DE376989C - Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven - Google Patents
Verfahren zum Kopieren von KinopositivenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D15/00—Apparatus for treating processed material
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Description
- Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven. `Fenn man unmittelbar vor dem Fenster eines Aufnahmeapparates ein mit geradlinigen feinen Durchbrechungen in passenden Abständen versehenes über Rollen geführtes endloses `Metallband und senkrecht zu diesem einen Negativfilm mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt, so entstehen auf dem Film Teilbilder von der Form schiefwinkliger Parallelogramme. Durch Kopieren eines solchen Negativfilms erhält man einen Positivfilm, der zur Wiedergabe mittels eines dem Aufnahmeapparat entsprechenden Wiedergabeapparates geeignet ist.
- Diesem bekannten Aufnahmeverfahren haften folgende Mängel an i. hie Belichtungszeit ist derart kurz, daß man nur mit Kochempfindlicher Emulsion bei hellster Beleuchtung arbeiten kann. Nimmt man die Schlitzbreite mit o,2 mm an, so erhält man bei normaler Bildbreite von 25 mm und der normalen Frequenz iÜ alsBeleuchtungsdauer 2. Es müssen Verzerrungserscheinungen auftreten, wie sie von der Schlitzkamera her bekannt sind.
- Gegenstand der Erfindung ist ein neues Kopierverfahren. Dasselbe ermöglicht es, mittels eines normalen Aufnahmeapparates belichteten Negativfilm zur Herstellung eines Positivfilms zu verwenden, der für einen Wiedergabeapparat der oben gekennzeichneten Art geeignet ist.
- Das Verfahren wird schematisch veranschaulicht durch Abb. i im Aufriß und ebb. 2 im Seitenriß. i ist ein endloses, mit Schlitzen 2 versehenes Metallband. Der Abstand der Schlitze ist gleich der Höhe, die Breite derselben gleich der Breite der Teilbilder n des Negativfilms .i. Senkrecht zu diesem läuft der Positivfilm " und kreuzt ihn gegenüber der Fensteröffnung. 1_ deutet die Richtung der Lichtstrahlen an.
- Der Vorgang beim Kopieren spielt sich in zwei Takten ab Erster Takt: Stillstand des Negativfilms -1, so daß sich ein Teilbild aa genau gegenüber der Fensteröffnung befindet.
- Bewegung des Verschlußbandes i nach unten um die Höhe eines Teilbildes. Bewegung des Positivfilms 3 nach links um die Breite eines Teilbildes.
- I w e i t e r T a k t : Stillstand des Verschlußbandes i, so daß zwei Schlitze mit dem oberen und unteren Rand der Fensteröffnung abschließen. Stillstand des Positivfilms 3.
- Bewegung des Negativfilms a. nach unten um die Höhe eines Teilbildes.
- Dadurch entstehen auf dem Positivfilm schräg verzogene Teilbilder a, , wie sie für einen Projektor der eingangs gekennzeichneten Art erforderlich sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven, dadurch gekennzeichnet, daß nach rechteckig begrenzten Negativen schiefwinklig begrenzte Positive erzeugt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch Gekennzeichnet, daß während des Stillstandes des absatzweise geschalteten Negativs in dessen Längsrichtung ein schmaler Belichtungsschlitz und quer zur Längsrichtung des Negativs das Positivband gleichzeiti-- verschoben werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35182D DE376989C (de) | Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35182D DE376989C (de) | Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376989C true DE376989C (de) | 1923-06-08 |
Family
ID=6928884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA35182D Expired DE376989C (de) | Verfahren zum Kopieren von Kinopositiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376989C (de) |
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- DE DEA35182D patent/DE376989C/de not_active Expired
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