DE487281C - Vorrichtung fuer den diaskopischen Bildwurf von Schreibreklame, bei dem die schreibende Hand mitprojiziert wird - Google Patents

Vorrichtung fuer den diaskopischen Bildwurf von Schreibreklame, bei dem die schreibende Hand mitprojiziert wird

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DE487281C
DE487281C DEP57784D DEP0057784D DE487281C DE 487281 C DE487281 C DE 487281C DE P57784 D DEP57784 D DE P57784D DE P0057784 D DEP0057784 D DE P0057784D DE 487281 C DE487281 C DE 487281C
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Germany
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hand
writing
projected
lamps
throwing
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DEP57784D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/132Overhead projectors, i.e. capable of projecting hand-writing or drawing during action

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung für den diaskopischen Bildwurf von Schreibreklame, bei dem die schreibende Hand mitprojiziert wird Es ist bekannt, zu Reklamezwecken u. dgl: Schriftzeichen, Zeichnungen usw. gleich in ihrer Entstehung auf eine Fläche zu projizieren, pndem man durchscheinende Schriftzeichen auf einer Glasscheibe durch Wegnehmen ihres undurchsichtigen Überzuges mit Hilfeeines von Hand geführten Schreibstiftes erzeugt und dann zur Projektion bringt. Da aber die Glasscheibe nur von unten beleuchtet wird, erzeugt die Hand, wenn sie beim Schreiben in den Projektionskegel gerät, störende Schatten im Schaubilde.
  • Demgegenüber tritt bei der Erfindung die schreibende Hand zusammen mixt den leuchtenden Schriftzeichen, soweit sie hergestellt sind, auf der Projektionsfläche in voller Beleuchtung und deutlichem Bilde dadurch in Erscheinung, daß vor der Schreibplatte ein Halter zur Aufnahme von Lampen für den gleichzeitigen episkopischen Bildwurf der Hand des Schreibendem vorgesehen ist.
  • Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Verbindung des Lampenhalters mit einer beweglichen Handauflage, so daß seine Lampen jeder Bewegung der Hand folgen und sie ständig beleuchten.
  • Bei der Erfindung erfolgt ferner die Einfärbung der Glasscheibe durch eine Walze, die an den Enden von zwei über Zahnräder laufenden endlosen Ketten geführt und mittels einer an der einen Zahnradwelle sitzenden Handkurbel. von einem am Scheibenrand angeordneten Farbkasten über die Scheibe zu einem entgegengesetzten Farbkasten hin und her gerollt wird.
  • Abb. i veranschaulicht die Erfindung schematisch in kleinerem Maßstab, während Abb. a biss 5 beispielsweise die Erfindung vollständig wiedergeben, und zwar ist Abb. a ein Axialschnitt durch die Vorrichtung, Abb.3 eine Draufsicht, Abb. q. ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-A in Abb. z und Abb.5 ein senkrechter Schnitt nach der Linie B-B in Abb. 2.
  • Wie Abb. i zeigt, ist an der einen Seite der Kammer i ein trichterförmiges Projektionsrohr z mit Objektiv 3 und Verschluß q: angeschlossen. Die Kammer i ist durch eine Spiegelscheibe 5 ohne Spiegelfolienbelag in zwei verschiedene Abteilungen 6 und 7 unterteilt. Die Scheibe 5 ist auf der oberen. Seite mit einem nicht haftenden, undurchsichtigen Überzug 8 versehen und wird auf beiden Seiten durch in den Abteilungen 6 bzw. 7 angeordnete Lichtquellen g und io beleuchtest.
  • In einer Seitenwand der Abteilung 6 ist eine öffnung i i angebracht, durch die der Bedienungsmann den Vorderarm durchsteckt und mit einem Griffel ,oder anderen passenden Werkzeug auf der Scheibe 5 durch Wegnehmen des undurchsichtigen Überzuges, 8 durchscheinende Zeichen, Zeiehnungen oder Buchstaben :entstehen läßt.
  • Ist der Verschluß 4 offen und sind die Lichtquellen 9 und io eingeschaltet, so bemerkt man, daß das Bild der durch die Lichtquelle 9 beleuchteten Hand auf einen passend angeordneten. Schirm 12 projiziert wird, und daß gleichzeitig die von dem Bedienungsmann hervorgerufenen durchscheinenden Zeichen oder Buchstaben, die von der Lichtquelle io beleuchtet werden, auf den Projektionsschirm 12 leuchtend erscheinen, soweit sie gebildet sind. Bei der Projektionsvorrichtung nach Abb. 2 bis 6 ist die Kammer 7, die die zur Projektion durch Transparenz dienende Lichtquelle i o enthält, gegen Austritit des Lichtes mit Ausnahme ihres durch die Scheibe 5 gebildeten Oberteils vollkommen dicht und sitzt in dem Gehäuse i, das die Kammer 6 mit der durch Reflexion wirkenden Projektionseinrichtung bildet und durcheinen Deckel 14 geschlossen ist. Auf dem Deckel 14 ist das mit einem Verschluß 4 und feineinstellbarem Objektiv 3 ausgestattete Projektionsrohr 2 angebracht.
  • In der Seitenwandung des Deckels 14 ist die Öffnung I I angebracht, an die sich ein Ärmelteil 16 anschließt. Dieser umschließt den Arm des Bedienungsmannes so dicht, daß kein Licht nach außen entweichen kann. Über der Öffnung i i befindet sich ein Fenster aus schwarzem Glas; das dem Bedienungsmann einen Einblick in das Innere der Kammer 6 gestattet, ohne durch das von den Lampen _q der Kammer 6 ausgehende Licht belästigt zu werden. Die Lampen 9 beleuchten die Hand sowie die mit dem nichthaftenden undurchsichtigen Überzug 8 versehene Seite der Scheibe 5.
  • In der Kammer 6 ist eine Handauflage 26 angeordnet (Abt. 2 und 4), die noch eine besondere Armstütze 27 in Form eines halben Armbandes trägt. Die Auflage 26 ist so angebracht, daß sie sich waagerecht in zwei zueinander senkrechten Richtungen bewegen kann, um der auf der Scheibe 5 gleitenden Hand stützend zu folgen und gleichzeitig die Lampen 9 so zu verschieben, daß sie die Hand in jeder beliebigen Stellung auf der Scheibe 5 beleuchten. Die Auflage 26 weisst zu diesem Zweck einen unteren waagerechten Arm 26a auf, der zu dem oberen, die Hand stützenden Schenkel parallel ist. Der untere Arm 26a kann sich in einer Führung- 28 verschieben, die ihrerseits an einem in Quernuten 30 unter dem Boden der Kammer 7 gleitenden Schlitten 29 sitzt. Der Schlitten 29 trägt andererseits einen senkrechten starren Schenkel 31, der an seinem oberen Ende in eine Gabel mit zwei lotrechten Zinken ausläuft (Abb.5). Zwischen letzteren ist ein die beiden Lampen 9 tragender Bügel 33 um zwei waagerechte Zapfen 32 drehbar angeordnet. Die beiden Lampen 9, die mit Silber belegte Spiegel aufweisen, sind waagerecht und geneigt zu beiden Seiten der Ebene der Handauflage 26 angebracht, wie Abb. 4 und 5 zeigen.
  • Andererseits trägt der untere Arm 26a der Handauflage an seinem freien Ende eine mit lotrechten Zinken versehene Gabel 34, in der sich ein an dem Lampenträger 33 sitzender Arm 3 5 frei bewegen kann. Die Folge ist, daß der Larnpentrager, der die Verschiiebungen des Schlittens 29 mitmacht, sich auch an den Verschiebungen der Armauflage 26 in der Führunj# 28 beteiligt und so unter Mitnahme der Lampen. 9 und Zapfen 32 in Passender Richtung ausschwingt, damit die Hand des Bedienungsmannes dauernd beleuchtet wird.
  • Im Inneren der Kammer 6 ist außerdem eine Einrichtung enthalten, die die Scheibe 5 auf der dem Objektiv zugekehrten Seite wieder mit .einem undurchsichtigen Überzug bedeckt, was teils bei Ingangs@etmng der Vorrichtung, teils nach jeder Projektion zwecks Auswischens des projizierten Bildes, Textes usw. geschieht. Diese Einrichtung umfaßt zwei Farbkästen 36 (Abt. 5), die zu beiden Seiten der Scheibe 5 angebracht sind, und eine Farbwalze 37, die von einem Farbkasten zu dem anderen geht und dabei über die Scheibe rollt.- Wie Abb.4 zeigt, wird. die Achse der Farbwalze 37 an ihreü Enden von zwei parallelen endlosen Ketten 38 getragen; letztere laufen über vier Zahnräder 39, die paarweise auf zwei waagerechten, in den Wandungen des Gehäuses s -sich drehenden Achsen 40.befestigt sind. Eine dieser Achsen 40 trägt an ihrer nach außen gehenden Verlängerung eine Handkurbel 41, die im geeigneten Zeitpunkt von. dem Bedienungsmann gedreht i werden kann. - -Die Vorrichtung arbeitet tinfolgender Weise: Wenn der Verschluß geschlossen ist, dreht der Bedienungsmann in passendem Sinn die Handkurbel 41, , läßt die Farbwalze 37 über die Scheibe 5 rollen und schwärzt diese ein. Die Lampen 9 und io werden mittels eines an dem Gehäuse passend angebrachten Schalters eingeschaltet. Dann führt man die mit einem --Griffel oder sonstigem Schreibgerät versehene Hand durch den, Ärmelteil i6 in die Kammer 6. Der Verschluß 4 wird dann geöffnet. Der Bedienungsmann schreibt dann auf die Scheibe 5, indem er mit fitem von der Hand gehaltenen Stift den undurchsichtigen, nicht haftenden Überzug 8, der die Scheibe 5 auf der nach der Kammer 6 zugewendeten Seite deckt, fortnimmt und so durchscheinende Buchstaben .oder Zeichen erzent. Letztere werden durch die Lampen io erhellt und projizieren :sich in leuchtenden- Zeichen.
  • Während des Aufzeichnens der Zeichen ver schiebt die Hand die bewegliche Auflage 26, die die Lampen 9 in. solcher Weise mitnimmt, daß die Hand ständig beleuchtet wird, gleichgültig wie ihre Laffe und Stellung auf der Scheibe ist, und daß die Hand zugleich mit dem durch Transparenz projizierten Text ihrerseits durch Reflexion projiziert wird.
  • Diese Doppelprojektion kann mit einem geeigneten, Veränderungen in der Sehweite und Vergrößerung zulassenden Objektiv erreicht werden, das nötigenfalls mit einer optischen Einrichtung vereinigt ist, die die Bilder wieder geraderichtet. Die Wiedergerad'erichtung der Bilder wird hier mittels zweier Spiegel 42 und 43 erreicht, deren Achsen 4.3 bzw. 4.6 in zwei senkrecht zueinander liegenden Ebenen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für den diaskopischen Bildwurf von Schreibreklame, bei dem die schreibende Hand mitprojiziert wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß vor der Schreibplatte (5) ein Halter (31, 32, 33) zur Aufnahme von Lampen( 9) für den gleichzeitigen episkopischen Bildwurf der Hand des Schreibenden vorgesehen ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenhalter (3i, 3z, 33) an einer beweglichen Handauflage (z6) befestigt ist, so daß die Lampen (9) jeder Bewegung der Hand folgen und sie ständig beleuchten. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (5) durch eine Walze (37) einfärbbar ist, die von einer Handkurbel (41) aus mittels zweier endlosen Kettentriebe (38, 39) von einem am Rand der Scheibe (5) angeordneten Farbkasten (36) - über die Scheibe zu einem entgegengesetzten Farbkasten (36) hin und her rollbar ist.
DEP57784D 1928-05-19 1928-05-19 Vorrichtung fuer den diaskopischen Bildwurf von Schreibreklame, bei dem die schreibende Hand mitprojiziert wird Expired DE487281C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2484379A (en) * 1947-09-16 1949-10-11 Herman S Goldberg Image projection system for speakers' stands
US2699704A (en) * 1951-04-30 1955-01-18 Gerald Harold G Fitz Transparency and picture light projecting device
DE1095003B (de) * 1955-09-12 1960-12-15 Fenske Fedrick & Miller Inc Aufzeichnungs- und Anzeigevorrichtung
US3224325A (en) * 1961-09-07 1965-12-21 Eutectic Welding Alloys Demonstration projection apparatus
US4027957A (en) * 1974-09-28 1977-06-07 Plessey Handel Und Investments A.G. Illuminated optical viewers

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US3224325A (en) * 1961-09-07 1965-12-21 Eutectic Welding Alloys Demonstration projection apparatus
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