DE501686C - Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern - Google Patents

Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern

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DE501686C
DE501686C DER76419D DER0076419D DE501686C DE 501686 C DE501686 C DE 501686C DE R76419 D DER76419 D DE R76419D DE R0076419 D DER0076419 D DE R0076419D DE 501686 C DE501686 C DE 501686C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/04Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass with floating throughs throughs for inclined plane lifting apparatus
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/30Flood prevention; Flood or storm water management, e.g. using flood barriers

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Description

  • Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern .Die Erfindung betrifft einen als Schiffsllebewerk dienenden Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern nach Patent .I37 .I66. Sie besteht in der Herstellung einer möglichst einfachen und betriebssicheren Verbindungsleitung zwüschen den Belastungskammern eines schwimmenden Schleusentroges und seinen festen oder beweglichen Gegenbehältern.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. i bis 6 an zwei Ausfü.hrunnsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i und a zeigen die Anwendung bei festem, A'bb.3 bei schwimmendem Gegenbehälter; Abb. q. bis 6 geben Einzelheiten der Dichtungsrahmen wieder.
  • Die Verbindungsleitung vom Schleusentrog S bzw. S, zu dem festen (Abb. i u. a) oder .beweglichen (Abb. 3) Gegenbehälter G bzw. dein zweiten Schleusentrog S_ besteht aus den unter der Sohle der beiden Pendelwasserbehälter b" b= in Abb. i u. 2, b" c, und b_, c_ in: Abb. 3 angeordneten Kanälen k" k_ und dem zwischen Schleusentrog uni] Gegenbehälter bzw. Gegentrog (Abb. 3) eingeschalteten Leitungskasten Z_. Der Leitungskasten enthält zwischen einem rundum geschlossenen Rahmen n-n ein lotrechtes Leitungsstück m, (las gegen .die Pendelwasserbehälter hin durch Seitenwände f.= abgeschlossen ist. Die Seitenwand fi äst in lotrechter Richtung beweglich, die Wand f= ist wie .der angrenzende Gegenbehälter fest (Abb. i u. a) oder beweglich (Abb.3). Die Seitenwände enthalten Offnungen g, g2, die nach Form und Größe mit dem lichten Querschnitt der Kanäle k" k, übereinstimmen. Diese öffnungen stellen die Verbindung zwischen den Kanälen und dem Leitungsstück tyi her. Der Zwischenraum zwischen den beiderseitigen Kanälen k,, k= und den Seitenwänden f" f2 ist überbrückt durch Dichtungsrahmen AY, h1, welche an den Seitenwänden f befestigt - und als elastische Preßkolbendichtung in der gleichen Weise ausgeführt sind wie die in Abb. .I bis 6 dargestellten Innendichtungsrahmen o" o2. Wichtige Bestandteile der Verbindungsleitung sind schließlich die Abschlußvorrich.tungen. dl und c, sowie d= und e2, von denen die einen als Hauptverschlüsse und - bei der t.`berschreitung der zulässigen Zulaufgeschwindigkeit des Wassers - selbsttätig arbeitende Sicherheitsverschlüsse, die anderen als 2,7otverschlü.sse vorgesehen sind.
  • Die Abdichtung der Seitenwände f gegen den Rahmen si-)i des Leitungskastens während der Tauchfahrten des Troges oder der Tröge geschieht finit Hilfe von zwei Dichtungsrahmen i, bzw. i, und i., von denen der innere ebenfalls als Preßkolbendichtung ausgeführt ist (o, und o2 in Abb. 4., 5 und 6). Beim äußeren sind zwei verschiedene Dichtungsarten angewendet (Abl).4 bis 6). Die Seitendichtungen p sind Labyrinthdichtungen, die oberen und unteren q sind Rolldichtungen. Die Labyrinthdichtungen sind sorgfältig in die beweglichen Seitenwände (Schutztafeln) eingelassen und gleiten hier auf polierten, lurch selbsttätige Druckschmierung geglätteten Flüchen. Die waagerechten Rolldichtungen bestehen aus eisernen mit Gummi besetzten Walzen, welche durch Preßkolben s mit zwischengeschalteten Gegenrollen r auf die Schutztafel aufgedrückt werden. Die Abdichtun- der Walzen gegen den festen Rahmen bewirken Schleifdichtungen: t. Die Schutztafeln bewegen sich auf Rollen u, welche den Wasserüberdruck oder Haltung auf den Rahmen des Leitungskastens übertragen, so daß die Dichtungsrahmen zurDruckübertragung nicht in Anspruch genommen werden.
  • Die beweglichen Seitenwände machen die Ein- und Austauchfahrten der Tröge, und schwimmenden Gegenbehälter mit, wobei sie die in Abb. i,-2 und 3 dargestellten Anfangsun;l Endstellungen einnehmen. Nach vollzogener Eintauchung des Schwimmtroges ist die Belastungskammer ganz gefüllt, sie bedarf jetzt eines Verschlusses nicht mehr und kann von der Verbindungsleitung losgelöst jeden beliebigen Höhenweg in der Unterwasserfahrt zurücklegen. Das hat .aber zur Voraussetzung, daß am Ende der Tauchfahrt der Hauptz erschluß e2 des Gegenbehälters geschlossen. und bei Beginn der Tauchfahrt geöffnet wird, leas durch eine selbsttätige Bewegungsvorrichtung leicht bewirkt werden kann. Die Loslösung des Troges erfolgt selbsttätig durch Zurückziehen des Preßkolbenrahmens mit Hilfe von Druckluft oder Druckwasser. Ebenso vollzieht sich bei Beginn der Austauchfahrt der Anschluß ödes Troges an die lotrechte Seitenwand der Verbindungsleitung mit Hilfe der Preßkolbendichtung wieder selbsttätig durch Andrücken des Preßkolbenrahmens. Die freie Beweglichkeit des Troges bei der Unterwasserfahrt ist von großem, Vorteil, weil sie jede beliebige Tiefe der Unterwasserfahrt ermöglicht und dazu noch die Belastungskammer -mit dem ' Haltungswasser in Verbindung setzt. So ergibt sich von selbst bei jeder Schleusung eine Regelung der Pendelwassermenge: im Gegenbehälter verbliebenes Wasser fließt durch die Rohre z frei ab, in den Belastungskammern fehlendes Wasser ergänzt sich aus dem Haltungswasser.
  • Der Leitungskasten Z wird als selbständiger Bauteil ausgeführt und mit Belastungskammern v versehen, durch deren Füllung er auf seine feste Grundlage abgesetzt werden kann. Bei Ausführungen mit festem Gegenbehälter behält er seine Höhenlage unverändert bei, bei solchen mit beweglichen Gegenbehältern ändert er seine Höhenlage entsprechend den wechselnden Oberwasserständen. Dies kann mit Hilfe von Schraubenspindeln geschehen, durch deren Drehung seine Auf-und Abwärtsbewegung entsprechend dem jeweiligen Oberwasserspiegel selbsttätig bewerkstelligt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern gemäß Patent 457 466, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen zwischen den Belastungskammern (h,, >>Z) aus je zwei am .Boden der Kammern angeordneten durch Haupt- und Nebenverschlüsse (e1, e2; dl, d2) absperrbaren Kanalstrecken (k" k2) und einer die beiden Kanalstrecken verbindenden, in einemLeitungsk~asten (Z) zwischen dem Schleusentrog (S) unid dem -Gegenbehälter (G) liegenden Zwischenkammer (m) besteht, deren Durchflußöffnungen (g" g=) durch Dichtungsrahmen (Ir" 1z) gegen den Schleusentrog (S) und den Gegenbehälter (G) abgedichtet sind. z. Schleusentrog nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zwischenkammer (in) enthaltende Leitungskasten (Z) mit Schwimmkammern (v) und: einer Einrichtung zum Füllen und Leeren der Schwimmkammern ausgerüstet ist. 3. Schleusentrog nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Z,w ischenkammer (m) bei einer Anlage mit festem Gegenbehälter auf der Trogseite und bei einer Anlage mit beweglichen G aenbehältern auf beiden Seiten durch eine mit einer Öffnung (g" g2) versehene lotrecht verschiebliche Wand (f" f,). begrenzt und gegen. diese durch Doppeldichtungen (il, i_) abgedichtet ist. 4. Schleusentrog nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppeldichtung (i"i2) aus zweiDichtungsrahmen besteht, von denen der eine (ol, o2) preßkolbenartig in einem: Gehäuse geführt ist, während bei dem anderen (p, q) die waagerechten Dichtungsleisten (q) als Walzen und die Gleitflächen der senkrechten Leisten (p) nach Art einer Labyrinthdichtung ausgebildet sind.
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