DE494071C - Vorrichtung zum Wegblasen des beim Spritzverfahren entstehenden Farbstaubes - Google Patents

Vorrichtung zum Wegblasen des beim Spritzverfahren entstehenden Farbstaubes

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DE494071C
DE494071C DEB131748D DEB0131748D DE494071C DE 494071 C DE494071 C DE 494071C DE B131748 D DEB131748 D DE B131748D DE B0131748 D DEB0131748 D DE B0131748D DE 494071 C DE494071 C DE 494071C
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Germany
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paint dust
dust produced
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DEB131748D
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WILH VON BERGE
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WILH VON BERGE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/80Arrangements in which the spray area is not enclosed, e.g. spray tables

Landscapes

  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Wegblasen des beim Spritzverfahren entstehenden Farbstaubes Bekanntlich werden vielfach Anstriche, Bilder o. dgl. auf Papier oder anderen Stoffen mittels des Spritzverfahrens erzeugt. Bei allen' derartigen Verfahren, wo Farbe zu irgendeinem Zweck fein zerstäubt wird, liegt die Gefahr vor, daß der Arbeiter, der die Spritzpistole handhabt, -fein zerspritzte Farbteilchen einatmet und dadurch, namentlich wenn die Farben mehr oder weniger giftig sind, gesundheitlich geschädigt wird.
  • Infolgedessen besteht die Vorschrift der Gewerbeaufsicht, nach der solche Spritzverfahren nur an einem Tisch oder an einer Vorrichtung ausgeübt werden dürfen, _ wo die zerspritzten Farbteilchen, die nicht auf das Papier oder den sonst zu bespritzenden Gegenstand fallen, abgesaugt werden. Außerdem muß der spritzende Arbeiter ein Mundstück tragen, durch das er einatmet, ähnlich wie die bekannten Gesichtsmasken.
  • Solche Mundstücke oder Masken sind für den Arbeiter sehr störend, denn sie behindern ihn am freien und tiefen Atmen.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, die das Mundstück, bei dem ja immer die Gefahr vorliegt, daß es tatsächlich nicht benutzt wird, entbehrlich macht. Diese Vorrichtung, welche vor dem Arbeiter aufgestellt ist oder die er selbst ungehindert trägt, bläst den in die Nähe seines Mundes und seiner Vase kommenden Farbstaub durch kräftige kleine Luftstrahlen von ihm in der Spritzrichtung fort. Das Mundstück oder die Maske wird also durch eine Vorrichtung ersetzt, die von vornherein verhindert, daß Farbspritzer an die Atmungsöffnungen des Arbeiters kommen. Sie besteht im wesentlichen aus einem oben und unten geschlossenen Behälter, der mit einer Unzahl kleiner Düsen versehen ist, durch die Druckluft eintreten kann. Sie kann entweder auf den Arbeitstisch so aufgestellt werden, daß sie die Farbspritzer wegbläst oder der Arbeiter kann sie umgehängt tragen. Die Düsen werden zweckmäßig reihenweise .angeordnet und so durch die Behälterwand geführt, daß die Luftstrahlen sich ganz oder teilweise kreuzen.
  • Die Zeichnung zeigt eine derartige Einrichtung, und zwar Abb. i die Gesamtanordnung, Abb. 2 die Blasvorrichtung von der Düsenseite her.
  • Die Blasvorrichtung besteht aus einem Blechbehälter 8 mit verschiedenen Reihen von kleinen Löchern oder Düsen 9, die die Luft zum Teil waagerecht, zum Teil in geneigter Richtung austreten lassen. Der Behälter 8 hat zwei Öffnungen 7 und 14, in die ein Luftschlauch 6 eingesetzt werden kann. Soweit die Blasvorrichtung auf dem Tisch :2 aufgestellt werden kann, kann sie mit Hilfe der Klammern io oder 13 an einem Gestell ii mit Hilfe der Schraube 12 befestigt werden. Man kann aber ebensogut den Behälter umhängen, wozu man ihn mit geeigneten Ösen an einer Kette 15 befestigt. Zum Ablassen von Öl, das sich etwa, in dem Behälter 8 sammelt, ist eine durch Schraubei6 verschlossene Öffnung vorgesehen.
  • Der Behälter 8 wird zweckmäßigerw.eise so ausgestaltet, daß das Öl usw. nach seiner tiefsten Stelle laufen kann und mit dem durch Rohre 6 eingeblasenen Luftstrom nicht in Berührung kommt.
  • Bei der Verwendung der Blasvorrichtung würde diese auf den Tisch 2 gestellt werden, und zwar entweder rechts oder links vom Arbeiter, der die am Luftschlauch 5 befestigte Spritzpistole handhabt. Gespeist wird die Blasvorrichtung mit derselben Druckluft, die die Spritzpistole speist. Es sind dazu an dem Arbeitstisch an der Druckluftleitung 4 zwei Hähne 4a und 4b angebracht zur Speisung der Leitungen 6 und 5. Auf dem Tisch 2 befindet sich noch ein Schirm i und unter ihm das Luftabsaugerohr 3.

Claims (2)

  1. PATPNTANSPRÜCHP: i. Vorrichtung zum Wegblasen des beim Spritzverfahren entstehenden Farbstaubes, gekennzeichnet durch einen mit feinen Düsen versehenen Behälter, dem Druckluft zugeführt wird, die aus den Düsen in der Spritzrichtung der Spritzpistole austritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (8) an einer Seite vertieft ausgestaltet ist.
DEB131748D Vorrichtung zum Wegblasen des beim Spritzverfahren entstehenden Farbstaubes Expired DE494071C (de)

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