DE699211C - Hubgetriebe fuer Hebezeuge - Google Patents
Hubgetriebe fuer HebezeugeInfo
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- DE699211C DE699211C DE1937M0139525 DEM0139525D DE699211C DE 699211 C DE699211 C DE 699211C DE 1937M0139525 DE1937M0139525 DE 1937M0139525 DE M0139525 D DEM0139525 D DE M0139525D DE 699211 C DE699211 C DE 699211C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
- B66D1/24—Power transmissions between power sources and drums or barrels for varying speed or reversing direction of rotation of drums or barrels, i.e. variable ratio or reversing gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
- Hubgetriebe für Hebezeuge Zusatz zum Patent- 684 Sag -Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Hubgetriebe für Hebezeuge mit einem das Übersetzungsverhältnis selbsttätig ändernden Schaltgetriebe, das durch eine in Abhängigkeit vom Lastmoment wirkende Steuervorrichtung betätigt wird, wobei mehrgliedrige Getriebe Verwendung finden, die beim Umschalten eine Abwälzbewegung ausführen. Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser Hubgetriebe derart, daß das Schaltgetriebe selbst als Steuervorrichtung ausgebildet wird und eine vom Lastmoment gegen die Kraft einer Feder o. dgl.: verstellbare Lagerung in Form eines Gehäuses erhält, welches die eine oder andere Lastgeschwindigkeit eihschaltet, sobald die vom Lastmoment auf die Feder ausgeübte Kraft eine bestimmte Größe über- oder unterschreitet. Das Getriebe baut sich demnach einfacher und billiger als das des Hauptpatentes; auch ist es in der Wirkung zuverlässiger; da eine Reihe der für die Übertragung der Schaltbewegung vorgesehenen Teile in Fortfall kommen. .Die vom Schaltgetriebe für die .Steuerung herangezogenen Getriebeteile bilden ein schwingendes Vorgelege, welches sich um die Trommelachse .dreht und mit seiner das Trommelvorgelege antreibenden Welle zu einer Abwälzbewegung auf dem Trommelzahnrad während des für das Heben oder Senken erfolgenden Antriebes 'dieser Räder; zwingt. _ An Stelle des Trommelvorgeleges kann natürlich auch ein beliebiges Zahnradvorgelege treten. Das zugleich als Steuervorrichtung ausgebildete Triebwerk ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken in einem geschlossenen Gehäuse zusammengefaßt3 während die zu überwachenden Kupplungen und Gestänge außerhalb des Gehäuses leicht zu, gänglich angeordnet sind.
- In der Zeichnung ist die- Erfindung.-an, einem" Ausführungsbeispiel schematisch wert anschaulicht, von dem. Abb. -i eine Ansicht des Hubgetriebes und Abb. a eine Draufsicht wiedergeben.
- Die Lasttrommel ist in :der Zeichnung mit t bezeichnet und wird durch einen Motor an angetrieben, der über ein Zahnradvorgelege (Ritzel a und Zahnrad b) auf ein Schalt- oder Wechselgetriebe mit zwei Geschwindigkeitsstufen arbeitet. Das Wechselgetriebe besteht aus den Räderpaaren cl, c2 und k1, k2, von denen das Rad cl des ersten Räderpaares über eine. Hohlwelle d mit -dem Zahnrad b des Motorvorgeleges verbunden ist, während das andere Räderpaar mittels seines Rades k1 durch die Welle i über eine Kupplung. h- :an das Zahnrad b angeschlossen werden kann. Die Achsen der beiden Zahnräder cl und k1 liegen in der Flucht: der Trommelachse. Von den beiden anderen Zahnrädern cund k2 sitzt das Zahnrad c2 auf einer Hohlwelle f; die eine weitere Kupplung g trägt, deren Kupplungs= ' scheibe mit einer durch die Hohlwelle i zurückführenden Welle l in Verbindung steht; an der das Zahnrad k2 befestigt ist. Die Welle l trägt an ihrem anderen Ende ein Ritzel n, das mit dem Zahnrad o das Trommelvorgelege bildet.
- Das Wechselgetriebe ist in einem Gehäuse p gelagert, welches die Wechselräderpaare cl, c2 und k1, k2 umgibt, während die Kupplungen h und g sich außerhalb des Gehäuses p befinden: Dieses Gehäuse p ist ferner um: eine in Richtung der- Trommelachse liegende Achse schwenkbar und stützt sich auf eine vorgespannte Feder q. Die Kupplungen lz und g werden abwechselnd betätigt, und zwar mittels des vom schwenkbaren Gehäuse ausgehenden Hebelgestänges r, bis r4; wobei r4 als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, . der die Scheiben beider Kupplungen h, g untereinander verbindet und sich bei, seiner Mitnahme durch den ArMrs jeweils um die eine oder andere Kupplungsmuffe dreht, wobei er die eine Kupplungsscheibe abhebt, wenn die Scheibe der einzurückenden anderen Kupplung bereits gefaßt hat. Der Getriebekasten p schaltet also mit seinen Schwenkbewegungen über das Hebelgestängeri bis r4 je eine der Kupplungen g oder h freifallos ein und stellt dadurch wechselweise die große oder kleine Übersetzung des Getriebes ein. Dabei sind, wie ersichtlich, die Kupplungen g und h außerhalb des Getriebekastens p angeordnet, so daß sie leicht zugänglich und überwachbar sind.- Die Anordnung wirkt. in. folgender Weise: An der Trommel t wirkt stets ein der Last entsprechendes Moment, das über das Trommelritzel n und dessen Welle l nicht nur auf .:.die Antriebsräder, sondern auch auf das Gehäuse p einwirkt und dieses gegen die Kraft der Feder q zu drehen versucht. Wird hier-` bei nun ein bestimmtes, durch .die Feder q einstellbares Drehmoment überschritten, so gibt diese Feder q nach: Das Gehäuse p dreht sich um, seine Achse i und wirkt dabei über das Gestänge r1 - bis r4 auf die beiden Kupplungen g und h in der Weise ein, daß die eine Kupplung ein- und die andere ausgerückt wird bzw. umgekehrt. Dabei wird die eine in dem gleichen Maß ausgerückt, wie die andere eingerückt wird, so daß das Moment auf der Abtriebswelle stets erhalten bleibt und keine Freifallstellung eintreten kann. Im einzelnen spielt -sich der Umschaltevorgang wie folgt ab: Bei kleiner Last ist die Kupplung g eingerückt, die Kupplung h , dagegen ausgerückt. In diesem Falle treibt der Motor m über das Ritzel a das mit dem Zahnrad b auf gemeinsamer Welle sitzende Zahnrad cl an, welches die Kraft auf das Zahnrad e2 und von dort über die bei kleiner Last eingerückte Kupplung g auf das Trommelritzel n überträgt. Übersteigt nun die Last die eingestellte Höchstgrenze, so wird das Gehäuse p um die Achse i geschwenkt und die Kupplung g aus- und die Kupplung h eingerückt. Dann treibt der Motor m über das Vorgelege ä, b und die Kupplung h auf das Zahnräd k1; welches mit dem Rad k2 in Eingriff steht und- von dort über die Welle l das Ritzel n antreibt. Das Rad c2 läuft, da nunmehr die Kupplung g ausgerückt ist, leer mit.
- Anstatt des Übertragungsgestänges r1 bis r4, durch welches die Einstellung der Kupplungen g und h bestätigt wird, ieann-auch eine elektrische Übertragung vorgesehen werden. Die dazu notwendigen Teile sind in den Abbildungen punktiert eingezeichnet. Sie bestehen :aus einem -Kontakt s, welcher durch die Drehbewegung des Gehäuses p geschlossen wird, wodurch der Magnet u Strom erhält und die Kupplungen freifallos betätigt ohne daß diese innerhalb eines größeren - Lastbereiches gleichzeitig schleifen, - _
Claims (6)
- PATrNIANSPRÜCI3r,:- _ . i. Hubgetriebe für Hebezeuge nach Patent 684 &2g -mit einem das Übersetzungsverhältnis selbsttätig- ändernden Schaltgetriebe, das durch eine in Abhängigkeit vom Lastmoment wirkende Steuervorrichtung betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgetriebe selbst als Steuervorrichtung ausgebildet ist und eine vom Lastmoment- gegen die Kraft einer Feder (q) o. dgl. verstellbare Lagerung (p) besitzt, welche die eine oder andere Lastgeschwindigkeit einschaltet, sobald die vom Lastmoment auf die Feder (q) ausgeübte Kraft eine bestimmte Größe über- oder unterschreitet.
- 2. Getriebe nach Anspruch z, gekennzeichnet durch ein Wechselgetriebe in einem um die Trommelachse schwenkbaren Gehäuse (p), welches die Einschaltung der einzelnen Getriebeübersetzungen veranlaßt.
- 3. Getriebe nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastmoment über die Welle des Trommelritzels (n) und über die Abtriebswelle (l) des Schaltgetriebes auf das Gehäuse (p) einwirkt, wobei das Trommelritzel (n) während der Schaltverstellungen eine Abwälzbewegung gegenüber dem Trommelzahnrad (o) ausführt. -q..
- Getriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Gehäuses (p) die von diesem geschalteten Kupplungen (h, g) angeordnet sind.
- 5. Getriebe nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß zur übertragung der Bewegung des Gehäuses auf die Kupplungen ein mechanisches Gestänge,(rl bis r4) dient.
- 6. Getriebe -nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, däß die Umschaltung auf die eine oder andere Lastgeschwindigkeit mittels eines vom Getriebekasten (p) bei seiner Schwenkung betätigten Kontaktes (s) eines mit einem Hubmagneten (u) auf die Kupplungen (h, g) einwirkenden elektrischen Stromkreises erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937M0139525 DE699211C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Hubgetriebe fuer Hebezeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937M0139525 DE699211C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Hubgetriebe fuer Hebezeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699211C true DE699211C (de) | 1940-11-25 |
Family
ID=7334342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937M0139525 Expired DE699211C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Hubgetriebe fuer Hebezeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699211C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1235548B (de) * | 1962-08-09 | 1967-03-02 | Mij Tot Verwerving En Expl Van | UEbertragungsmechanismus mit Zahnradgetriebe |
-
1937
- 1937-10-20 DE DE1937M0139525 patent/DE699211C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1235548B (de) * | 1962-08-09 | 1967-03-02 | Mij Tot Verwerving En Expl Van | UEbertragungsmechanismus mit Zahnradgetriebe |
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