DE34338C - Automatisch wirkende Einrichtung zur Aenderung des Druckes bei Gasdruckregulatoren - Google Patents
Automatisch wirkende Einrichtung zur Aenderung des Druckes bei GasdruckregulatorenInfo
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- DE34338C DE34338C DENDAT34338D DE34338DA DE34338C DE 34338 C DE34338 C DE 34338C DE NDAT34338 D DENDAT34338 D DE NDAT34338D DE 34338D A DE34338D A DE 34338DA DE 34338 C DE34338 C DE 34338C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/14—Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
- G05D16/16—Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch die vorliegende Einrichtung ah Gasdruckregulatoren
wird bezweckt, den Gasdruck in den von dem Regulator ausgehenden Rohrleitungen : automatisch zu erhöhen oder zu
verringern, und zwar zu solchen Zeitperioden und in einem, solchen Mafse, als der Gasverbrauch
es erfordert.
Diese Einrichtung kann bei allen gebräuchlichen Gasdruckregulatoren für constanten Enddruck
und variablen Anfangsdruck und Verbrauch in Anwendung kommen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung in ihrer Anwendung auf einen Glocken-,
regulator dargestellt. Fig. 1 zeigt den Regulator im Verticalschnitt, Fig. 2 im Horizontalschnitt
nach x-x.
Die das Regulirventil V tragende Glocke E ist, wie üblich, unten mit einer besonderen Luftkammer
versehen, welche der Glocke etc. den zum Schwimmen erforderlichen Auftrieb ertheilt.
Diese Luftkammer ist nun bei dem vorliegenden Regulator in mehrere einzelnen
Kammern A Αλ A2 getheilt, was vorteilhaft
durch verticale, concentrische Ringwände geschieht, welche nahe bis auf den unteren Boden
der Luftkammer reichen, so dafs die einzelnen Abtheilungen derselben demnach an ihren unteren
Enden mit einander communiciren. Von der Decke der Ringkammern führen Rohre BB1B2... durch die Glocke hindurch nach
oben ins Freie. Zu jeder Kammer A gehört ein Rohr B und können die Rohre oben
durch abschraubbare Kapseln oder in anderer Weise für gewöhnlich luftdicht verschlossen
gehalten werden, um die betreffende Abtheilung der Luftkammer luftdicht zu verschliefsen.
An der Glocke E ist ein Heberrohr C befestigt, dessen einer Schenkel unten in eine der
concentrischenRingkammern einmündet. Derandere unten auf genau derselben Höhe ausmündende
Schenkel führt aufserhalb des Schwimmbassins herab. Die Enden dieses Hebers sind
. umgebogen, wie dargestellt, qder sie tauchen in eine Kapsel ein, derart, dafs die Mündung
der Heberschenkel stets durch Wasser abgesperrt wird, oder es wird endlich der Flüssigkeitsstand
in D stets so hoch erhalten, dafs die Schenkelmündungen stets unterhalb desselben bleiben.
Das Bassin der Glocke E ist von einem besonderen
Ringbassin D umgeben, welches an der Stelle, wo der äufsere Schenkel des Hebers C in denselben eintaucht, eine besondere
Abtheilung H enthält. Diese Abtheilung H ist nach unten vertieft und communicirt mit
dem Ringbassin D durch ein in einer Stopfbüchse abgedichtetes, vertical verstellbares
Rohr G.
Das Ringbassin D wird etwa bis auf diejenige Höhe mit Wasser gefüllt, welche der Boden
der Luftkammer bei geschlossenem Ventil V einnimmt. Dieses Wasser communicirt mit
dem in der Luftkammer befindlichen Wasser lediglich durch das Heberrohr C, welches bei
der Jhätigkeit des Apparates stets völlig gefüllt sein mufs.
Befinden sich beide Schenkelmündungen des Hebers in gleicher Höhe, so wird der einmal
gefüllte Heber auf unbegrenzte Zeit gefüllt bleiben. Ein Einströmen von Wasser aus dem
Ringbassin D in die Luftkammer kann jedoch nur dann- stattfinden, wenn sich die obere
Mündung des Rohres G unterhalb des Wasser-
spiegeis in D befindet. Die Stellung des Rohres G wird nun derart justirt, dafs das
Gewicht der über der oberen Mündung des Rohres - stehenden Wassersäule der Maximalbelastung,
welche dem Regulator ertheilt werden soll, gleichkommt.
Wenn die Glocke E zufolge stärkeren Gasverbrauches sinkt, senkt sich auch die über der
Mündung des inneren Schenkels des Hebers C in der Luftkammer befindliche Wassersäule mit
Bezug auf den Wasserspiegel in D; infolge des ungleichen Druckes an den beiden Heberenden
wird also in diesem Falle aus dem Raum H Wasser in die Luftkammer überströmen
und hiermit das Gewicht der Glocke und dementsprechend auch der Gasdruck sich
erhöhen.
Das aus H nach dem Innern überströmende Wasser wird durch das Rohr G dem Ringbassin
D entnommen. Es kann demnach.nur so lange Wasser in die Luftkammern überströmen,
als die Oeffnung des Rohres G sich noch unter Wasser befindet. Sobald jedoch
das Wasser in D bis unter die obere Mündung von G sinkt, hört jeder weitere Wasserzuflufs
nach dem Innern der Luftkammer auf.
Die Maximalbelastung des Gasbehälters hängt also von dem Abstand der oberen Mündung
des Rohres G von dem Wasserspiegel in D ab. Um diesen Abstand leicht ablesen bezw.
reguliren zu können, ist das Rohr G mit einer Scala versehen.
Sobald der Gasbehälter zufolge geringeren Gasverbrauches sich hebt, fliefst natürlich wegen
der . nunmehr umgekehrten Niveauverhältnisse das W7asser wieder aus den Luftkammern durch
den Heber Q nach dem Behälter H bezw. durch Rohr G in das Ringbassin D zurück.
Durch Eintheilung der Luftkammer in Abtheilungen von geeigneten Gröfsenverhältnissen
kann jeder beliebige Druck bis zum Maximum erzielt werden.
An Stelle des Hebers C zur Ueberführung des WTassers aus H in die Luftkammer, und
umgekehrt, kann auch ein biegsames, in Fig. ι punktirt gezeichnetes Rohr .F angewendet werden.
An Stelle der Luftkammer, welche durch das ein- oder ausströmende Wasser belastet
oder entlastet wird, kann auch einfach ein mit der Glocke E verbundenes Reservoir, welches
eine oder mehrere Kammern enthält, zur Aufnahme dieses variirenden Wasserquantums
dienen. Ein solches Reservoir könnte entweder oben auf der Glocke angebracht oder
durch eine über Rollen geführte Schnur oder Kette mit der Glocke verbunden werden. Die
Luftkammern A A1 A2 ... können auch luft-Und
wasserdicht von einander getrennt und einzeln mit je einem Heber oder biegsamen
Rohr versehen sein.
Das Mafs der Zu- und Abnahme des Gasdruckes kann durch geeignete Formgebung des
Ventils in dem erforderlichen Mafse variirt werden.
Der Regulator ist noch mit einer Vorrichtung versehen, · durch welche das im Ringbassin
D verdunstende Wasser selbsttätig immer wieder ersetzt wird.
Zu diesem Zwecke ist oberhalb D ein geschlossener Behälter K angeordnet, welcher
durch ein vom Boden ausgehendes verstellbares Rohr L mit dem Wasser in D communicirt.
Wenn die Glocke E sich in oder nahezu in ihrer höchsten Stellung befindet, taucht bei
normalem Wasserspiegel das untere Ende des Rohres L in das Wasser in D ein. An dem
Rohr L ist drehbar ein mit. einer Kapsel M versehener Hebel P gelagert, der am hinteren
Ende ein Gegengewicht trägt, so dafs der Hebel P gewöhnlich eine horizontale Lage einnimmt
und das Rohr L mittelst des in der Kapsel M enthaltenen Wassers verschlossen gehalten
wird. ·. ■
Von der Glocke E geht eine unten umgebogene oder mit einem Ansatz versehene
Stange JV aus, welche das hintere Ende des Hebels P anheben kann.
Wenn die. Glocke ganz öder nahezu ihre höchste Stellung einnimmt und das Wasser
in D so hoch steht, dafs es gerade die untere Mündung des Rohres L absperrt, wird die
Stange JV die Kapsel M senken, ohne dafs aus K Wasser in D gelangt, denn der Flüssigkeitsspiegel
in D verschliefst das Rohr L, so dafs keine Luft durch L in K gelangen kann.
Beim Senken der Glocke läfst JV den Hebel P wieder los und die in der Kapsel M verbliebene
Flüssigkeit bewirkt dann wieder den Verschlufs des Rohres L, wenn der Flüssigkeitsspiegel
in D infolge Ueberströmens von Wasser nach der Luftkammer sich senkt. War
nun durch Verdampfung oder aus irgend einem anderen Grunde aus D so viel Wasser entwichen,
dafs das bei der Steigung der Glocke E aus der Luftkammer nach D zurückfliefsende
Wasser nicht so hoch steigt, dafs, wenn die Stange JV die Drehung des Hebels P und damit
die Senkung der Kapsel M veranlafst, der Wasserspiegel in D die untere Mündung des
Rohres L erreicht, so kann demgemäfs so lange aus K Wasser in D fliefsen, bis die untere
Mündung vom Wasserspiegel in D wieder erreicht und abgesperrt wird.
Die Glocke E kann entweder in Wasser oder Quecksilber oder auch in eine andere
Flüssigkeit tauchen und ebenso kann zur Veränderung des Gewichtes jede beliebige Flüssigkeit
verwendet werden. Das WTasser in K mufs von Zeit zu Zeit, ersetzt und kann der
Stand desselben durch ein Niveauglas O beobachtet werden. ■
Claims (4)
- Patent-Ansprüche: .
Bei Gasdruckregulatoren die Anordnung von sich mit auf- und abbewegenden, eventuell verschieden grofsen Kammern AA1A2.. ·., von denen, je nach dem gerade gewünschten Maximaldruck des Regulators, die eine oder andere oder auch mehrere zugleich mit dem Flüssigkeitsbehälter D derart communiciren, dafs bei dem Sinken bezw. Steigen des Regulators Flüssigkeit aus D nach den Kammern fliefst bezw· umgekehrt zurückfliefst und somit das Belastungsgewicht des Regulators und demzufolge auch der Gasdruck in den Hauptleitungen automatisch regulirt wird. - 2.. Bei dergleichen Gasdruckregulatoren . die Anordnung eines Hebers C, dessen Schenkel in gleichem Niveau münden und stets durch Flüssigkeit abgesperrt gehalten werden.
- 3.· Bei Gasdruckregulatoren die Anordnung eines verschiebbaren Rohres G mit oder ohne Scala, innerhalb des Behälters D, zu dem Zweck, den Maximaldruck festsetzen zu können.
- 4. Die Anordnung des durch Stange N in Thätigkeit versetzten Hebels P mit Kapsel M am Rohr L des Behälters K, zu dem Zweck, das Quantum des in dem Ringbassin D befindlichen Wassers constant zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34338C true DE34338C (de) |
Family
ID=310257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34338D Expired - Lifetime DE34338C (de) | Automatisch wirkende Einrichtung zur Aenderung des Druckes bei Gasdruckregulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34338C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5403962A (en) * | 1991-12-13 | 1995-04-04 | Sud-Chemie Ag | Chromium-free catalyst for the hydrogenation of organic compounds |
-
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- DE DENDAT34338D patent/DE34338C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5403962A (en) * | 1991-12-13 | 1995-04-04 | Sud-Chemie Ag | Chromium-free catalyst for the hydrogenation of organic compounds |
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