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Vorrichtung an kinematographischen Apparaten zur Erleichterung der Fortbewegung des Filmbandes.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für kinematographische Apparate zum Erleichtern der Fortbewegung des Filmbandes.
Die Erfindung gründet sich auf der Anwendung eines periodisch wirkenden Luftstromes, welcher derart auf das Filmband einwirkt, dass es auf einen feststehenden Träger gedrückt wird, welcher durch eine ebene und durchsichtige Fläche gebildet wird, und dass es sodann von dieser Fläche wieder abgehoben wird, somit, seine vollkommene Freiheit wiedergewinnt und ohne Widerstand dem Getriebe folgen kann, welches durch Klauen, Greifer, Malteserkreuz usw. gebildet sein kann.
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der Erfindung.
Die Fig. 1 bis 3 sind Schemas, welche die Wirkung des Luftstromes auf ein nachgiebiges Band veranschaulichen.
Fig. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch einen Projektionsapparat.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch eine abweichende Ausführung.
Fig. 6 ist ein wagrechter Teilschnitt, welcher eine Vorrichtung für die seitliche Führung zeigt.
Die Fig. 7 und 8 zeigen zwei Anwendungen des Gegenstandes der Erfindung.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung, welche dazu dient, das beständige oder periodische Andrücken der Druckführungen des Filmbandes zu sichern.
Die Fig. 11 bis 14 zeigen weitere Anwendungen des Grundgedankens der Erfindung.
Richtet man einen Luftstrom mit genügend grosser Geschwindigkeit auf ein nachgiebiges Band 1, auf dessen Rückseite sich eine ebene Fläche 2 befindet, so wird der Luftstrom das Band gegen die Fläche drücken und dieses Band der ganzen Ausdehnung nach eben gestalten (Fig. 1). Wird der Luftstrom sodann unterbrochen, etwa durch den Durchgang einer Verschlussvorrichtung 3 (Fig. 2), so wird auf den Druck ein plötzlicher Unterdruck folgen, dies wegen der Trägheit des Luftstromes, welcher gegen die Fläche gerichtet worden ist und welcher seine Fortbewegung fortsetzt, wodurch an der Stelle, welche vorhergehend einem Überdruck unterworfen war, ein Unterdruck entsteht.
Das Band rückt dadurch plötzlich von der Fläche 2 ab, gegen welche es vorher gedrückt worden ist, ohne dass es hiezu erforderlich sei, dieses Band mit Hilfe eines Greifers oder einer sonstigen Vorrichtung anzuheben.
Schliesst die Verschlussvorrichtung nicht dicht, d. h. ist zwischen ihrer Ebene und der Austritts-
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Fig. 2 zeigt die Wirkung des Unterdruckes im Augenblicke des Abschlusses. Infolge der Weiterbewegung des Luftstromes in Richtung der Pfeile f rüekt das Band 1 von der Fläche 2 ab. Die Fig. 3 bezieht sich auf die normale Arbeitsperiode : das Band j ! rückt noch weiter von der Fläche ab unter der Einwirkung des Gegenstromes in Richtung des Pfeiles (1. Ein kleiner Rahmen 4 dient zur Begrenzung des Vorschubes
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In Fig. 1, 2,3 ist vorausgesetzt worden, dass der Luftstrom durch ein Gebläse 5 erzeugt wird, welches sich unmittelbar gegenüber dem Bande befindet.
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Durch diese Anordnung wird das Band vollkommen gegen Reibung geschützt und das Getriebe hat keinen Widerstand zu überwinden, um die Fortbewegung des Bandes zu bewirken, wodurch die Löcher erheblich weniger beansprucht werden, im Gegensatz zu den Einrichtungen, bei denen das Band fortwährend in der Führung gegen deren Boden gedrückt wird.
Um eine vollkommen periodische Wirkungsweise zu erzielen, wird es von Nutzen, jedoch nicht unentbehrlich sein, auf der Fläche 2 oder auf einem diese Fläche umgebenden Rahmen feststehende Greifer vorzusehen, auf welchen das Band sich wieder zentriert im Augenblick, wo der Luftstrom es von neuem gegen die durchsichtige Fläche drückt. Der Abstand des Bandes von dieser Fläche ist in der Tat genügend, damit solche Greifer dasNiedergehen nicht behindern. Man kann sie übrigens einziehbar gestalten, damit sie nur im Augenblick des Stillstehen des Bandes zum Vorschein kommen, wo es gegen die Fläche gedrückt wird.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist als Beispiel in Fig. 4 gegeben und zwar in Anwendung auf einem kinematographisehen Projektionsapparat, damit der Grundgedanke verständlicher wird. 2 ist eine durchsichtige Fläche, 6 bezeichnet die Antriebsvorrichtung mit Greifern odermit Malteserkreuz, 5 ist ein Gebläse, 7 eine Kammer, welche mit einer Glasscheibe 8 versehen ist und die dazu dient, den Luftstrom nach dem Bande zu abzulenken, 9 ist die Lichtquelle, 10 das Objektiv.
3 bezeichnet den Verschluss, welcher mit der Bewegung der Greifer gekuppelt ist und welcher durch eine hin und her gehende Bewegung oder durch kreisförmiges Umlaufen den Auslass des Gebläses etwas vor Beginn der Arbeit der Greifer verschliesst und ihn wieder öffnet, sobald die Fortbewegung des Bandes. zu Ende ist.
Der Luftverschluss 3 kann dabei gleichzeitig als Lichtverschluss dienen.
Es ist jedoch vorzuziehen, um bei der Projektion gewisse Störungen zu verhüten, das Filmband vollkommen zu decken im Augenblicke, wo der Verschluss 3 des Gebläses den Durchgang der Luft zu schliessen beginnt. Es entsteht in der Tat in diesem Augenblicke ein Abheben des Filmbandes, welches verdeckt werden muss, falls man auf dem Schirm flimmerfreie Bilder erzielen will. Zu diesem Zwecke wirkt ein zweiter Verschluss 11, welcher umläuft oder sich hin und her verschiebt, auf den Lichtstrahl, u. zw. auf der gleichen Achse mit dem Hauptverschluss, jedoch ausserhalb des Luftstromes, und kann durch Versetzen mit Bezug auf den Hauptverschluss eingestellt werden.
Das Gebläse kann natürlich beliebig angeordnet sein, wie auch der Windkasten 7, welcher durch zwei Leitungen gespeist werden kann.
Der Luftstrom, welcher den Vorteil hat, dass er die durchsichtige Scheibe 2 kühlt, gegen welche sich das Filmband anlegt, kann ausserdem für weitere Zwecke benutzt werden, wie z. B. für die Kühlung der Gesamteinrichtung durch Abzweigungen der vom Gebläse herkommenden Hauptleitung, von denen eine Leitung 12 in der Projektionslaterne umlaufen kann.
Desgleichen kann eine Leitung 13 derart angeordnet werden, dass sie einen Luftstrom gegen das Filmband richtet, um das Ablaufen von den Trommeln zu erleichtern, an denen es oft haften bleibt. Der auf diese Weise gerichtete Luftstrom wirkt auf das Filmband, um es von der Richtung abzulenken, welche es einzunehmen sucht und es von dem Rädchen 6 abzuheben ohne jedoch irgendeine Reibung zu verursachen, durch welche das Filmband geritzt-werden konnte.
Man kann die gleichen Wirkungen erzielen, indem man den einzigen, senkrecht gegen das Band gerichteten Luftstrom durch zwei Ströme ersetzt, die schräg und symmetrisch gerichtet sind, wie dies aus Fig. 5 zu ersehen ist, in welcher zwei Windkästen 7 seitlich vorgesehen sind.
Allgemein können die Luftleitungen an jeder Stelle vorgesehen werden, wo Führungs-oder Ablenkungswirkungen. auf das Filmband ausgeübt werden sollen, um den guten Gang der Vorrichtung zu sichern.
Man kann ebenfalls mittelbar wirkende Führungsvorrichtungen vorsehen, welche hiezu den Luftstrom benutzen. Als Beispiel hiezu dient die Fig. 6, welche eine seitliche Führung veranschaulicht, die selbsttätig unter der Wirkung des Luftstromes arbeitet. Dieser Luftstrom, welcher durch die Fläche 2 abgelenkt wird, wirkt auf die Klappe 15 ein, welche bei 16 schwingbar gelagert ist und die einen Führungsfinger 17 trägt, welcher auf eine Seite des Filmbandes einwirken soll. Die Klappe unterliegt der Wirkung
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Wirkung des Luftstromes und der Feder 18 derart, dass der Finger 17 sich dem Rande des Filmbandes abwechselnd nähert und von ihm abrückt. Der gegenüberliegende Rand wird durch eine feststehende Führung 19 gehalten.
Das Gebläse kann beliebiger Art sein, und man kann sogar besondere Gebläse vorsehen, welche selbst in unterbrochener Weise arbeiten, ohne dass das Anbringen von Verschlussvorrichtungen erforderlich sei, und die mechanisch derart angetrieben werden, dass sie den Luftstrom erzeugen und unterbrechen.
So bildet z. B. ein einfacher Propeller mit zwei Flügeln, welcher vor einer ebenen Fläche umläuft, die mit einer Öffnung versehen ist, von welcher die Luftverteilungsleitung ausgeht, ein periodisches Gebläse, welches nur dann einen Luftstrom erzeugt, sobald die Flügel vor der Öffnung vorbeigehen, und welches nicht wirkt, sobald die Flügel eine andere Lage einnehmen. Der Grundgedanke der Erfindung besteht
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gegen die Scheibe für die Zeit der Aufnahme oder der Projektion zu drücken und es für die Fortbewegung vollkommen freizugeben.
Ist das Filmband genügend biegsam, so ist es möglich, den Luftstrom gar nicht abzubrechen.
Da aber hiebei der Druck des Filmbandes gegen die Fläche nicht mehr beseitigt wird, sobald das Getriebe zu wirken beginnt, so wird die Beanspruchung des Filmbandes vergrössert und es wird von Nutzen sein,
Rollen vorzusehen, welche mit der Fläche der Scheibe abschneiden, um das Gleiten des Filmbandes zu erleichtern trotz des Druckes, mit welchem es gegen die Scheibe anliegt.
Zwei Anwendungen des Luftstromes zum Andrücken des Filmbandes gegen die Führung sind in den Fig. 7 und 8 dargestellt worden.
Die erste dieser Anwendungen dient hauptsächlich zur Erzeugung einer grösseren Genauigkeit beim Durchgang des Filmbandes 1, um dadurch die Beständigkeit der Teilung zu sichern. Eine Abzweigung des Luftstromes wird dann gegen den Teil des Filmbandes gerichtet, welcher sich zwischen zwei Greif- wirkungen befindet, wobei die Länge dieses Teiles von der Höhe des Getriebes abhängt.
Diese Greifwirkungen können z. B. durch zwei Trommeln erzeugt werden, welche gleichzeitig mit Hilfe von Maltheserkreuzen angetrieben werden, die synchron laufen, oder durch Greifer 20, 21, welche zu einem gemeinsamen Getriebe gehören, oder noch durch weitere Antriebsvorrichtungen ähn- licher Art.
Der Teil A A'des Filmbandes, welcher sich zwischen den entsprechenden Teilen zweier Trommeln oder zweier Greiferanordnungen befindet, unterliegt der Wirkung des Luftstromes. Während der ganzen
Zeit des Herabgehens wirkt der Luftstrom durch einen bei t angreifenden Druck (Fig. 7) und das Film- band sucht die Lage A 0 A'einzunehmen. Der Druck {ist die Resultierende zweier anderer Kräfte, welche den Zweigen A 0 und A'0 nach gerichtet sind, welche die Spannung des Filmbandes darstellen und welche einen sehr grossen Wert erreichen können, denn der Winkel A 0 A'ist fast gleich 180 .
Unter diesen Bedingungen ist das Filmband beständig zwischen den Greifern A und A'gespannt und keine Trägheitswirkung wird es von den Auflagepunkten abheben können.
Man erzielt auf diese Weise eine grosse Beständigkeit der kinematographischen Teilung, ohne dass irgendeine Bremswirkung auf die beweglichen Teile des Filmbandes ausgeübt wird.
Statt durch entsprechende Teile 20, 21 erfasst zu werden, kann das Filmband einfach nach dem
Ende der Verschiebung hin zwischen eine feststehende Fläche 22 (Fig. 8) und einen beweglichen Puffer 23 geklemmt werden, welcher durch ein Exzenter 24 derart bewegt wird, dass in diesem Augenblick das
Filmband gegen die feststehende Fläche 22 gedrückt wird.
Der Luftstrom, welcher auf den Teil des Filmbandes einwirkt, welcher sich zwischen dem Stütz- punkte 22 und dem Greifer 25 befindet, erzeugt noch unter dem Einfluss des Druckes {eine Spannung, welche nach Belieben geregelt werden kann und welche die Berührung des Getriebes mit dem Filmbande sichert.
Der Puffer kann auch durch irgendeine andere Feststellvorrichtung ersetzt werden.
Die Wirkungsweise dieses Luftstromes kann übrigens unterbrochen werden, damit sie nur in den- jenigen Augenblicken auftritt, in welchen es erforderlich ist, das Filmband zu spannen.
Andere Anwendungen bestehen darin, auf der ganzen Durchgangsstrecke des Filmbandes die üblichen Drücker, welche das Filmband gegen die Trommeln drücken, durch Luftströme zu ersetzen, welche genügend stark sind und vom Hauptstrom abgezweigt werden.
Man erzielt auf diese Weise ein tadelloses Andrücken, ohne Reibung, durch welches das Filmband nicht der Gefahr des Abreissens ausgesetzt ist, was in dem Falle zu befürchten ist, wo das Filmband bereits an gewissen Stellen beschädigt ist.
Man kann bei gleichbleibendem Grundgedanken sehr zahlreiche Anwendungsarten ersinnen und die darin bestehen, durch Benutzung eines Luftstromes in einem beliebigen Teile des Filmbandes das Andrücken gegen Führungen, die Spannung des Filmes periodisch usw. zu erzielen, um die Beständigkeit der Teilung zu sichern.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung, welche dazu dient, das beständige oder periodische Andrücken der Gleitführungen des Filmbandes zu sichern, wobei der Luftsrom zur Anwendung gelangt, welcher gegen eine freie Fläche gerichtet ist, die ihrerseits entweder unmittelbar oder durch Vermittlung von geeigneten Übertragungsmitteln auf die Gleitführungen einwirkt.
In Fig. 9 bezeichnet 26 eine Metallfläche, welche den Luftstrom auffängt und welche durch zwei Hebel 27 getragen wird, die bei 28 angelenkt sind und bei 29 auf die Gleitführungen 30 einwirken. Das Verhältnis der Hebelarme kann berechnet werden, um die Verminderung, die Verstärkung oder die Gleichheit der Drücke auf der Scheibe 26 und in der Gleitführung zu erzielen.
Statt bei 28 angelenkt zu sein, kann das Ganze übrigens in einem beliebigen Punkte angelenkt sein, welcher zwischen Führungen oder auf einem Parallelogramm vorgesehen ist oder sich auch auf einer beliebigen Antriebsvorrichtung befindet, deren Wirkung darin besteht, dass die Bewegungen der Fläche mit denjenigen der Führungen gekuppelt werden.
Diese Einrichtung gestattet insbesondere, die Wirkung des Luftstromes zu lokalisieren und auf schmale Führungen zu richten und nach Belieben den Druck dieser Führungen zu regeln für eine gleiche Windgeschwindigkeit, dies durch Veränderung der Hebelarme oder der Aufschlagfläehe.
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Eine Vorrichtung 31, die einen gänzlichen oder einen teilweisen Verschluss bewirkt, kann in den Weg des Luftstromes eingeschaltet werden, derart, dass dieser periodisch verändert wird. Man erzielt auf diese Weise periodische Wirkungen des Druckes der Führungen gegen das Filmband, wodurch insbesondere die vollkommene Freigabe des Filmbandes im Augenblick ermöglicht wird, wo die Greifer dessen Bewegung beschleunigen und was auch ermöglicht, die Führungen wieder unter Druck zu setzen, sobald die Geschwindigkeit des Filmbandes sich zu vermindern beginnt.
Fig. 10 zeigt eine einfachere Ausführung, bei welcher die Aufschlagflächen 32 zu zweien vorgesehen sind und unmittelbar mit den Gleitführungen 33 in Verbindung stehen.
In diesem Beispiel besteht jede Fläche 32 aus einem Stück mit der entsprechenden Führung 33, u. zw. wird dies durch Biegen und Falten eines gestanzten Metallblattes erzielt. Die beiden Flächen werden senkrecht zur Ebene des Filmbandes durch feststehende Führungen 34 geführt. Sie können gegebenenfalls durch Querstäbe miteinander fest verbunden werden.
Die Fig. 11 bis 14 zeigen weitere Anwendungsarten des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stets zur Verbesserung der Fortbewegung und der Führung des Filmbandes durch Einwirkung eines Luftstromes.
Eine weitere Ausführung besteht darin, durch einen Luftstrom die Verbindung des Filmbandes mit den treibenden Teilen aufrechtzuerhalten und demgemäss auch die gänzliche oder teilweise Beseitigung der Drücker zu gestatten, welche üblich zur Erzielung der Berührung benutzt werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Ausführung dieser Verbesserung im Falle einer Greifervorrichtung.
1 bezeichnet das mit Löchern versehene Filmband, 35 ist eine Greiferanordnung beliebiger Art.
36 sind Schlitze, welche sich im Boden der Führung 37 befinden und durch welche die Greifer 38 durchgehen, welche das Filmband erfassen sollen.
Pfeile a deuten den Luftstrom an, welcher das Filmband gegen den Boden der Führung 37 drückt.
Die Löcher b des Filmbandes, welche der Wirkung des Luftstromes unterliegen, werden durch diesen Strom gegen die Ränder der Schlitze 36 gedrückt.
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forderlich, um die Berührung der Greifer mit den Löchern aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung kann natürlich für jede Antriebsvorrichtung angewendet werden und insbesondere für solche mit Malteserkreuz und Stifttrommeln, wobei der Luftstrom senkrecht oder schräg zur Fläche der Trommel gerichtet ist, um das Filmband anzudrücken.
Allgemein besteht die obige Verbesserung darin, durch einen Luftstrom die Berührung zwischen dem Filmband und den Getriebestellen aufrechtzuerhalten, welche die Fortbewegung erzielen. Der erforderliche Luftstrom kann vom Hauptstrom abgezweigt oder von einem besonderen Gebläse geliefert werden.
Eine zweite Verbesserung besteht darin, mittelbar oder unmittelbar durch das Gebläse eine Klappe in Bewegung zu setzen, welche in der Lage ist, sich zwischen das Filmband und die Lichtquelle einzu-
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gerichtet wird, dass er schädliche Wirkungen an gewissen Stellen des Filmbandes verhindert oder dass er an andern Stellen neue Wirkungen erzielt.
Fig. 13 zeigt eine Ausführung, bei welcher 39 eine bewegliche Klappe bezeichnet, welche um eine Achse 40 schwingt und der Wirkung einer Feder 41 unterliegt, durch welche sie gegen einen Anschlag 42 gedrückt wird. Der stossweise wirkende Luftstrom, welcher aus der Düse 43 tritt und in dem Raum 44 dringt, drückt die Klappe nieder und erhält sie in der punktiert angedeuteten Lage.
Hiedurch wird der Luftstrom nach der Richtung c abgelenkt und der Teil des Filmbandes 1, welcher die Schleife bildet, unterliegt nicht seiner schädlichen oder störenden Wirkung. Die Klappe kann mittelbar oder unmittelbar gesteuert werden, d. h., sie kann der Wirkung des Luftstromes selbst unterliegen oder durch eine zweite Fläche angetrieben werden, die selbst durch den Luftstrom betätigt wird. Die Klappe selbst kann um eine Achse (Fig. 13) schwingen oder der Länge nach verschiebbar angeordnet sein (Fig. 14).
Eine dritte Verbesserung besteht darin, einen Teil des Luftstromes auf denjenigen Teil des Filmbandes zu richten, welcher in der Führung dem Objektiv gegenüberliegt, u. zw. bevor das Filmband durch diese Führung hindurchgeht.
Hiedurch wird das Filmband gereinigt, indem alle Verunreinigungen weggefegt werden, deren Anhaften verhältnismässig schwach ist. Diese Vorsichtsmassregel dient dazu, das Eindringen von Fremdkörpern auf die durchsichtige Scheibe zu verhindern oder auf die Kanten der Projektionsscheibe.
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