DE495698C - Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplueschgewebe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplueschgewebe

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DE495698C
DE495698C DES89209D DES0089209D DE495698C DE 495698 C DE495698 C DE 495698C DE S89209 D DES89209 D DE S89209D DE S0089209 D DES0089209 D DE S0089209D DE 495698 C DE495698 C DE 495698C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/16Double-plush looms, i.e. for weaving two pile fabrics face-to-face

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplüschgewebe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplüschgewebe nach Patent 457 562.
  • Bei dem Hauptpatent werden Zug- und Schnitt- und bei dem ersten Zusatzpatent Zugnoppen allein mit gegeneinander kreuzenden Hilfsschüssen hergestellt. Bei gemusterten Plüschen, insbesondere jacquardplüschen, und bei Ganzfris6geweben ist es, um bei der gleichmäßigen Fris6bildung nicht allein von der Spannung des Schusses abhängig zu sein, notwendig, noch Hilfskettenfäden hinzuzuziehen. Diese Hilfskette gibt dann den Hilfsschüssen die zur gleichmäßigen Schlingenbildung erforderliche Spannung. Das Gewebe wird ähnlich dem nach dem Hauptpatent hergestellt, nur reit dem Unterschied, daß bei, diesem Zusatzpatent keine Kreuzung der Hilfsschüsse erfolgt. Die Erfindung bes te 'ht darin daß zur Erzielung e einer gleichmäßigen Florbildung und einer gleichmäßigen Spannung der Hilfsschüsse mit diesen Hilfsschüssen abbindende Hilfskettenfäden vorgesehen werden.
  • In den Abb. i bis 8 sind Bindungen nach dem neuen Verfahren dargestellt. Die Abb. i bis 3 zeigen ein in der Kettenrichtung geschnittenes jacquardplüschgewebe, Abb. 4 einen Schnitt durch das Gewebe in der Schußrichtung. Abb. 5 zeigt, wie das Doppelgewebe durch das hin und her gehende Messer des Webstuhles getrennt wird. Abb.6 zeigt ein Ganzfris6gewebe mit taffetartiger, Abb. 7 mit doppeltaffetartiger Einbindung der Hilfskette. Abb.8 zeigt die Trennung des Doppelfri.segewebes. Nach Abb. i kreuzen bei der Schnittnoppenbildung die Polfäden a und b zwischen den Hilfsschüssen a und 3 (bzw. 5 und 6), und bei der Zugnoppenbildung erfassen die Zugnoppenfäden des oberen Gewebes nur die oberen Hilfsschüsse, die Zugnoppenfäden des unteren Gewebes nur die unteren Hilfsschüsse. Die Hilfskettenfäden e, welche zwischen beiden Geweben laufen, binden in den geraden Rohren. über Hilfsschuß z sowie unter Hilfsschuß 6 und in den ungeraden Rohren unter Hilfsschuß 3 sowie über Hilfsschuß 5, also in Doppeltaffet, ab und klemmen die Hilfsschüsse fest zwischen die Verkreuzungen der Schnittpolfäden ein, wodurch die Hilfsschüsse in sicherer Weise in der Mitte des Gewebes festgehalten werden. Es wird hierdurch auch die zur gleichmäßigen Schlingenbildung erforderliche Spannung der Hilfsschüsse erzielt. Bei der Herstellung von jacquardplüschen ist die doppeltaffetartige Einbindung der Hilfskette vorzuziehen, da hierdurch leichter und auf natürliche Weise die Verkürzung der Frisenoppen, welche für das spätere Glattscheren des Plüsches notwendig ist, erreicht wird. Abb. a zeigt, wie an einer anderen Stelle des Jacquarddoppelgewebes die Polfäden c und d bei der Fris6bildung des oberen Gewebes nur die oberen Hilfsschüsse, bei der Frisßbildung des unteren Gewebes nur die unteren Hilfsschüsse erfassen, während diese Polfäden bei der Bildung der Schnittnoppen zwischen den Hilfsschüssen 8 und 9 (bzw. i i und 12) kreuzen. Abb.3 zeigt ein Gewebe, in dem die Bindungen nach den Abb. i und a vereinigt sind. Abb. q. zeigt dien Doppelplüsch in der Schußrichtung geschnitten. Die Hilfskette ist der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden. Bei dieser Abbildung ist deutlich zu erkennen, wie die Hilfsschüsse nur die Fris6polfäden erfassen und zwischen den Verkreuzungen der Schnittpolfäden liegen. Abb. 5 zeigt, wie die Trennung des Doppelgewebes erfolgt. Die Hilfskettenfäden e werden, am hin und her gehenden Messer angekommen, durch die Spannung der Gewebe locker und können dann leicht zerschnitten werden. Bei dem Ganzfrisedoppelgewebe (Abb.6) gehen die Hilfskettenfäden e über Hilfsschuß ä und dann unter 3, weiter über 5 und unter 6, binden also die Hilfsschüsse in Taffet ab. Bei Abb. 7 sind die Hilfskettenfäden auf zwei Kämme gezogen. Hierbei gehen die Hilfskettenfäden iii den ungeraden über a und unter 6, in den geraden Rohren unter 3 und über 5, binden also in Doppeltaffet ab. Bei dichten Geweben ist die Doppeltaffetbindung vorzuziehen. Das hin und her gehende Messer schneidet hier nur die locker werdenden Hilfskettenfäden e auf, um die Trennung der beiden Fris6gewebe zu veranlassen. Dieser Aufschneideprozeß ist aus Abb. 8 deutlich zu ersehen.
  • Die Hilfsschüsse können je nach Art des Gewebes im Gewebe zur Verstärkung desselben belassen oder herausgezogen werden. Die Hilfskettenfäden werden je nach dem herzustellenden Gewebe entweder in jedem Rohr oder nach Übersprängen von Rohren angewendet. In allen Fällen, ob es sich um Schnitt- und Zug- oder nur um Zuggewebe handelt, werden die Frisehilfsschüsse, wie nach dem Hauptpatent, stets mit einem Grundschuß zusammen eingeschossen, um das Laufen des Webschützens auf der Grundkette zu ermöglichen, eine taffetartige Einbindung der Hilfskette zu erhalten und ein ungehindertes fortlaufendes Weben zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplüschgewebe ' nach Patent 457 562, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gleichmäßigen Florbildung und einer gleichmäßigen Spannung der Hilfsschüsse (a, 3 und 5, 6) Hilfskettenfäden (e)' vorgesehen werden, die mit den Hilfsschüssen (2, 3 und 5, 6) abbinden.
DES89209D 1928-12-29 1928-12-29 Verfahren zur Herstellung von gezogenen Noppen im Doppelplueschgewebe Expired DE495698C (de)

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