DE578432C - Anlasser fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anlasser fuer Brennkraftmaschinen

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DE578432C
DE578432C DEP65390D DEP0065390D DE578432C DE 578432 C DE578432 C DE 578432C DE P65390 D DEP65390 D DE P65390D DE P0065390 D DEP0065390 D DE P0065390D DE 578432 C DE578432 C DE 578432C
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combustion engines
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/023Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the overrunning type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Anlasser für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Anlasser für Brennkraftmaschinen, dessen Motor mit der Welle der Maschine über eine Klemmrollenkupplung verbunden ist, deren Klemmrollen gegen die Innenfläche eines vom Anlassermotor angetriebenen Hohlzylinders wirken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Klemmrollen einen vorzugsweise unterteilten Mitnehmerring auf eine Reibungsscheibe pressen, die auf der Maschinenwelle befestigt ist.
  • Weiterhin besteht die Erfindung darin, daß die Teile des Mitnehmerringes durch Federn auseinandergehalten werden, und daß die Klemmrollen, die sich in keilförmigen Einkerbungen des Mitnehmerringes bewegen, federbelastet sind und durch die Drehung des durch den Anlassermotor angetriebenen Hohlrades zwischen die Innenfläche dieses Hohlrades und die Keilflächen des Mitnehmerringes eingeklemmt werden.
  • Erfindungsgemäß sind ferner an der einen Seite des Mitnehmerringes Anschlagflächen vorgesehen, die derart mit einer federbelasteten, am Gehäuse des-Anlassers gelagerten Klinke zusammenwirken können, daß bei Beginn der Bewegung des Hohlrades der Mitnelinierring einen Augenblick von der Klinke festgehalten wird. Auf seiner anderen Seite ist der Mitnehmerring mit einer Verlängerung in eine Aussparung des Gehäuses eingelassen, die einen Anschlag und eine Zentriereinrichtung für die Teile des Mitnehmerringes bildet.
  • Der Anlasser nach der Erfindung arbeitet schnell, wirksam und geräuschlos, er vermeidet die allgemein üblichen Anlassergetriebe, die beim Anlassen erst eingeschaltet werden müssen, wobei häufig Beschädigungen und Bruch der Getriebezähne, Federn und anderer Teile eintreten. Der Anlasser braucht nicht in unmittelbarer Nähe des Maschinenschwungrades angeordnet zu sein, sondern kann an jeder geeigneten Stelle der Kurbelwelle angebracht werden.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des Anlassers, Fig. 2 den Schnitt nach a-2 der Fig. i, von links gesehen, und Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 2, von links gesehen.
  • Die Welle 5 des Anlassermotors q. trägt zwischen den Lagern 7 eine Schnecke 6, die mit dem Schneckenrad 8 im Eingriff steht. Die Kurbelwelle 9 trägt aufgekeilt eine Reibungsscheibe io, die mit einem Mitnehmerring i i zusammenwirkt. Dieser Ring i i liegt zwischen der Reibungsscheibe io und dein Schneckenrad B. Die einander gegenüberliegenden Flächen der Reibungsscheibe to und des Mitnehmerringes i i können zwar glatt sein, zweckmäßiger aber ist es; sie mit Rillen zu versehen (s. Fig.2), um dadurch die sich berührenden Oberflächen zu v ergrößern. Der Mitnehmerring i i ist an seinem äußeren Umfange mit tangentialen keilförmigen Einkerbungen 12 zur Aufnahme von Klemmrollen 13 versehen, die sich zwischen die schrägen Flächen der Einkerbungen 12 und den inneren Umfang des Schnel-:-kenrades 8 legen. Die Klemmrollen 13 werden durch Federbolzen 1q., die sich in den inneren Enden der Einkerbungen 12 befinden, zwischen die beiden klemmenden Flächen gedrückt, jedoch reicht diese Klemmwirkung nicht dazu aus, den Mitnehmerring i i in wirksame Berührung mit der Reibungsscheibe io zu bringen, bevor das Schneckenrad 8 in nachstehend beschriebener Weise in Betrieb gesetzt ist. Zweckmäßig wird der Mitnehmerring i i in mehrere Teile unterteilt, die durch dazwischengesetzte Federn 15 genügend weit auseinandergehalten werden, damit der Mitnehmerring i i nicht mit der Reibungsscheibe in wirksame Berührung kommt.
  • Die Arbeitsweise des Anlassers gemäß der Erfindung ist folgende.
  • Der Motor 4 dreht die Schnecke 6, die das Schneckenrad 8 im Sinne des Uhrzeigers antreibt. Das Schneckenrad drückt die Klemmrollen 13 vorwärts in die Einkerbungen i@, und durch die Klemmwirkung zwischen dem Schneckenrad 8 und dem Mitnehmerring i i werden die Teile des letzteren zusammengedrückt und mit der Reibungsscheibe io in reibende Berührung gebracht. Dadurch dreht sich die Reibungsscheibe io und die mit dieser verbundene Kurbelwelle g. Sobald jetzt die Brennkraftmaschine anspringt, beginnt ihre Kurbelwelle mit steigender Umdrehungszahl zu laufen. Es kommt daher auch der durch Reibung mit der Reibungsscheibe io verbundene Mitnehmerring i i in schnellere Umdrehung und . drückt dabei die Klemmrollen 13 rückwärts in das weitere Ende der Einkerbungen i--2. jetzt können auch die Federn 15 die Teile des Ringes i i wieder auseinanderdrücken und somit seine Verbindung mit dem Ring io lösen.
  • Normalerweise kommen die Klemmrollen 13 sofort in Bewegung, wenn sich das Schneckenrad 8 dreht. Es kann aber doch vorkommen, daß das Schneckenrad erst eine oder mehrere Umdrehungen macht, bevor die Klemmrollen sichgenügend festklemmen. Hierdurch wird zwar nur der Anlaßvorgang etwas verzögert; um aber auch diese Verzögerung gänzlich zu vermeiden und ein sofortiges Anlassen zu erreichen, ist bei 17 am Gehäuse 18 eine Klinke 16 befestigt, die mit Anschlagflächen ig des Mitnehmerringes ii zusammenwirkt. Es können eine oder mehrere dieser Anschlagflächen vorgesehen werden. Die Klinke 16 liegt dauernd unter dem Druck eines Federbolzens 2o gegen eine der Anschlagflächen ig. Der Zweck dieser Klinke liegt darin, den Mitnehmerring einen Augenblick festzuhalten, wenn das Schneckenrad 8 sich in Bewegung setzt, so daß sich infolge der Bewegung des Schneckenrades 8 im Verhältnis zum Mitnehmerring i i die Klemmrollen sofort in ihre Einkerbungen legen und durch ihre Keilwirkung den Mitnehrnerring i i auf den Ring io drücken. Zweckmäßig werden vier Anschlagflächen ig vorgesehen, so daß nur eine kurze Leerlaufbewegung stattfinden kann, wenn die Klinke 16 auf dem Umfang des Mitnehmerringes aufliegt. Es wird dann die Leerlaufbewegung auf den Abstand zwischen zwei Anschlagflächen begrenzt. Sobald der Mitnehmerring i i von dem Schneckenrad 8 mitgenommen -wird, gleitet die Klinke 16 von der schrägen Anschlagfläche ig ab und gibt den Ring frei.
  • Der Gegenstand der Erfindung zeigt eine einfache Konstruktion, die nur wenige Teile umfaßt. Durch die Erfindung wird das Geräusch vermieden, das beim Einschalten von Zahnradgetrieben entsteht. Die Gefahr, daß Zähne abbrechen können, besteht bei der erfindungsgemäßen Konstruktion nicht mehr, und es ist ein sicheres Eingreifen und Loslösen der Anlaßvorrichtung gewährleistet. Die Federn 15 machen nur eine kleine Bewegung, und ihre Beanspruchung ist nicht so groß, daß sie brechen könnten. Wenn diese Federn den Mitnehmer ring . einmal nicht sofort von der Reibungsscheibe io abheben würden, so kann auch dann keine Beschädigung eintreten, da dann der Mitnehmer lediglich mit der Reibungsscheibe io umlaufen würde, ohne auf das Schneckenrad irgendwie einzuwirken. Aber selbst dann, wenn sämtliche Federn 15 brechen würden, so hätte das keine andere Wirkung, als daß sich die Leerlaufzeit für das Einklemmen der Klemmrollen 13 etwas verlängern würde. Die Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung besitzt einen gedrungenen Bau und kann bequem, ohne Rücksicht auf das Schwungrad, an irgendeiner passenden Stelle der Kurbelwelle angebracht-werden.
  • In der Beschreibung ist die Erfindung nur in einer für den Automobilmotor passenden Konstruktion besprochen worden, aber in entsprechender Ausbildung kann sie auch für Brennkraftmaschinen jeder Art Verwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlasser für Brennkraftmaschinen, dessen Motor mit der Welle der Maschine über eine Klemmrollenkupplung verbunden ist, deren Klemmrollen gegen die Innenfläche eines vom Anlassermotor angetriebenen Hohlzylinders wirken, dadurch gekennzeichnet, daß Klemmrollen (13) einen vorzugsweise unterteilten Mitnehmerring (ii) auf eine @Reibungsscheibe (io) pressen, die auf der Maschinenwelle (g) befestigt ist.
  2. 2. Anlasser für Brennkraftmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Mitnehmerringes (i i) durch Federn (15) auseinandergehalten werden und daß die Klemmrollen (13), die sich in keilförmigen Einkerbungen (i2) des Mitnehmerringes bewegen, federbelastet sind und durch die Drehung des durch den Anlassermotor (.4) angetriebenen Hohlrades (8) zwischen die Innenfläche dieses Hohlrades (8) und die Keilflächen des Mitnehmerringes (i i ) eingeklemmt werden.
  3. 3. Anlasser für Brennkraftmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Mitnehmerring (i i ) Anschlagflächen (ig) vorgesehen sind, die derart mit einer federbelasteten, am Gehäuse (18) des Anlassers gelagerten Klinke (16) zusammenwirken können, daß bei Beginn der Bewegung des Schnekkenrades (8) der 1VEtnehmerrüig einen Augenblick von .der Klinke festgehalten wird. Anlasser für Brennkraftmaschinen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerring (i i) mit einer Verlängerung (iid) in eine Aussparung (i8a) des Gehäuses (18) eingelassen ist, die einen Anschlag und eine Zentriereinrichtung für die Teile des Mitnehmerringes (i i) bildet.
DEP65390D 1931-12-23 1932-05-25 Anlasser fuer Brennkraftmaschinen Expired DE578432C (de)

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DEP65390D Expired DE578432C (de) 1931-12-23 1932-05-25 Anlasser fuer Brennkraftmaschinen

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DE (1) DE578432C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2641139A (en) * 1949-11-09 1953-06-09 Lowell E Beisner Speed reducer device
DE4343239A1 (de) * 1993-12-17 1995-06-22 Bayerische Motoren Werke Ag Brennkraftmaschine mit einer Ausgleichswelle
DE19526804A1 (de) * 1995-07-14 1997-01-16 Ses Minicars Kg Startvorrichtung für einen Drehkolbenmotor
DE19712968A1 (de) * 1997-03-27 1998-10-01 Bayerische Motoren Werke Ag Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einer Schneckengetriebe-Anlaßvorrichtung

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