DE447602C - Vorrichtung zur Vorfuehrung von Luftbildern, insbesondere fuer Reklamezwecke, bei welcher mittels Plan- und Hohlspiegel Luftbilder in einer zweckmaessig konisch geformten OEffnung zum Erscheinen gebracht werden - Google Patents

Vorrichtung zur Vorfuehrung von Luftbildern, insbesondere fuer Reklamezwecke, bei welcher mittels Plan- und Hohlspiegel Luftbilder in einer zweckmaessig konisch geformten OEffnung zum Erscheinen gebracht werden

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DE447602C DET32272D DET0032272D DE447602C DE 447602 C DE447602 C DE 447602C DE T32272 D DET32272 D DE T32272D DE T0032272 D DET0032272 D DE T0032272D DE 447602 C DE447602 C DE 447602C
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/14Arrangements of reflectors therein

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Description

  • Vorrichtung zur Vorführung von Luftbildern, insbesondere für Reklamezwecke, bei welcher mittels Plan- und Hohlspiegel Luftbilder in einer zweckmäßig konisch geformten Öffnung zum Erscheinen gebracht werden. Es sind Vorrichtungen zur Vorführung von Luftbildern für Reklamezwecke bekannt, bei welchen die Luftbilder in der Öffnung einer zwischen Zuschauer und Vorführungsapparat befindlichen Trennwund erscheinen. Bei einer solchen Anordnung wirken die Ränder der in der Trennwand befindlichen Öffnung sowie die Trennwand selbst störend auf das Luftbild ein. Um diesem ÜTbelstand abzuhelfen, ist bereits in Vorschlag gebracht, die Trennwand in der Nähe der Öffnung zu bemalen oder die Öffnung mit einem Bild zu umgeben. Es hat sich aber gezeigt, daß diese Mittel noch nicht genügen, um die Ränder der Öffnung für das Luftbild zu verdecken oder unsichtbar zu machen, vielmehr erscheinen dieselben immer noch als harte Linien, durch die das Luftbild eingefußt wird. Außerdem erscheint bei Aufhören des Luftbildes die Öffnung für dasselbe als dunkler Fleck, was auf den Zuschauer ebenfalls störend wirkt und die durch das Luftbild gewonnenen Eindrücke wieder verwischt.
  • Den geschilderten Nachteilen hilft ;die Erfindung ab, und zwar insbesondere durch die Anbringung .eines transparentenBildes sowohl vor als auch neben der Öffnung für das Luftbild. Gleichzeitig ist Vorsorge getroffen, daß die Öffnung für das Luftbild nach dessen Vorführung nicht mehr sichtbar ist. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar: Abb. i eine Seitenansicht .einer Vorrichtung zum Vorführen von Luftbildern nach der Erfindung, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben, Abb. 3 eine schematische Darstellung von Einzelteilen der Vorrichtung nachAbb. i und 2, Abb.4 eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes in der Nichtgebrauchsstellung, Abb. 5 eine Vorderansicht eines Einzelteiles nach einer etwas anderen Ausführungsform, Abb. 6 einen teilweisen Schnitt durch einen Einzelteil in vergrößertem Maßstube.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Gestell mit Unterteil a und Oberteil b, in dem Gestell verstellbar gelagerten Planspiegeln c, d, einem Hohlspiegel e und einem Vorbau f zurWiedergabe des Luftbildes. Die von einem nicht dargestellten Objekt ausgehenden Lichtstrahlen sind durch eine punktierte Linie g- dargestellt. Wie die Zeichnung zeigt, kann der Oberteil b auf dem Unterteil- a verschoben werden. Dies ist sehr wesentlich, da die Vorrichtung hauptsächlich in Schaufenstern aufgestellt wird und letztere nicht immer die gleiche Höhe haben. Bisher waren die Spiegel meist in Kästen untergebracht, deren Form nicht verändert werden konnte. Zu Vorführungszwecken wurden diese Kästen aufeinandergesetzt, und es kam vor, daß die Vorrichtung wegen ihrer Höhe nicht in jedem Raum aufgestellt werden konnte. Diesem Übelstand wird durch die Erfindung in sehr zweckmäßiger Weise abgeholfen, indem die Vorrichtung in der beschriebenen Weise auf verschiedene Höhen eingestellt werden kann.
  • Die bei einer solchen Verstellung der Vorrichtung erforderliche Spiegeleinstellung ist ebenfalls sehr einfach. Wie Abb. 3 zeigt, ist der Hohlspiegel e verschwenkbar aufgehängt und kann in verschiedenen Stellungen an einem Feststellstück h festgestellt werden. Für den Planspiegel d sind zwei Einstellstücke i und k vorgesehen, welche nicht nur ein Verschwenken dieses Spiegels, sondern auch ein Verstellen desselben in lotrechter Richtung sowie ein Verstellen in einer Richtung senkrecht oder annähernd senkrecht dazu gestatten. Dieselben Einstellmöglichkeiten sind auch bei dem Planspiegel c vorhanden, welcher ebenfalls mit zweiEinstellstücken L und in ausgerüstet ist.
  • Infolge einer solchen Anordnung ist es möglich, die einzelnen Spiegel für Transportzwecke derart lotrecht aufzustellen oder zu hängen, daß der Oberteil b vollkommen über den Unterteil a geschoben werden kann (vgl. Abb. q.).
  • Besonders wesentlich ist aber die Anordnung eines transparenten Bildes vor und in der Nähe der Offnung, in welcher das Luftbild erscheint. Die Öffnung für das Luftbild wird zweckmäßig durch ein konisch geformtes Stück o gebildet. Dieses Stück o ist in dem Vorbau f angeordnet, welcher gleichzeitig zurAufnahme des transparentenBildesp dient. Hierzu wird der Vorbau an seiner Vorderseite durch zwei Glasscheiben q und r abgeschlossen, zwischen welche das transparente Bild p eingelegt ist. Das Innere des Vorbaues wird erleuchtet, wobei darauf zu achten ist, daß das Licht möglichst gleichmäßig über seine ganze Ausdehnung und damit die Ausdehnung des Bildes verteilt ist. Wesentlich ist ferner, daß das konische undurchsichtige Stück o mit seinem einen Rand vollkommen dicht an der Glasscheibe q anliegt, damit kein Licht aus dem Vorbau in die Öffnung für das Luftbild gelangt. Dadurch wird außerdem erreicht, daß die aus dem Vorbau und der öffnung für das Luftbild kommenden Lichtstrahlen in den Glasscheiben vollkommen ineinander übergehen und der vordere Rand des Stückes o vollkommen verschwindet.
  • Es ist infolgedessen nicht nötig, daß bei der Anfertigung des transparenten Bildes besondere Rücksicht auf den Rand der Luftbildöffnung genommen wird, indem dieser z. B. durch irgendwelche Malerei verdeckt wird. Wie in Abb. 2 und 5 veranschaulicht, kann vielmehr -ein Luftbild s auf Bildflächen erscheinen, die keineswegs der Luftbildöffnurn,g angepaßt sind. Während die Luftbildöffnung rund ausgebildet ist, kann die Fläche des Bildes, auf der das Luftbild erscheinen soll, dreieckförmig oder gar nicht begrenzt sein. Erst durch eine solche, durch keinerlei Randlinien gestörte Vorführung des Luftbildes im Verein mit einem tatsächlich zu dem Luftbild passenden transparenten Bild wird die erstrebte Reklamewirkung erreicht, so daß selbst bei Verschwinden des Luftbildes die Eindrücke des Zuschauers nicht wieder verwischt werden.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform ist die Glasscheibe r durch einen Trickspiegel, d. h. einen Spiegel mit ganz dünnem Belag, ersetzt, welcher bei Beleuchtung oder Vorführung eines Luftbildes dieses sowie das transparente Bild durchscheinen läßt, dagegen bei Ausschaltung der Beleuchtung das transparente Bild verdeckt, d. h. als Spiegel wirkt.
  • Bei der Darstellung nach Abb.5 ist das transparente Bild mit einem Phantasierahmen versehen, welcher für manche Zwecke besonders wirksam ist.
  • Es ist auch ohne weiteres möglich, das transparente Bild an Stelle zwischen zwei Glasscheiben zwischen zwei Scheiben aus anderem Material als Glas oder nur auf einer Scheibe oder schließlich ohne jegliche Scheibe vor der Luftbil@döffnung anzuordnen.

Claims (6)

  1. PATENT ANSPRÜCI3E: i. Vorrichtung zur Vorführung von Luftbildern, insbesondere für Reklamezwecke, bei welcher mittels Plan- und Hohlspiegel Luftbilder in einer zweckmäßig konisch geformten. Öffnung zum Erscheinen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor und in der Umgebung dieser Öffnung ein transparentes Bild mit zweckmäßig eigener Beleuchtung angebracht ist, durch welches die Wirkung des Luftbildes erhöht und die Öffnung für dasselbe sowie die Randlinien der öffnung unsichtbar gemacht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß das transparente Bild zwischen Glasscheiben oder ähnlichem Material oder unmittelbar auf einer Scheibe angeordnet ist, wobei die eine der Glasscheiben oder das transparente Bild ohna Zwischenraum lichtdicht auf dem äußeren Rand der Luftbildöffnung aufliegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Glasscheibe mit einem dünnen Spiegelbelag versehen ist, welcher bei Ausschaltung der Beleuchtung das Bild verdeckt und die Glasscheibe als Spiegel wirken läBt. -
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB das transparente Bild und die Beleuchtung für dasselbe an bzw. in einem kastenförmigen Vorbau angeordnet sind, welcher an einem gegenüber einem Unterteil (a) der Vorrichtung verstellbaren Oberteil (b) lösbar befestigt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i biss 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil zwecks Verpackung ohne Herausnahme der Spiegel vollkommen über den Unterteil aufschiebbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB zum Einstellen der Spiegel leistenförmige, mit Stelllöchern versehene Einstellstücke vorgesehen sind, welche nicht nur ein Verschwenken, sondern auch eine beliebige Verstellung der Aufhängungspunkte der Spiegel ermöglichen.
DET32272D 1926-08-25 1926-08-25 Vorrichtung zur Vorfuehrung von Luftbildern, insbesondere fuer Reklamezwecke, bei welcher mittels Plan- und Hohlspiegel Luftbilder in einer zweckmaessig konisch geformten OEffnung zum Erscheinen gebracht werden Expired DE447602C (de)

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