DE493151C - Schraubensicherung - Google Patents

Schraubensicherung

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Publication number
DE493151C
DE493151C DEE37593D DEE0037593D DE493151C DE 493151 C DE493151 C DE 493151C DE E37593 D DEE37593 D DE E37593D DE E0037593 D DEE0037593 D DE E0037593D DE 493151 C DE493151 C DE 493151C
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DE
Germany
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incision
bolt
nut
screw bolt
screw
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Expired
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DEE37593D
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English (en)
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DANIEL KRAUSS
Original Assignee
DANIEL KRAUSS
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE493151C publication Critical patent/DE493151C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/10Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

  • Schraubensicherung Die Erfindung betrifft eine mittels eines in seiner Breite dem Durchmesser des Schraubenbolzens entsprechenden, in einen Längseinschnitt des Bolzens greifenden Sperrelements wirkende Schraubensicherung, beider das freie Ende des Sperrelementes gegen die Mutter .umgebogen wird. Sie bezweckt eine solche Ausbildung der Sicherung, daß diese weder sich selbsttätig herausdrehen noch von Hand entfernt werden kann.
  • Es ist bereits bekannt, gebogene Sicherungen zu verwenden, die im entgegengesetzten Windungsgang zu dem des Schraubenbolzens in eine längs der Achse des Bolzens am Ende vorgesehenen Bohrung einschraubbar sind und sich mit dem U-förmig abgebogenen Ende gegen die Schraubenmutter legen, so daß die Bewegung der Schraubenmutter bei Festlage der Sicherung gesperrt ist. Dabei soll die Sicherung in der Sperrlage durch die Schwere des Sperrbügels gehalten werden. Offensichtlich sind diese Sicherungen aber nur mit Erfolg verwendbar, wenn derSchraubenbolzen eine waagerechte oder wenig davon abweichende Lage ' einnimmt. Denn bei senkrechter Lage des Schraubenbolzens ist das Gewicht des Sicherungsbügels nicht mehr wirksam und seine Festlage daher nicht mehr gesichert.
  • Abgesehen von dem sich daraus ergebenden Nachteil besteht ein weiterer darin, daß die Sicherung leicht von jedem entfernt werden kann. Es sind auch schon Plattensicherungen von rechteckigem Querschnitt bekannt geworden, welche in einen im Schraubenbolzen vorgesehenen Längseinschnitt nach dem Aufschrauben der Mutter eingeschlagen werden. Dabei ist die Breite der Plattensicherung so gewählt, daß beim Einschlagen die Sicherung in den Windungskörper der Mutter eindringt, wodurch dieser an der betreffenden Stelle zerstört und die Mutter so unentfernbar festgehalten. wird.. Es besteht also- ein großer Nachteil einer derartigen Ausbildungsform der Sicherung darin, daß nach ihrem Einschlagen die Schraubenmutter überhaupt nicht mehr abgeschraubt werden kann.
  • Die genannten Mängel sind bei der Sicherung nach der Erfindung vermieden. Bei dieser kann einerseits eine Lösung der Sicherung nur durch ihre Zerstörung erreicht werden, so daß Unbefugten die Entfernung ;der Sicherung beträchtlich erschwert ist, andererseits kann nach Zerstörung der Sicherung die Mutter ohne weiteres abgeschraubt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine am Rand des einen Endes mit Windungsteilen versehene Sicherungsplatte in den axialen Einschnitt am Ende. des Schraubenbolzens derart eingreift, daß: ihre am Rand vorgesehenen WindungsteiJe die fortgeschniatenen Windungsteile am Schraubenbolzen vollständig ergänzen, während das freie Ende der Sicherungsplatte in Sperrstellung gegen eine Seitenfläche einer Mehrkantmutter umgebogen wird.
  • Zweckmäßig ist, daß der am Ende des Bolzens geführte Einschnitt nicht mehr ;als die Hälfte der Mutterhöhe beträgt. Bisher hat man hierauf nicht genügend geachtet. Es ist aber unbedingt erforderlich, den Einschnitt nicht zu tief zu führen, da sonst der Schraubenbolzen zu sehr geschwächt wird und sich dann mechanischen Beanspruchungen nicht mehr gewachsen zeigt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sicherung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schraubenbolzen mit Mutter und eingesetzter, noch nicht umgebogener Sicherung, teilweise im Schnitt bei Vorderansicht der Sicherungsplatte.
  • Abb. 2 zeigt die gleiche Anordnung wie in Abb. i bei seitlicher Ansicht der Sicherungsplatte, teilweise im Schnitt.
  • Abb.3 zeigt eine Seitenansicht eines mit Mutter und der Sicherung in Sperrstellung versehenen Schraubenbolzens.
  • Der Schraubenbolzen i ist an seinem Ende mit einem durch die Achse in Längsrichtung geführten Einschnitt :2 versehen. In diesen Einschnitt ist eine am Rand mit Windungen versehene Sicherungsplatte 3 eingesetzt. Die Windungen an der Sicherungsplatte ergänzen vollständig den am Bolzen durch :den Einschnitt herausgeschnittenen Windungsteil, so daß bei richtiger Lage der Sicherungsplatte 3 in dem Einschnitt 2 Bolzen i und Sicherungsplatte 3 den Eindruck eines ganzen Stückes machen. Die Breite des Einschnittes richtet sich ganz nach der Stärke der Schraube, z. B. kann bei einem Durchmesser der Schraube von einem Zoll der Einschnitt 5 bis 6 mm breit sein. Die Tiefe des Einschnittes wird zweckmäßig so gewählt, daß sie die Hälfte der Höhe einer Mutter d nicht übersteigt. Die z. B. aus ungehärtetem Stahl bestehende Sicherungsplatte ist oberhalb des Gewindes verjüngt, damit die Mutter q. leicht und bequem auf den Bolzen aufgeschraubt werden kann. Ist dies geschehen, so wird die Sicherungsplatte 3 umgeklopft, so daß sie sich gegen eine Seitenfläche 5 der dargestellten Sechskantmutter 4 legt. Bei dem vorgesehenen dichten Anliegen der Sicherungsplatte 3 an der Seitenfläche 5 tritt eine Drehung, wie Versuche an Lastautomobilen gezeigt haben, nicht auf, da eine von den Mutterkanten 6 beim Drehen der Mutter das umgebogene Ende der Sicherungsplatte abdrücken müßte, ,vas offenbar nicht erfolgen kann. Ein Lösen der Sicherung kann bei hinreichender Stärke der Sicherungsplatte 3 nur durch Zerstören der Sicherungsplatte erfolgen, z. B. dadurch, daß man den Bügel der Sicherungsplatte abmeißelt. Ein Aufbiegen der Sicherung ist bei einerPlattenstärke von 5 bis 6mm nicht mehr möglich. Da das Abmeißeln aber Geräusche verursacht und Zeit in Anspruch nimmt, sind Eingriffe Unbefugter wesentlich erschwert.
  • Gegenüber dem ebenfalls üblichen Versplinten und Verstiften der Schraubenmuttern weist die Sicherung nach der Erfindung den erheblichen Vorteil auf, daß sie auch nach langem Gebrauch erheblich leichter entfernt werden kann als festgekeilte Splinte oder Stifte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubensicherung mittels eines in seiner Breite dem Durchmesser des Schraubenbolzens entsprechenden, in einen Längseinschnitt des Bolzens greifenden Sperrelementes, dessen freies Ende gegen die Mutter umgebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Rand des einen Endes mit Windungsteilen versehene Sicherungsplatte (3) in den axialen Einschnitt (2) am Ende :des Schraubenbolzens (i) derart eingreift, daß ihre am Rand vorgesehenen Windungsteile die fortgeschrittenen Windungsteile am Schraubenbolzen vollständig ergänzen, während das freie Ende der Sicherungsplatte (3) in Sperrstellung gegen eine Seitenfläche (5) einer Mehrkantmutter (q.) umgebogen wird.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe des am Ende des Bolzens in Längsrichtung durch die Achse geführten Einschnittes (2) zweckmäßig nicht mehr als die Hälfte der Mutterhöhe beträgt.
DEE37593D 1928-06-20 1928-06-20 Schraubensicherung Expired DE493151C (de)

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