DE370187C - Elektrischer Anwurfmotor fuer Explosionsmotoren - Google Patents

Elektrischer Anwurfmotor fuer Explosionsmotoren

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DE370187C
DE370187C DEM75304D DEM0075304D DE370187C DE 370187 C DE370187 C DE 370187C DE M75304 D DEM75304 D DE M75304D DE M0075304 D DEM0075304 D DE M0075304D DE 370187 C DE370187 C DE 370187C
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DE
Germany
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starter motor
electric starter
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intermediate link
motor
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Expired
Application number
DEM75304D
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English (en)
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AEG AG
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AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Elektrischer Anwurfmotor für Explosionsmotoren. Es ist bekannt, Kraftmaschinen, insbesondere Explosionsmotoren, mittels Elektromotoren anzuwerfen, welche nur während der Anlaßperiode mit der Kraftmaschine gekuppelt sind. Die Kupplung geschieht durch ein Zwischenglied, z. B. Zahnrad, das bei den bekannten Anordnungen entweder durch die Bewegung des Motorankers oder durch Hilfskräfte, erzeugt durch Elektromagnete, mechanische Zugeinrichtungen o. dgl., eingerückt wird. Ist das Zwiischenglied einmal eingerückt, so überläßt man es gewöhnlich der Überträgungskraft, z. B. hei Zahnrädern dem Zahndruck, das Zwichenglied so lange in der eingerückten Lage zu halten, bis die, Kraftmaschine zu arbeiten beginnt. Dann nimmt in einem gewissen Augenblick die Übertragungskraft den Wert Null an und kehrt dann, wenn noch keine Ausrückung erfolgt ist, ihre Richtung um. Es sind bereits verschiedene Anordnungen bekannt, bei welchen die Übertragungskraft nach ihrem Richtungsweclhsel dazu benutzt wird, die Ausrückung des Zwischengliedes selbsttätig vorzunehmen.
  • Die wesentlichste Neuertung der vorliegenrlen Erfindung besteht nun darin, daß durch diese umgekehrte Übertragungskraft nicht nur d,as Zwisolienglied (z. B. Zadi:nra,d) ausgerückt und in die Ailfangslage gebracht wird, sondern daß bei dieser Bewegung durch die umbekehrte Übertragungskraft eine Feder gespannt oder ein sonstiger Kraftspeicher mit potentieller Energie geladen wird, und daß die darin aufgespeicherte Energie beim nächsten Anwerfen zum Einrücken des Zwischengliedes verwendet wird. Zu diesem Zweck wird das Zwischenglied in der ausgerückten Endlabe, d. h. nachdem die Feder gespannt (der Kraftspeicher geladen) eist, durch eine Sperrung festgehalten, die erst beim nächsten Anwerfen gelöst wird. Sobald dies geschehen ist, erfolgt das Einrücken durch die aufgespeicherte Energie, ohne daß eine sonstige Kraft angewendet werden muß, außer der zum Lösen der Sperrung erforderlichen, die nur gering ist. Letztere Kraft kann z. B. durch einen kleinen Elektromagneten oder eine unmittelbare mechanische Übertragung ausgeübt werden.
  • Das Einschalten des Motors selbst kann gleiebzeitig fmnit dem Lösen der Sperrung durch dieselbe Kraft erfolgen, es ist jedoch auch möglich, den Stromschluß für den Motor erst gegen Ende der Einrückbewegung durch das Zwischenglied selbst bewirken zu lassen.
  • Ein großer Vorteil der Erfindung liegt in der außerordentlichen Einfachheit, welche die Anordnung gegenüber den bisher bekannten hat, ohne an Betriebssicherheit ein zubüßen. Die Vereinfachung wird in erster Linie durch den Fortfall besonderer Einrückvorrichtungen (außer der Feder) erreicht.
  • Es sind auch keine Einrichtungen mehr nötig, um nach erfolgtem Einrücken die Einrückkraft wieder auszuschalten. En weiterer Vorteil besteht noch darin, daß auch im eingerückten Zustande die Einrückfeder noch einen mäßigen Druck auf das Zwischenglied ausübt und es dadurch am Ausrück en hindert, bis der Kraftüberschuß der angeworfenen Kraftmaschine einen gewissen Betrag erreicht hat. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Kr.aftinaschine ein Explosionsmotor ist. Bei bekannten Anordnungen, bei denen das Aasrücken schon bei geringen triA kumzzeiti--en Ü.bertraguiugs:kräften umgekehrter. Richtung vor sich ,geht, oft noch -durch eine Rückzugsfeder begünstügt, kommt ez vor, daß bereits durch eine sogenannte schleichende Zündung, die noch nicht den ordnungsmäßigen Betrieb der Kraftmaschine hervorruft, die Ausrückung bewirkt wird.
  • Der Erfindungsgedanke ist auf alte Arten von Kraftübertragungen zwischen Anwurfmotor und Kraftmaschine anwendbar, bei denen das Zwischenglied durch den Richtungswechsel der Übertragungskraft selbsttätig ausgerüolkt wenden kann. Bei Verwendung eines Zahnrades als Zwischenglied kann dieses Zahnrad z. B. in an sieh bekannter Weise auf einem schwenkbaren Arm belagert oder auf der Motorwelle in Schraubengängen versohiebbar sein, oder es können schräg geschniittene Zahnräder verwendet werden. Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise sei ein Beispiel herausgegriffen, bei welchem das Zwischenglied ein Zahnrad ist und auf einem schwenkbaren Arm gelagert ist. Die Abb. I und a stellen ein solches Ausführungsbeispiel dar, wobei lediglich die wesentlichsten Teile angegeben sind, und zwar ohne Rücksicht auf die zweckmäßigste Ausführungsform in einer solchen Darstellung, wie sie zum Verständnis der Grundgedanken der Erfindung am geeignetsten sind.
  • Es bedeuten in den Abbildungen a das Gehäuse des Motors, b die Ankerwelle, c ein auf letzterer sitzendes Zahnrad, d ein weiteres Zahnrad, das auf einem um die Motorachse schwenkbaren Arm e gelagert ist. f bedeutet das Schwungrad eines Explosionsmotors, der durch den Anwurfmotor in Betrieb gesetzt werden soll. Die Zahnräder c, d und f sind lediglich durch ihren Teilkreis dargestellt. h ist eine Druckfeder, welche sich mit dem einen Ende gegen das Motorgehäuse, mit dem anderen gegen den Schwenkhebel stützt, so daß sie diesen im Sinne des Uhrzeigers zu drehen sucht. Die Sperrklinke g, die auf dem Gehäuse gelagert ist, hält diese Drehbewegung in der gezeichneten Lage auf, bis sie ausgelöst wird. Gegen unbeabsichtigtes Auslösen schützt die kleine Druckfeder k. Ist die Klinke ausgelöst, so kann sich der Schwenkarm bis gegen einen Anschlag i drehen, wobei die Zähne des Zwischenzahnrades d mit denen des Schwungrades f in Eingriff kommen. Auf dem Wege dahin wird auch der aus den Teilen 1, m, n bestehende Schalter für den Motorstromkreis geschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist an Hand der Abb. I leicht zu übersehen. Durch irgendeine kleine Hilfskraft wird die Klinke g ausgelöst; hat sie die Drehbewegung für den Schwenkarm freigegeben, so wird die gespannte Feder h den Arm herumschwenken, bis die Zähne in Eingriff kommen. Inzwischen ist durch die Schwenkbewegung der Schalter l, m, n geschlossen worden, so daß der Elektromotor anläuft. Bei einer gewissen Geschwindigkeit springt der Explosionsmotor an. Ist der Überschuß seines Drehmoments gegenüber dem Elektromotor groß genug geworden, so wird das Zwischenrad d gegen die Wirkung der Feder h herausgeschleudert. Dabei schnappt de Sperrklinke g mittels der Feder k ein und hält den Schwenkarm wieder in der Ausgangslage fest. Der Schalter 1, m, n wird während des Zurückschwenkers wieder geöffnet, so daß der Motor auch selbsttätig abgeschaltet wird. Um ihn auch dann abzuschalten, wenn die Kraftmaschine aus irgendeinem Grunde versagen sollte, kann ein zweiter Schalter oder eine beliebige an sich bekannte Sicherheitseinrichtung in den Motorstromkreis gelegt werden.
  • Abb. a zeigt in grundsätzlicher Darstellung, wie die Auslösung der Sperrklinke g auf elektromagnetischem Wege erfolgen kann. Der Strom der Betätigungsspule o, die einen Fortsatz der Klinke g anzieht, ist über einen Schalter p geführt, welcher durch die Klinke selbst geöffnet wird, sobald diese Klinke ausgelöst ist. Ein kurzer Stromstoß in diesem Stromkreis genügt, um den Anwurfmotor in Tätigkeit zu setzen. Der Elektromagnet kann natürlich auch jede andere Form haben, z. B. kann er als Drehmagnet ausgebildet sein. Er ist, wie alle übrigen dargestellten Teile, lediglich in einer für das Verständnis des Grundgedankens bequmen Form dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: I. Elektrischer Anwurfmotor für KvaftmaschInen, welcher mir währenddes Aniwerfens mit edier KTaftmaschine gekuppelt ist und bei dem das Ausrücken des kuppelnden Zwischengliedes selbsttätig durch die Richtungsumkehr der Übertragungskraft geschieht, dadurch gekennzeichnet, -daß däs. Zwischenglied (e) in jeder Lage unter die,m Einfluß seines im Sinne des Einrückens wirkenden Kraftspeichers (Feder 1a) steht, der beim Ausrücken des Zwischengliedes durch die umgekehrte Übertragungskraft aufgeladen und in diesem Zustand mittels einer lösbaren Sperrung (ä, k) für das Wiedereinrücken bereitgehalten wird. z. Elektrischer Anwurfmotor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (h) bei seiner Auslösung zugleich das Schließen des Anlaßstromkreises bewirkt.
DEM75304D Elektrischer Anwurfmotor fuer Explosionsmotoren Expired DE370187C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011013393A1 (de) * 2011-03-09 2012-09-13 Daimler Ag Startervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011013393A1 (de) * 2011-03-09 2012-09-13 Daimler Ag Startervorrichtung

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