DE48738C - Göpel mit Zugausgleichung - Google Patents
Göpel mit ZugausgleichungInfo
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- DE48738C DE48738C DENDAT48738D DE48738DC DE48738C DE 48738 C DE48738 C DE 48738C DE NDAT48738 D DENDAT48738 D DE NDAT48738D DE 48738D C DE48738D C DE 48738DC DE 48738 C DE48738 C DE 48738C
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- göpel
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/02—Devices for producing mechanical power from muscle energy of endless-walk type, e.g. treadmills
- F03G5/04—Horsemills or the like
- F03G5/042—Traction devices, shock absorbers or whipping devices for horsemills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Westhavelland).
Dieses Göpelwerk bezweckt, sämmtliche angespannte Thiere gleichmäfsig zur Arbeit heranzuziehen
·, so dafs durch Nachlassen eines Thieres das oder die anderen Thiere augenblicklich
nicht überlastet werden können, sondern die Zugeinrichtung solche Unregelmäfsigk
ei ten ausgleicht.
Es ist auf der Zeichnung
Fig. ι die Seitenansicht des Göpels,
Fig. 2 der Grundrifs desselben,
Fig. 3 die Vorderansicht desselben.
Der Zugbaum A von ungefähr 6 m Länge dreht sich um den Mittelzapfen B, welcher
mit dem auf Stein- oder Balkenunterlage befestigten Gufsstück C fest verbunden ist. An
jedem Ende des Zugbaumes A ist ein geschlossener eiserner Beschlag D mit Schrauben
und Keilen E festgemacht, durch welchen ein kräftiger Bolzen F hindurchgeht, dessen unten
und oben vorstehende Enden dem Winkel G als Drehzapfen dienen.
Der Winkel G kann gleichschenklig oder ungleichschenklig sein; er ist mit einer schräg
nach unten gehenden Schiene. H fest verbunden , welche auf dem gemeinschaftlichen
Drehzapfen F steckt und durch die Versteifungsbolzen / mit dem Winkel G nochmals
verbunden ist, so dafs der Winkel G eine gute ruhige Führung hat und oben noch durch die Horizontalschiene K versteift
wird. Bei gleichschenkligen Winkeln G kann die Schenkellänge 1 m betragen, bei ungleichschenkligen
ι m und 2 m. Am äufseren Ende des Winkels G ist ein um einen Bolzen
drehbarer Zughaken L angebracht, an welchen das Zugscheit des Thieres angehängt
wird. Am anderen inneren Ende des Winkels G ist an einem drehbaren Bolzen der Bügel M
befestigt, welcher mit Ringen V und Stangen O mit dem inneren Ende des auf der anderen
Seite des Zugbaumes sitzenden Winkels G beweglich verbunden ist; die mittlere Stange O
ist in einer auf dem Zugbaum A befestigten Oese P geführt, um ihre Lage zu sichern. An
den ersten Ringen N bei den Bügeln M werden Ketten Q. angeschlossen, deren anderes
Ende auf dem Zugbaum A bei R festgemacht wird.
■ Unten in der Mitte des Zugbaumes A ist ein Kegelrad befestigt, das mit einem auf einer waagrechten
Welle sitzenden kleinen Kegelrad die geleistete Kraft nach einem anderen Ort überträgt.
Mit Stirnrädern u. s. w. läfst sich hier noch ein gröfseres Uebersetzungsverhältnifs erzielen, welches
man dem Bedarf gemäfs einrichten kann. Werden beide Winkel G gleichschenklig verwendet
mit gleichen Gespannen, so werden die die Winkel G verbindenden Stangen N O
ihre Läge so lange beibehalten, bis eines der Gespanne nachläfst oder zu stark zieht, wodurch
die Winkel G sich etwas verdrehen und die Stangen N O sich entsprechend verschieben,
so dafs keines der Gespanne momentan locker gelassen oder ruckweise überlastet wird.
Um bei verschieden starken Zugthieren oder beim Einspannen von drei oder fünf Thieren
einen Ausgleich in der Belastung der Thiere zu erhalten, wird ein ungleichschenkliger
Winkel G angebracht, dessen einer nach aufsen stehender längerer Schenkel mit mehreren
Löchern zum Einhängen des Bügels mit Zughaken L versehen ist. Je nachdem man die
ungerade Zahl Thiere oder verschieden starke Thiere auf beiden Seiten des Zugbaumes A
vertheilen will, wird man den Bügel L am längeren Winkelschenkel G einhängen, oder
auch zwei Bügel L mit zwei Thieren an diesem langen Schenkel anspannen.,
Läfst eine Seite des Gespannes ganz nach, so wird eine Kette Q. den Winkel G so festhalten,
dafs die andere Seite des Gespannes weiter ziehen kann. Soll nur eine Seite des Zugbaumes A bespannt werden, so wird man
auf der entgegengesetzten Seite den Ring N in einen entsprechend angebrachten Haken einhängen.
Ein aufmerksamer Treiber wird durch die Bewegungen der Winkel G und Stangen N O
sofort sehen, welche Thiere anzutreiben sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Göpel mit an den beiden Enden des Zugbaumes A drehbar um Zapfen F angeordneten Winkeln G, deren innere gleich lange Schenkel durch Ringe N und Stangen 0 mit einander verbunden sind und an deren äufseren, gleich oder verschieden langen Schenkeln die Zugthiere ziehen, zum Zwecke, durch die innere Verbindung ungleichmäfsigen Zug und durch die verschiedene Schenkellänge verschiedene Stärke der Zugthiere auszugleichen und dieselben zu schonen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48738C true DE48738C (de) |
Family
ID=323704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48738D Expired - Lifetime DE48738C (de) | Göpel mit Zugausgleichung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48738C (de) |
-
0
- DE DENDAT48738D patent/DE48738C/de not_active Expired - Lifetime
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