DE500070C - Walzwerk, insbesondere zum Auswalzen von Blechen - Google Patents

Walzwerk, insbesondere zum Auswalzen von Blechen

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DE500070C
DE500070C DEM104876D DEM0104876D DE500070C DE 500070 C DE500070 C DE 500070C DE M104876 D DEM104876 D DE M104876D DE M0104876 D DEM0104876 D DE M0104876D DE 500070 C DE500070 C DE 500070C
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roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Walzwerk, insbesondere zum Auswalzen-von Blechen Es war ein Mangel der bruchsicheren, nachgiebig eingerichteten (z. B. der hydraulischen) Anstellvorrichtungen, mit denen man einen berechenbaren Druck auf das Walzgut ausüben wollte - an Stelle der Anstellschrauben, Keile o.-dgl. mit ihrem unberechenbaren Widerstandke -, idaß sie auf jeden der beiden Lagerzapfen mit gleichem Drucke wirkten und deshalb bei ungleicher Belastung der Wälzen auf der einen Seite mehr nachgaben, als auf der anderen. In einem solchen Falle kann die eine Anstellschraube ruhig stärker beansprucht werden als die andere, ohne daß sie merkbar zurückweicht und die Parallelität der Walzen gefährdet.
  • Der Gegenstand der Erfindung beseitigt diesen Mangel durch Einschaltung eines starren, genügend kräftigen Körpers, der die Bewegungen der nachgiebigen Stellkörper mitmacht, aber so gelagert ist, daß er sich nur parallel zu sich selber bewegen kann und dadurch auch ein Abweichen der Walzen aus ihrer parallelen Lage verhindert. Dieser Zwischenkörper läuft also bei gleichmäßiger Beanspruchung der Walzen leer mit und tritt nur in Tätigkeit, wenn der Hub des Lagers auf ,der einen ,Seite größer werden will als auf der anderen. Da diese Ungleichheiten sich aber nur in kleinen Grenzen bewegen, wird der Ausgleicher auch nur verhältnismäßig gering beansprucht.
  • Abb. r zeigt einen solchen Ausgleicher, dessen Körper d mit zwei Zapfen e in den Lagern f drehbar so gelagert ist, daß er sich nur parallel zu sich selbst bewegen kann und der durch seine Lage zwischen den Preßkolben h und den Walzenlagern b jeder Bewegung der Preßkolben und der Lager folgt, dabei aber durch seinen Widerstand gegen Verdrehung, also gegen Abweichung aus der Parallelen, sowohl die Preßkolben lt als auch die Lager b und damit auch die Walzen a zu gleich großem Hube, also zur Parallelstellung der Walzen zwingt.
  • Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. q. mit einem Flachkörper d, der mit Absätzen unter die Lager b greift und, an großen Führungsflächen gleitend, in seinen Bewegungen zu sich parallel bleibt und damit auch die Preßkolben h und die Lager b zu einer Parallelbewegung zwingt.
  • Die zweckmäßig in den Walzenständern gelagerten Stellkörper können noch durch weitere Pressen o. dg1. zwischen den beiden Ständern unterstützt werden, wie Abb. 4. zeigt.
  • Zur Überführung aus der geradlinigen Bewegung der Lager b in die kreisförmige des Körpers d können in bekannter Weise Gelenkstützen, Stelzen o. dgl. zwischen Lager b und Körper d eingebaut werden. Damit die auseinanderstreben.den Walzen den nötigen Widerstand finden, werden zweckmäßig die Stellkörper schon beim Leerlaufe der Walzen belastet, z. B. die hydraulischen Pressen durch eindrückendes Wasser (aus Pumpe, Akkumulator o. dgl.), wobei der Hub der Preßkolben h durch Ansätze k am Preßzylinder (bei vorteilhafter- Anordnung einer Anstellschraube) begrenzt werden kann (Abb.3), oder durch Zwischenstücke c (Abb. I), auf welche die Lager b sich aufsetzen (wozu auch besondere Ansätze in den Walzenständern als Anschläge dienen können), oder durch sonstige Stellvorrichtungen, die geeignet sind, ein übermäßiges Aneinanderpressen der leerlaufenden Walzen zu verhüten.
  • Als Stoßfänger für das zurüekgepreßte Wasser dienen vorteilhaft Luftkissen, etwa nötigenfalls durch Preßluft gespeiste luftgefüllte Hohlräume in den Preßkolben la (Abb. 3), .in -die .das Wasser eindringen kann, oder am Preßzylinder angebrachte, nachgiebig belastete Preßkolben oder sonstige geeignete Vorrichtungen zur Verhütung von schädlichen Wasserschlägen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII= Walzwerk, insbesondere zumAuswalzen von Blechen u. dgl., wobei der Walzdruck von einem nachgiebig eingestellten Belastungskörper aufgenommen wird (Flüssigkeitsdruckanstellung), dadurch gekennzeiehnet, daß zwischen den beiden Lagern der anzustellenden Walze und den zugehörigen Flüssigkeitsdruckkolben ein über die .ganze Walzenlänge sich erstreckender Druckkörper (d) angeordnet ist, der so (zweckmäßig pendelnd) gelagert und geführt ist, daß die Walze bei ihrer Anstellung stets parallel zu sich bewegt wird.
DEM104876D 1928-05-22 1928-05-22 Walzwerk, insbesondere zum Auswalzen von Blechen Expired DE500070C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919101C (de) * 1945-02-05 1954-10-14 Skf Svenska Kullagerfab Ab Vorrichtung zum Verstellen von Walzen bei Walzwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919101C (de) * 1945-02-05 1954-10-14 Skf Svenska Kullagerfab Ab Vorrichtung zum Verstellen von Walzen bei Walzwerken

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