DE48843C - Kratzensetzmaschine - Google Patents
KratzensetzmaschineInfo
- Publication number
- DE48843C DE48843C DENDAT48843D DE48843DA DE48843C DE 48843 C DE48843 C DE 48843C DE NDAT48843 D DENDAT48843 D DE NDAT48843D DE 48843D A DE48843D A DE 48843DA DE 48843 C DE48843 C DE 48843C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- pliers
- pieces
- channel
- piece
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000006748 scratching Methods 0.000 title claims description 3
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 title claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 10
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 10
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 description 1
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
- 238000000844 transformation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
- B21F45/10—Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
ο zt«843 —
ECHANiscHE Metallbearbeitung.
Die Bestrebungen, dem Beschlag eines Krempels die gröfste Arbeitsfähigkeit zu ertheilen,
haben in der Kratzenfabrikation vielfache Umwandlungen hervorgerufen. Schon
der Umstand, dafs die Kratzen arbeitsfertig, d. h. geschliffen, verlangt werden, haben Combinationen
von längst bekannten Werkzeugen entstehen lassen, die mehr und mehr Veranlassung
gaben, aus den primitiven Kammsetzer-' Werkstätten grofse Etablissements aufzubauen.
Bei dem vorliegenden Verfahren soll mit der Kratzensetzmaschine ein Apparat verbunden
werden, der die einzelnen Drahtstücke, ehe sie U-förmig gebogen werden, an den Enden
nadelspitz schleift. Diese nadelspitz geschliffenen "Drahtstücke werden dann in bekannter Weise
gebogen und als Zahn mit der Unterlage zur Kratze vereinigt.
Auf der Zeichnung stellt α einen Drahtring
dar, welcher zu Kratzenzähnen verarbeitet werden soll.
Zu diesem Zwecke wird zunächst die Zange b von einem Excenter c so in Bewegung gesetzt,
dafs sie hin und her, auf und zu geht, den Draht packt und so viel davon einzieht, als zu
einem Kratzenzahn nöthig ist. Zange d steht fest, wird durch Excenter e geöffnet, durch
eine Feder zugehalten und hält den Draht, während sich Zange b öffnet und zurückgeht.
Unmittelbar hinter Zange d befindet sich ein Kanönchen _/, durch welches der Draht hindurchgeschoben
und. an der scharfen Kante desselben durch das Messer g, welches, durch
Excenter h vorgestofsen, abgeschnitten wird; bevor das Abschneiden vor sich geht, tritt die
Zange i in Thätigkeit, welche sich an der Ausmündung des Kanönchens f neben dem
Messer g befindet. Diese Zange wird durch Excenter k in gleicher Höhe mit dem Kanönchen
f gehalten, um den aus genanntem Kariönchen kommenden Draht mit ihren Backen
zu ergreifen. Diese Backen der Zange i werden durch die verlängerte Stange der Zange d,
den Bolzen I1 und die Stange Z2 geöffnet.
Wenn somit die Zange d von ihrer Feder "zugehalten wird, hört sie auf, auf die Backen
der Zange i einzuwirken. Indem also beide Zangen den Draht festhalten, schneidet das
Messer g denselben ab. Jetzt hört Excenter k auf, Zange i hochzuhalten, diese fällt infolge
ihrer eigenen Schwere mit dem an dem einen Backen befindlichen Stift α auf die schräge
Fläche m, wodurch sich die Backen, weiche bis dahin von einer oberhalb der Zange befindlichen
Feder zugehalten wurden, öffnen und das abgeschnittene Drahtstückchen in die Schleifvorrichtung legen.
Die Schleifvorrichtung besteht aus zwei gegenüberstehenden, langsam rotirenden Scheiben
n, welche durch ein Stahlblechband 0 verbunden sind. Auf dem Stahlblechband 0
ruht die feststehende Druckplatte ρ und oberhalb dieser befinden sich zwei schnell in entgegengesetzter
Richtung rotirende Schmirgelwalzen q. Am Ein- und Ausgange der Schleifvorrichtung
sind die Klappen r und s angebracht, die mit ihrer unteren Kante fest" auf
dem Stahlband 0 aufliegen; sie dienen dazu,
die genaue Entfernung der Drahtstückchen von einander herzustellen, indem sie dieselben festhalten,
und werden ebenfalls von der verlängerten Stange der Zange d, dem Bolzen I1 und
der Stange Z2 gehoben.
Wie oben erwähnt, fällt das Drahtstückchen, von der Zange i abgegeben, quer auf das
Stahlband o; beiderseits angebrachte Stelleisen zwingen dasselbe, gleichmäfsig aufzuliegen. Das
sich langsam fortbewegende Stahlband ο nimmt das Drahtstückchen mit bis vor die Klappe r;
hier bleibt es liegen, bis sich die beiden Zangen d und i öffnen, von deren Mechanismus
die Klappen r und s abhängig sind.
Während oben ein zweites Drahtstückchen erfafst wird, passirt das erste die Klappe r,
welche sich hebt, und erreicht die Druckplatte p.
Zwischen der feststehenden Druckplatte ρ und dem sich langsam fortbewegenden Stahlband
ο geklemmt, wird das Drahtstückchen, langsam rollend, weiter befördert und an beiden
Enden von den Schmirgelwalzen q nadelspitzartig geschliffen.
Hat nun das erste Drahtstückchen die Mitte
der Schleifvorrichtung erreicht, so passirt das zweite die Klappe r; das erstere bleibt, inzwischen
am Ende der Schleifvorrichtung angekommen , vor der daselbst befindlichen Klappe s liegen, bis sich Klappe r hebt, um
das dritte Drahtstückchen durchzulassen. Während also das dritte Drahtstückchen Klappe r
passirt, liegt das zweite auf der Mitte der Schleifvorrichtung und das erste wird unter
Klappe s hindurchgeführt und von einem senkrecht angebrachten, feststehenden Abstreicheisen t, welches das Stahlband ο klammerartig
einschliefst, gezwungen, von diesem Stahlband abzuspringen und in die unterhalb des senkrechten
Eisens befindliche, waagrecht liegende Rinne χ zu fallen.
Diese waagrechte, spitzwinklige Rinne χ — etwa dreimal so lang als ein Drahtstückchen —
erreicht, wenn das eine Ende derselben unter der Schleifvorrichtung befindlich, mit dem an-,
deren Ende die Biegevorrichtung der Kratzensetzmaschine. In dieser Stellung fällt das erste
Drahtstückchen in die Rinne x; dieselbe geht dann sofort zurück, wobei das Drahtstückchen
an ein feststehendes, auf den Rinnengrund passendes Anstofseisen γ mit einer Spitze antrifft,
und so genöthigt wird, die Rinne zu verlassen, d. h. in die am Ende der Rinne befestigte
Zange ν ii einzutreten, deren unterster
Backen ν mit dem Grund obiger Rinne χ in gleicher Höhe fest liegt, während der obere
Backen u zum Festhalten beweglich ist. Diese Zange vu schliefst sich nun und transportirt
mit der wieder vorgehenden Rinne χ das Drahtstückchen an die Biegevorrichtung der
eigentlichen Kratzensetzmaschine, woselbst das Drahtstückchen vom Kopf \ und von Zungey
gefafst wird; hierauf öffnet sich die Zange ν u und überläfst das Drahtstückchen der vorerwähnten
Biegevorrichtung. Die Rinne χ geht wieder zurück und der Vorgang wiederholt
sich.
Die Vorwärtsbewegung der Rinne χ geschieht durch Hebel β und Excenter &, die
Rückwärtsbewegung durch eine Spiralfeder e.
Tisch φ bewirkt den Gegendruck der Druckplatte p.
Fig. ι und 4 ist der Grundrifs bezw. Aufrifs des Apparates in seiner Gesammtwirkung.
Fig. 2 veranschaulicht das fertig geschliffene Drahtstückchen in vergrößertem Mafsstabe.
Fig. 3 ist der Querschnitt des Schleifapparates.
Fig. 5 zeigt Zange i und deren Thätigkeit und die Wirkung der Stange Z2 auf letztere.
Claims (2)
1. An Kratzensetzmaschinen eine Vorrichtung, darin bestehend, dafs die Zange d nicht
nur, wie bisher, zürn Halten des Drahtes verwendet wird, sondern auch dazu dient,
dafs der Bolzen I1, die Stange I2 und, mit
dieser verbunden, die Klappen r und s bewegt werden, um die einzelnen Drahtstückchen
in den gewünschten Zwischenräumen dem Setzmechanismus zuzuführen.
2. In Verbindung mit der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung:
a) die Zange i und der mit ihr verbundene Stift α in seiner Wirkungsweise
auf der Fläche m;
b) die Klappen r und s als Mechanismus zum richtigen Zuführen der Drahtstückchen
zum Setzmechanismus;
c) die Verwendung von zwei in der Kratzensetzmaschine angebrachten verstellbaren
Schleifwalzen q q zum Anspitzen der Drahtstückchen;
d) das Abstreicheisen t zum Entfernen der Drahtstückchen vom Stahlband ο
und zum Einlegen derselben in die Rinne χ mit Anstofseisen γ und
Zange te v, welche Vorrichtung die Drahtstückchen zum Setzmechanismus
befördert;
e) der Hebel β und das Excenter δ zum
Bewegen der Rinne x;
f) der Schleifapparat zwischen Drahtzuführung und Vorrichtung zum Einsetzen
des U-förmig gebogenen Hakens in die Kratzenunterlage;
g) das Kanönchen / in Verbindung mit der Zange i, den Scheiben η κ, dem
Stahlband 0, dem Tisch φ und der Druckplatte ρ zur Beförderung des
Drahtstückchens in die Rinne x.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48843C true DE48843C (de) |
Family
ID=323805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48843D Expired - Lifetime DE48843C (de) | Kratzensetzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48843C (de) |
-
0
- DE DENDAT48843D patent/DE48843C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE48843C (de) | Kratzensetzmaschine | |
| DE308329C (de) | ||
| DE40008C (de) | Drahtstiftmaschine | |
| DE498596C (de) | Zupfmaschine fuer Borsten und Haare | |
| DE76530C (de) | Bogengeradstofser für Liniir- und ähnliche Maschinen | |
| DE218943C (de) | ||
| DE278346C (de) | ||
| DE189305C (de) | ||
| DE63465C (de) | Feilenhobelmaschine | |
| DE102035C (de) | ||
| DE215044C (de) | ||
| DE92136C (de) | ||
| DE151454C (de) | ||
| DE41275C (de) | Verfahren zur Herstellung von Oesen in fortlaufendem, ungeschnittenen Draht | |
| DE244163C (de) | ||
| DE182831C (de) | ||
| DE76305C (de) | Mühlstein-Schärfmaschine | |
| DE284784C (de) | ||
| DE141130C (de) | ||
| DE271237C (de) | ||
| DE97003C (de) | Metalleckenanschlagmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung | |
| DE217988C (de) | ||
| DE198558C (de) | ||
| DE193495C (de) | ||
| DE31909C (de) | Maschine zur Herstellung dichter blasenfreier Köpfe an gestanzten Nägeln |