DE4967C - Neuerungen an Gasregulatoren - Google Patents
Neuerungen an GasregulatorenInfo
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
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Description
1878.
Klasse 26.
THOMAS HENRY HAYNES in LONDON. Neuerungen an Gasregulatoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1878 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Gasregulatoren, in denen auf das
Regulirungsventil durch den Gasdruck unterhalb einer kleinen und einer grofsen Glocke
gewirkt wird, wobei die unteren Kanten der Glocken in Quecksilber eintauchen, das in ringförmige
Vertiefungen eingelassen ist.
Die Erfindung besteht:
1. in der Anbringung einer Leitung in dem Gasregulator, die an verschiedenen Punkten
mit Löchern versehen ist, um eine Vertheilung des einströmenden Gases unter der grofsen
Glocke zu gestatten, und um dadurch den Druck unter ihr vollkommen gleichmäfsig zu
machen; durch diese Einrichtung wird eine kippende Bewegung der Glocke vermieden und
mithin auch Reibung und Verlust in der Wirkung;
2. in einer neuen und einfachen Construction und Anbringung von Führungen für den oberen
' und unteren Theil der Ventilspindel, an der
das regulirende Ventil und die Glocken befestigt sind, wodurch diese Spindel mit sehr
wenig Reibung arbeitet.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Verticalschnitt durch den Gasregulator
dar, in welchem die verschiedenen Neuerungen angebracht sind.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt des Gasregulators nach Linie x-x der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt des hohlen Verschlusses, welcher die obere Führung der Ventilspindel enthält. .
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt des hohlen Verschlusses, welcher die untere Führung der Ventilspindel
enthält.
Das äufsere Gehäuse A des Regulators kann aus Gufseisen oder anderem zweckentsprechenden
Material angefertigt sein, und ist dieses Gehäuse oben durch die Kappe B geschlossen,
die durch Verschraubung festgehalten wird.
Der hohle Verschlufs C wird oben auf die Mitte der Kappe B, und der hohle Verschlufs K
in den Boden des Gehäuses A eingeschraubt.
Die nach aufwärts gerichteten Wände a al
und a2, die auf der horizontalen Scheidewand
im Gehäuse A befestigt sind, theilen dessen Inneres in eine Centralkammer A' und concentrische
ringförmige Kammern oder Kanäle Ai A3 und A\
Die grofse umgekehrte Glocke D reicht mit ihrer unteren Kante in die ringförmige Kammer
Ai, während die kleinere Glocke E mit ihrer unteren Kante in die ringförmige Kammer
A% reicht.
Die Kammern oder Kanäle A2 und A'' sind
theilweise mit Quecksilber gefüllt, in welches die unteren Kanten der Glocken D und E hineintauchen,
so dafs die erwähnten Kanten gegen Durchströmen von Gas abgeschlossen sind, während die Glocken beliebig in verticaler
Richtung sich heben und fallen können.
Die Ventilspindel F geht vertical durch die Glockenböden D und E und durch das Ventil H
hindurch, welche Theile sämmtlich an der Ventilspindel festsitzen.
Diese Spindel F erstreckt sich nach oben bis in den hohlen Verschlufs C, und nach
unten in den hohlen Verschlufs K. Verschlufs C ist mit einem Querstab M und Verschlufs K
mit einem Querstab L versehen, und bilden die durchlochten Querstäbe M und L oben und
unten die Führungen für die Ventilspindel F.
Das Ventil H hat seinen Sitz G auf der Theilwand, welche die Decke der Entweichungskammer
bildet, von der der Auslafs U in die Leitung führt, welche die Häuser etc. mit Gas
versorgt.
Die Einlafskammer T ist bei V mit dem Auslafsrohr der Gasuhr verbunden; die Entweichungskammer
>S steht mit einem Ende des Leitungsrohres P in Verbindung, das in Ringform
in der ringförmigen Vertiefung A3 gewunden
liegt; die obere Seite dieses Rohres P hat zahlreiche Durchlöcherungen p, die auf die
ganze Länge des Rohres vertheilt sind, so dafs das einströmende Gas gleichmäfsig unter die
Glöckendecke D vertheilt wird, wodurch deren gleichmäfsige Hebung unter Vermeidung ungleicher
oder störender Reibung durch Kippen der Ventilspindel und Drücken derselben gegen
ihre Führungen erzielt wird.
Die obere Fläche des Hauptgehäuses ist mit einer Anzahl von kleinen Löchern versehen,
durch welche die Luft über der Glocke frei in das Gehäuse ein und aus demselben heraustreten
kann.
Es kann jeder gewünschte Gasdruck durch Auflage von Gewichten auf die Glocken erzielt
werden, so dafs das Ventil stets offen bleibt, bis der Druck im Hauptrohr den durch Gewicht
ausgeübten Druck überschreitet.
Der so verbesserte Regulator übt seine Functionen in gleicher Weise wie andere Regulatoren
der nämlichen Klasse aus; jedoch durch die Construction und Anbringung der Führungen
der Ventilspindel, wodurch die Thätigkeit der letzteren mit weniger Reibung von statten geht,
wird der Regulator viel genauer und nachgebender bezüglich der Druckveränderungen des
Gases in dem Hauptrohr und bezüglich der Wirkung, welche das Anzünden und das Ausdrehen
einer geringeren oder gröfseren Anzahl Brenner zur Folge hat.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die Combination der durchlöcherten Leitung P mit der Glocke D, in der Ausführung und zu dem Zweck wie beschrieben wurde.Die Combination des Gehäuses A mit der Kappe B, den hohlen Verschlüssen C und K, den Führungsquerstäben M und L und der Ventilspindel F, in der Ausführung und zu dem Zweck wie beschrieben.Die Combination der ringförmigen durchlöcherten Leitung P, der Glocken D und E, der Ventilspindel F, der Verschlüsse C und K und der Führungsquerstäbe M und Z, in der Ausführung und zu dem Zweck wie beschrieben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4967C true DE4967C (de) |
Family
ID=283575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4967D Active DE4967C (de) | Neuerungen an Gasregulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4967C (de) |
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