DE490347C - Kochkristallisator - Google Patents

Kochkristallisator

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DE490347C
DE490347C DEL64948D DEL0064948D DE490347C DE 490347 C DE490347 C DE 490347C DE L64948 D DEL64948 D DE L64948D DE L0064948 D DEL0064948 D DE L0064948D DE 490347 C DE490347 C DE 490347C
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Germany
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suction chamber
tubular body
crystallizer
cooking
stuffing box
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DEL64948D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B25/00Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
    • C13B25/006Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices rotating apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

  • Kochkristallisator Es sind Kristallisatoren bekannt, in denen das eingefüllte Gut der Reihe nach abgekühlt und erhitzt wird, um das Auskristallisieren zu ermöglichen oder das Eindampfen unter Luftleere fortzusetzen. Diese Kristallisatoren haben kugelförmige Gestalt und in ihrem Innern eine in der Achse der Kugel gelagerte Rohrschlange, durch die abwechselnd kaltes oder warmes Wasser bzw. Dampf hindurchgeleitet wird. Um eine möglichst gleichmäßige Wirkung der Abkühlung oder Erwärmung zu erreichen, werden diese bekannten Kristallisationsgefäße in Drehung versetzt, wobei jedoch die durch die Drehachse hindurchgeführte Rohrschlange im Innern des Gefäßes feststehend angeordnet ist, d. h. an der Drehung nicht teilnimmt. Die bekannten derartigen Kristallisationsgefäße besitzen weiter ein ebenfalls durch die Drehachse des umlaufenden Gefäßes hindurchgeführtes feststehendes Rohr zum Abführen der beim Eindampfen unter Vakuum entstehenden Brüden.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der bekannten Kristallisationsgefäße, durch die eine bessere Verteilung der Wärme über den Ouerschnitt des Inhalts der Gefäße bewirkt werden soll. Es handelt sich um eine Weiterbildung von Kristallisationsapparaten, bei denen eine gleichmäßige Verteilung der Wärme durch. eine entsprechende Anordnung von Rohrschlangen im Innern des Gefäßes erreicht wird. Diese Kristallisationsapparate waren bisher lediglich zum Abkühlen des Gutes bestimmt.
  • Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung dieser Apparate, durch die sie insbesondere für die Zwecke des Eindämpfens unter Luftleere geeignet gemacht werden.
  • Der Kochkristallisator gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Vereinigung eines umlaufenden zylindrischen robrförmigen Körpers, der in seinem Innern mit Öffnungen zum Durchtritt der Füllnasse versehene Zwischenwände sowie Rohrbündel enthält, in denen Dampf bzw. kaltes oder warmes Wasser umläuft mit einer auf der der Zu- und Ableitung des Dampfes oder Wassers gegenüberliegenden Seite des rohrförmigen Körpers angeordneten Brüdenabsaugekammer von größerem Durchmesser als der des rohrförmigen Körpers. Die Absaugekammer ist so angeordnet, daß sie die Verlängerung des rohrförmigen Körpers bildet und zum Ableiten der Brüden in an sich bekannter Weise mit einem Absaugerohr versehen ist. Die die Absaugekammer von dem umlaufenden rohrförmigen Körper trennende Wand hat in gleicher Weise wie die Zwischenwände im Innern des rohrförmigen Körpers Öffnungen, die den Durchtritt der Füllmasse ermöglichen.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt darin, daß die Absaugekammer starr mit dem rohrförmigen Körper verbunden ist und daher mit diesem umläuft, wobei das Rohr zum Absaugen der Brüder und das Rohr zum Einfüllen von Füllmasse gegen die Absaugekammer mittels einer Stopfbüchse abgedichtet ist.
  • Anstatt die Absaugekammer starr mit dem umlaufenden rohrförmigen Körper zu verbinden, kann sie erfindungsgemäß auch feststehend angeordnet sein. In diesem Falle ist sie gegen den umlaufenden rohrförmigen Körper mittels einer Stopfbüchse abgedichtet, und das Absaugen der Brüder erfolgt durch den oberen Teil der Rundung der Absaugekammer ohne Benutzung einer Stopfbüchse.
  • Bei beiden Ausführungsformen tritt die in den Kochkristallisator einzuführende Füllmasse durch ein in der Drehachse des umlaufenden Rohrkörpers angeordnetes Rohr ein.
  • Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die. -Achse einer Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Abb. 2 ist ein OOuerschnitt durch diese Vorrichtung nach der Linie II-II der Abb. i, gesehen in Richtung der Pfeile.
  • Abb. 3. und q. sind entsprechende Schnitte einer zweiten Ausführung.
  • Die Heizkörper sind derart angeordnet, daß eine über den Querschnitt des Kristallisators gleichmäßige Wärmeverteilung erfolgt. Der beheizte Teil des Kristallisators besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Körper i, der auf Rollen 2 mit Laufringen 3 läuft. Die Bewegung wird durch eine Schnecke q. bewirkt, die in den Zahnkranz 5 eingreift. Umlaufrohre 6, 6, 6 ...... die beispielsweise in Spiralen 7, 7 angeordnet sind, führen von einem Rohrboden des Behälters ziun anderen. Die Rohre 6 sind paarweise durch an Rohrböden befestigte Verbindungsrohre 8 aneinandergefügt. Der Dampf oder das Wasser tritt durch einen mittleren Rohrstutzen g, der mit einer Stopfbüchse io versehen ist, ein. Das verbrauchte bzw. das Kondenswasser wird durch einen Rohrstutzen ii, der mittels einer anderen Stopfbüchse i2 abgedichtet ist, abgeführt. Zum Tragen der Rohre 6 sind Zwischenwände 13 aus Blech mit Löchern zum Durchführen der Rohre und mit Aussparungen 1q. für den Durchfluß der Füllmasse angeordnet.
  • Gemäß der Erfindung ist der eine der flachen Böden der Vorrichtung, und zwar der dem Einfluß und Ausfluß des Umlaufwassers gegenüberliegende, nicht voll, wie der der einfachen, nur mit Kühlung arbeitenden Kristallisatoren, sondern er besitzt Aussparungen iq.', ähnlich den Aussparungen 1q. in den Zwischenwänden 13 für den Umlauf der Füllmasse.
  • Der umlaufende Behälter i ist auf derselben Seite durch einen zylindrischen Teil i5 von größerem Durchmesser als der rohrförmige Körper i verlängert. Dieser Teil 15 bildet eine Absaugekammer für die beim Eindampfen unter Vakuum entstehenden Brüder.
  • Die Absaugekammer 15 kann so ausgebildet sein, daß sie sich mitdreht. In diesem Falle ist sie starr an dem Behälter r befestigt, dessen Verlängerung sie bildet (Abb. 3 und q.). Das Absaugen der Brüder wird mittels eines Rohrkrümmers 16 erreicht, der in an sich bekannter Weise feststehend angeordnet ist und mittels einer Stopfbüchse 17, die die senkrechte Wand 18 der Absaugekammer 15 durchdringt, gegen diese abgedichtet ist. Über der Öffnung des Absaugerohres ist eine Haube ig angeordnet, um zu verhindern, daß aus der Füllmasse Tröpfchen in das Rohr fallen. Zum Einführen von Sirup in den Kristallisationsapparat zwecks Ergänzung der Fülltrasse dient ein Rohr -o mit einem Hahn ui, das mittels einer Packung 22 gegen das Vakuumrohr abgedichtet ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform (Abb. i und 2) ist dieAbsaugekammer 15 fest angeordnet. In diesem Falle wird die Verbindung der Absaugekammer 15 mit dem drehbaren rohrförmigen Körper i mittels einer großen Stopfbüchse 23 hergestellt. Die Brüder werden durch einen am Umfang der Absaugekammer angeordneten Stutzen 24 abgeführt. Das Einführen von Sirup erfolgt durch das in der Mittelachse der Vorrichtung angeordnete Rohr 25.
  • Die Wirkungsweise der Verrichtung ist wie folgt: Nach dem Einfüllen der Füllnasse in den Apparat durch eins der Mannlöcher 26 wird sie zunächst abgekühlt. Hierbei wird der rohrförmige Körper i in Drehung versetzt und durch die Rohre in gewöhnlicher Weise kaltes Wasser geleitet. Nachdem hierdurch die Kristallisation soweit wie möglich durchgeführt ist, beheizt man die Masse .durch heißes Wasser oder Dampf und zieht Sirup durch die zu diesem Zweck angeordneten Rohre 25 bzw. 2o zu. Die Vorrichtung wirkt jetzt als Kochmaische, wobei die bekannten, durch die Bewegung der Heizfläche gegenüber der geheizten Masse entstehenden Vorteile ausgenutzt werden. Nachdem die Füllmasse genügend eingedickt und erwärmt ist, wird das Heizen beendet und von neuem mit oder ohne Vakhum abgekühlt.
  • Eine andere beim Kochen sehr zeitsparende Anwendungsart der Vorrichtung besteht darin, in dem Kristallisator einen stark konzentrierten Sirup zu verarbeiten. Durch eine genaue Regelung der Abkühlung wird in dem Kristallisator die Bildung von Korn erreicht. Wenn die Masse einmal abgekühlt ist, wird sie wieder erwärmt und in der oben beschriebenen Weise weiterverarbeitet. .
  • Die Vorrichtung eignet sich ganz besonders für das Arbeiten mit Kochmassen, die die: eigung haben, zu emulgieren wie beinahe alle Kochmassen von Melasse in der Rohrzuckersiederei und in der Raffinerie. Infolge der Anwendung von Unterdruck werden die aus der Zersetzung von organischen Säuren herstammenden Gase nach Maßgabe ihrer Bildung abgesaugt, so daß die Kochmassen ohne Unzuträglichkeiten wieder und wieder geheitzt werden können, ohne ein .Aufblähen oder Verfärben infolge der Emulgierung befürchten zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rotierender Kochkristallisator, insbesondere für die Zuckerindustrie, gekennzeichnet durch eine auf der der Zu- und Ableitung (g, 12) des Wassers oder Heizdampfes gegenüberliegenden Seite des rohrförmigen, durch gelochte Zwischenwände unterteilten Körpers angeordnete Brüdenabsaugekammer (i5, i$), die einen größeren Durchmesser als der rohrförmige Körper hat, dessen Verlängerung sie bildet und mit dem sie durch Öffnungen (i4) in Verbindung steht. Kochkristallisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugekammer (i5) starr mit dem rohrförmigen Körper (i) verbunden ist und mit diesem umläuft, wobei das Rohr (i6) zum Absaugen der Brüden und das Rohr (2o) zum Einfüllen von Füllmasse gegen die Absaugekammer (i5) mittels einer Stopfbüchse (i7) abgedichtet ist. 3. Kristallisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugekammer (i5) feststeht und gegen den rohrförmigen Körper mittels einer Stopfbüchse (23) abgedichtet ist, wobei das Absaugen der Brüden (bei 2q.) ohne Stopfbüchse durch den oberen Teil der Rundung der Absaugekammer erfolgt und die Füllmasse durch die Achse der Vorrichtung (Rohr 25) eintritt.
DEL64948D 1925-05-20 1926-01-27 Kochkristallisator Expired DE490347C (de)

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