DE490441C - Anlasseinrichtung fuer Kraftmaschinen - Google Patents

Anlasseinrichtung fuer Kraftmaschinen

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DE490441C
DE490441C DES84427D DES0084427D DE490441C DE 490441 C DE490441 C DE 490441C DE S84427 D DES84427 D DE S84427D DE S0084427 D DES0084427 D DE S0084427D DE 490441 C DE490441 C DE 490441C
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DE
Germany
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pinion
ring gear
flywheel
flywheel ring
starter
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Expired
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DES84427D
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Scintilla AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/066Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement the starter being of the coaxial type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Anlaßeinrichtung für Kraftmaschinen Die bisher bekannt gewordenen Anlaßeinrichtungen für Kraftmaschinen mit radial in das als Zahnrad ausgebildete Schwungrad der Kraftmaschine eingreifendem Ritzel haben den Nachteil, daß bei den einen, bei welchen das Ritzel mit dem Rotor vermittels eines Universalgelenkes verbunden ist und die Eingriffsbewegung in einer Ebene erfolgt, welche durch die Schwungrad- und Anlasserachse geht, die Gefahr besteht, außer Eingriff zu kommen, während bei anderen, bei denen die Einschwenkbewegung in einer schrägen Ebene erfolgt, die durch die Anlasserachse geht und zur Schwungradachse parallel ist, das Ritzel sich zwischen dieser schrägen Ebene und dem Schwungradzahnkranz so stark festklemmt, daß bei Verwendung von Zähnen zur Kraftübertragung dieselben nicht mehr richtig im Eingriff stehen, sondern auf den Grund auflaufen, bei Verwendung von Reibrädern jedoch sehr große Drücke auftreten, welche vermehrten Kraftverbrauch bedingen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Cbelstände dadurch beseitigt-, daß die Ritzelwelle in einem zur Tangente an den Schwungradzahnkranz geneigt liegenden Schlitzgeführt wird, der je nach der Drehrichtung des Schwungrades den gleichen Winkel mit der Berührungstangente zwischen Ritzel und Schwungradzahnkranz bildet und so bemessen ist, daß das Ritzel beim Anliegen der Ritzelwelle am Schlitzende den richtigen Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz hat.
  • In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt schematisch dargestellt; Abb. 2 zeigt das Ritzel in der Ruhelage; Abb. 3 gibt ein Schaltungsschema; Abb. q. und q.a zeigen das Ritzel von vorn im Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz für beide Drehrichtungen des Ritzels ; Abb. 4b gibt die Stellung des Schlitzes im Deckel des Anlassergehäuses für die eine Drehrichtung.
  • In Abb. i ist F_ der Rotor des Anlaßmotors mit Achse O und F seine Feldwicklung. Das mit dem Lagerzapfen K drehbare Ritzel R ist durch das Kugelgelenk j mit einem Zwischenstück G verbunden, welches über eine RutschkupplungH mit der Motorachse O gekuppelt ist. Das Ritzel R steht unter dem Einfluß einer Stromspule A, die in Reihe mit der Feldwicklung F des Anlaßmotors geschaltet ist. Die Ankerplatte T ist auf der Ritzelachse befestigt und wird durch eine federnde Sperrvorrichtung L in der Ruhelage gehalten. S ist die Steuerspule für den SchalterD (s. Abb. 3), der die Kontakte. B und C im Erregerstromkreis des Anlaßmotors überbrückt.
  • In der Ruhelage der Einrichtung ist das Ritzel außer Eingriff mit dem als Zahnkranz ausgebildeten Schwungrade Q der Kraftmaschine und wird in dieser Lage durch das Druckstück der Sperrvorrichtung L gehalten (vgl. Abb. 2). Nach Schließen des Bedienungsschalters U fließt durch die Spule S ein Strom aus der Batterie M (s. Abb. 3). Die Schalterplatte D wird angezogen, und die Schalterplatte D überbrückt die Kontakte B und C. Der Strom aus der Batterie fließt nun durch die Spule A, ferner durch die damit in Reihe liegende Feldwicklung F und den Rotor des Anlaßmotors. Infolgedessen zieht die Spule A ihren Anker T an (Abb. z), und das Ritzel wird unter Schwenken um die Kugel ,j. in Eingriff mit dem Zahnrad Q gebracht, kann jedoch nur so weit gehen, bis die Ritzelwelle am Ende des Führungsschlitzes anliegt. In diesem Moment sind dann die Zähne des Ritzels und des Zahnkranzes gerade im richtigen Eingriff. Die Neigung dieses Führungsschlitzes ist so gewählt, daß das Eingreifen zuverlässig vor sich geht, ohne daß der Einschwenkungshub zu groß ausfällt.
  • Sobald nun die Kraftmaschine eine höhere Tourenzahl erreicht als der Anlasser, wird das Ritzel infolge des Zahndruckes außer Eingriff mit dem Zahnkranz Q gebracht und bleibt durch die Sperrvorrichtung L in der Ruhelage durch Ausübung eines Gegendruckes festgehalten, der größer ist als die Anziehungskraft der Spule A, durch welche infolge der erhöhten Tourenzahl des Anlassers nun nur noch wenig Strom fließt.
  • Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt eine sehr stabile Lagerung des Einschwenkritzels ohne irgendwelches Festklemmen des Ritzels im Zahnkranz beim Einschalten und ohne die Möglichkeit des Ritzels, außer Eingriff zu kommen, solange die Kraftmaschine noch nicht angesprungen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Anlaßeinrichtung für Kraftmaschinen mit gegen den Sehwungradzahnkranz annähernd radial bewegtem Ritzel, bei der die Ritzelwelle mit der Anlasserwelle durch ein Universalgelenk verbunden ist und das Ritzel durch einen Elektromagneten bewegt wird, der in Reihe mit der Feldwicklung des Anlaßmotörs liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelwelle in einem zur Tangente an den Schwungradzahnkranz geneigt liegenden Schlitz geführt wird, der je nach der Drehrichtung des Schwungrades den gleichen Winkel mit der Berührungstangente zwischen Ritzel und Schwungradzahnkranz bildet und so bemessen ist, daß das Ritzel beim Anliegen der Ritzelwelle am Schlitzende den richtigen Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz hat. a. Einrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelwelle im Deckel des Anlaßgehäuses in einer Kugelkalotte gelagert ist und eine als Elektromagnetanker dienende Scheibe trägt, die durch eine federnde Sperrvorrichtung so gehalten wird, daß das Ritzel in der Ruhe außer Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz ist.
DES84427D 1928-03-02 1928-03-02 Anlasseinrichtung fuer Kraftmaschinen Expired DE490441C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5823048A (en) * 1994-12-08 1998-10-20 Fev Motorentechnik Gmbh & Co. Kg Starter for an engine
DE102011013393A1 (de) * 2011-03-09 2012-09-13 Daimler Ag Startervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5823048A (en) * 1994-12-08 1998-10-20 Fev Motorentechnik Gmbh & Co. Kg Starter for an engine
DE102011013393A1 (de) * 2011-03-09 2012-09-13 Daimler Ag Startervorrichtung

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