DE405992C - Anlassvorrichtung fuer Kraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Kraftmaschinen

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DE405992C
DE405992C DEB109625D DEB0109625D DE405992C DE 405992 C DE405992 C DE 405992C DE B109625 D DEB109625 D DE B109625D DE B0109625 D DEB0109625 D DE B0109625D DE 405992 C DE405992 C DE 405992C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/062Starter drives
    • F02N15/063Starter drives with resilient shock absorbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Kraftmaschinen. Die Erfindung betrifft einen Motorantrieb durch einen Hilfsanlaßmotor, der den Zweck hat, in dem Augenblick des Angreifens des auf der Kurbelwelle des Motors sitzenden Zahnrades durch das Antriebsrad des Anlassers die heftigen Stöße zu vermeiden, welche diese Teile zerstören können. Die Antriebsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Feder aufweist, welche die Drehbewegung des Anlassers auf eine mit einer Schraube des Triebrades zusammenwirkende Mutter überträgt, deren Drehung eine sehr geringe Drehung des Triebrades und eine Verschiebung desselben mit einer verringerten Vorwärtsgeschwindigkeit zwecks Einbringens desselben-in das auf der Kurbelwelle des Motors sitzende Triebrad herbeiführt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht im Achsialschnitt eine Ausführungsform der Erfindung. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist A die Welle des Anlassers, die, wenn es sich um einen elektrischen Anlasser handelt, die Ankerwelle bildet. Auf der Welle A ist ein glockenförmiger Teil B aufgekeilt, in dessen Innern mit sanfter Reibung eine Muffe E gleitet, auf der eine Scheibe C befestigt ist. Die Mitnahme der Muffe E durch den Teil G vollzieht sich durch Vermittlung der Feder R. Diese Feder hat infolge der Bewegung des Teiles B das Bestreben, sich einerseits auf diesen Teil und anderseits auf den Teil C aufzuwickeln. Dieses Aufwickeln hat ein kräftiges Anziehen zur Folge, wodurch die Mitnahme oder der Antrieb gesichert wird. Die Feder ist in solcher Weise angeordnet, daß sie nur durch Aufwickeln und nicht durch Längsspannung wirkt. Der Teil E kann im Innern des Glockenteiles B eine Längsverschiebung ausführen, die durch die, Scheibe B' begrenzt wird, welche zwischen den Teil B und die Anzugmutter auf der Ankerwelle ,4 eingeschaltet ist. Das Innere der Muffe E ist mit Gewinde versehen und bildet eine Mutter, in die der Teil H eingeschraubt ist, der das Triebrad F mitnehmen kann. Die Zentrierung dieses Triebrades wird einerseits durch das Gewinde der Mutter E und anderseits durch das Kugellager T gesichert. G ist das mit der Kurbelwelle des anzutreibenden Motors fest verbundene Zahnrad, und S ist eine Feder, die den, Teil H des Anlassers in der Ruhelage zu halten strebt.
  • Die '\Virkungsweise der Anordnung ist die folgende: Wenn der Anlasser in Gang gesetzt wird, dreht sich die Welle A und nimmt durch Vermittlung des Teiles B und der Feder R den Teil E mit. Der Teil H macht aber infolge seiner Trägheit nur eine viel geringere Drehbewegung, wodurch eine zweite Bewegung dieses Teiles hervorgerufen wird, die eine Längsbewegung ist und das Triebrad F in Eingriff mit dem Zahnrad oder gezahnten Schwungrad G der Kurbelwelle des Motors bringt.
  • In dem Fall, wo der Zahn des Triebrades F nicht gegenüber einer Zahnlücke des Schwungrades Cr liegt, wird das Triebrad in seiner Bewegung angehalten, jedoch wird der sich daraus ergebende Stoß dadurch abgeschwächt, daß der Teil E und infolgedessen die Teile, welche damit fest verbunden sind, zurückgehen können, wobei sie sich gegen die Feder R stützen. Diese Verschiebungsgeschwindigkeit wird im übrigen ebenfalls durch die Trägheit verringert, die den Teil E zwingt, etwas zurückzugehen. Die Drehung des Triebrades F kann sich dann fortsetzen und sobald die Verzahnungen sich geeignet gegenüberliegen, wird der Eingriff bewirkt. Sowie die Verbrennungskraftmaschine, welche man anlassen will, in Gang ist, hat sie das Bestreben, das Triebrad F mit einer größeren Geschwindigkeit anzutreiben, als diejenige ist, welche durch den Elektromotor oder den Anlasser bewirkt wird. Aus dieser Differentialbewegung ergibt sich, daß sich der Teil H in die Mutter E schraubt und der Teil F, indem er dann außer Eingriff mit den Zähnen des Schwungrades G kommt, in die Ruhelage zurückgeht, die im übrigen durch die Wirkung der Feder S stabilisiert wird. Das Triebrad F ist so angeordnet, daß es gegenüber dem Teil H einen selbständigen Teil bildet und als einfacher, wenig kostspieliger Teil leicht ersetzt werden kann.
  • Es können verschiedene bauliche Abänderungen vorgenommen werden, ohne von der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Anlaßvorrichtung für Kraftmaschinen, deren Antriebsritzel auf der verlängerten Nabe ein Gewinde trägt und das durch eine Feder ständig in die Ruhelage gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel mit einer Mutter zusammenwirkt, die in einer mit der Welle (A) des Anlassers fest verbundenen Glocke (Bi sich drehen und gleiten kann, welch letztere einen Anschlag (B') trägt, der den Weg der Mutter (E) begrenzt, wobei diese durch den Anlasser mittels einer Schraubenfeder (R) angetrieben wird, die auf der Mutter (E) und der Glocke (B) ohne besondere Befestigung lediglich mit Reibung aufliegt.
DEB109625D 1922-06-07 1923-05-15 Anlassvorrichtung fuer Kraftmaschinen Expired DE405992C (de)

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