DE499014C - Vorrichtung zum Erleichtern der Laengsverschiebung des Films in kinematographischen Apparaten - Google Patents
Vorrichtung zum Erleichtern der Laengsverschiebung des Films in kinematographischen ApparatenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/43—Driving mechanisms
- G03B21/44—Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed
- G03B21/46—Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed affording adjustment for framing
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Kinoprejektoren, um den absatzweise
bewegten Film während jedes Stillstandes unter Einwirkung eines stoßweisen Luftzuges plan gegen eine durchsichtige
Fläche im Strahlengang zu drücken.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß ein zur Filmkühlung bekannter vollkommen
freier Luftstrahl gegen den Film gerichtet und während jeder Filmverschiebung
abgeschnitten wird.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen der FUm gegen den durchsichtigen Boden
eines Gehäuses gesaugt wird, welches sich im Strahlengang befindet und mit einer
Luftpumpe verbunden ist, die in diesem Gehäuse einen teilweisen Unterdruck erzeugt.
Um das Andrücken des Firnis gegen den Boden des Gehäuses zu erzielen, muß dieser
ao Boden mit einer Reihe Löchern versehen werden.
Diese Anordnung besitzt aber den Nachteil, daß diese Löcher auf dem Projektionsschirm
Schatten erzeugen.
a5 Beim Gegenstand der Erfindung wird der
Film nicht gegen eine gelochte Platte, sondern gegen eine volle durchsichtige Platte
gedrückt, welche auf dem Projektionsschirm weder Schatten noch Flecke zeigt.
Außerdem erfordert die Verwendung eines oder mehrerer Luftstrahlen keine Abdichtung
und auch kein Gehäuse oder eine andere Einrichtung zwischen der Linse ulnd
der Lichtquelle, welche sich dem Durchgang der Lichtstrahlen entgegensetzen kann.
Die'Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen
der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Die Abb. 1 bis 3 sind schematische Darstellungen, welche die Wirkung eines Luft-Strahles
auf einen biegsamen Film zeigen.
Abb. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch einen Projektionsapparat.
Abb. 5 ist ein waagerechter Teilschnitt durch eine Vorrichtung für die seitliche Führung.
Richtet man einen Luftstrahl in bekannter Weise mit genügender Geschwindigkeit auf
ein biegsames Band 1, hinter welchem sich eine ebene Fläche 2 befindet, so wird der
Luftstrahl, das Band gegen die Fläche drükken und es der ganzen Ausdehnung nach
ebnen (Abb. 1). Wird der Luftstrahl sodann abgeschnitten durch die Einwirkung eines
Verschlusses 3 (Abb. 2), so wird dem Überdruck ein plötzlicher Unterdruck folgen, dies
wegen der Trägheit der Luft, welche zuerst gegen die Fläche geschleudert worden ist
und die ihre Austrittsbewegung fortsetzt, wodurch in der Gegend des Überdruckes eine
Luftleere entsteht. Das Filmband tritt da
durch plötzlich zurück und wird von der Fläche 2 abgehoben, ohne daß hierzu die
Einwirkung einer Klaue öder einer anderen Stoßvorrichtung erforderlich sei.
Ist der Verschluß nicht gänzlich dicht, d. h. besteht zwischen ihm und der Austrittsöffnung
des Gebläses ein gewisser Zwischenraum, so entsteht sofort ein entgegengesetzt gerichteter Luftstrom, durch welchen der Film
von der Gleitfläche entfernt gehalten wird (Abb. 3).
Abb. 2 zeigt die Wirkung des augenblicklichen Unterdruckes im Augenblick des Verschlusses.
Infolge der Fortsetzung der Bewegungen der Luft gemäß der durch die Pfeile / angedeuteten Richtung wird der
Film ι von der Fläche 2 abgehoben. Abb. 3 bezieht sich auf die Betriebsperiode; der
Film rückt noch weiter von der Stützfläche ab, und zwar unter der Einwirkung des Gegenstromes
in Richtung f1. Ein kleiner Rahmen 4 dient zum Begrenzen der Rückbewegung
des Films 1.
In Abb. i, 2, 3 ist angenommen wordein, daß der Luftstrom durch ein Gebläse 5 er»
zeugt wird, welches sich unmittelbar gegenüber dem Film befindet.
Durch dieses Hilfsmittel wird der Film gänzlich reibungsfrei geführt, und die antreibenden
Teile haben keinem Widerstand zu überwinden, um den Film zu verschieben,
wodurch die Lochung in erheblicher Weise geschoni wird, falls man bedenkt, daß der
Film in den meisten bekannten Vorrichtungen beständig gegen die Führung gedrückt wird.
Um eine vollkommen periodische Verschiebung zu erzielen, ist es von Nutzen, auf der
Gleitfläche 2 oder auf einem besonderen Rahmen feststehende Klauen vorzusehein, auf
welchen der Fihn sich in dem Augenblicke zentriert, in welchem der Luftstrom dieses
von neuem gegen die durchsichtige Fläche zu drücken sucht. Die Entfernung des Bandes
von dieser Fläche im abgerückten Zustande genügt, um eine hindernde Einwirkung der feststehenden Klauen bfeim Niedergehen
zu vermeiden.
Eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in Anwendung auf
einer Projektionsvorrichtung (Abb. 4) dargestellt.
2 ist eine durchsichtige Fläche. 6 bezeichnet die Antriebsvorrichtung mit Klauen oder
mit Malteserkreuz, 5 das Gebläse, 7 eine Kammer, welche mit einer Scheibe 8 versehen
ist und dazu dient, den Luftstrom gegen den Fihn zu richten, 9 die Lichtquelle und 10 das Objektiv. 3 ist der Verschluß, welcher
mit den Klauen für den Antrieb gekuppelt ist und durch eine hin und her gehende oder drehende Bewegung den Austritt des
Luftstromes etwas vor dem Eingreifen der Klauen abschneidet und, sobald die Verschiebung
des Films beendigt ist, wiederherstellt. Der Verschluß 3 kann gleichzeitig als optischer
Verschluß dienen.
Falls man Störungen in der Projektion vermeiden will, ist es notwendig, den Film
gänzlich zu verdecken, sobald der Verschluß 3 des Gebläses den Durchgang der Luft abzustellen
beginnt. Es entsteht in diesem Augenblick eine Abrückbewegung des Films, und das Band muß verdeckt werden, falls
man flimmerfreie Bilder zu erzielen wünscht. Zu diesem Zweck wird ein zweiter Verschluß
Ii vorgesehen, der schwingend oder umlaufend angeordnet sein kaün und auf den Lichtstrahl
einwirkt. Dieser Verschluß befindet sich auf der Achse des Verschlusses für den Luftstrom, jedoch außerhalb dieses letzteren,
und kann in geeigneter Weise durch passende Versetzung mit Bezug auf den Luftverschluß
eingestellt werden.
Der Luftstrom kann außerdem für Nebenzwecke dienen, wie z. B. in an sich bekannter
Weise zur Kühlung der gesamten Einrichtung durch Abzapfen einer gewissen Luftmenge,
die durch eine Leitung 12 in dein Projektionsapparat
geleitet wird.
In gleicher Weise kann eine vom Gebläse abgehende Leitung 13 derart angeordnet werden,
daß sie einen Luftstrom auf den Film richtet, um dessen Lösen von den Antriebstrommeln zu erleichtern, an welchen ei oft
anhaftet. Der auf diese Weise gerichtete Luftstrom wirkt auf den Film derart ein, daß
er von der Richtung abgelenkt wird, welche er einzuschlagen sucht, und von der Rolle 6
abgelöst wird, ohne daß dabei der Fihn irgendwelche Reibung erleidet.
Ganz allgemein könnein die Windleitungen· an allen Stellen vorgesehen werden, an welchen
der Fihn geführt oder von seiner Richtung abgelenkt werden soll, um dadurch den guten Gang der Vorrichtung zu sichern.
Man kann sogar mittelbare Führungsvorrichtungen, des Films durch Einwirkung des
Luf tstrahles ins Auge fassen. Als Beispiel veranschaulicht Abb. 5 eine seitliche Führungsvorrichtung,
welche selbsttätig unter der Einwirkung des Luftstromes arbeitet. Dieser wird durch die Fläche 2 abgelenkt, wirkt auf
.eine bei 16 schwingbar angeordnete Klappe 15 ein, welche mit einem Führungsfinger 17
versehen ist, welcher derart angeordnet ist, daß er auf die Seitenkanten des Films 1 einwirkt.
Diese Klappe unterliegt der Einwirkung einer leichten Feder 18. Die Klappe
schwingt unter der Einwirkung des Luft-
stromes und der Feder 18 derart hin und her, daß der Finger 17 sicli dem
Rande des Films abwechselnd nähert und sich von ihm entfernt. Die gegenüberliegeinde
Kante kann durch eine feststehende Führung 19 geführt werden.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß ein periodisch entstehender Luftstrahl
benutzt wird, der also in regelmäßiger Weise unterbrochen und wiederhergestellt
wird oder den man vermindert oder verstärkt, und der in der Lage ist, den Film gegen die
Scheibe zu drücken, während er belichtet oder projiziert wird, wonach er vollkommen
wieder abgelöst wird, sobald die antreibenden Teile in Tätigkeit treten.
Claims (5)
- Patentansprüche:ao i. Vorrichtung an Kinoprojektoren, umden absatzweise bewegten Film während jedes Stillstandes unter Einwirkung eines stoßweisen Luftzuges plan gegen eine durchsichtige Fläche im Strahlengang zu drücken, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Filmkühlung bekannter vollkommen freier Luftstrahl gegen den Film gerichtet und während jeder Filmverschiebung abgeschnitten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das stoßweise Abschneiden des Luftstrahles durch eine Klappe oder eine andere Verschlußvorrichtung erzielt wird, welche sich periodisch zwischen dem Film und einer Düse, aus welcher ein ununterbrochener Luftstrahl ausströmt, so einstellt, daß die Unterbrechungen des Luftstrahles mit den Verschiebungen des Films übereinstimmen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse, welches den gegen den Film gerichteten Luftstrahl erzeugt, selbst in Übereinstimmung mit den Verschiebungen des Films absatzweise wirkt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile für die seitliche Führung des Films derart angeordnet sind, daß sie durch den Luftstrahl während jedes Stillstandes angedrückt werden und dadurch dem Film seitlich die richtige Lage geben.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine schwingbar gelagerte Klappe (15), die mit einem Finger (17) versehen ist und derart vom Luftstrahl getroffen wird, daß der Finger gegen eine Kante des Films gedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR499014X | 1926-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499014C true DE499014C (de) | 1930-05-31 |
Family
ID=8905081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO16096D Expired DE499014C (de) | 1926-07-02 | 1926-11-23 | Vorrichtung zum Erleichtern der Laengsverschiebung des Films in kinematographischen Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499014C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4130564A1 (de) * | 1991-09-13 | 1993-03-18 | Agfa Gevaert Ag | Vorrichtung zum fuehren von fotografischen filmen |
-
1926
- 1926-11-23 DE DEO16096D patent/DE499014C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4130564A1 (de) * | 1991-09-13 | 1993-03-18 | Agfa Gevaert Ag | Vorrichtung zum fuehren von fotografischen filmen |
| US5404195A (en) * | 1991-09-13 | 1995-04-04 | Agfa-Gebaert Aktiengesellschaft | Apparatus for advancing, guiding and locating webs of photosensitive material using gas discharging ports |
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