DE499757C - Zahnradloses Wendegetriebe fuer Hebezeuge - Google Patents
Zahnradloses Wendegetriebe fuer HebezeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D65/00—Making tools for sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material
- B23D65/04—Making saw teeth by milling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
- B66D1/20—Chain, belt, or friction drives, e.g. incorporating sheaves of fixed or variable ratio
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
-
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- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/015—Actuated by chain, belt or by friction
Landscapes
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- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des in der britischen Patentschrift
14931/1914 beschriebenen zahnradlosen
Wendegetriebes, und zwar zu dem Zwecke, S dieses für die Verwendung bei Hebezeugen
aller Art geeignet zu machen. Während bei dem bisherigen Getriebe zwei Bremsen vorgesehen sind, von
denen abwechselnd die eine oder andere
ίο festgestellt wird und dadurch den Vorwärts-
oder Rückwärtslauf steuert, wird gemäß der Erfindung noch eine dritte Bremse angebracht, die bei Ausschaltung der erstgenannten
beiden Bremsen angezogen wird.
In letzterem Falle läuft nämlich das Getriebe in sich leer, was bei der Verwendung für
Hebezeuge von besonderem Vorteil ist. Die dritte Bremse wird hierbei auf der angetriebenen
Welle oder einem damit verbundenen
ao Teil angebracht und ist mit dem Bremsauswählgetriebe so verbunden, daß sie in jener
Stellung des Auswählgetriebes bremst, in welcher die beiden anderen Bremsen nicht angezogen
sind. Die auswählende Steuerung wird durch einen einzigen Hebel bewirkt, der zwischen zwei äußersten Stellungen beweglich
ist, in welchen die Bremsen für den Vorwärts- und Rückwärtslauf angezogen sind, während die dritte Bremse dann eingerückt
wird, wenn der Hebel eine Zwischenlage einnimmt. Der Hebel treibt zweckmäßig eine
Nockenwelle an, welche drei den drei Bremsen zugeordnete Nocken trägt, die in einer solchen
gegenseitigen Winkellage stehen, daß die Bremsen in der angegebenen Weise eingerückt
werden können.
Das neue Wendegetriebe weist im Gegensatz zu dem bisher Bekannten keinerlei gegen
Stoß empfindliche Teile, wie Zahnräder, auf und auch keinerlei Reibungskupplungen, die
im Gegensatz zu den Bremsen zu Stößen Anlaß geben. An Stelle der bei Zahnradgetrieben
auftretenden Linienberührung findet bei dem neuen Getriebe zwischen den die Kräfte
übertragenden Elementen eine Flächenberührung statt, so daß große Kräfte mit einer verhältnismäßig
geringen Anzahl von Elementen übertragen werden und eine außerordentliche Unempfindlichkeit und Aufnahmefähigkeit
von Stößen und mithin eine bisher nicht erreichte Umsteuergeschwindigkeit erzielt wird.
Diese Vorteile ermöglichen die Benutzung von Antriebsmaschinen, welche gegen Drehzahländerungen
oder Belastungsschwankungen
empfindlich sind, ζ. Β. Brennkraftmaschinen, Synchronmotore u. dgl.
In den Zeichnungen ist eine Ausbildungsform des Getriebes veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des mit einer Brennkraftmaschine gekuppelten Getriebes
nebst Bremsenauswählgetriebe und Steuerhebel, wobei das Umkehrgetriebe im Schnitt gezeichnet ist.
Abb. 2 bis 4 dienen zur Erläuterung des Arbeitsganges bei der Umkehrbewegung.
Das Wendegetriebe sitzt in dem Gehäuse 10, in welchem eine kurze Welle 11 gelagert
ist, die außen die Kupplung 12 zur Verbin- »5 dung mit der Kraftmaschine trägt und innen
einen Arm 13 mit zwei Kurbelzapfen 13°
und I36 aufweist. Auf den Kurbelzapfen
sind Gleitstücke oder Rollen gelagert, welche in zwei sich senkrecht kreuzende Diametrala°
schlitze der Scheibe 14 eingreifen, die am einen Ende der Zwischenwelle 15 befestigt
ist. Letzere ist im Lager 16 drehbar gelagert, welches von einer Scheibe 17 getragen wird,
die in einem Lager 18 mit einer Drehachse gelagert ist, die konaxial mit der Antriebswelle
11 verläuft.
Die Welle 15 trägt auf der anderen Seite
den Arm 39, welcher die Kurbelzapfen 19 trägt, die in Abb. 4 einzeln mit 19" und 19*
bezeichnet sind. Diese Zapfen 19 greifen , wieder in zwei senkrecht aufeinanderstellende
Diametralschlitze einer Scheibe 20 ein. Diese Scheibe 20 weist einen Kranz 27 auf, um den
sich ein Bremsband 28 legt. Im Gehäuse 10 ist konaxial zur Antriebswelle 11 eine Scheibe
22 gelagert, die mehrere Kurbelzapfen 23 trägt, welche mittels Lenker 23' mit entsprechenden
Kurbelzapfen 23" der Scheibe 14 gelenkig verbunden sind (s. Abb. 2).
Der Kurbelarm 39 mit den Kurbelzapfen 19 wird vorzugsweise in Form einer schweren
Scheibe. von demselben Gewicht wie die Scheibe 14 ausgebildet, so daß die Welle 15
in ihrer Längsrichtung ausbalanciert ist. Ferner werden Ausgleichgewichte 40 auf der
Scheibe 17 diametral gegenüber dem Lager 16 vorgesehen, so daß die Scheibe 17 und die
Welle 15 sowohl statisch als auch dynamisch bei allen Umdrehungsgeschwindigkeiten ausbalanciert
sind.
Um den Kranz der Scheibe 22 ist ein Bremsband 24 und um den Kranz der Scheibe 17
ein Bremsband 26 gelegt. Die drei Bremsbänder 22, 26 und 28 werden vermittels Nokken
angezogen, welche auf einer Welle 25 sitzen, die durch den Steuerhebel 35 bis 38
vermittels eines Getriebes 29 bis 34 gedreht werden kann.
Ist von den drei Bremsbändern nur das Bremsband 26 angezogen, dann wird die
Scheibe 17 an einer Drehung gehindert, so daß die Welle 15 nur eine Drehbewegung ausführen
kann. Diese erfolgt mit der halben Geschwindigkeit wie jene der Antriebswelle 11, weil deren zwei Kurbelzapfen 13« und 13s
bei jeder Umdrehung, mit den vier Radialschlitzen der Scheibe 16 in Eingriff gelangen.
Aus dem gleichen Grunde findet bei der Übertragung der Drehbewegung von der Welle 15 auf die angetriebene Welle 21 eine
weitere Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit im Verhältnis von 2 : 1 statt,
so daß die Gesamtverringerung der Umdrehungszahl von Welle 11 auf Welle 21 im Verhältnis
von 4 : ι erfolgt. Es ist weiterhin ersichtlich,
daß die Drehrichtung bei der zweimaligen Übersetzung keine Änderungen erfährt. Die angetriebene Welle 21, an welcher
die Last angreift, wird daher im gleichen Sinne umlaufen wie die Antriebswelle ii, jedoch
mit dem vierten Teil der Drehzahl.
Ist dagegen von den drei Bremsen nur das Bremsband 24 angezogen, dann kann sich die
Scheibe 22 nicht mehr drehen und mithin auch nicht mehr die Scheibe 14, da diese mit der
Scheibe 22 durch die Lenker 23' verbunden ist. Der Eingriff der Kurbelzapfen 13° und 13*
der Antriebswelle 11 in die Diametralschlitze
der Scheibe 14 hat dann lediglich die Wirkung, daß letztere Scheibe zusammen mit
ihrer Welle 15 und dem Lager 16 eine kreisende
Bewegung ausführt, und zwar um das Lager 18 der Scheibe 17. Die Umdrehungszahl
dieser kreisenden Bewegung ist ersichtlich ebenfalls halb so groß wie die Drehzahl
der Antriebswelle 11. Wie aus dem Kräfteplan P1, P2 der Abb. 2 ersichtlich ist, muß
diese kreisende Bewegung in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung der Antriebswelle
11 stattfinden. Dieses Rückwärtskreisen der Scheibe 22 überträgt sich auf die Welle 15
und die mit ihr verbundenen Kurbelzapfen 19° und 196 (Abb. 3 und 4), welche ebenfalls
nur eine kreisende Bewegung, nicht aber eine um die Welle 15 drehende Bewegung ausführen
können und mithin die Schlitzscheibe 20 in der nämlichen Richtung und mit der
gleichen Geschwindigkeit jener kreisenden Bewegung drehen, wie aus dem Kräfteplan S,
S1, S2 der Abb. 3 und 4 ersichtlich ist.
Ist schließlich von den drei Bremsen lediglich das Bremsband 28 angezogen, dann kann
sich die Scheibe 27 nicht mehr drehen, so daß die angetriebene Welle 21 und mithin die
daran angreifende Last stillsteht. Das Getriebe läuft dann leer in sich weiter, so daß
die Antriebsmaschine in der nämlichen Richtung wie bei den vorher erläuterten Bremsstellungen
weiterläuft.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß je nach der Stellung der drei Bremsen entweder die
Last gehoben wird, und zwar mit einem Ge-
schwindigkeitsverhältnis von 4:1, bezogen
auf die Drehzahl der Antriebsmaschine, oder die Last gesenkt wird mit einem Geschwindigkeitsverhältnis
von 2 : ι oder schließlich die Last stillsteht, wobei stets die Drehrichtung
der Antriebsmaschine unverändert bleibt. Aus diesem Grunde eignet sich das Getriebe
besonders bei Verwendung von nicht reversierbaren und auch leicht außer Tritt fallenden
Antriebsmaschinen, wie z. B. gewöhnliche und dauernd umlaufende Brennkraftmaschinen
oder Wechselstromsynchronmotore.
Claims (1)
- Patentanspruch :
Zahnradloses Wendegetriebe, das lediglich durch zwei Bremsen gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung für Hebezeuge auf der angetriebenen Welle (21) oder einem damit verbundenen Teil eine dritte Haltebremse (28) mit dem Bremsauswählgetriebe so verbunden ist, daß sie in jener Stellung des Auswählgetriebes bremst, in welcher die beiden anderen Bremsen nicht angezogen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB499757X | 1925-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499757C true DE499757C (de) | 1930-06-14 |
Family
ID=10454180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB124747D Expired DE499757C (de) | 1925-07-08 | 1926-03-30 | Zahnradloses Wendegetriebe fuer Hebezeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499757C (de) |
| FR (1) | FR499757A (de) |
-
1919
- 1919-05-17 FR FR499757D patent/FR499757A/fr not_active Expired
-
1926
- 1926-03-30 DE DEB124747D patent/DE499757C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR499757A (fr) | 1920-02-21 |
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