DE500439C - Verfahren zur Darstellung der N-Oxyaethylderivate von Aminooxynaphthalinsulfonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Darstellung der N-Oxyaethylderivate von Aminooxynaphthalinsulfonsaeuren

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Publication number
DE500439C
DE500439C DEI36658D DEI0036658D DE500439C DE 500439 C DE500439 C DE 500439C DE I36658 D DEI36658 D DE I36658D DE I0036658 D DEI0036658 D DE I0036658D DE 500439 C DE500439 C DE 500439C
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aminooxynaphthalinsulfonsaeuren
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Expired
Application number
DEI36658D
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English (en)
Inventor
Dr Georg Matzdorf
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/45Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the carbon skeleton
    • C07C309/49Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms
    • C07C309/50Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms having at least one of the sulfo groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring being part of a condensed ring system

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung der N-Oxyäthylderivate von Aminooxynaphthalinsulfonsäuren Durch die Patentschrift 442 310 ist zum ersten Male ein Verfahren bekannt geworden, das die Herstellung von N-Oxyäthylderivaten der Aminonaphthalitie und deren Substitutionsprodukte auf technischem Wege gestattet. Versucht man, Aminooxynaplithalinsulfonsäuren mit Äthylenoxyd oder Äthylenoxyd abspaltenden Mitteln zur Unisetzung zu bringen, so tritt in den meisten Fällen entweder keine oder fast keine Reaktion ein; die dabei etwa entstehenden Gemische von wenig oxyäthylierter und viel unveränderter Säure lassen sich kaum trennen. Oder die Reaktion verläuft in einem ganz anderen Sinne, und es entstehen Verbindungen, die sich mit einer Diazoverbindung weder in saurer noch in alkalischer Lösung zu einem Azofarbstoff vereinigen lassen. Das ist z. B. der Fall, wenn man auf die wäßrige Lösung des Natriumsalzes der 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure Äthylenoxyd zur Einwirkung bringt; mit fortschreitender Reaktion verschwindet allmählich die Kupplungsfähigkeit so gut wie vollständig.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß sich die I-Amino- und die 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure glatt in die entsprechenden am Stickstoff oxyäthylierten Derivate überführen lassen, wenn man auf die wäßrigen Lösungen der Alkalisalze dieser Säuren Äthylenoxyd zur Einwirkung bringt. Im Hinblick auf das völlig verschiedene Verhalten der anderen Aminooxyiiaphthalinsulfonsäuren ist dieses Ergebnis sehr bemerkenswert und technisch wichtig, da es so gelingt, die am Stickstoff oxyäthylierten Derivate der zwei genannten Säuren auf einfache Weise herzustellen. Sie sollen zur Darstellung von Farbstoffen Verwendung finden.
  • Bei der Durchführung der Reaktion ist es nicht notwendig, in geschlossenen Gefäßen unter Druck zu arbeiten, sofern das Reaktionsgefäß nur durch eine verhältnismäßig kleine Öffnung mit der Außenluft in Verbindung steht. Selbstverständlich kann man nach beendetem Einleiten des Äthylenoxyds das Reaktionsgefäß auch völlig schließen und bis zur Beendigung der Umsetzung rühren. Das 1:2 bis 24 Stunden dauernde Rühren erfolgt bei gewöhnlicher Temperatur. Beispiels 239 Teile 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure «-erden in Form des neutralen Natriumsalzes in etwa 2ooo Teilen Wasser gelöst. In die Lösung werden bei 3o bis 50° unter Rühren 8o bis ioo Teile gasförmiges Äthylenoxyd eingeleitet. Man läßt 12 bis 24 Stunden lang rühren, wobei man durch zweckentsprechende Auswahl des Reaktionsgefäßes dafür sorgt, daß das eingeleitete Äthylenoxyd nach Möglichkeit aus der Lösung nicht entweicht. Die Reaktion ist beendet, wenn eine angesäuerte Probe sich nicht mehr diazotierbar erweist. Die erhaltene Lösung der N-oxyäthylierten Säure kann unmittelbar zur Parbstoffherstellung dienen. Dampft man die Lösung zur Trockne ein, so bleibt das Natriumsalz der N-oxyäthylierten 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure als harzartige Masse zurück, die sich zu einem hellgrauen Pulver zerreiben läßt. Die neue Säure ist in Wasser sehr leicht löslich und läßt sich aus wäßriger Lösung weder durch Kochsalz noch durch Mineralsäuren ausfällen. Die wäßrige salzsaure Lösung färbt sich auf Zusatz von Natriumnitrit gelbbraun; beim Eingießen der Lösung in verdünnte Natriumcarbonatlösung entsteht eine gelbe Färbung. Beispiele 239 Teile i-Amino-5-oxynal)hthalin-7-sulfonsäure werden in Form des neutralen IN?atriumsalzes in etwa 2ooo Teilen Wasser gelöst und wie in Beispiel i mit Äthylenoxyd behandelt. Die erhaltene Lösung der N-oxyäthylierten Säure kann unmittelbar zur Farbstoffherstellung dienen. Versetzt man die Lösung unter Rühren mit ioo Teilen Salzsäure von 23' B8 und läßt bis zum Erkalten rühren, so kristallisiert die neue Säure aus. Man saugt ab, wäscht mit wenig Wasser nach und trocknet, wobei man die i, N-Oxyäthylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure als fast farbloses, kristallinisches Pulver erhält. Die Säure ist in kaltem Wasser wenig, in heißem Wasser leichtlöslich. Beim Abkühlen kristallisiert sie in farblosen derben Kristallen aus. Die wäßrige salzsaure Lösung der Säure färbt sich auf Zusatz von Natriumnitrit zunächst hellgelb und allmählich rotbraun; beim Eingießen der Lösung in verdünnte Natriumcarbonatlösung entsteht eine gelbliche Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Verfahren zur Darstellung der N-Oxyäthylderivate von Aniinooxynaphthalinsulfonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man Äthylenoxyd auf die wäßrigen Lösungen der Alkalisalze von i Amino- oder 2-Amino-5-oxynaplitlialin-7-sulfonsäure einwirken läßt.
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