DE447197C - Ziehbank fuer Rohre - Google Patents

Ziehbank fuer Rohre

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DE447197C
DE447197C DEP51679D DEP0051679D DE447197C DE 447197 C DE447197 C DE 447197C DE P51679 D DEP51679 D DE P51679D DE P0051679 D DEP0051679 D DE P0051679D DE 447197 C DE447197 C DE 447197C
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DE
Germany
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mandrel
shaft
guide
drawbench
bench
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Expired
Application number
DEP51679D
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English (en)
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Press und Walzwerk A G
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Press und Walzwerk A G
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Publication of DE447197C publication Critical patent/DE447197C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/34Guiding or supporting the material or mandrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Ziehbank für Rohre. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Ziehbank für Rohre; röhr= ähnliche Körper und sonstige längere Ziehstücke, bei denen ein Ziehdorn verwendet wird, der für sich oder gleichzeitig mit seinem Schaft durch besondere Führungen geführt werden muß. Bisher hat man den Dorn und den Schaft durch längsverschiebliche Führungsstücke geführt, die auf irgendeine Weise im Bankbett während der Dornhinundherbew egung verschoben wurden. Diese Führungsstücke bilden erfahrungsgemäß Anlaß zu verschiedenen Betriebsschwierigkeiten; sie können leicht Betriebsstörungen veranlassen, sind außerdem starkem Verschleiß unterworfen und verschleißen gleichzeitig auch die zu ihrer Führung dienenden Flächen des Bankbettes. Außerdem wird durch das ständige Hinundherschieben der schweren Führungsstücke - es handelt sich hierbei um das ständige Beschleunigen und Abbremsen hin und her gehender Massen von mehreren roo kg Gewicht - unnötig Kraft verbraucht.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Dorn und Dornschaft von ähnlichen Zwecken dienenden Ziehvorrichtungen in einem ununterbrochenen geschlitzten Rohre zu führen. Dieser Vorschlag hat jedoch nur Nachteile: Zunächst ist nur gleitende Reibung vorhanden, also ein besonders großer Kraftaufwand erforderlich; dann sind Klemmungen unid Betriebsstörungen unvermeidlich, weil die geringste - aber gar nicht zu vermeidende -Verschmutzung der Führung durch Zunder usw. Dorn und Dornstange unverrückbar festhält. Ferner sind Dorn und Dornstange schwer zugänglich und schlecht zu überwachen, weil sie fast völlig umhüllt sind. Der größte Nachteil, der diese Führungsart aber für die meisten Bänke einfach unbrauchbar macht, ist der, daß wegen der Umhüllung des Dornes im Führungsbett überhaupt jede Kühlbehandlulig äusgeschlossen ist. Es ist dies auch wohl der Grund, aus dem man bisher auf die Befolgung solcher Vorschläge verzichtet und die bekannten ortsbeweglichen Einzelführungsstücke mit all ihren sonstigen eingangs erläuterten Nachteilen beibehalten hat.
  • Die Erfindung soll die genannten übelstände beseitigen. Sie geht von dem Gedanken aus, bin und her gehende Führungsstücke und auch möglichst jede gleitende Reibung bei derartigen Ziehbänken überhaupt grundsätzlich zu vermeiden und nach Möglichkeit durch ortsfest angeordnete Führungen zu ersetzen, ohne aber Zugänglichkeit und Kühlung des Dornes irgendwie zu beeinträchtigen.
  • Dabei ergeben sich Ausführungsformen, die zunächst besonderen Wert in solchen Fällen erhalten, in deren vorhandene Ziehbänke alter Art gemäß der vorliegenden Erfindung .umgebaut werden sollen. Gleichzeitig führt der Erfindungsgedanke zu Ziehbankbauarten, bei -denen beispielsweise feste Rollenführungen für Dorn und Schaft Anwendung finden können. Die erstgenannte Gruppe von Ausführungsformen der Erfindung ist beispielsweise in den Abb. r und 2 dargestellt. Hier sind die Führungskörper für Dorn und Schaft als ortsfest angeordnete, ausschwingbare Körper ausgebildet, die mit Führungsrollen Dorn und Schaft zum Teil umfassen und selbst in geeigneter Weise seitlich im Bankbett gut geführt sind, so daß sie auch seitliche Beanspruchungen durch Dorn und Schaft aufnehmen können. An Stelle der dargestellten einen Gruppe derartiger Führungsstücke können mehrere Gruppen in verschiedenen Ebenen angeordnet werden. Die Wirkungsweise der neuen Ziehbank ist aus Abb.2 ersichtlich: Eine Vertiefung an der Schaftwurzel gestattet beim Vorgehen des Schaftes das Ausschwingen der Führungsstücke über ihre Mittellage hinaus, so daß sie den Weg für die Zahnstange freigeben. Beim Rückgang des Schaftes können die Führungsteile durch den Ausschnitt an der Schaftwurzel wieder in die ursprüngliche Führungslage zurückschwingen.
  • In .den Abb.3 und d. sind weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei denen durch besondere Formgebung und Bemessung des Querschnittes der Zahnstange die Verwendung ortsfest gelagerter Führungsrollen einfachster Art ermöglicht ist. Wie außerdem die Abb. i und 2 zeigen, ist es auch möglich -und unter Umständen vorteilhaft, die beiden Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung - ausschwingbare Führungskörper und fest gelagerte Führungsrollen - nebeneinander gleichzeitig anzuwenden.
  • Die neue Ziehbankbauart weist folgende fortschrittliche Neuwirkungen auf: Fortfall der schweren ortsbeweglichen Führungsstücke und der durch sie hervorgerufenen außerordentlichen Stoßbeanspruchungen der ganzen Bank; Möglichkeit der Anwendung rollender Reibung an Stelle der bisherigen gleitenden Reibung; Ersparnis an Kraft und weitgehende Schonung der Ziehwerkzeuge; Erhöhung der Betriebssicherheit; bessere Erzeugnisse, weil .die durch die bisherigen Führungsstücke entstehenden Schwingungen der Ziehdorne und der ganzen Bank fortfallen, und endlich die Möglichkeit der Anwendung höherer Bankgeschwindigkeiten, was zu einer wesentlichen Leistungssteigerung der Ziehbank in der Zeiteinheit führt.

Claims (7)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Ziehbank für Rohre o. dgl., bei der der Ziehdorn oder sein Schaft oder beide durch eine Mehrzahl einzelner Körper geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die diesem Zwecke dienenden Führungskörper sämtlich oder teilweise ortsfest angeordnet sind und die den Dorn oder den Schaft bewegenden Maschinenteile - beispielsweise die Zahnstange -u ngehindert in den Führungsbereich des Dornes oder Schaftes eintreten lassen.
  2. 2. Ziehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke als ortsfest gelagerte, ausschwingbare Körper ausgebildet sind.
  3. 3. Ziehbank nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfest angeordneten Führungskörper durch mit den Dorn und Schaft bewegenden Maschinenteilen zwangläufig verbundene Teile auszuschwingen sind. d..
  4. Ziehbank nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper durch Anschläge oder Ausschnitte des Dornes oder des Schaftes, oder auch durch entsprechende Gestaltung der den Dorn oder den Schaft bewegenden Bankteile unmittelbar auszuschwingen sind.
  5. 5. Ziehbank nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper als Führungsrollen tragende Pendel ausgebildet sind, die bei entsprechender Längsbemessung durch den Dorn und Schaft am Durchschwingen durch ihre Mittellage gehindert werden, jedoch durch einen Einschnitt der Schaftwurzel von der nachfolgenden Zahnstange aus ihrer Mittellage ausgeschwungen werden können.
  6. 6. Ziehbank nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper beiderseits ihrer Mittellinie mit Stützflächen oder Führungsrollen ausgerüstet sind, die sie bei beiden Bewegungsrichtungen von Dorn und Schaft gegen ein Durchschwingen durch ihre Mittellage abstützen.
  7. 7. Ziehbank nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegungen der Führungskörper durch ihr Eigengewicht, durch Feder-oder ständig wirkende Zugkräfte oder beides zugleich hervorgerufen oder unterstützt werden. g. Ziehbank nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Dorn und Schaft lediglich in fest gelagerten Stützrollen geführt sind. g. Ziehbank nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn und Schaft vorbewegende bewegliche Bankteil einen Querschnitt besitzt, der zuläßt, daß sämtliche .dorn- und schaftführenden Körper auch beim Eintreten des antreibenden Bankteiles in den Dornführungshereich ihre Lage beibehalten.
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DE (1) DE447197C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962155C (de) * 1952-09-25 1957-04-18 Phoenix Rheinrohr Ag Vereinigt Hydraulischer Kolbenantrieb fuer Ziehbaenke
DE964406C (de) * 1950-01-21 1957-05-23 Phoenix Rheinrohr Ag Vereinigt Stangenrohrziehbank

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964406C (de) * 1950-01-21 1957-05-23 Phoenix Rheinrohr Ag Vereinigt Stangenrohrziehbank
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