 und 44, die unten an das Rohr 138, oben an das Rohr 139 angeschlossen sind. Ein Gasauslaßrohr 145 verbindet das Gasauslaß-Ventilgehäüse 16 mit dem oberen Teil der Gaskammer 135, während ein Rohr 147 von der Druckseite einer Wasserpumpe 146 nach dem unteren Ende der Verdampfungskammer 136 führt. Ein Rohr 48, das von einer nicht dargestelltenWasserlieferungsstelle kommt, schließt die Saugseite der Pumpe 146 an. Ein Dampfrohr 149 führt von dem Dampfdom 137 nach dem Dampfeinlaßgehäuse 17. Die Verdampfungskammer 136, die waagerechten Rohre 138 und 139 und die schraubenförmig gewundenen Rohre 14o bis 144 sind bis zur Höhe des waagerechten Rohres 139 mit Quecksilber gefüllt. Die Gaskammer 135 besitzt einen Auslaß i5o in ihrer unteren Wand. Ein Dampfauslaßrohr 151 führt von dem Dampfauslaßgehäuse 18 nach dem oberen Ende eines Abdampfaufnehmers 152, von dessen unterem Ende ein Rohr 153 nach dem Niederdruckdampf-Einlaßventilgehäuse 55 geht. Endlich führt ein Dampfauslaßrohr 154 von dem Abdampfkanal 63 weg.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Pumpe 65 pumpt Öl vom Boden des Kurbelgehäuses in den Druckbehälter 68. Beim Abwärtsgang des Kolbens, wobei er Luft ansaugt, wird Öl von dem Druckbehälter 68 durch das Rohr 82 in das Schiebergehäuse 72, weiter durch die Aussparung 77 und das Rohr 85 in den Zylinder 31 gedrückt, wodurch sich der Kolben 35 nach innen verschiebt; das Ventil i9 öffnet sich und durch das Rohr !3o und das Ventilgehäuse 15 gelangt Luft in den Maschinenzylinder 4. Beim Aufwärtsgang des Kolbens 5, wobei die Luft gepreßt wird, verläßt die Aussparung 77 infolge der Drehung des Schieberkegels 75 die Einmündungsstelle der Rohre 82 und 85, wobei die Drehung von der Kurbelwelle 9 aus über die Kettenräder 95 und 94, die Kette 96 und die Schieberwelle 74 erfolgt. Dadurch wird der Ölfluß aus dem Behälter 68 durch das Rohr 85 abgesperrt, und nunmehr gelangt die Aussparung 77 vor die Rohre 88 und 89, worauf das Öl aus dem Zylinder 31 und dem Rohr 85 durch das Rohr 88, die Aussparung 77 und das Rohr 89 zurück nach dem Boden des Kurbelgehäuses fließt und das Lufteinlaßventil ig durch seine Feder 39 geschlossen wird. Am Ende des nach oben gerichteten Luftverdichtungshubs des Kolbens steht die Aussparung 79 vor den Rohren 83 und 86, und Öl wird aus dem Behälter 68 durch das Rohr 83, die Aussparung 79 und das Rohr 86 nach dem oberen Ende des Ventilgehäuses 45 gedrückt, wodurch der Kolben 53 nach oben geschoben wird, so daß das Öleinlaßventil 47 geöffnet wird und Brennstoff, bestehend aus Ölnebel und überhitztem Dampf, aus dem Ventilgehäuse durch die Öffnung 46 in die Oberkammer 14 des Zylinders zü gelangen vermag, wo er sich mit der heißen verdichteten Luft mischt. Nunmehr wird die Mischung mit dem Ölnebel und dem überhitzten Dampf entzündet und verbrannt, und der Kolben 5 macht einen Krafthub nach unten. Dabei dreht sich die Aussparung 79 aus dem Bereich der Rohre 83 und 86 heraus und gelangt vor die Rohre go, 9i, worauf das Öl den Zylinder 53 und das obere Ende des Ventilgehäuses 45 sowie das Rohr 86 verläßt und durch das Rohr go, die Äussparung 79 und das Auslaßrohr gi zurück zum Boden des Kurbelgehäuses gelangt, während das Öleinlaßventil 47 durch die Feder 50 geschlossen wird.
  • Beim Auspuffhub des Kolbens 5 nach oben gelangt dieAussparung 8 i vor die Rohre 84 und 87, und das Öl wird vom Behälter 68 durch das Rohr 84, die Aussparung 81 und das Rohr 87 nach dem Gasauslaßventilzylinder 32 gedrückt, so daß der Kolben 36 einwärts geht und das Gasauslaßventil 2o öffnet; die Abgase der Maschine strömen durch das Ventilgehäuse 16 und das Rohr 145 nach dem oberen Teil der Gaskammer 135 des Gaserzeugers, wo es durch die, Gaskammer streicht und das Quecksilber in den Rohren 138 und 144 sowie das Quecksilber und das Wasser in der Verdampfungskammer 136 beheizt, so daß das Wasser in den Dom 137 hinein. verdampft; -das Gas verläßt nun die Gaskammer durch den Auslaß 150. Jetzt dreht sich die Aussparung 81 aus dem Bereich der Rohre 84 und 87 heraus und gelangt vor die Rohre 92 und 93, worauf der Ölfluß von dem Behälter 68 nach dem Gasauslaßventilzylinder32 abgesperrt wird und das 01 aus dem Zylinder durch die Rohre 87 und g2, die Aussparung 81 und das Rohr 93 hindurch zurück nach dem Boden des Kurbelgehäuses gelangt und das Gasauslaßventil 2o durch die Feder 40 geschlossen wird.
  • Beim nächsten Abwärtsgang des Maschinenkolbens 5 kommt die Aussparung 107 des Schieberkegels 1o5 zur Deckung mit den Rohren 11r und 114, und zwar unter Antrieb durch die Kurbelwelle 9 über die Kettenräder 124 und 123, die Kette 125 und die Welle 1o4; daher wird das 01 aus dem Druckbehälter 68 durch das Rohr 111, die Aussparung 1o7 und das Rohr 114 in den Dampfeinlaßventilzylinder 33 gedrückt, so daß der Kolben 37 einwärts geht und das Dampfeinlaßventil 21 öffnet. Jetzt kann der Dampf aus dem Dom 137 durch das Rohr 149 und das ventilgehäuse 17 in die Oberkammer 14 und den Zylinder 4 gelangen, wo er unter Hochdruck den Kolben abwärts drückt. Dann wird die Aussparung 107 von den Rohren 11i und 114 weggedreht und gelangt vor die Rohre 117 und 118, worauf der Ölfluß aus dem Behälter 68 nach dem Zylinder 33 abgesperrt wird und das 01 aus dem Zylinder- durch die Rohre 114 und 117, die Aussparung 107 und das Rohr i18 zurück nach dem Boden des Kurbelgehäuses fließt, während das Dampfeinlaßventil21 durch die Feder 41 geschlossen wird.
  • Beim nächsten Aufwärts- oder Ausschubhub des Kolbens 5 gelangt die Aussparung io8 vor die Rohre ii? und 115, und 01 wird aus dem Druckbehälter 68 durch das Rohr 112, die Aussparung 1o8 und das Rohr 115 in den Zylinder 34 des Hochdruckdampf-Auslaßventils gegen den Kolben 38 gedrückt, wodurch sich das Hochdruckda.znpf-Auslaßventil 22 öffnet, und der Dämpf aus dem Hochdruckteil des Zylinders 4 durch das Ventilgehäuse 30 und das Rohr 151 in den Aufnehmer 152 ausgestoßen wird. Jetzt dreht sich die Aussparung 1o8 von den Rohren 112 und 115 fort und kommt vor die Rohre 119 und 12o, worauf der Ölfluß von dem Behälter 68 nach dem Zylinder 34 abgesperrt wird und das 01 aus dem Zylinder durch die Rohre 115 und 11g, die Aussparung 1o8 und das Auslaßrohr 12o zurück zum Boden des Kurbelgehäuses gelangt, während das Hochdruckdampf-Auslaßventil 2a durch seine Feder 42 geschlossen wird.
  • Bei dem gleichen Aufwärtsgang des Maschinenkolbens dreht sich die Aussparung 11o vor die Rohre 113 und 116, und 01 wird aus dem Behälter 68 durch das Rohr 113, die Aussparung 11o und das Rohr 116 in dem Zylinder 55 des Niederdruck-Einlaßventils gegen den Kolben 59 gedrückt, so daß das Niederdruck-Einlaßventil 56 geöffnet wird, und der Niederdruckdampf vom Aufnehmer 152 her durch das Rohr 153 und das Ventilgehäuse 55 in das untere Ende oder den Niederdruckteil des Zylinders 4 fließt, wo er sich hinter dem Kolben dehnt und ihn nach oben drängt. Nun dreht sich die Aussparung- 11o von den Rohren 113 und 116 fort und kommt vor die Rohre 121 und 122, wodurch der Ölfluß von dem Zylinder 59 abgesperrt wird; das 01 fließt aus dem Zylinder durch die Rohre 116 und 121, die Aussparung 11o und das Rohr 122 zurück nach dem Boden des Kurbelgehäuses, während die Feder 61 das Niederdruckdampf-Einlaßventil 56 schließt. Der Niederdruckdampf pufft im oberen Totpunkt des Kolbens 5 durch die Auslaßöffnungen 62, den Kanal 63 und das Abdampfrohr 154 aus.
  • Sämtliche Maschinentakte sind nunmehr durchlaufen, und es beginnt ein neues Spiel

Claims (1)

  1. PATZEN TANSYRUCH: Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine, auf deren eine Kolbenseite abwechselnd Verbrennungsgase und Dampf wirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf nach Arbeitsleistung auf der einen Kolbenseite, welche auch von den Verbrennungsgasen beaufschlagt wird, der anderen Kolbenseite zugeleitet wird. '
DEB131546D 1927-05-19 1927-05-19 Vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschine Expired DE502602C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0076885A1 (de) * 1981-10-09 1983-04-20 Bernd-Michael Messinger Verfahren hohen Wirkungsgrades zur Umwandlung von Kraftstoffen in Antriebsenergie und zugeordneter kombinierter Verbrennungs- und Dampfmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0076885A1 (de) * 1981-10-09 1983-04-20 Bernd-Michael Messinger Verfahren hohen Wirkungsgrades zur Umwandlung von Kraftstoffen in Antriebsenergie und zugeordneter kombinierter Verbrennungs- und Dampfmotor

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